< Return to Video

#rC3 - works (not) for me

  • 0:00 - 0:17
    Wikipaka Intro Musik
  • 0:17 - 0:22
    Herald: Guten Morgen, hier ist Wikipaka
    Television und Fernstreamen mit dem ersten
  • 0:22 - 0:27
    Beitrag des letzten Tages der Remote Chaos
    Experience nach einigen anfänglichen
  • 0:27 - 0:30
    Schwierigkeiten. Nach unserem Vorbild der
    Tagesschau müssen wir das eben hier auch
  • 0:30 - 0:37
    schon. Unser erster Beitrag heute ist von
    Oliver Suchanek alias „lavolsky“, der ein
  • 0:37 - 0:41
    Beispiel zeigen kann, dass wir alle gerade
    kennen aus dem Alltag, wie auch gerade
  • 0:41 - 0:46
    hier im Stream, nämlich wie sich
    Barrierefreiheit und dezentraler
  • 0:46 - 0:52
    Unterricht, dezentrales Lernen über Online
    Konferenzen zusammenbringen lassen. Viel
  • 0:52 - 0:57
    Unterhaltung und viel Information
    beim folgenden Beitrag.
  • 1:04 - 1:08
    lavolsky: Der Wechsel vom Präzenzunterricht
    in den ortsungebundenen Unterricht war für
  • 1:08 - 1:17
    viele Schüler:innen und Lehrpersonen eine
    ziemliche Umstellung, besonders aber für
  • 1:17 - 1:25
    mich. Ich bin Oliver. Ich bin 22 Jahre alt
    und befinde mich in der Abschlussklasse
  • 1:25 - 1:33
    einer technischen Schule. Und ich bin
    gehörlos auf die Welt gekommen. Im Alter
  • 1:33 - 1:39
    von zwei Jahren bekam ich das erste
    Cochlea Implantat auf der rechten Seite
  • 1:39 - 1:45
    operativ eingesetzt und circa drei bis
    vier Jahre später bekam ich dann auf der
  • 1:45 - 1:52
    linken Seite. Mit der bestehenden
    Situation™, die ja jetzt schon ein
  • 1:52 - 1:57
    bisschen älter als ein Jahr alt ist, habe
    ich mehr Barrieren im Alltag erfahren, als
  • 1:57 - 2:04
    es mir eigentlich lieb ist und über die
    möchte ich heute reden. Also, let's go!
  • 2:04 - 2:09
    Kurz und knapp erklärt ist das Cochlea
    Implantat eine Hörprothese. Im Gegensatz
  • 2:09 - 2:14
    zu Hörgeräten, die die Lautstärke von
    Geräuschen erhöhen, übernehmen Cochlea
  • 2:14 - 2:18
    Implantate die Funktion der Teile des
    Innenohr, die nicht geschmeidig laufen,
  • 2:18 - 2:24
    sprich nicht funktionieren, und liefern
    die Schallsignale direkt an den Hörnerv.
  • 2:24 - 2:29
    Das Ganze besteht aus einem
    Soundprozessor, der von mir hinter dem Ohr
  • 2:29 - 2:36
    getragen wird. Er fasst die Audiosignale
    und wandelt sie in digitalen Code um. Die
  • 2:36 - 2:43
    digital codierten Signale werden durch die
    am seitlich befindliche Sendespule an das
  • 2:43 - 2:49
    Implantat unter der Haut gesendet und im
    Soundprozessor befinden sich auch die
  • 2:49 - 2:55
    Batterien, die Akkus, und versorgt das
    System mit dem Strom. Das Implantat
  • 2:55 - 3:00
    wandelt die digital codierten Audio
    Signale in elektrische Impulse,
  • 3:00 - 3:06
    Aktionspotentiale um und leitet diese
    weiter an den Elektronenträger in der
  • 3:06 - 3:12
    Cochlea. Die Implantatelektronen
    stimulieren den Hörnerven in der Cochlea,
  • 3:12 - 3:17
    von wo aus die Signalimpulse an das Gehirn
    weitergeleitet werden. Dort wird der Input
  • 3:17 - 3:23
    interpretiert und zugeordnet. Wichtig zu
    verstehen ist, dass im Gegensatz zu den
  • 3:23 - 3:29
    Hörgeräten das Hören mit einem Cochlea
    Implantat erst erlernt und trainiert
  • 3:29 - 3:34
    werden muss. Also genauso wie bei einer
    Beinprothese, dass das Gehen erst erlernt
  • 3:34 - 3:41
    werden muss durch jahrelanges Training und
    lots of Logopädiestunden ist es mir heute
  • 3:41 - 3:47
    möglich, mit dem CI das Leben zu führen,
    das ich zurzeit lebe. Mit sehr viel Musik.
  • 3:47 - 3:51
    So, zurück, wieder zu meiner Geschichte.
    Meine Familie ist hörend und wie es bei
  • 3:51 - 3:56
    vielen hörenden Familie leider so Norm
    geworden ist, wurde ich „mainstream-ed“
  • 3:56 - 4:04
    aufgezogen. Das bedeutet, ich befand mich
    in Primärschulen Klassen mit hörenden
  • 4:04 - 4:12
    Kindern, hatte kaum Kontakt zu gehörlosen
    Community oder Gleichgesinnten, konnte
  • 4:12 - 4:19
    keiner außer mir die Gebärdensprache.
    Sprich, die Kommunikation lief primär,
  • 4:19 - 4:24
    wenn nicht gänzlich über die Lautsprache.
    Es ist auch unvorstellbar gewesen zuhause
  • 4:24 - 4:29
    ohne den CIs herumlaufen zu können. Der
    erste, wonach ich greifen musste, wenn ich
  • 4:29 - 4:35
    mein Zimmer verlassen wollte, war die CIs,
    damit die Familie mit mir kommunizieren
  • 4:35 - 4:39
    konnte oder ich mit denen reden konnte
    eben. Ich bekam dadurch jedes Mal das
  • 4:39 - 4:45
    „Kompliment“, dass ich so gut sprechen
    würde und mir die Gehörlosigkeit gar nicht
  • 4:45 - 4:53
    anmerken würde, wie toll die Kommunikation
    mit mir so einfach ist usw.. Weil ich mit
  • 4:53 - 4:58
    einem hörenden Mindset aufgezogen wurde,
    war das für mich damals wichtig, sowas
  • 4:58 - 5:03
    gesagt zu bekommen. Einfach deswegen, weil
    in meinem Umfeld und auch zuhause mir
  • 5:03 - 5:08
    das Gefühl vermittelt wurde, dass man nur
    als eine hörende Person in dieser Welt
  • 5:08 - 5:16
    weiterkommt. Sozusagen innerlich Ableismus
    vom Feinsten. Je älter ich wurde, selber
  • 5:16 - 5:21
    erkannte, wie problematisch das ist. Das
    ist deshalb problematisch, dadurch dass
  • 5:21 - 5:26
    schnell vergessen wird, wie gehörlos ich
    eigentlich bin. Also es gab schon oft
  • 5:26 - 5:31
    tatsächlich Situationen, wo ich gesagt
    habe, sowohl auch in der Schule, bei den
  • 5:31 - 5:39
    Lehrern, als auch privat, dass ich gesagt
    habe: Ja hey, bitte aufpassen. Ich bin
  • 5:39 - 5:45
    gehörlos. Trotzdem ein bisschen mehr
    Rücksicht und so weiter. Und die mich von
  • 5:45 - 5:50
    den ganzen Konversationen davor kannten
    und dann gemeint haben: Naja, so gehörlos
  • 5:50 - 5:57
    kannst du jetzt auch nicht sein. Immerhin
    verstehst du mich ja. Ja, deswegen gerade
  • 5:57 - 6:04
    sehr oft auf Situationen, wo ich schnell
    auf die harten Grenzen stoße z.B. das
  • 6:04 - 6:09
    einfach gedankenlos virtuelle
    Gruppentreffen organisiert werden, an dem
  • 6:09 - 6:15
    ich dann eben nicht teilnehmen kann oder
    mir Links von Videos geschickt werden.
  • 6:15 - 6:20
    Also Kurzvideos, die man gerne herumteilt,
    wo dann keine Untertiteln dabei sind oder
  • 6:20 - 6:25
    wenn man zu dritt oder mehr irgendwo
    spazieren geht oder essen geht, wenn ich
  • 6:25 - 6:31
    dann vortrete der Sitzordnung oder halt
    der andere irgendwo wo ich halt stehen
  • 6:31 - 6:40
    soll lässt oder Gespräche bei Mitmenschen,
    wo die bei dunkler oder schwacher
  • 6:40 - 6:46
    Beleuchtung stattfinden oder ich keine
    oder sehr schlechte Sicht auf das Mundbild
  • 6:46 - 6:50
    habe der Mitmenschen. Am meisten vor allem
    der Punkt, dass ich gerade erst viel
  • 6:50 - 6:56
    später sagen kann, also überhaupt
    aufdecken kann, dass ich gehörlos bin.
  • 6:56 - 7:02
    Aufgrund eben der bereits existierenden
    Vorurteile. Also es ist leider normal für
  • 7:02 - 7:07
    mich geworden, dass wenn ich jemanden
    virtuell kennenlerne, also über Text
  • 7:07 - 7:12
    sozusagen kennenlerne und dann sich ein
    Treffen ausgemacht wird, dass ich dann
  • 7:12 - 7:17
    erst nach dem ersten Treffen sagen kann:
    „Ach by the way ich bin übrigens
  • 7:17 - 7:21
    gehörlos“, weil wenn ich das nämlich
    vorher sage, werde ich ziemlich schnell
  • 7:21 - 7:28
    geghostet oder die Person ist mir
    gegenüber assumed was ich brauche, anstatt
  • 7:28 - 7:33
    nachzufragen, was ich brauche. Also vor
    allem sind das auch so Vorurteile, die in
  • 7:33 - 7:38
    einem drinnen unbewusst sitzen. Da gab es
    mal so eine Situation, dass ich eine
  • 7:38 - 7:44
    Integrationslehrerin geholfen habe, meine
    Klasse zu finden, weil sie neu an der
  • 7:44 - 7:48
    Schule war, sie dann sich vorgestellt hat:
    „Ja, ich bin die neue
  • 7:48 - 7:52
    Integrationslehrerin“ und wir einfach dann
    ganz normal ins Gespräch gekommen sind,
  • 7:52 - 7:57
    geplaudert haben, und ich dann gesagt habe
    „Ah ja, die werden dann wahrscheinlich die
  • 7:57 - 8:01
    Integrationslehrerin für diese Schüler und
    für mich sein“. Und dann hat sie eben
  • 8:01 - 8:05
    gefragt: wieso für dich? Dann habe
    gemeint: naja ich bin der Gehörlose auch
  • 8:05 - 8:11
    in einer Klasse. Obwohl sie vorher mit mir
    normal, also normal, also natürlich
  • 8:11 - 8:16
    unterhalten hat und konnte. Ab dem Moment,
    wo sie dann erfahren hat, dass ich der
  • 8:16 - 8:21
    Gehörlose bin, hat sie dann plötzlich
    angefangen ihr Mundbild aufzureißen,
  • 8:21 - 8:26
    übertrieben deutlich zu reden, vor allem
    auch ihre Sprache zu vereinfachen, also
  • 8:26 - 8:31
    wirklich vereinfacht die Sätze formuliert
    hat. Weil ich könnte sie ja sonst nicht
  • 8:31 - 8:38
    verstehen. Also aufgrund dessen sage ich
    es nicht gerne. Also ja, weil es ironisch
  • 8:38 - 8:42
    ist, weil ich jetzt ein ganzes Video
    darüber führe. Zurzeit, über online
  • 8:42 - 8:49
    Unterricht, über Video Calls hab ich das
    Problem, dass mich das eben extrem schnell
  • 8:49 - 8:54
    ermüdet. Nach dem ein bis drei Einheiten
    des Tages bin ich dann absolut nicht mehr
  • 8:54 - 8:59
    in der Lage irgendetwas zu tun und muss
    mich dann hinlegen, den Input auf diese
  • 8:59 - 9:04
    Weise reinzubekommen, interpretieren zu
    müssen und dann auch noch zu verstehen,
  • 9:04 - 9:08
    weil es ist ja theoretischer Unterricht,
    verlangt halt viel mehr Energie ab, als
  • 9:08 - 9:13
    wenn es eine face to face Konversation
    wäre ohne Maske im echten Leben. Weil
  • 9:13 - 9:19
    nicht jede Lehrperson verwendet ein Video.
    Nicht immer kann ich das aufnehmen,
  • 9:19 - 9:23
    aufzeichnen. Nicht immer funktioniert das
    Video überhaupt aufgrund der Verbindung
  • 9:23 - 9:29
    und des Programms, whatever. Selbst mit
    den CIs brauche ich das Mundbild zum
  • 9:29 - 9:34
    Lippenlesen, damit ich das Gegenüber
    optimal verstehen kann, ohne dass es mich
  • 9:34 - 9:40
    zu sehr anstrengt. Das Lippenlesen ist ja
    ein ziemlich wichtiges Thema, gerade mit
  • 9:40 - 9:47
    der momentanen Maskenpflicht. Also ja, ich
    kann auch telefonieren. Und ich bin
  • 9:47 - 9:51
    oftmals privilegierter dran, wenn es darum
    geht, jemanden mit einer Maske zu
  • 9:51 - 9:57
    verstehen als eine gehörlose Person. Aber
    es ist dennoch nicht unterschätzen, wie
  • 9:57 - 10:04
    anstrengend und anxiety inducing das für
    mich ist. Normalerweise frage ich nur in
  • 10:04 - 10:09
    der Woche zwei bis dreimal nach, was
    gesagt wurde und alleine mit der
  • 10:09 - 10:14
    Maskenpflicht muss ich jetzt nach jedem
    dritten Satz nachfragen, was das halt
  • 10:14 - 10:18
    wirklich erschwert, weil durch eine neue
    Ausnahme, die sich wahrscheinlich wieder
  • 10:18 - 10:21
    ändern wird oder keine Ahnung, die
    Regierung ist sich meistens selber nicht
  • 10:21 - 10:25
    wirklich sicher, findet mein Unterricht
    halt wieder in der Schule statt, weil ich
  • 10:25 - 10:29
    in der Abschlussklasse sitze. Allerdings
    mit der Zusatzregel, dass halt jeder eine
  • 10:29 - 10:34
    Maske tragen muss. Also sowohl die
    Lehrer als auch die Schüler:innen.
  • 10:34 - 10:42
    Natürlich ist das wichtig und auch
    wirklich gut, aber das erschwert mir das
  • 10:42 - 10:46
    Hören noch viel mehr. Eben weil ich so oft
    nachfragen muss. Da fühle ich mich auch
  • 10:46 - 10:51
    allgemein draußen eingeschränkter, wenn es
    darum geht, beim Bäcker etwas zu bestellen
  • 10:51 - 10:56
    oder als die Cafés noch offen hatte in
    einem Café etwas zu bestellen. Ich versteh
  • 10:56 - 11:01
    so selten, was die Person sagt, wenn sie
    mich etwas fragt. Deswegen bin ich dann
  • 11:01 - 11:05
    auch ziemlich auf meine Mitbewohnerin
    angewiesen. Wenn es darum geht, dass ich
  • 11:05 - 11:10
    Kornspitzwecken beim Bäcker haben möchte,
    dass sie die immer bestellen muss. Ich
  • 11:10 - 11:18
    habe bis jetzt keine Person, zuviel Geduld
    oder so viel Sensibilität oder Wärme -
  • 11:18 - 11:23
    wenn ich dreimal nachfragen muss, was die
    Person gesagt hat, dass sie nicht die
  • 11:23 - 11:29
    Geduld verliert. Was mir letztens passiert
    ist, dass ich bei mir Partner zum Takeaway
  • 11:29 - 11:35
    bestellt habe, Person mir das glaube ich
    fünfmal sagen musste, was sie gesagt hat
  • 11:35 - 11:38
    und ich das immer noch nicht verstanden
    habe und sie dann ziemlich aggressiv
  • 11:38 - 11:43
    gefuchtelt tat, also gedeutet hat, was ich
    wollte und ich es dann verstanden hab. Und
  • 11:43 - 11:50
    das ist unangenehm. Wie kann ich als eine
    hörende Person dir entgegenkommen? Kurz
  • 11:50 - 11:57
    gesagt: Geduld und Rücksicht lernen, was
    sich fast für eine Standardantwort anhört,
  • 11:57 - 12:02
    aber tatsächlich passt. Weil wie gesagt,
    mit der Maskenpflicht muss ich viel öfters
  • 12:02 - 12:05
    als vorher nachfragen und höre es dann
    meistens beim Wiederholen immer noch
  • 12:05 - 12:09
    nicht. Was dann eben dazu führt, dass ich
    dann nichtsdestotrotz sage: Ja, ja, ich
  • 12:09 - 12:13
    hab's eh verstanden. Obwohl es ja eben nicht
    so ist und dann insgeheim hoffe, dass es
  • 12:13 - 12:17
    keine Frage war, die gestellt wurde. Es
    ist für mich persönlich auch unangenehm,
  • 12:17 - 12:23
    dass ich so oft nachfragen muss, einfach
    wenn du das Handy zückst oder dein Laptop
  • 12:23 - 12:27
    oder ein Papier mit Stift und ist einfach
    kurz aufschreibst und dann herzeigt. Sowas
  • 12:27 - 12:32
    wird absolut nicht als Beleidigung aufgefasst.
    Vielmehr würde ich mich dann freuen
  • 12:32 - 12:38
    und auch wenn meine Needs einfach beachtet
    und respektiert fühlen. Wichtig anzumerken ist
  • 12:38 - 12:45
    aber, wenn du etwas wiederholen sollst,
    es auch möglich ist, im selben Wortlaut
  • 12:45 - 12:49
    wiederholst und du es nicht in einer
    Zusammenfassung oder kurzem Umschreibung
  • 12:49 - 12:54
    wiederholst. Ich möchte nicht wie eine
    einfache Version gesagt bekommen, was du
  • 12:54 - 13:00
    gesagt hast, sondern wirklich was gesagt
    wurde. Wegen Beschreibungen bitte lieber
  • 13:00 - 13:06
    eine betroffene Person fragen, als einfach
    irgendetwas zu verwenden und dann damit
  • 13:06 - 13:12
    Begriffe erzeugen, die mehr Schaden
    verursachen, als sie Nutzen bringen. Ah.
  • 13:12 - 13:16
    Das sollte eigentlich eine Vorgehensweise
    für alles im Leben sein. Sprich Begriffe
  • 13:16 - 13:22
    wie taubstumm oder hörgeschädigt machen
    mehr Schaden als Nutzen. Ich erkläre
  • 13:22 - 13:28
    Menschen, die die Lautsprache nicht
    verwenden, sind deswegen nicht stumm, was
  • 13:28 - 13:33
    taubstumm damit impliziert. Es gibt
    nämlich eine eigene anerkannte Sprache,
  • 13:33 - 13:38
    die Gebärdensprache und statt
    hörgeschädigt sagt man hörbehindert oder
  • 13:38 - 13:43
    hörbeeinträchtigt oder eine Person mit
    einer Hörbehinderung. Genauso geht eine
  • 13:43 - 13:48
    gehörlose / schwerhörige Person, weil
    nicht jeder schwerhörige Person ist
  • 13:48 - 13:57
    gehörlos oder umgekehrt. Zuletzt: Never
    ever ever sagen. Egal. Nicht so wichtig
  • 13:57 - 14:02
    später oder einfach allgemein abwinken,
    wenn ich frage, dass du das wiederholen
  • 14:02 - 14:07
    sollst. Auch wenn es für dich nicht mehr
    so wichtig ist, was du gesagt hast. Auch
  • 14:07 - 14:11
    wenn du nur einen Kommentar reingeworfen
    hast in die Konversation oder einen
  • 14:11 - 14:15
    kleinen Witz oder was auch immer, was
    unwichtig war. Ich kann gar nicht oft
  • 14:15 - 14:24
    genug betonen, wie ableistisch, respektlos
    und verletzend das ist. Allgemein kann
  • 14:24 - 14:28
    auch nicht schaden, wenn man einen kleinen
    Wortschatz in Gebärdensprache aneignet,
  • 14:28 - 14:32
    sei es jetzt die Deutsche, Deutsch-
    Schweizer, oder der Österreichische
  • 14:32 - 14:42
    Gebärdensprache. Einfach simple Wörter wie
    danke, ja, nein. Wie geht's? Wo ist die
  • 14:42 - 14:55
    Toilette? Warte kurz. Bitte nochmal
    wiederholen. Und so weiter. Das Video mag
  • 14:55 - 14:59
    jetzt vielleicht ein bisschen erdrückend
    wirken oder ein bisschen sehr negativ
  • 14:59 - 15:03
    behaftet. Ich wurde ja vor kurzem als Gast
    in einer Vorlesung zu einer Uni
  • 15:03 - 15:09
    eingeladen, dort einen Einblick in mein
    Leben als Gehörloser mit CIs zu geben und
  • 15:09 - 15:14
    in dieser Stunde redete ich, wenn nicht
    gänzlich über die guten Seiten, die
  • 15:14 - 15:20
    positiven Sachen daran, welche ich
    allgemein gelegentlich hervorhebe, wenn
  • 15:20 - 15:25
    das Thema Cochlea-Implantat oder die
    Gehörlosigkeit aufkommt, ich selber, dass
  • 15:25 - 15:31
    lange lernen musste, das zu erkennen, weil
    das Leben mit der Gehörlosigkeit aber so
  • 15:31 - 15:37
    viele, so viele tolle Vorteile gibt und
    die ich auch nicht missen wollen würde.
  • 15:37 - 15:43
    Dennoch will ich über die andere Seite
    reden können, die struggles, die
  • 15:43 - 15:47
    Anstrengungen und aufzeigen, wie wenig
    sich der Hörenden-Alltag der
  • 15:47 - 15:51
    Gehörlosencommunity entgegenkommt.
    Barrierefreiheit beginnt mit einem
  • 15:51 - 15:58
    Gespräch und dieses Gespräch
    konnte ich nun mit dir führen. Danke.
  • 16:05 - 16:09
    Herald: Und jetzt haben wir die
    Möglichkeit, Fragen und Antworten zu
  • 16:09 - 16:14
    beantworten. Live on air. Hallo lavolsky,
    vielen Dank für deinen Beitrag. Ich
  • 16:14 - 16:17
    grüße dich.
    lavolsky: Hallo hallo, thanks for having
  • 16:17 - 16:20
    me.
    Herald: Genau, wir hatten jetzt ja die
  • 16:20 - 16:26
    Gelegenheit und einige haben es auch
    genutzt, über Twitter wie auch über IRC
  • 16:26 - 16:30
    Fragen einzureichen. Und wir haben auch
    einige jetzt schon bekommen, die wir
  • 16:30 - 16:34
    versuchen mal gemeinsam abzuwickeln. Was
    ich auch spannend fand und die Frage kam
  • 16:34 - 16:39
    auch im Chat : Wie war das denn für dich
    an dieser Remote Chaos Experience
  • 16:39 - 16:44
    teilzunehmen? Also ich meine, das ist ja,
    so in den Livestreams gab's keine
  • 16:44 - 16:49
    Untertitel und das WorkAdventure schreibt
    der Fragesteller hier auch, die
  • 16:49 - 16:53
    fragestellende Person, war nicht wirklich
    für Gehörlosigkeit ausgelegt. Wie waren
  • 16:53 - 16:58
    die, also wie war das für dich?
    lavolsky: Ein ziemliches Chaos um ehrlich
  • 16:58 - 17:04
    zu sein, was eigentlich eh zum Chaos
    Congress auch passt. Ich hab die ersten
  • 17:04 - 17:10
    Livestreams am Tag 1 angehört. Hab nicht
    wirklich was verstehen können bzw. war die
  • 17:10 - 17:18
    Experience für mich deswegen nicht so
    toll, weil naja, ich konnte kaum was
  • 17:18 - 17:26
    verstehen. Bzw. bei dem Workaroundtrainer,
    bei dem Spiel konnte ich nicht wirklich
  • 17:26 - 17:32
    bei den Video Chats mitmachen, weil
    einfach zu viel Input von verschiedenen
  • 17:32 - 17:38
    Mikrofonen reinkam, kam, dass ich kaum was
    verstehen konnte. Also kurz: Ich hab
  • 17:38 - 17:43
    gesagt, was finde ich toll. Ich habe ein
    paar Livestreams angeschaut oder Vorträge
  • 17:43 - 17:48
    und werd sie mir allererst im Nachhinein
    anschauen können. Was schade ist, dass ich
  • 17:48 - 17:55
    nicht live schauen konnte. Ja, genau.
    Herald: Wobei man ja auch dazu sagen muss,
  • 17:55 - 18:00
    viele der Beiträge sind ja
    voraufgezeichnet gewesen, so wie auch dein
  • 18:00 - 18:06
    Beitrag, der auch Lob bekommen hat für die
    gute Produktionsqualität. Das wäre ja eine
  • 18:06 - 18:10
    Möglichkeit gewesen oder wäre eine
    Möglichkeit, sollte es so eine ähnliche,
  • 18:10 - 18:14
    so ein ähnliches Format nochmal geben, das
    dann auch vorab vielleicht zu untertiteln
  • 18:14 - 18:19
    - das C3-Subtitles-Team existiert ja und
    du hast, wenn ich das verstanden habe,
  • 18:19 - 18:27
    hast du in der Vergangenheit auch die live
    Untertitelung genutzt. Ist das richtig?
  • 18:27 - 18:32
    lavolsky: Ja, zum Beispiel das letzte Mal
    wo ich das wirklich genutzt habe war bei
  • 18:32 - 18:40
    der US Election. Da gab es ja diese Live
    Debatte und da hat dann CNN Live
  • 18:40 - 18:45
    Untertitel gemacht und auch Live
    Dolmetschen über Gebärdensprache
  • 18:45 - 18:50
    eingesetzt und da hat es auch ziemlich gut
    funktioniert. Zwar sind das immer so paar
  • 18:50 - 18:56
    Sekunden verzögert nachgesetzt, weil es ja
    live ist, aber das hat wirklich gut
  • 18:56 - 19:00
    funktioniert und da konnte
    ich das auch genießen.
  • 19:00 - 19:03
    Herald: Ja, live Untertitelung im
    amerikanischen Fernsehen ist nochmal ein
  • 19:03 - 19:06
    ganz, ganz anderes Niveau von der
    Qualität.
  • 19:06 - 19:09
    lavolsky: Ja
    Herald: Ja, das ist schon sehr spannend.
  • 19:09 - 19:15
    Da gab's auch eine ähnliche Frage, aus dem
    IRC wieder. Da kommt die Frage: Findest
  • 19:15 - 19:21
    du, sollten große Konferenzen Live-
    Interpreter:innen, also Live-
  • 19:21 - 19:25
    Dolmetscher:innen für Gebärdensprache
    organisieren?
  • 19:25 - 19:29
    lavolsky: Oh ja, das würde ich sehr
    begrüßen. Nicht nur für mich, sondern ich
  • 19:29 - 19:33
    kenne viele von mir, die eigentlich
    interessiert wären. Aber eben anxiety
  • 19:33 - 19:38
    haben, die ganzen Vorträge zu verstehen.
    Da kann ich mir dann gut vorstellen, dass
  • 19:38 - 19:43
    man, nachdem das primär in Deutschland
    stattfindet, eben Gebärdensprache mit
  • 19:43 - 19:49
    Deutsch übersetzen lässt und eventuell
    paar für Österreich auch dazu setzt. Aber
  • 19:49 - 19:52
    ich kann verstehen, dass das eher für
    Deutsch funktionieren würde, nachdem da
  • 19:52 - 19:56
    die Mehrheit ist. Aber ja, das kann ich
    mir gut vorstellen, dass es funktioniert.
  • 19:56 - 20:00
    Das sieht man auch bei den ORF
    Parlamentssitzungen, dass es da
  • 20:00 - 20:07
    funktioniert. Deswegen ja.
    Herald: Vielleicht auch eine Ergänzung für
  • 20:07 - 20:10
    die zuhörenden Menschen jetzt gerade im
    Stream. Es gibt ja deutsche
  • 20:10 - 20:14
    Gebärdensprache und ich bin mir gerade
    nicht ganz sicher, ist die österreichische
  • 20:14 - 20:17
    Gebärdensprache, ist die davon
    unterschiedlich?
  • 20:17 - 20:20
    lavolsky: Ah ja, also es gibt die
    Deutsche, die Deutsch-Schweizer und die
  • 20:20 - 20:25
    Österreichische jetzt im deutschen Raum.
    Also es gibt von jedem Land eine andere,
  • 20:25 - 20:31
    genauso wie in Amerika und in England und
    Kanada und Australien. Obwohl primär in
  • 20:31 - 20:35
    der Lautsprache alle Englisch miteinander
    kommunizieren können gibt's Unterschiede.
  • 20:35 - 20:40
    Es gibt so ein paar ähnliche
    Gebärdenausführungen, Bewegungen in
  • 20:40 - 20:45
    Deutschland und Österreich, aber trotzdem
    wiederum andere. Also würde der Satz
  • 20:45 - 20:52
    wieder anders rüberkommen als in
    einem anderen Land sozusagen.
  • 20:52 - 20:56
    Herald: Das heißt also nicht
    nur. Ja, bitte.
  • 20:56 - 20:59
    lavolsky: Also deswegen lerne ich, spreche
    ich mehrere Sprachen, also sowohl die
  • 20:59 - 21:04
    Deutsche, die Österreicher, die
    amerikanische Gebärdensprache, also der
  • 21:04 - 21:08
    Vorteil ist, dass man eben sagen
    kann, ich kann viele Sprachen.
  • 21:08 - 21:11
    Herald: Also das sind praktisch die
    Schwierigkeiten, bei der Verständigung
  • 21:11 - 21:15
    zwischen Österreicher:innen und Deutschen
    gibt's nicht nur eine Lautsprache, sondern
  • 21:15 - 21:22
    auch in der Gebärdensprache.. es gibt ein
    Gegenstück zum Topfenpalatschinken, auch in
  • 21:22 - 21:26
    der Gebärdensprache. Würdest du sagen, wäre
    das was deiner, Meinung nach, das auch die
  • 21:26 - 21:30
    die Hackerszene, die Hacker:innen-Kultur,
    viel mehr Gebärdensprache lernen sollte,
  • 21:30 - 21:33
    einfach auch um diese Mehrsprachigkeit
    herzustellen?
  • 21:33 - 21:38
    lavolsky: Oh ja, das wäre voll cool. Es
    gibt etliche Vorteile der Gebärdensprache
  • 21:38 - 21:42
    alleine schon Hacking kann, also bei der
    Hacker-Kultur kann ich mir vorstellen,
  • 21:42 - 21:45
    dass wenn man irgendwo ist, wo es ziemlich
    laut ist, wenn Musik oder was auch immer -
  • 21:45 - 21:49
    jemand hat Kopfhörer auf, aber in einem
    Videocall drinnen ist und jemand möchte
  • 21:49 - 21:55
    ihm was sagen, kann man sich leicht über
    den Tisch entfernt verständigen, ohne dass
  • 21:55 - 22:00
    man jetzt ein Gespräch stört, also das ist
    jetzt nicht nur für die gehörlose oder
  • 22:00 - 22:05
    schwerhörige Person, die Sprache. Oder
    wenn man sich kilometerweit sieht, aber
  • 22:05 - 22:09
    man möchte nicht rüber gehen, kann man
    sich auch so kurz verständigen. Also ja,
  • 22:09 - 22:13
    das ist super.
    Herald: Also die Lounge wäre quasi auch
  • 22:13 - 22:16
    so ein Beispiel, wo man einfach sagen
    kann, wir treffen uns nachher draußen und
  • 22:16 - 22:20
    man kann das dann quer durch den sehr
    lauten Raum kommunizieren. Also der Aufruf
  • 22:20 - 22:24
    an alle Menschen, die das sehen hier:
    Lernt Gebärdensprache. Welche würdest du
  • 22:24 - 22:28
    empfehlen? Die österreichische oder die
    deutsche? Oder beide?
  • 22:28 - 22:33
    lavolsky: Naja, für mich als Österreicher
    sage ich, lernt die österreichische. Aber
  • 22:33 - 22:36
    nachdem mir jetzt primär Deutsche glaube
    ich zuhören, lernt ruhig die deutsche
  • 22:36 - 22:40
    Gebärdensprache davon gibt es viel mehr
    Lernvideos auf Youtube als bei der
  • 22:40 - 22:46
    österreichischen Gebärdensprache. Also
    lernt ruhig mal die deutsche und ein paar
  • 22:46 - 22:51
    Floskeln in der österreichischen gern
    dazu. Wobei ich mir sehr gut vorstellen
  • 22:51 - 22:54
    könnte, dass wir jetzt, wenn wir jetzt
    hier einfach einen Trend setzen und ein
  • 22:54 - 22:58
    Meme dadurch entstehen lassen, dass alle
    Menschen aus der Hacker:innen-Szene die
  • 22:58 - 23:01
    österreichische Gebärdensprache lernen und
    dann die halbe Welt sich hinterher fragt,
  • 23:01 - 23:10
    wie es dazu kommt, dass hier auf einmal
    lauter Marillenlikör oder Wasser, ja -
  • 23:10 - 23:14
    eine Frage aus dem Chat
    noch, die gekommen ist.
  • 23:14 - 23:18
    Siehst du dich wegen des CIs
    eigentlich eher als hörend oder gehörlos
  • 23:18 - 23:22
    von der Kultur her? Weil da gibt's ja auch
    Debatten auf Twitter, die man ab und zu
  • 23:22 - 23:27
    hört. Gehörlosen Kultur als eigene Kultur
    und sehr heiß umstritten tatsächlich.
  • 23:27 - 23:32
    lavolsky: Ja. Ich sehe mich primär als
    eine gehörlose Person mit einer Hörhilfe,
  • 23:32 - 23:40
    mit der Möglichkeit, sich in der
    Hörendenwelt bewegen zu können. Ja, die
  • 23:40 - 23:45
    Gehörlosenkultur ist sehr präsent, sehr
    groß, da gibt es auch deswegen darin
  • 23:45 - 23:52
    diese Debatte, ob das nicht eigentlich
    ableistisch ist, einem gehörlosen Baby ein
  • 23:52 - 23:57
    Implantat implantieren zu lassen, was ja
    damit bedeuten würde, man würde die
  • 23:57 - 24:02
    Gehörlosenkultur versuchen damit
    auszulöschen. Weswegen es bei mir auch
  • 24:02 - 24:06
    lange Probleme gab, mich einen Anschluss
    in der gehörlosen Community finden zu
  • 24:06 - 24:12
    können, weil da leicht passieren kann,
    dass man da ausgestoßen wird oder schief
  • 24:12 - 24:21
    angesehen wird. Ja, aber ja, ich bin
    trotzdem für mich persönlich in der
  • 24:21 - 24:30
    gehörlosen Community, sitz mit drinnen.
    Herald: Eine Frage, die auch noch kam und
  • 24:30 - 24:35
    du hattest ja auch gesagt von wegen wie
    wir, also wie Hörende auch natürlich das
  • 24:35 - 24:39
    Leben leichter machen können, ist eine
    Frage aus dem Chat, wie Hörende das Leben
  • 24:39 - 24:44
    leichter machen können für Gehörlose. Und
    da der feine Unterschied zwischen auf
  • 24:44 - 24:48
    Zettel schreiben, aber gestikulieren und
    undeutliche Mimik ist nicht in Ordnung.
  • 24:48 - 24:52
    Das sind ja Fallen, in die man reintappt,
    wenn man Dinge annimmt einfach und was
  • 24:52 - 25:00
    tut. Ich lese aus der Frage aus dem Chat
    so ein bisschen Unsicherheit raus, das
  • 25:00 - 25:04
    abzuschätzen, was okay ist und was nicht.
    Gibt's denn Handreichungen, die du
  • 25:04 - 25:09
    empfehlen kannst für hörende Menschen, die
    zusehen und zuhören, wo man sich einlesen
  • 25:09 - 25:15
    kann, um eben diesen schmalen
    Grad richtig zu meistern?
  • 25:15 - 25:20
    lavolsky: Was absolut nicht verkehrt ist,
    dass man einfach fragt. Also wenn man eine
  • 25:20 - 25:23
    Person eben kennenlernt, dass man einfach
    fragt, weil die ganzen Sachen, die ich
  • 25:23 - 25:28
    eben vorschlage, kann ich nicht sagen, das
    ist jetzt eine Verallgemeinerung, weil
  • 25:28 - 25:32
    jeder hat da individuelle Bedürfnisse, zum
    Beispiel mit mir kann man schon
  • 25:32 - 25:39
    problemlos, also problemloser über Telefon
    unterhalten als ein Freund von mir, der
  • 25:39 - 25:48
    dieselbe Behinderung hat, aber sowas nicht
    kann. Deswegen sage ich: Nachfragen. Immer
  • 25:48 - 25:57
    eine saubere Sicht auf das Mundfeld ist
    super. Ein gutes Licht ist super. Nicht
  • 25:57 - 26:00
    böse sein, wenn man wiederholen muss, auch
    wenn es mal 5 mal wiederholen muss. Nicht
  • 26:00 - 26:07
    die Geduld verlieren. Ja, das würde ich
    empfehlen. Und genauso, was viele
  • 26:07 - 26:13
    missverstehen ist mit dem Mundbild: Das
    Problem, was ich bekommen habe ist, dass
  • 26:13 - 26:17
    sie klar sein muss, sie müssen dass
    Mundbild sehr verzerren. Also wenn ich so
  • 26:17 - 26:24
    übertrieben deutlich reden würde, bringt
    mir halt gar nichts. Deswegen, aber
  • 26:24 - 26:33
    deutlich schön reden. Mehr oder weniger.
    Herald: Quasi ganz normal, ganz normal.
  • 26:33 - 26:38
    lavolsky: Ja, natürlich einfach.
    Herald: Hauptsache man sieht den Mund und
  • 26:38 - 26:45
    er ist gut sichtbar. Hast du auch die
    Ideen gesehen, die es da gibt? Mit Masken,
  • 26:45 - 26:48
    die einfach ein Stück Folie quasi vorne
    drin haben, wo man nur den Mund sehen
  • 26:48 - 26:54
    kann? Ja, das finde ich super. Das würde
    ich echt empfehlen. Das hat mir schon sehr
  • 26:54 - 27:00
    geholfen. Also es kann passieren, dass das
    dann anhaucht, aber da gibts wie gesagt so
  • 27:00 - 27:04
    Spray wie bei der Brille, dass das dann
    nicht mehr anhaucht oder es hilft sogar
  • 27:04 - 27:08
    ein bisschen mit Zahnpasta auswaschen und
    dann haucht es nicht mehr so an. Ja, das
  • 27:08 - 27:13
    würde ich sehr empfehlen, das zu
    verwenden. Das ist, vor allem denke ich
  • 27:13 - 27:17
    mir auch, dass nicht nur ich davon
    profitieren würde, weil ich denke mir, den
  • 27:17 - 27:21
    hörenden Menschen würde er genauso helfen,
    wenn man ein Mundbild dabei hat. Es macht
  • 27:21 - 27:25
    ja die Kommunikation allgemein einfacher,
    weil mir ist zum Beispiel aufgefallen in
  • 27:25 - 27:29
    meinem hörenden Umfeld, dass selbst die
    hörenden Menschen mehr Probleme haben, die
  • 27:29 - 27:35
    anderen mit Masken zu verstehen und immer
    nachfragen müssen. Also. Denke ich mir,
  • 27:35 - 27:40
    das mit dem Sichtfenster ist super. Ja, da
    wird einem erst bewusst, wie sehr man
  • 27:40 - 27:43
    eigentlich sich normalerweise drauf
    verlässt, auch tatsächlich das ganze
  • 27:43 - 27:46
    Gesicht des Gegenübers sehen zu können
    normalerweise. Jetzt muss man ja
  • 27:46 - 27:48
    mittlerweile auch schon
    Emotionen versuchen, an den kleinen
  • 27:48 - 27:55
    Streifen über der Nase, an den Augen
    abzulesen. Bist du diesen Masken mit
  • 27:55 - 27:59
    Sichtfenster schon live begegnet
    tatsächlich?
  • 27:59 - 28:01
    lavolsky: Bitte nochmal.
    Herald: Bist du diesen Masken mit
  • 28:01 - 28:05
    Sichtfenster auch schon live begegnet?
    Also im losen Leben okay.
  • 28:05 - 28:06
    lavolsky: Ja.
    Herald: Also die gibt's auch hier in
  • 28:06 - 28:11
    Europa zu kaufen und zu haben.
    lavolsky: Ja, ja, ja. Also das gibt's
  • 28:11 - 28:15
    tatsächlich zu kaufen und es kostet ja ein
    bisschen mehr. Also glaub ich 5 Euro mehr
  • 28:15 - 28:21
    als die üblichen Masken.
    Aber kann man bekommen.
  • 28:21 - 28:24
    Herald: Das heißt also, als nicht
    öffentlich rechtlicher Rundfunk ist jetzt
  • 28:24 - 28:28
    natürlich die Möglichkeit für uns als
    Wikipaka den Amazon Referrer Link zu
  • 28:28 - 28:35
    verbreiten, damit wir uns... Nein, das ist
    Quatsch. Eine Frage, die auch noch aus dem
  • 28:35 - 28:39
    Chat kommt und ihr könnt weiterhin Fragen
    stellen. Es gibt einige Fragen noch, die
  • 28:39 - 28:46
    könnt ihr im Kanal rC3-Wikipaka stellen
    oder eben auch unter #rC3Wikipaka und ich
  • 28:46 - 28:51
    gebe sie dann jetzt hier weiter. Eine
    Frage war auch: Wie waren denn deine
  • 28:51 - 28:57
    Erfahrungen mit dem Organisieren des
    Talks? In deiner Rolle als Gehörloser.
  • 28:57 - 29:01
    lavolsky: Ah, von dem Talk hier jetzt?
    Herald: Genau, ja.
  • 29:01 - 29:05
    lavolsky: Für das Live-Q&A oder
    für meinen eigenen Talk?
  • 29:05 - 29:09
    Herald: Ich interpretiere mal das
    Gesamtpaket quasi, interpretiere ich die
  • 29:09 - 29:15
    Frage.
    lavolsky: Ähm, ja. Ich fand es angenehm,
  • 29:15 - 29:22
    dass ich ein Video machen konnte, dass ich
    quasi mich selber schön, die Ähs
  • 29:22 - 29:28
    rauscutten konnte. Aber um ehrlich zu
    sein, hätte ich es viel angenehmer
  • 29:28 - 29:32
    gefunden, tatsächlich auf der Bühne zu
    stehen, natürlich, die nice Experience zu
  • 29:32 - 29:37
    haben. Aber es war für mich kein Problem.
    Es war ganz nett, dass schnell an einem
  • 29:37 - 29:42
    Nachmittag schön machen zu können. Was
    super war, dass ich die Erklärung von dem
  • 29:42 - 29:47
    Cochlea Implantat zeichnen konnte. Das
    macht es besser, das Visuelle zu erklären.
  • 29:47 - 29:50
    Weil ich mir vorstellen kann, dass es so,
    wenn ich so erzählen würde, ein bisschen
  • 29:50 - 29:58
    kompliziert ist zu verstehen, was dahinter
    wirklich das System läuft. Mit dem Q&A
  • 29:58 - 30:02
    Live-Ding muss ich zugeben, hatte ich die
    letzten Tage ein bisschen Anxiety, weil
  • 30:02 - 30:06
    ich nicht wusste, wie das jetzt
    funktioniert mit den Fragen, weil ich die
  • 30:06 - 30:12
    besser verstehe, wenn ich sie lesen kann.
    Da ich doch ein visueller Mensch bin mit
  • 30:12 - 30:19
    ja... aber im Großen und ganzen nett, das
    alles mal probiert zu haben.
  • 30:19 - 30:24
    Herald: Ja, wir haben ja als Sendestudio
    auch nur drei Tage mehr Erfahrung
  • 30:24 - 30:29
    praktische bei der Umsetzung des Ganzen
    hier. Es ist für uns alle Neuland. 2020
  • 30:29 - 30:33
    ist ein spezielles Jahr. Zur Erklärung
    auch für alle, die im Stream gerade sind.
  • 30:33 - 30:38
    Ihr sieht im Stream lavolsky selber
    einfach nur im Mittelpunkt. Wir sind aber
  • 30:38 - 30:42
    im Hintergrund per App zugeschaltet, wie
    man bei Christian Drosten auch sagt. Das
  • 30:42 - 30:46
    heißt, wir können uns gegenseitig sehen
    und da ist mein Mundbild auch sichtbar.
  • 30:46 - 30:50
    Das ist die Hoffnung, dass es besser
    funktioniert und auch die
  • 30:50 - 30:53
    Fragevorbereitung ist, sodass wir im
    Hintergrund einen Regiekanal noch haben
  • 30:53 - 30:57
    und da ist ein Chat mit dabei. Und da hab
    ich die ganzen Fragen auch rüber kopiert,
  • 30:57 - 31:01
    damit die dann auch ablesbar sind. Aber
    natürlich hat alles Vor- und Nachteile,
  • 31:01 - 31:06
    das neue Format und wir gehen drauf ein.
    Eine Frage habe ich noch reinkopiert, die
  • 31:06 - 31:13
    auch aus dem Chat kam. Das
    Gebärdensprachdolmetscher - ob es so ist,
  • 31:13 - 31:18
    weiß ich nicht, aber ich schreibt die
    Person - Gebärdensprachdolmetscher würden
  • 31:18 - 31:22
    drum bitten langsam zu sprechen. Gerade
    bei den Corona-Pressekonferenzen hält sich
  • 31:22 - 31:26
    da aber niemand daran. Gelingt es
    überhaupt noch die Infos eins zu eins zu
  • 31:26 - 31:29
    übersetzen?
    lavolsky: Naja, bei Gebärdensprache und
  • 31:29 - 31:34
    Lautsprache gibt's ziemlich
    grammatikalische Unterschiede vom Satzbau
  • 31:34 - 31:39
    und so weiter. Plus viele Begriffe müssen
    buchstabiert werden in der
  • 31:39 - 31:44
    Gebärdensprache, die, zum Beispiel
    Hacker:innen würden zuerst einmal
  • 31:44 - 31:50
    buchstabiert werden und dann können wir
    das weiterverwenden. Deswegen ja, es kann
  • 31:50 - 31:57
    schon sein, dass man langsamer reden
    sollte. Eventuell. Aber genauso sollte man
  • 31:57 - 32:00
    nicht so viel übereinander reden oder
    gleichzeitig reden oder so schnell
  • 32:00 - 32:06
    hintereinander mehrere Personen reden. Ja.
    Deswegen kann schon sein, dass man dann
  • 32:06 - 32:12
    etwas langsamer reden soll oder paar
    Pausen einsetzen sollte, was primär gar
  • 32:12 - 32:17
    nicht schlecht ist, weil dann die eigene
    Pause kann dir helfen kurz innezuhalten
  • 32:17 - 32:24
    und dann weiter zu reden, also von dem her
    - also eins zu eins übersetzen geht nicht
  • 32:24 - 32:28
    wirklich. Es ist eine grobe Übersetzung.
    Aus dem Englischen und Deutschen werden
  • 32:28 - 32:33
    die Sachen auch nicht 1:1
    übersetzt eben ja.
  • 32:33 - 32:35
    Herald: Definitiv. Ich bin auch immer
    schwer beeindruckt, wenn ich sehe, wie so
  • 32:35 - 32:39
    ein neues Wort mit Fingeralphabet
    eingeführt wird. In was für einer rasenden
  • 32:39 - 32:42
    Geschwindigkeit die Menschen das
    hinbekommen. Also ich selber bin dann,
  • 32:42 - 32:46
    wenn ich selber Fingeralphabet
    buchstabieren möchte, bin ich eher so ein
  • 32:46 - 32:49
    Buchstabe. Alle drei Sekunden, weil ich
    mir noch immer überlegen muss, wie der
  • 32:49 - 32:52
    gerade gezeigt wird und wie der geformt
    wird mit den Fingern. Das ist schon
  • 32:52 - 32:55
    wirklich spektakulär.
    lavolsky: Ja, es ist auch eine
  • 32:55 - 33:00
    Berufskrankheit bei den Dolmetscher:innen,
    dass sie so eine Sehnenentzündung haben,
  • 33:00 - 33:07
    weil sie es einfach zu viel
    beanspruchen müssen. Also ja.
  • 33:07 - 33:10
    Herald: Die Dolmetscher:innen, die werden
    ja auch dann durch getauscht, zum Teil
  • 33:10 - 33:14
    dann nach relativ kurzer Zeit, weil das
    dann so, ist das wegen der Anstrengung?
  • 33:14 - 33:18
    lavolsky: Ja, ja, ja, das ist wirklich
    anstrengend. Vor allem die meisten
  • 33:18 - 33:23
    Dolmetscher:innen, also viele sind hörend,
    d. h. sie sind mit einem Hörenden-Mindset
  • 33:23 - 33:29
    aufgewachsen. Da funktionieren im Kopf die
    ganzen Satz Bildungen anders als in der
  • 33:29 - 33:34
    Gebärdensprache. Da muss man sich auch mal
    umdenken, weil halt Gebärdensprache mehr
  • 33:34 - 33:39
    gezeichnet wird, sozusagen, das
    Geschehene, als wirklich übersetzen. So
  • 33:39 - 33:50
    wie im Englischen. Und das kann wirklich
    schnell exhausten, deswegen, und vor allem
  • 33:50 - 33:55
    die Hände müssen auch mal ruhen.
    Herald: Wir haben, wir kriegen laufend
  • 33:55 - 33:59
    Fragen aus dem Chat hier rein, zum Glück
    haben wir noch so viel Sendezeit quasi
  • 33:59 - 34:03
    übrig. Eine Frage war, ob es denn
    überhaupt eine Möglichkeit gibt, die
  • 34:03 - 34:09
    Effekte eines Cochlea Implantat für
    Hörende zu simulieren oder nachvollziehbar
  • 34:09 - 34:14
    zu machen, z.B. indem man den Sound auf
    Einzel-Frequenzen unterbricht. Ja
  • 34:14 - 34:24
    tatsächlich, es gibt ein Youtube-Video, wo
    wohl tatsächlich geschafft wurde. Also ich
  • 34:24 - 34:28
    muss mal kurz ausholen. Wenn man die
    Cochlea Implantate bekommt, muss man die
  • 34:28 - 34:35
    erst trainieren, dass das natürliche Hören
    überhaupt gelernt werden kann. Und in
  • 34:35 - 34:40
    dieser Trainingsphase klingt alles nicht
    so, wie es für eine hörende Person klingt.
  • 34:40 - 34:42
    Am Anfang konnte ich ein laufendes
    Wasserhahn vom Staubsauger nicht
  • 34:42 - 34:47
    unterscheiden. Ich habe immer nur was
    gehört, aber nicht gewusst, dass das das
  • 34:47 - 34:56
    ist und umgekehrt. Das sind so ankommende
    komische Kling-Geräusche sozusagen. Und
  • 34:56 - 34:59
    mit der Zeit lernt man die dann
    zuzuordnen. Ah das ist das und das. Und
  • 34:59 - 35:03
    dann wird kommt dann auch immer mehr das
    natürliche Hören. Und da gibt's ein
  • 35:03 - 35:08
    Youtube-Video dazu. Das kann ich gerne auf
    meinem Social Media posten, auf
  • 35:08 - 35:15
    ChaosSocial, da bin ich lavolsky, da kann
    man gern mal reingucken, wenn das anhören
  • 35:15 - 35:20
    möchte.
    Herald: Wir kommen wieder zur
  • 35:20 - 35:23
    Gebärdensprache und zum Finger Alphabet,
    wo wir sehr viel Feedback aus dem Chat
  • 35:23 - 35:30
    bekommen die ganze Zeit. Einen praktischen
    Tipp gibt's von CRex im IRC. Ein Tipp für
  • 35:30 - 35:33
    Hörende, um Finger Alphabet zu üben:
    Einfach mal im Alltag, zum Beispiel in der
  • 35:33 - 35:39
    U-Bahn, den Text von Schildern zu
    daktilieren, um flüssig zu werden quasi
  • 35:39 - 35:42
    beim Finger Alphabet üben.
    lavolsky: Also
  • 35:42 - 35:46
    Herald: Ja bitte.
    lavolsky: Danke. Ah ja, das stimmt. Das
  • 35:46 - 35:49
    ist auch, was ich den Leuten immer sage,
    wenn sie das lernen. Also wenn man
  • 35:49 - 35:53
    irgendwo steht und dann auf etwas wartet
    und man sieht dann Mülleimer, einfach
  • 35:53 - 35:58
    Mülleimer buchstabieren oder die
    U-Bahnstationen. Oder die Ampelfarbe
  • 35:58 - 36:02
    buchstabieren. Das ist super einfach im
    Alltag. So nebenbei. Da wird man
  • 36:02 - 36:06
    flüssiger.
    Herald: Wie jede Sprache quasi, die man
  • 36:06 - 36:13
    halt üben und pflegen muss. Ich bin quasi
    nicht mehr fähig, Gebärdensprache zu
  • 36:13 - 36:15
    sprechen, nachdem ich zu lange einfach
    nicht mehr gepflegt habe. Aber ich glaube,
  • 36:15 - 36:19
    wir sind jetzt an der an dem Punkt, wo wir
    sagen unsere Szene ist am Aufbruch, dass
  • 36:19 - 36:26
    wir alle jetzt das zum Trend machen, dass
    also alle fähig werden zu sprechen. Und da
  • 36:26 - 36:31
    gibt's auch einen weiteren Beitrag aus dem
    IRC, ein Positivbeispiel aus dem eigenen
  • 36:31 - 36:36
    Umfeld, das die letzte Arbeitgeberin eine
    gehörlose Person eingestellt hat und dann
  • 36:36 - 36:43
    eben Gebärdensprachkurse für alle
    Kolleg:innen gefordert wurden, damit man
  • 36:43 - 36:48
    den üblichen Smalltalk in der Kaffeeküche
    führen kann. Kennst du Kampagnen, die
  • 36:48 - 36:52
    sowas unterstützen und oder die Firmen
    beraten, wie man das herstellt?
  • 36:52 - 36:56
    lavolsky: Dazu habe ich leider keine
    Informationen, nein.
  • 36:56 - 37:01
    Herald: Ah, okay, aber gut, das ist ja...
    wir wünschen uns, dass es das gibt und mal
  • 37:01 - 37:05
    gucken, ob vielleicht jemand das
    recherchiert bekommt und drauf bekommt.
  • 37:05 - 37:10
    Das ist auch wieder dieser Punkt da, dass
    man, auch so ein Problem, dass man, wenn
  • 37:10 - 37:16
    man selber betroffen ist, dann immer für
    sein, für alle anderen sprechen soll, die
  • 37:16 - 37:20
    davon auch betroffen sind. Das ist dann
    auch wieder, merkte ich jetzt gerade als
  • 37:20 - 37:30
    ich die Frage gestellt habe.
    lavolsky: Das sage ich auch gerne, wenn
  • 37:30 - 37:35
    ich ein Gespräch darüber anfange, dass ich
    sage, ich spreche für meine Erfahrung. Ich
  • 37:35 - 37:41
    kann sagen, dass das auf viele zutrifft.
    Muss nicht auf alle zutreffen. Es ist wie
  • 37:41 - 37:47
    bei allen möglichen Themen.
    Muss das als Disclaimer setzen.
  • 37:47 - 37:51
    Herald: Wir hatten noch eine Frage und die
    hatte ich mir aufgehoben, weil ich sie,
  • 37:51 - 37:54
    wenn keine weiteren Fragen kommen,
    zumindest für einen richtig guten
  • 37:54 - 38:00
    Abschluss halte. Wenn du dir für den
    nächsten Kongress eine Sache oder
  • 38:00 - 38:05
    vielleicht auch mehrere Sachen für deine
    Barrierefreiheit wünschen könntest, welche
  • 38:05 - 38:11
    wären das denn?
    lavolsky: Bei dem Kongress, wenn man davon
  • 38:11 - 38:18
    ausgehen kann, dass es wieder Präsenz
    stattfinden könnte, kann. Ja, es wäre
  • 38:18 - 38:23
    eigentlich echt, es gibt dieses
    Schriftdolmetschung ja auch. Also dass
  • 38:23 - 38:28
    quasi, wenn ein Vortrag geführt wurde,
    gleichzeitig mitgeschrieben und dann kann
  • 38:28 - 38:32
    man so ein Transkript bekommen. Das finde ich
    grandios. Das ist wirklich, wirklich
  • 38:32 - 38:37
    super. Wenn ich mir vorstellen kann, dass
    mit Dolmetschen, also
  • 38:37 - 38:43
    Gebärdensprachdolmetscher funktionieren
    kann, weil Ressourcen, was auch immer ja,
  • 38:43 - 38:50
    Schriftdolmetschen wäre eigentlich
    wirklich super super geil.
  • 38:50 - 38:55
    Herald: Und vielleicht bekommen wir ja so
    cyberpunkmäßige Mundfeldbeleuchtungs-
  • 38:55 - 39:00
    Extensions hin, dass man auch in dunklen
    Leipziger Messehallen was sieht. Wobei ja
  • 39:00 - 39:04
    auch die die Live Transkription ja
    tatsächlich auch ja nicht nur vom Präsenz
  • 39:04 - 39:09
    Kongress was wäre, sondern auch, sollten
    wir uns noch eine Weile in den Online-
  • 39:09 - 39:13
    Realitäten abbilden. Hättest du einen
    Vorschlag auch, wie man die World. Was
  • 39:13 - 39:16
    wäre da dein größter Wunsch? Wie man es
    besser machen könnte oder anders machen
  • 39:16 - 39:21
    könnte? Mehr Textinteraktion auch, bei der
    rC3 World mit dem Rumlaufen mit dem
  • 39:21 - 39:26
    Avatar.
    lavolsky: Na also, ich habe ehrlich gesagt
  • 39:26 - 39:31
    keine Ahnung. Also es ist ja immer ein,
    ich mache bei dem Video-Besprechungen
  • 39:31 - 39:37
    einfach nicht mit wiklich. Bzw. bin
    deswegen auch nicht wirklich drinnen dort,
  • 39:37 - 39:43
    also ja?
    Herald: Okay, dann haben wir tatsächlich
  • 39:43 - 39:49
    den Slot quasi auf die Sekunde ausgefüllt.
    Ich bedanke mich nochmal vielmals für dein
  • 39:49 - 39:52
    gut produziertes Video, für das es auch
    nochmal mehrfach Lob im Feedback Kanal
  • 39:52 - 39:57
    gab. Und es war eine wirklich
    ausführliche, spannende und informative
  • 39:57 - 40:02
    Q&A? Vielen Dank für deinen Beitrag.
    lavolsky: Dankeschön! Freut mich, dass ist
  • 40:02 - 40:08
    meine erste überhaupt Congress Experience
    vom Chaos. Also, nice.
  • 40:08 - 40:11
    Herald: Prima, danke schön!
  • 40:11 - 40:14
    Wikipaka Outro Musik
  • 40:14 - 40:20
    Untertitel erstellt von c3subtitles.de
    im Jahr 2021. Mach mit und hilf uns!
Title:
#rC3 - works (not) for me
Description:

more » « less
Video Language:
German
Duration:
40:20

German subtitles

Revisions