Ryan Lobo: Das Fotografieren der versteckten Geschichte
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0:00 - 0:02Ich heiße Ryan Lobo,
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0:02 - 0:04und ich bin seit nunmehr 10 Jahren
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0:04 - 0:08im Dokumentarfilmgeschäft überall auf der Welt tätig.
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0:08 - 0:10Während der Dreharbeiten zu diesen Filmen
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0:10 - 0:13habe ich viele Fotos gemacht,
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0:13 - 0:16oft zum Ärger der Kameramänner.
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0:16 - 0:19Ich habe mich fast dazu verpflichtet gefühlt zu fotografieren.
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0:19 - 0:22Am Ende der Dreharbeiten hatte ich manchmal das Gefühl,
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0:22 - 0:25dass ich Fotos hatte, die eine bessere Geschichte erzählten
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0:25 - 0:29als ein zum Teil effekthascherischer Dokumentarfilm.
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0:29 - 0:31Ich hatte das Gefühl, wenn ich meine Fotos hatte,
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0:31 - 0:33dass ich damit an etwas Wahrem festhalte,
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0:33 - 0:36unabhängig von Agendas und Politik.
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0:36 - 0:402007 habe ich 3 Kriegsgebiete bereist.
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0:40 - 0:43Ich war im Irak, in Afghanistan und in Liberia.
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0:43 - 0:45Und dort erlebte ich
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0:45 - 0:48das Leiden anderer Menschen, ganz nah und persönlich,
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0:48 - 0:52ich tauchte ein in einige recht heftige, emotionale Geschichten,
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0:52 - 0:57und einige Male hatte ich auch große Angst um mein eigenes Leben.
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0:57 - 0:59Wie immer würde ich nach Bangalore zurückkehren
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0:59 - 1:02und oft zu lebhaften Diskussionen bei meinen Freunden daheim,
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1:02 - 1:04wo wir verschiedene Themen diskutierten,
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1:04 - 1:07während sie sich heftig über neue Kneipenöffnungszeiten beschwerten,
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1:07 - 1:09wo ein Drink oft mehr kostet, als was sie
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1:09 - 1:11ihrem 14 Jahre alten Hausmädchen gezahlt haben.
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1:11 - 1:15Ich habe mich in diesen Diskussionen sehr isoliert gefühlt.
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1:15 - 1:18Aber gleichzeitig habe ich mich selber in Frage gestellt,
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1:18 - 1:22meine eigene Integrität und Absicht hinter dem Geschichtenerzählen.
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1:22 - 1:26Und ich entschied, dass ich diese aufs Spiel gesetzt habe,
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1:26 - 1:29wie meine Freunde in diesen Diskussionen,
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1:29 - 1:32wo wir uns Geschichten erzählten
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1:32 - 1:35in Umständen, für welche wir uns rechtfertigten,
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1:35 - 1:39anstatt Verantwortung für sie zu übernehmen.
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1:39 - 1:46Ich werde nicht detailliert darauf eingehen, was zu meiner Entscheidung geführt hat,
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1:46 - 1:48sagen wir nur es waren Alkohol, Zigaretten,
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1:48 - 1:51andere Substanzen und eine Frau im Spiel.
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1:51 - 1:52(Gelächter)
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1:52 - 1:54Im Wesentlichen entschied ich, dass ich derjenige war,
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1:54 - 1:56nicht die Kamera oder der Fernsehsender,
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1:56 - 1:59oder irgendetwas außerhalb von mir,
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1:59 - 2:01der das einzige Instrument des Geschichtenerzählens ist,
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2:01 - 2:04was sich wirklich lohnt, geändert zu werden.
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2:04 - 2:07Wenn ich in meinem Leben versucht habe, Dinge wie
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2:07 - 2:10Erfolg oder Anerkennung zu erreichen, habe ich sie verfehlt.
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2:10 - 2:13Paradoxerweise, wenn ich diese Ziele verworfen habe,
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2:13 - 2:16und nur aus Leidenschaft und Bestimmung heraus gearbeitet habe,
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2:16 - 2:20nach hervorragenden Leistungen gesucht habe statt nach dessen Ergebnissen,
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2:20 - 2:25ist alles von selber eingetroffen, inklusive der Erfüllung.
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2:25 - 2:28Fotografie weist über Kultur hinaus, einschließlich meiner eigenen.
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2:28 - 2:32Und für mich ist es eine Sprache, welche das Ungreifbare ausdrücken kann,
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2:32 - 2:34und gibt Menschen und Geschichten eine Stimme, die davor keine hatten.
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2:34 - 2:36Ich lade Sie zu drei meiner neuesten Geschichten ein,
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2:36 - 2:39welche diesen Blickwinkel veranschaulichen, wenn Sie so wollen,
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2:39 - 2:42die meiner Meinung nach als Beipiel für die Grundsätze dienen
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2:42 - 2:46welche ich gerne das Mitgefühl beim Geschichtenerzählen nenne.
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2:46 - 2:512007 reiste ich nach Liberia,
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2:51 - 2:55wo wir mit einer Gruppe von Freunden
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2:55 - 2:58einen unabhängigen, selbst finanzierten Film drehten, der noch in Arbeit ist,
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2:58 - 3:02über einen sehr legendären und brutalen Kriegsfürsten
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3:02 - 3:04namens General Butt Naked ("General Splitternackt").
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3:04 - 3:07Sein wahrer Name ist Joshua, und er ist hier in einer Zelle abgebildet,
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3:07 - 3:10wo er einst Menschen gefoltert und ermordet hat,
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3:10 - 3:13auch Kinder.
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3:13 - 3:15Joshua behauptet, dass er
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3:15 - 3:19während des Bürgerkriegs in Liberia mehr als 10,000 Menschen eigenhändig umgebracht hat.
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3:19 - 3:22Er hat diesen Spitznamen bekommen weil er splitternackt gekämpft hat.
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3:22 - 3:24Und er ist wahrscheinlich der Massenmörder mit den meisten Todesopfern,
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3:24 - 3:27der heute noch lebt.
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3:27 - 3:32Diese Frau wurde Zeugin davon, wie der General ihren Bruder tötete.
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3:32 - 3:35Joshua hat seinen Kindersoldaten befohlen, die entsetzlichsten Gewalttaten zu verüben,
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3:35 - 3:38und hat seinen Befehl mit großer Brutalität durchgesetzt.
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3:38 - 3:41Heute sind viele dieser Kinder drogenabhängig, z.B. von Heroin,
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3:41 - 3:46und sie sind bettelarm, wie diese jungen Männer auf diesem Bild.
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3:46 - 3:48Wie lebst du mit dir selbst,
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3:48 - 3:53wenn du weißt, dass du entsetzliche Verbrechen begangen hast?
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3:53 - 3:57Heute ist der General ein getaufter christlicher Evangelist.
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3:57 - 3:59Und er hat eine Mission.
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3:59 - 4:02Wir haben Joshua bei seinen Wanderungen begleitet,
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4:02 - 4:05auf denen er Dörfer besuchte, wo er einst gemordet und vergewaltig hat.
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4:05 - 4:07Er sucht nach Vergebung,
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4:07 - 4:09und behauptet, dass er sich bemühen möchte
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4:09 - 4:11das Leben seiner Kindersoldaten zu verbessern.
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4:11 - 4:13Während dieser Expedition habe ich erwartet,
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4:13 - 4:15dass man ihn umbringen wird, und uns gleich mit.
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4:15 - 4:17Aber was ich sah, hat meine Augen geöffnet
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4:17 - 4:19für eine Form der Vergebung,
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4:19 - 4:22welche ich nie für möglich gehalten hätte.
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4:22 - 4:25In Mitten unvorstellbarer Armut und Verlust,
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4:25 - 4:27erteilen Menschen, die nichts haben, dem Mann die Absolution,
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4:27 - 4:31der ihnen alles weggenommen hat.
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4:31 - 4:33Er bittet um Vergebung,
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4:33 - 4:35und erhält diese von der gleichen Frau
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4:35 - 4:38deren Bruder er umgebracht hat.
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4:38 - 4:40Senegalese, der junge Mann im Rollstuhl hier,
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4:40 - 4:43war einst Kindersoldat unter dem Befehl des Generals,
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4:43 - 4:45bis er ihm nicht mehr gehorcht hat
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4:45 - 4:49und der General ihm beide Beine abgeschossen hat.
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4:49 - 4:52Auf diesem Bild verzeiht er dem General.
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4:52 - 4:54Er riskierte sein Leben, als er auf die Menschen zuging,
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4:54 - 4:57dessen Familien er ermordet hat.
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4:57 - 5:00Auf diesem Foto ist er in einem Slum von einer feindseligen Menschenmenge umringt.
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5:00 - 5:03Und Joshua bleibt still
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5:03 - 5:07während sie ihre Wut an ihm auslassen.
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5:07 - 5:09Dieses Bild ist für mich wie aus einem Stück von Shakespear,
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5:09 - 5:12mit einem Mann, umgeben von verschiedenen Einflüssen,
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5:12 - 5:16verzweifelt auf der Suche, sich an etwas Wahren in sich selbst festzuhalten,
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5:16 - 5:20in Mitten von großem Leid, welches er selber erschaffen hat.
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5:20 - 5:22Ich war von all dem stark ergriffen.
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5:22 - 5:24Aber die Frage ist,
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5:24 - 5:28ersetzen Vergebung und Erlösung die Gerechtigkeit?
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5:28 - 5:30Joshua sagt in seinen eigenen Worten, dass es ihm nichts ausmachen würde
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5:30 - 5:32für seine Verbrechen angeklagt zu werden,
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5:32 - 5:34und spricht über diese in ganz Monrovia von Seifenkisten aus
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5:34 - 5:38zu einem Publikum, unter dem oft auch seine Opfer sind.
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5:38 - 5:40Ein sehr ungewöhnlicher Vertreter für die Idee
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5:40 - 5:43einer Trennung von Kirche und Staat.
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5:43 - 5:45Die zweite Geschichte die ich Ihnen erzählen werde,
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5:45 - 5:47handelt von einer sehr besonderen Gruppe von Soldatinnen
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5:47 - 5:50mit ziemlich einzigartigen Fähigkeiten zur Friedenssicherung.
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5:50 - 5:52Liberia wurde von einem der blutigsten
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5:52 - 5:54Bürgerkriege Afrikas zerstört,
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5:54 - 5:56mit mehr als 200,000 Toten,
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5:56 - 5:58mit Tausenden, von Vergewaltigung und Gewalt gezeichneten Frauen
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5:58 - 6:01in einem unvorstellbaren Ausmaß.
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6:01 - 6:03Liberia ist jetzt die Heimat
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6:03 - 6:05für ein nur aus Frauen bestehendes Kontingent
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6:05 - 6:08indischer UN-Friedenstruppen.
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6:08 - 6:10Diese Frauen, viele aus kleinen Städten in Indien,
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6:10 - 6:15helfen fernab von zu Hause und der eigenen Familie den Frieden zu sichern.
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6:15 - 6:17Sie verwenden dafür häufiger Verhandlungsgeschick und Toleranz
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6:17 - 6:19als Waffen.
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6:19 - 6:21Der Kommandant erzählte mir, dass eine Frau eine
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6:21 - 6:23potentiell gewalttätige Situation viel besser
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6:23 - 6:25entschärfen kann als ein Mann.
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6:25 - 6:29Und dass sie vor allem dazu fähig ist, diese friedvoll aufzulösen.
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6:29 - 6:31Dieser Mann war sehr betrunken,
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6:31 - 6:33und er war sehr an meiner Kamera interessiert,
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6:33 - 6:35bis er die Frauen bemerkte, die ihn
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6:35 - 6:38mit ihrem Lächeln überwältigten, natürlich mit ihren AK-47ern griffbereit.
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6:38 - 6:39(Gelächter)
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6:39 - 6:42Dieses Kontingent schien ziemlich glücklich zu sein,
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6:42 - 6:44und es hatte noch keine Todesfälle zu beklagen,
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6:44 - 6:47obwohl schon Dutzende Friedenssoldaten in Liberia getötet worden sind.
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6:47 - 6:51Und ja, alle Menschen die getötet wurden, waren Männer.
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6:51 - 6:53Viele dieser Frauen sind verheiratet und haben Kinder,
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6:53 - 6:56und sie sagen, dass der schwerste Teil ihres Einsatzes
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6:56 - 6:59die Trennung von ihren Kindern ist.
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6:59 - 7:01Ich habe diese Frauen auf ihren Patrouillen begleitet,
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7:01 - 7:03und habe beobachtet, wie sie an Männern vorbeigegangen sind
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7:03 - 7:06von denen viele fortwährend sehr vulgäre Bemerkungen machten.
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7:06 - 7:08Und als ich eine der Frauen fragte wie sie damit umginge,
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7:08 - 7:10sagte sie, "Keine Sorge, es ist das Gleiche wie zu Hause.
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7:10 - 7:12Wir wissen wie man mit diesen Kerlen umgehen muss",
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7:12 - 7:15und ignorierte sie.
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7:15 - 7:17In einem Land, verwüstet durch die Gewalt an Frauen,
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7:17 - 7:20haben die indischen Friedenssoldatinnen viele Frauen vor Ort dazu inspiriert,
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7:20 - 7:22den Polizeikräften beizutreten.
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7:22 - 7:25Manchmal, wenn der Krieg vorüber ist und alle Filmteams abgereist sind,
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7:25 - 7:27sind die inspirierendsten Geschichten diejenigen,
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7:27 - 7:30welche unbeachtet geblieben sind.
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7:30 - 7:34Ich kehrte nach Indien zurück und niemand war daran interessiert, meine Geschichte zu kaufen.
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7:34 - 7:36Eine Herausgeberin sagte mir, dass sie keine Interesse an
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7:36 - 7:41"Handarbeitsgeschichten", wie sie es nannte, hat.
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7:41 - 7:462007 und 2008 arbeitete ich an Geschichten über die Feuerwehr von Delhi, die DFS,
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7:46 - 7:49welche in den Sommermonaten wahrscheinlich die am stärksten beschäftigte Feuerwehr weltweit ist.
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7:49 - 7:52Sie nehmen in nur zwei Monaten mehr als 5,000 Notrufe entgegen.
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7:52 - 7:55Und dies vor dem Hintergrund unglaublicher logistischer Schwierigkeiten
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7:55 - 7:58wie z.B. große Hitze und Verkehrsstaus.
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7:58 - 8:00Etwas Erstaunliches geschah während dieser Dreharbeiten.
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8:00 - 8:03Auf dem Weg zu einem Einsatz in einem Slum waren wir wegen einem Stau spät dran,
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8:03 - 8:06ein großer Slum, in dem Feuer ausgebrochen war.
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8:06 - 8:09Als wir eintrafen, griff eine wütende Menschenmenge unsere Lastwägen an
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8:09 - 8:12und bewarf uns mit Steinen, hunderte von Leuten überall um uns herum.
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8:12 - 8:14Diese Männer bekamen Angst
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8:14 - 8:17als der Mob unseren Wagen angriff.
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8:17 - 8:19Aber nichtsdestotrotz, trotz der Feindseligkeit,
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8:19 - 8:23stiegen die Feuerwehrmänner aus dem Wagen und bekämpften erfolgreich das Feuer.
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8:23 - 8:25Ein Spießrutenlauf durch die wütende Menschenmenge,
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8:25 - 8:28einige trugen Motorradhelme, um sich vor Verletzungen zu schützen.
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8:28 - 8:31Einige der Leute rissen den Feuerwahrmännern gewaltsam
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8:31 - 8:34die Löschschläuche aus den Händen, um das Feuer in ihren Wohnungen zu löschen.
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8:34 - 8:36Hunderte von Wohnungen wurden zerstört.
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8:36 - 8:40Aber die Frage, welche in meinem Kopf nachklang, war:
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8:40 - 8:43was treibt Menschen dazu, Feuerwehrautos zu zerstören
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8:43 - 8:45die ihren eigenen Häusern zu Hilfe eilen?
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8:45 - 8:48Woher kommt eine solche Wut?
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8:48 - 8:52Und inwiefern sind wir dafür verantwortlich?
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8:52 - 8:5545 % der 14 Millionen Einwohner
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8:55 - 8:57Delhis leben in illegalen Slums,
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8:57 - 9:00welche chronisch überfüllt sind.
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9:00 - 9:02Es fehlt an der grundlegendsten Ausstattung.
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9:02 - 9:07Und das haben all unsere großen Städte gemeinsam.
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9:07 - 9:10Zurück zum DFS. Ein riesiges Chemielager fing Feuer,
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9:10 - 9:13tausende Fässer gefüllt mit Petrochemikalien
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9:13 - 9:16fingen Feuer und explodierten um uns herum.
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9:16 - 9:18Die Hitze war so stark, dass mit den Wasserschläuchen
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9:18 - 9:20Feuerwehrmänner abgekühlt werden mussten,
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9:20 - 9:24die sehr nahe am Feuer standen, und das ohne Schutzkleidung.
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9:24 - 9:28In Indien lieben wir es oft, uns über unsere Regierungsbehörden zu beschweren.
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9:28 - 9:30Aber hier haben die Leiter des DFS,
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9:30 - 9:32Herr R.C. Sharman, Herr A.K. Sharman,
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9:32 - 9:35den Löscheinsatz in Mitten ihrer Leute koordiniert.
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9:35 - 9:37Etwas wundervolles in einem Land, wo
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9:37 - 9:40man oft auf Handarbeit herab schaut.
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9:40 - 9:44(Applaus)
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9:44 - 9:48Über die Jahre wurde mein Glauben in die Kraft des Geschichtenerzählens oft auf die Probe gestellt.
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9:48 - 9:51Und ich hatte sehr ernsthafte Zweifel an ihrer Wirkungskraft,
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9:51 - 9:53und an meinen Glauben in die Menschheit.
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9:53 - 9:57Trotzdem, ein Film den wir gedreht haben, wird immer noch auf dem Kanal von National Geography gesendet.
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9:57 - 10:01Und wenn er gesendet wird, bekomme ich Anrufe von allen Leuten mit denen ich dort war,
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10:01 - 10:05und sie erzählen mir, dass sie hunderte von Anrufen bekommen, die ihnen gratulieren.
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10:05 - 10:07Einige der Feuerwehrmänner erzählten mir, dass sie auch dazu inspiriert wurden
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10:07 - 10:09noch besser zu arbeiten, weil sie so erfreut davon waren
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10:09 - 10:12Danksagungen zu erhalten an Stelle von Backsteinen.
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10:12 - 10:16Es scheint, als ob die Geschichte dabei geholfen hat, die Sicht auf die DFS zu ändern,
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10:16 - 10:19zumindest in den Köpfen einiger Fernsehzuschauer,
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10:19 - 10:22die Zeitungen lesen und deren Wohnungen nicht in Brand stehen.
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10:22 - 10:27Sich manchmal auf das zu konzentrieren was heldenhaft, schön und würdevoll ist,
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10:27 - 10:29ohne Rücksicht auf den Kontext,
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10:29 - 10:33kann dabei helfen, diese Werte zu vergrößern -
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10:33 - 10:37bei den Protagonisten der Geschichte, bei den Zuschauern,
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10:37 - 10:39und auch beim Geschichtenerzähler.
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10:39 - 10:41Und das ist die Kraft des Geschichtenerzählens.
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10:41 - 10:43Den Fokus auf das zu legen, was ehrfürchtig, mutig und schön ist,
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10:43 - 10:46und es wird wachsen. Ich danke Ihnen.
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10:46 - 10:59(Applaus)
- Title:
- Ryan Lobo: Das Fotografieren der versteckten Geschichte
- Speaker:
- Ryan Lobo
- Description:
-
Ryan Lobo hat die Welt bereist und dabei Fotos gemacht, welche ungewöhnliche Lebensgeschichten erzählen. Mit viel Einfühlungsvermögen zeigt er in diesem packenden Vortrag umstrittene Themen in einem neuen Licht. Wir bekommen Einblick in die Schmerzen eines liberianischen Kriegsverbrechers, die leise Kraft von Mitarbeiterinnen der UN-Friedenstruppen und die Ausdauer der unterschätzten Feuerwehrmänner Delhis.
- Video Language:
- English
- Team:
closed TED
- Project:
- TEDTalks
- Duration:
- 11:03