Georgette Mulheir: Die Tragik von Waisenhäusern
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0:01 - 0:04In ganz Europa und Zentralasien
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0:04 - 0:06leben etwa eine Million
Kinder in großen -
0:06 - 0:11Wohneinrichtungen, die als
Waisenheime bekannt sind. -
0:11 - 0:14Die meisten stellen sich Waisenheime
als liebevolle Umgebungen vor, -
0:14 - 0:15die sich um Kinder kümmern.
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0:15 - 0:18Manche wissen mehr über die
dortigen Lebensbedingungen, -
0:18 - 0:21aber sie denken trotzdem, dass
sie ein notwendiges Übel sind. -
0:21 - 0:24Wo sonst sollte man all
diese Kinder unterbringen, -
0:24 - 0:26die keine Eltern haben?
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0:26 - 0:30Aber 60 Jahre Forschung
haben bewiesen, -
0:30 - 0:32dass die Trennung der
Kinder von ihren Familien -
0:32 - 0:35und ihre Unterbringung
in großen Einrichtungen -
0:35 - 0:37ihrer Gesundheit und Entwicklung
ernsthaft schadet, -
0:37 - 0:41und das trifft besonders auf Babys zu.
-
0:41 - 0:43Bekanntlich ist bei der Geburt
-
0:43 - 0:46die Muskulatur von Babys noch
nicht vollständig entwickelt -
0:46 - 0:48und das schließt das Gehirn ein.
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0:48 - 0:50In den ersten drei Jahren ihres
Lebens wächst das Gehirn -
0:50 - 0:53zu seiner vollen Größe an, dabei
findet der größte Teil des Wachstums -
0:53 - 0:56in den ersten sechs Monaten statt.
Das Gehirn entwickelt sich -
0:56 - 0:59als Reaktion auf Erfahrung
und Stimulation. -
0:59 - 1:03Jedes Mal, wenn ein junges
Baby etwas Neues lernt – -
1:03 - 1:04seine Augen zu fokussieren,
-
1:04 - 1:07eine Bewegung oder einen
Gesichtsausdruck zu imitieren, -
1:07 - 1:11etwas aufzuheben, ein Wort zu
bilden oder aufrecht zu sitzen – -
1:11 - 1:15entstehen neue synaptische
Verbindungen im Gehirn. -
1:15 - 1:19Junge Eltern sind von der Schnelligkeit
dieses Lernens überrascht. -
1:19 - 1:24Sie sind über die Klugheit ihres
Kindes erstaunt und erfreut. -
1:24 - 1:26Sie kommunizieren ihre
Freude dem Kind, -
1:26 - 1:28das mit Lächeln reagiert,
-
1:28 - 1:33und mit dem Wunsch, mehr zu
erreichen und mehr zu lernen. -
1:33 - 1:36Diese Entstehung einer starken
Bindung zwischen Kind und Eltern -
1:36 - 1:40liefert die Bausteine für
körperliche, soziale, -
1:40 - 1:43sprachliche, kognitive und
psychomotorische Entwicklung. -
1:43 - 1:47Das bildet Modell für alle zukünftigen
Beziehungen mit Freunden, -
1:47 - 1:51mit Partnern und mit
den eigenen Kindern. -
1:51 - 1:53In den meisten Familien
passiert das so natürlich, -
1:53 - 1:56dass wir es gar nicht bemerken.
Die meisten von uns wissen nicht, -
1:56 - 1:59wie wichtig das für die
menschliche Entwicklung -
1:59 - 2:02und für die Entwicklung einer
gesunden Gesellschaft ist. -
2:02 - 2:05Erst wenn es schief
läuft, beginnen wir, -
2:05 - 2:08die Bedeutung von Familien
für Kinder zu erkennen. -
2:08 - 2:12Im August 1993 hatte ich
zum ersten Mal Gelegenheit, -
2:12 - 2:16in großem Umfang den Einfluss
-
2:16 - 2:20von Heimunterbringung und Abwesenheit
von Eltern auf Kinder zu beobachten. -
2:20 - 2:23Diejenigen, die sich an die
Zeitungsberichte erinnern, -
2:23 - 2:26die nach der Revolution von
1989 aus Rumänien kamen, -
2:26 - 2:31werden sich an die Horrorzustände in
einigen dieser Einrichtungen erinnern. -
2:31 - 2:33Ich wurde gebeten, dem Direktor
einer großen Einrichtung -
2:33 - 2:37zu helfen, die Trennung von Kindern
von ihren Familien zu verhindern. -
2:37 - 2:41Als Unterkunft von 550 Babys war
es Ceausescus Vorzeigewaisenheim -
2:41 - 2:44und mir wurde gesagt, dass die
Zustände dort viel besser waren. -
2:44 - 2:47Da ich mit vielen kleinen Kindern
gearbeitet hatte, erwartete ich, -
2:47 - 2:49dass in der Einrichtung ein Gewirr
aus Lärm herrschen würde, -
2:49 - 2:51aber es war so leise
wie in einem Kloster. -
2:51 - 2:55Es war schwer zu glauben, dass
es hier überhaupt Kinder gab, -
2:55 - 2:57aber der Direktor zeigte mir
einen Raum nach dem anderen, -
2:57 - 3:00jeden mit endlosen
Reihen an Kinderbetten, -
3:00 - 3:06in jedem lagen Kinder,
die in die Luft starrten. -
3:06 - 3:10In einem Raum mit 40 Neugeborenen
weinte kein einziges. -
3:10 - 3:12Trotzdem sah ich schmutzige
Windeln und konnte sehen, -
3:12 - 3:14dass einige von den
Kindern unglücklich waren, -
3:14 - 3:18aber das einzige Geräusch war ein
leises, kontinuierliches Stöhnen. -
3:18 - 3:20Die Oberschwester sagte mir stolz:
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3:20 - 3:23"Sehen Sie, unsere Kinder
sind sehr gut erzogen." -
3:23 - 3:26Innerhalb der nächsten paar
Tage dämmerte es mir, -
3:26 - 3:28dass diese Stille nicht
außergewöhnlich war. -
3:28 - 3:31Die neu aufgenommenen Babys
weinten in den ersten paar Stunden, -
3:31 - 3:33aber ihre Bedürfnisse wurden
nicht befriedigt und irgendwann -
3:33 - 3:36lernten sie, sich nicht mehr zu
bemühen. Innerhalb weniger Tage -
3:36 - 3:40wurden sie lustlos, lethargisch
und starten in die Luft, -
3:40 - 3:41wie alle anderen.
-
3:41 - 3:44Im Lauf der Jahre haben
viele Menschen und Reportagen -
3:44 - 3:46dem Personal der Einrichtungen
die Schuld gegeben -
3:46 - 3:49am Leid, das den Kindern zugefügt wird,
aber oft muss ein Angestellter -
3:49 - 3:54sich um 10, 20 oder sogar 40 Kinder kümmern.
-
3:54 - 3:58Daher haben sie keine Wahl, als ein
reglementiertes Programm einzuführen. -
3:58 - 4:02Die Kinder müssen um 7 geweckt
und um 7:30 gefüttert werden. -
4:02 - 4:04Um 8 werden ihre Windeln gewechselt.
Daher haben die Mitarbeiter -
4:04 - 4:08nur 30 Minuten, um 10
oder 20 Kinder zu füttern. -
4:08 - 4:11Wenn ein Kind seine Windel
um 8:30 beschmutzt, muss es -
4:11 - 4:14einige Stunden warten, bis
sie gewechselt werden kann. -
4:14 - 4:17Der tägliche Kontakt der Kinder
mit anderen menschlichen Wesen -
4:17 - 4:21war auf ein paar hastige Minuten für
Füttern und Windelwechseln reduziert. -
4:21 - 4:24Darüber hinaus war ihre
einzige Anregung die Decke, -
4:24 - 4:29die Wände oder die Stäbe ihrer Kinderbetten.
-
4:29 - 4:31Seit meinen ersten Besuch
von Ceausescus Einrichtung -
4:31 - 4:35habe ich hunderte solcher Orte
in 18 Länder gesehen, -
4:35 - 4:37von Tschechien bis zum Sudan.
-
4:37 - 4:40Quer durch diese unterschiedlichen
Länder und Kulturen hinweg -
4:40 - 4:44waren die Einrichtungen und
die Reise der Kinder durch sie -
4:44 - 4:46deprimierend ähnlich.
-
4:46 - 4:49Fehlende Stimulation führt oft
zu selbststimulierendem Verhalten, -
4:49 - 4:52wie Handflattern, Vor-
und Zurückschaukeln -
4:52 - 4:56oder Aggressionen, und in manchen
Einrichtungen werden Psychopharmaka -
4:56 - 4:59eingesetzt, um das Verhalten
dieser Kinder zu kontrollieren, -
4:59 - 5:01während in anderen die Kinder
festgebunden werden, -
5:01 - 5:04damit sie nicht sich selbst
oder andere verletzen. -
5:04 - 5:06Diese Kinder werden schnell
als behindert abgestempelt -
5:06 - 5:10und in eine Einrichtung für
behinderte Kinder überwiesen. -
5:10 - 5:14Die meisten dieser Kinder werden
die Einrichtung nie mehr verlassen. -
5:14 - 5:17Die ohne Behinderungen
werden mit drei Jahren -
5:17 - 5:19in eine andere Einrichtung
verlegt und mit sieben -
5:19 - 5:23wieder in eine andere. Getrennt
nach Alter und Geschlecht -
5:23 - 5:26werden sie willkürlich von
ihren Geschwistern getrennt, -
5:26 - 5:30oft ohne die Möglichkeit,
sich zu verabschieden. -
5:30 - 5:33Es gibt selten genug zu essen.
Sie sind oft hungrig. -
5:33 - 5:35Die älteren Kinder ärgern
die kleinen. Sie lernen zu -
5:35 - 5:39überleben. Sie lernen, sich selbst
zu schützen oder sie gehen unter. -
5:39 - 5:42Wenn sie die Einrichtung verlassen,
tun sie sich wirklich schwer, -
5:42 - 5:46klar zu kommen und sich in die
Gesellschaft zu integrieren. -
5:46 - 5:49In Moldawien werden junge Frauen,
die in Einrichtungen aufwachsen, -
5:49 - 5:53zehnmal häufiger Opfer von
Frauenhandel als gleichaltrige, -
5:53 - 5:57und russische Studien zeigen, dass zwei
Jahre nach dem Verlassen der Einrichtungen -
5:57 - 6:0120 Prozent der jungen Erwachsenen
Vorstrafen haben, -
6:01 - 6:0414 Prozent mit Prostitution
zu tun hatten -
6:04 - 6:09und 10 Prozent sich das
Leben genommen hatten. -
6:09 - 6:12Aber warum gibt es so
viele Waisen in Europa, -
6:12 - 6:16obwohl es in den letzten Jahren wenig
Kriege oder Katastrophen gegeben hat? -
6:16 - 6:20Tatsächlich haben mehr als 95 Prozent
dieser Kinder lebende Eltern -
6:20 - 6:22und Gesellschaften neigen dazu,
den Eltern die Schuld zu geben, -
6:22 - 6:25weil sie ihre Kinder verlassen haben,
aber Untersuchungen zeigen, dass -
6:25 - 6:28die meisten Eltern ihre Kinder wollen
und dass die eigentlichen Treiber -
6:28 - 6:30hinter der Heimeinweisung
-
6:30 - 6:34Armut, Behinderung und
ethnische Zugehörigkeit sind. -
6:34 - 6:38Viele Länder haben keine
inklusiven Schulen, -
6:38 - 6:40daher werden sogar Kinder
mit leichten Behinderungen -
6:40 - 6:43in Sonderschulinternaten
untergebracht, -
6:43 - 6:45im Alter von sechs oder sieben.
-
6:45 - 6:49Die Einrichtung kann hunderte von
Kilometern von zu Hause weg sein. -
6:49 - 6:52Wenn die Familie arm ist,
sind Besuche schwierig -
6:52 - 6:56und allmählich geht
die Beziehung kaputt. -
6:56 - 6:59Hinter jedem der
Millionen Heimkinder -
6:59 - 7:03steht die Geschichte von
Eltern, die verzweifelt sind -
7:03 - 7:08und das Gefühl haben, keine Wahl
zu haben, wie Natalia in Moldawien, -
7:08 - 7:10sie hatte gerade genug Geld,
um ihr Baby zu ernähren, -
7:10 - 7:13daher musste sie ihren älteren
Sohn in ein Heim schicken. -
7:13 - 7:16Oder Desi aus Bulgarien,
die sich zu Hause -
7:16 - 7:19um ihre vier Kinder kümmerte,
bis ihr Ehemann starb. -
7:19 - 7:21Dann musste sie Vollzeit
arbeiten gehen -
7:21 - 7:23und ohne Unterstützung
hatte sie keine Wahl, -
7:23 - 7:27als ihr behindertes Kind in
einem Heim unterzubringen. -
7:27 - 7:30Oder zahllose junge Mädchen, die
aus Angst ihren Eltern nicht erzählen, -
7:30 - 7:34dass sie schwanger sind und ihre
Babys im Krankenhaus zurücklassen. -
7:34 - 7:37Oder junge Eltern; ein
junges Paar, das gerade -
7:37 - 7:41feststellt, dass ihre Erstgeborene
behindert ist, -
7:41 - 7:44aber statt ihnen eine
positive Botschaft -
7:44 - 7:47über das Potential des Kinds
mitzugeben, sagen ihnen die Ärzte: -
7:47 - 7:50"Vergessen Sie sie,
lassen Sie sie im Heim, -
7:50 - 7:54gehen Sie nach Hause und
machen Sie ein gesundes." -
7:54 - 7:57Dieser Zustand ist weder
notwendig noch unvermeidbar. -
7:57 - 8:00Jedes Kind hat das
Recht auf Familie, -
8:00 - 8:04es verdient und braucht eine Familie.
Kinder sind unglaublich belastbar. -
8:04 - 8:07Wenn sie aus diesen Einrichtungen heraus
genommen und frühzeitig in liebevolle Familien -
8:07 - 8:10untergebracht werden, holen sie ihre
Entwicklungsverzögerungen wieder auf -
8:10 - 8:13und führen normale,
glückliche Leben. -
8:13 - 8:17Es ist auch viel kostengünstiger,
Familien Unterstützung zu bieten, -
8:17 - 8:20statt Einrichtungen bereitzustellen.
-
8:20 - 8:23Eine Studie zeigt,
dass Familienzentren -
8:23 - 8:2610 Prozent einer
Heimunterbringung kosten, -
8:26 - 8:28während Pflegeunterbringung
-
8:28 - 8:31ungefähr 30 Prozent kostet.
-
8:31 - 8:34Wenn wir weniger für diese Kinder ausgeben,
aber mehr für die richtigen Leistungen, -
8:34 - 8:38können wir das Gesparte
nutzen und in hohe Qualität -
8:38 - 8:43von Heimbetreuung für die wenigen Kinder mit
besonders komplexen Bedürfnissen investieren. -
8:43 - 8:47In ganz Europa wächst eine Bewegung,
die den Fokus verlagert -
8:47 - 8:50und die Mittel von großen Einrichtungen,
-
8:50 - 8:54die schlechte Pflegequalität bieten, zu
gemeindenahen Versorgungsdiensten transferiert, -
8:54 - 8:57die Kinder schützen und ihnen ermöglichen,
ihr volles Potential zu entwickeln. -
8:57 - 9:00Als ich zum ersten Mal
in Rumänien arbeitete, -
9:00 - 9:04vor fast 20 Jahren,
lebten 200.000 Kinder -
9:04 - 9:08in Heimen und jeden Tag
kamen neue dazu. -
9:08 - 9:10Jetzt sind es weniger
als 10.000 und -
9:10 - 9:14im ganzen Land gibt
es Familienzentren. -
9:14 - 9:17In Moldawien hat sich, trotz extremer
Armut und der furchtbaren Folgen -
9:17 - 9:20der weltweiten Finanzkrise,
die Zahl der Kinder -
9:20 - 9:23in Einrichtungen innerhalb
der letzten fünf Jahre -
9:23 - 9:26um mehr als 50 Prozent reduziert.
Die Mittel werden -
9:26 - 9:31auf Familienzentren und
inklusive Schulen verteilt. -
9:31 - 9:34Viele Länder haben nationale
Aktionspläne entwickelt. -
9:34 - 9:37Die Europäische Kommission
und weitere wichtige Spender -
9:37 - 9:40finden Wege, um Geld von
Institutionen zu nehmen -
9:40 - 9:43und in Familienunterstützung zu geben,
damit Gemeinden in der Lage sind, -
9:43 - 9:46sich selbst um die eigenen
Kinder zu kümmern. -
9:46 - 9:49Aber es bleibt immer noch viel
zu tun, um die systematische -
9:49 - 9:51Unterbringung von Kindern
in Heimen zu beenden. -
9:51 - 9:54Bewusstseinsschaffung ist auf
jeder Ebene der Gesellschaft nötig. -
9:54 - 9:58Die Menschen müssen wissen, welchen Schaden
Pflegeeinrichtungen Kindern zufügen können -
9:58 - 10:01und dass es bessere
Alternativen gibt. -
10:01 - 10:04Wenn wir Menschen kennen,
die Heime unterstützen wollen, -
10:04 - 10:08sollten wir sie überzeugen, stattdessen
Familienförderung zu unterstützen. -
10:08 - 10:11Gemeinsam können wir diese
Form von Kindesmisshandlung -
10:11 - 10:14zu unseren Lebzeiten abschaffen.
-
10:14 - 10:16Danke. (Applaus)
-
10:16 - 10:20(Applaus)
- Title:
- Georgette Mulheir: Die Tragik von Waisenhäusern
- Speaker:
- Georgette Mulheir
- Description:
-
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Waisenhäuser sind teuer und können ihren Schutzbefohlenen sowohl seelisch, als auch körperlich, irreparable Schäden zufügen – warum sind sie dann immer noch so weit verbreitet? Georgette Mulheir beschreibt berührend die Tragik von Waisenhäusern und drängt uns, uns nicht mehr auf sie zu verlassen, sondern nach Alternativen zu suchen, um Kinder in Not zu unterstützen.
- Video Language:
- English
- Team:
closed TED
- Project:
- TEDTalks
- Duration:
- 10:21
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