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Hans Rosling präsentiert die besten Statistiken, die Sie jemals gesehen haben

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    Vor ungefähr 10 Jahren übernahm ich die Aufgabe, schwedischen Studenten im Grundstudium
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    globale Entwicklung zu lehren. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich seit ca. 20 Jahren
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    gemeinsam mit afrikanischen Organisationen Hunger in Afrika untersucht,
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    sodass von mir erwartet wurde, dass ich ein wenig über die Welt Bescheid wusste.
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    Ich führte an unserer Universität für Medizin, dem Karolinska-Institut,
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    einen Kurs namens „Weltgesundheit“ im Grundstudium ein. Wenn man aber
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    so eine Gelegenheit bekommt, wird man etwas nervös. Ich sagte mir,
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    die Studenten, die zu uns kommen, haben den besten Abschluss,
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    den man im schwedischen Hochschulsystem bekommen kann.
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    Vielleicht wissen sie schon alles, was ich ihnen lehren möchte. Deshalb habe ich
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    zu Beginn einen Test gemacht. Eine der Fragen, durch die ich eine Menge gelernt habe, lautete:
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    „Welches Land hat die höchste Kindersterblichkeit innerhalb dieser fünf Paare?“
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    Ich hatte sie so ausgewählt, dass in jedem der Länderpaare,
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    die Kindersterblichkeit eines Landes doppelt so hoch wie die des anderen war.
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    Das bedeutet, dass der Unterschied deutlich größer als die Unsicherheit der Daten ist.
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    Ich möchte Sie hier keinem Test unterziehen. Die Türkei
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    hat hier die höchste. Polen, Russland, Pakistan und Südafrika.
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    Und dies waren die Ergebnisse der schwedischen Studenten. Ich habe so
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    das Konfidenzinterval erhalten, das ziemlich eng ist und ich war natürlich zufrieden:
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    von fünf möglichen Antworten waren 1,8 richtig. Das bedeutet, dass
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    ein Professor für Weltgesundheit gebraucht wurde –
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    (Lachen) und mein Kurs.
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    Aber eines Nachts, als ich den Bericht verfasste,
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    wurde mir meine Entdeckung wirklich bewusst. Ich habe gezeigt,
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    dass Schwedens beste Studenten, statistisch gesehen, wesentlich weniger
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    über die Welt wussten als Schimpansen.
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    (Lachen)
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    Denn Schimpansen würden die Hälfte richtig auswählen, wenn ich ihnen zwei Bananen
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    mit Sri Lanka und der Türkei geben würde. Sie würden in der Hälfte der Fälle richtig liegen.
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    Aber die Studenten taten dies nicht. Das Problem war meines Erachtens nicht Dummheit –
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    es waren vorgefasste Meinungen.
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    Ich machte auch eine skrupellose Studie mit den Professoren des Karolinska-Instituts,
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    (Lachen)
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    das den Nobelpreis für Medizin vergibt.
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    Sie sind gleichauf mit den Schimpansen.
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    (Lachen)
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    Da wurde mir bewusst, dass ich die Daten kommunizieren musste,
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    denn die Daten darüber, was in der Welt passiert
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    und die Gesundheit unserer Kinder, sind sehr gut bekannt.
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    Wir entwickelten eine Software, die Folgendes zeigt: jede Blase hier ist ein Land.
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    Dieses Land hier ist China. Das ist Indien.
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    Die Größe der Blase ist die Bevölkerung und auf dieser Achse habe ich die
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    Fruchtbarkeitsrate eingetragen. Denn meine Studenten sagten,
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    als sie die Weltkarte betrachteten und ich sie fragte:
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    „Wie denken Sie wirklich über die Welt?“
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    Also, zuerst stellte ich fest, dass ihr Lehrbuch hauptsächlich „Tim und Struppi“ war.
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    (Lachen)
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    Sie sagten: „Die Welt ist noch immer in ,wir‘ und ,die anderen‘ aufgeteilt.
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    Und ,wir‘ sind die westliche Welt und ,die anderen‘ sind die Dritte Welt.“
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    „Und was verstehen Sie unter der westlichen Welt?“, fragte ich.
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    „Das bedeutet langes Leben und kleine Familien und die Dritte Welt steht für kurzes Leben und große Familien.“
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    Das könnte ich also hier aufzeigen. Ich habe die Fruchtbarkeitsrate hier eingetragen: Anzahl der Kinder pro Frau,
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    eins, zwei, drei, vier – bis zu acht Kinder pro Frau.
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    Wir haben seit 1960/1962 sehr gute Daten über Familiengrößen in allen Ländern.
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    Die Fehlerquote ist gering. Hier habe ich die Lebenserwartung bei der Geburt eingetragen,
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    die in manchen Ländern 30 Jahre – bis ungefähr 70 Jahre beträgt.
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    Und 1962 gab es wirklich eine Reihe von Ländern hier.
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    Das waren die Industrieländer, die kleine Familien und ein langes Leben hatten.
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    Und dies waren die Entwicklungsländer:
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    sie hatten große Familien und ein relativ kurzes Leben.
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    Was hat sich seit 1962 geändert? Sehen wir uns die Veränderungen an.
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    Hatten die Studenten recht? Sind die Länder noch immer in zwei verschiedene
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    Arten eingeteilt? Oder haben die Entwicklungsländer kleinere Familien und leben
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    hier? Oder haben sie jetzt ein längeres Leben und leben hier oben?
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    Schauen wir es uns an. Wir haben die Welt hier angehalten. Dies sind alles
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    Statistiken der UNO, die verfügbar waren. Also gut. Können Sie das dort sehen?
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    Dort ist China, das sich in Richtung einer besseren Gesundheit weiterentwickelt.
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    Alle grünen Länder in Lateinamerika gehen in Richtung einer kleineren Familie.
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    Die gelben hier sind die arabischen Länder
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    und sie haben größere Familien, aber - nein, ein längeres Leben, aber keine größeren Familien.
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    Die Afrikaner sind hier unten grün eingezeichnet. Sie bleiben weiterhin hier.
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    Hier ist Indien. Indonesien verändert sich ziemlich schnell.
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    (Gelächter)
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    Und in den 80er Jahren befindet sich Bangladesh noch immer unter den
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    afrikanischen Ländern dort. Aber dann ist in Bangladesh in den 80er Jahren ein
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    Wunder geschehen: die Imame haben angefangen, Familienplanung zu
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    propagieren. Sie haben sich in diese Ecke bewegt. Und in den 90er Jahren
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    haben wir die schreckliche HIV-Epidemie, die die Lebenserwartung in den
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    afrikanischen Ländern verkürzt und alle verbleibenden bewegen sich in die Ecke,
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    in der wir ein langes Leben und kleine Familien sehen und wir haben eine
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    vollständig neue Welt. (Applaus)
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    Ich möchte einen direkten Vergleich zwischen den Vereinigten Staaten von
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    Amerika und Vietnam ziehen. 1964: Amerika hatte kleine Familien und eine lange Lebenserwartung;
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    Vietnam hatte große Familien und eine geringe Lebenserwartung. Und nun ist
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    Folgendes geschehen: die Daten während des Krieges zeigen, dass es, sogar
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    mit all den Todesfällen, eine Verbesserung in der Lebenserwartung gab. Am
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    Ende des Jahres begann die Familienplanung in Vietnam und es wurden
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    kleinere Familien angestrebt. Und die Vereinigten Staaten dort oben, bewegen
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    sich in Richtung längere Lebenserwartung und behalten die Größe der Familie
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    bei. Und dann in den 80er Jahren gaben sie die kommunistische Planwirtschaft
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    auf und wandten sich der Marktwirtschaft zu und die Veränderung ist sogar
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    schneller als das Sozialleben. Und heute haben wir in Vietnam die gleiche
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    Lebenserwartung und Familiengröße hier in Vietnam, 2003, wie in den
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    Vereingten Staaten, 1974, zu Ende des Krieges. Ich glaube, dass wir, wenn wir
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    uns die Daten nicht ansehen, den enormen Wandel in Asien unterschätzen, wo
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    sich ein sozialer Wandel vollzog, bevor wir einen ökonomischen Wandel sahen.
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    Lassen Sie uns zu einer anderen Betrachtungsweise wechseln, bei der wir die
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    Einkommensverteilung auf der Welt zeigen können. Dies ist die
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    Einkommensverteilung der Menschen auf der Welt. Ein Dollar, 10 Dollar oder
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    100 Dollar pro Tag. Es gibt keinen Unterschied zwischen Reich und Arm mehr.
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    Das ist ein Mythos. Es gibt einen kleinen Hügel hier. Aber die Menschen sind
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    gleichmäßig verteilt. Wenn wir betrachten, wo das Einkommen letztendlich
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    hinfließt, das Einkommen, das 100 Prozent des Welteinkommens ausmacht. Die
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    reichsten 20 Prozent nehmen davon 74 Prozent ein. Und die ärmsten 20 Prozent
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    nehmen ungefähr zwei Prozent ein. Und dies zeigt, dass das Konzept
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    der Entwicklungsländer sehr zweifelhaft ist. Hilfe für uns bedeutet,
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    die Menschen hier geben den Menschen dort. Aber in der Mitte
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    haben wir die Mehrheit der Weltbevölkerung und diese besitzt 24 Prozent des
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    Einkommens. Wir haben dies in anderer Form gehört. Und wer sind sie?
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    Wo sind die verschiedenen Länder? Ich kann Ihnen Afrika zeigen.
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    Das ist Afrika. 10 Prozent der Weltbevölkerung sind größtenteils arm.
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    Das ist die OECD. Das reiche Land. Der Country Club der UN.
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    Und die sind hier auf dieser Seite. Eine große Überlappung von Afrika und der
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    OECD. Und dies ist Südamerika. In Südamerika gibt es alles,
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    sowohl die ärmsten als auch die reichsten Menschen.
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    Und obendrauf können wir Osteuropa, Ostasien
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    und Südasien setzen. Und wie sieht es aus, wenn wir die Zeit
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    zurückdrehen bis ungefähr 1970? Damals gab es einen größeren Hügel.
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    Und die meisten, die in absoluter Armut lebten, waren Asiaten.
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    Das Problem der Welt war die Armut in Asien. Und wenn wir jetzt die Welt vorwärts bewegen,
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    werden Sie sehen, dass, während die Bevölkerung zunimmt,
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    hunderte Millionen in Asien die Armut besiegen und einige andere
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    in die Armut absinken, das ist das heutige Muster.
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    Und die beste Projektion der Weltbank ist, dass dies geschehen wird
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    und wir keine geteilte Welt haben werden. Die meisten Menschen werden sich in
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    der Mitte befinden. Dies hier ist natürlich eine logarithmische Skala,
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    aber unser Wirtschaftskonzept ist Wachstum mit Prozent. Wir betrachten es
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    als eine Möglichkeit der prozentualen Zunahme. Wenn ich dies ändere und statt
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    des Familieneinkommens, das BIP pro Kopf nehme und diese
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    individuellen Daten in regionale Daten des Bruttoinlandsprodukts umwandle
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    und diese Regionen nach unten nehme, die Blasengröße ist noch immer die
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    Bevölkerung. Und wir haben die OECD dort und haben Schwarzafrika dort
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    und wir nehmen die arabischen Länder dort weg,
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    die von Afrika und von Asien kommen und tragen sie getrennt ein
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    und dann können wir diese Achse erweitern und ich kann ihr hier eine neue
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    Dimension geben, indem ich soziale Werte, Überlebensrate der Kinder, hinzufüge.
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    Jetzt habe ich Geld auf dieser Achse und die Möglichkeit, dass Kinder dort
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    überleben.In einigen Ländern überleben 99,7 Prozent der Kinder die ersten fünf
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    Jahre, in anderen nur 70 Prozent. Und hier scheint es einen Unterschied
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    zwischen der OECD, Lateinamerika, Osteuropa, Ostasien,
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    den arabischen Ländern, Südasien und Schwarzafrika zu geben.
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    Es gibt eine starke Linearität zwischen der Überlebensrate von Kindern und Geld.
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    Aber lassen Sie mich Schwarzafrika unterteilen. Gesundheit ist dort und bessere
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    Gesundheit ist dort oben.Ich kann hierher gehen und kann Schwarzafrika in
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    seine Länder unterteilen.Und wenn sie zerplatzt, ist die Größe der Länderblase
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    gleich der Bevölkerungsgröße. Sierra Leone dort unten. Mauritius ist dort oben.
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    Mauritius war das erste Landdas die Handelsschranken ablegen und Zucker
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    verkaufen konnte. Sie konnten ihre Textilien zu gleichen Bedingungen wie die
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    Menschen in Europa und Nordamerika verkaufen. Es gibt einen riesigen
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    Unterschied innerhalb Afrikas. Und Ghana ist hier in der Mitte. In Sierra Leone,
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    humanitäre Hilfe. Hier in Uganda, Entwicklungshilfe. Hier ist es an der Zeit zu
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    investieren, dort können Sie Ferien machen. Innerhalb Afrikas gibt es enorme
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    Unterschiede, wobei wir oft glauben, dass alles gleich ist.
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    Ich kann Südasien hier unterteilen. Indien ist die große Blase in der Mitte.
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    Es besteht ein riesiger Unterschied zwischen Afghanistan und Sri Lanka.
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    Ich kann die arabischen Länder unterteilen. Wie sehen sie aus? Dasselbe Klima,
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    dieselbe Kultur, dieselbe Religion. Ein riesiger Unterschied. Selbst zwischen
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    Nachbarstaaten. Jemen, Bürgerkrieg. Vereinigte Arabische Emirate, Geld, das
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    ziemlich gleichmäßig und gut verwendet wurde. Nicht wie der Mythos. Und das
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    schließt alle Kinder von ausländischen Arbeitern ein, die sich in dem Land
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    aufhalten. Die Daten sind oft besser, als sie denken. Viele Leute sagen, dass
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    Kambodscha, Singapur. Die Unterschiede sind viel größer als
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    Daten schlecht sind. Es gibt eine Unsicherheitsquote, aber wir können den
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    Unterschied hier sehen: die Schwachpunkte der Daten. Osteuropa:
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    steht es ganz anders da. Und dann ist da Lateinamerika. Sowjetwirtschaft für
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    Heute brauchen wir nicht nach Kuba zu gehen, um ein Land mit guter
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    Gesundheitsversorgung in Lateinamerika zu finden. eine lange Zeit, aber nach
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    zehn Jahren Chile wird in einigen Jahren eine geringere Kindersterblichkeit besitzen als Kuba. Und hier haben wir die Länder in der OECD mit hohem Einkommen.
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    Und wir sehen das ganze Muster der Welt hier,
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    das mehr oder weniger so aussieht. Und wenn wir uns ansehen,
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    wie sie aussieht, die Welt, im Jahr 1960, fängt sie an sich zu bewegen. 1960.
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    Hier ist Mao Tse-tung. Er brachte die Gesundheitsversorgung nach China. Und dann starb er.
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    Und dann kam Deng Xiaoping und brachte Geld nach China und brachte das Land wieder auf einen Mittelweg.
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    Und wir haben gesehen, wie sich Länder in verschiedene Richtungen bewegen,
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    weshalb es etwas schwierig ist,
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    sich ein Land als Beispiel zu nehmen, das das Muster der Weltentwicklung widerspiegelt.
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    Ich möchte Sie ungefähr hier, zum Jahr 1960, zurückführen.
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    Ich möchte Südkorea hier mit Brasilien
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    dort vergleichen. Die Beschriftung ist nicht mehr zu sehen. Und ich möchte Uganda dort vergleichen.
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    Und ich kann es so nach vorne bewegen.
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    Und Sie können sehen, wie Südkorea sehr große Fortschritte macht,
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    während Brasilien viel langsamer ist.
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    Und wenn wir wieder weiter zurückgehen und den Weg so markieren,
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    können Sie erneut sehen, dass die Geschwindigkeit der Entwicklung
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    sehr verschieden ist und die Länder mehr oder weniger mit
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    derselben Geschwindigkeit in Bezug auf Geld und Gesundheit voranschreiten, aber es scheint, dass man sich schneller bewegen kann,
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    wenn man zuerst eine Gesundheitsversorgung hat, als Wohlstand.
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    Und um das zu zeigen, kann man die Vorgehensweise der Vereinigten Arabischen Emirate nehmen.
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    Sie kamen von hier, einem Land mit Mineralöl. Sie förderten das ganze Mineralöl,
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    erhielten all das Geld, aber Gesundheit kann nicht im Supermarkt gekauft werden.
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    Man muss in Gesundheit investieren. Man muss Kinder in die Schule schicken.
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    Man muss Angehörige der Gesundheitsberufe ausbilden. Man muss die Bevölkerung aufklären.
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    Und Scheich Sayed hat dies recht gut gemacht.
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    Und trotz der fallenden Ölpreise, hat er dieses Land nach hier oben gebracht.
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    Somit erscheint die Welt mehr in dem Kernbereich,
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    in dem alle Länder ihr Geld besser
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    als in der Vergangenheit verwenden. So sieht es mehr oder weniger aus, wenn sie sich
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    die durchschnittlichen Daten der Länder ansehen. So sehen sie aus.
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    Aber es ist gefährlich, durchschnittliche Daten zu verwenden, denn es gibt so viele
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    Unterschiede zwischen den Ländern. Wenn sie hierhin sehen, sieht man,
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    dass Uganda heute dort ist, wo Südkorea im Jahr 1960 war. Wenn ich Uganda unterteile,
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    besteht ein großer Unterschied innerhalb Ugandas. Das sind die Quintile von Uganda.
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    Die reichsten 20 Prozent der Ugander sind dort.
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    Die ärmsten sind dort unten. Wenn ich Südafrika unterteile, sieht es so aus.
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    Wenn ich zuletzt nach unten gehe und Niger ansehe, wo es eine schreckliche Hungersnot gab,
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    sieht es so aus. Die 20 Prozent der Ärmsten von Niger sind hier außen
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    und die 20 Prozent der Reichsten von Südafrika sind dort
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    und trotzdem möchten wir darüber diskutieren, welche Lösungen für Afrika angewandt werden sollen.
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    Alles auf der Welt ist in Afrika vorhanden. Und Sie können nicht einen
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    universalen Zugang zu HIV-Medikamenten für dieses Quintil hier oben
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    mit derselben Strategie wie für hier unten diskutieren. Die Verbesserung in der Welt,
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    muss ganz im Zusammenhang diskutiert werden und ist auf
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    regionaler Ebene nicht relevant. Wir müssen ausführlicher vorgehen.
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    Wir haben gesehen, dass Studenten sehr begeistert sind, wenn sie dies anwenden können.
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    Und selbst politische Entscheidungsträger und der Unternehmenssektor würde gerne erfahren,
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    wie sich die Welt verändert. Aber warum geschieht dies nicht?
  • 14:51 - 14:55
    Warum verwenden wir die vorhandenen Daten nicht. Wir haben Daten von den Vereinten Nationen,
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    von den nationalen statistischen Ämtern
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    und von Universitäten und anderen nichtstaatlichen Organisationen.
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    Weil die Daten in den Datenbanken versteckt sind.
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    Und es gibt die Öffentlichkeit und das Internet, aber wir haben sie noch nicht effektiv genutzt.
  • 15:08 - 15:11
    All die Informationen, die wir gesehen haben, wie sie sich in der Welt veränderten,
  • 15:11 - 15:15
    enthalten keine öffentlich finanzierten Statistiken. Es gibt einige Webseiten
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    wie diese, die einige Informationen aus den Datenbanken nehmen,
  • 15:21 - 15:26
    aber Leute versehen sie mit einem Preis, blöden Passwörtern und langweiligen Statistiken.
  • 15:26 - 15:29
    (Gelächter) (Applaus)
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    Und das funktioniert nicht. Was brauchen wir also? Wir haben Datenbanken.
  • 15:33 - 15:37
    Wir brauchen keine neue Datenbank. Wir haben wunderbare Design-Tools
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    und immer mehr kommen hier hinzu. Also haben wir
  • 15:40 - 15:45
    ein gemeinnütziges Unternehmen ins Leben gerufen, welches wir - Daten mit Design verknüpfend -
  • 15:45 - 15:48
    Gapminder nennen, von der Londoner U-Bahn, und wo Sie wie folgt gewarnt werden:
  • 15:48 - 15:51
    "Mind the gap" " Wir fanden Gapminder das geeignete Wort.
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    Und wir begannen damit, Software zu entwickeln, die die Daten so verknüpfen konnte.
  • 15:55 - 16:01
    Und das war nicht so schwierig. Eine Person benötigte Jahre und wir haben Animationen produziert.
  • 16:01 - 16:03
    Sie können einen Datensatz nehmen und ihn dort anwenden.
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    Wir setzen Daten der Vereinten Nationen und von Organisationen der Vereinten Nationen frei.
  • 16:08 - 16:12
    Einige Ländern akzeptieren es, dass ihre Datenbanken veröffentlicht werden,
  • 16:12 - 16:15
    aber was wir wirklich benötigen, ist natürlich eine Suchfunktion.
  • 16:15 - 16:20
    Eine Suchfunktion, mit der wir die Daten in ein durchsuchbares Format kopieren können
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    und weltweit veröffentlichen können. Und was hören wir, wenn wir uns umsehen?
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    Ich habe mich mit Anthropologie in den wichtigsten statistischen Bereichen beschäftigt. Alle sagen:
  • 16:28 - 16:32
    "Es ist unmöglich. Es kann nicht umgesetzt werden. Unsere Informationen haben solche
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    besonderen Details, die nicht wie andere Daten durchsucht werden können.
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    Wir können die Daten den Studenten und Unternehmen der Welt nicht kostenlos zur Verfügung stellen."
  • 16:40 - 16:43
    Aber das ist doch das, was wir gerne erreichen würden, oder nicht?
  • 16:43 - 16:46
    Die öffentlich finanzierten Daten sind hier unten.
  • 16:46 - 16:49
    Und wir würden gerne Blumen im Netz wachsen lassen.
  • 16:49 - 16:54
    Und einer der entscheidenden Punkte ist, sie durchsuchbar zu machen und dann können Leute
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    verschiedene Design-Tools verwenden, um sie dort zu animieren.
  • 16:56 - 17:01
    Und ich habe gute Neuigkeiten für Sie. Ich habe die guten Neuigkeiten, dass der derzeitige
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    neue Leiter der Abteilung für Statistik bei der Vereinten Nationen nicht sagt, dass es unmöglich ist.
  • 17:05 - 17:07
    Er sagt nur: "Wir können es nicht machen."
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    (Gelächter)
  • 17:11 - 17:13
    Und er ist ein ziemlich schlauer Kerl, oder?
  • 17:13 - 17:15
    (Gelächter)
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    Also werden wir in Bezug auf Daten in den kommenden Jahren einige Veränderungen sehen.
  • 17:19 - 17:23
    Wir werden in der Lage sein, die Einkommensverteilung auf eine ganz neue Weise zu betrachten.
  • 17:23 - 17:28
    Dies ist die Einkommensverteilung in China im Jahr 1970.
  • 17:29 - 17:34
    Die Einkommensverteilung der Vereinigten Staaten, 1970.
  • 17:34 - 17:38
    Fast keine Überschneidung. Fast keine Überschneidung. Und was ist geschehen?
  • 17:38 - 17:43
    Folgendes ist geschehen: China ist gewachsen, es ist nicht mehr so gleich
  • 17:43 - 17:47
    und es erscheint hier, die Vereinigten Staaten überblickend.
  • 17:47 - 17:49
    Fast wie ein Gespenst, nicht wahr?
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    (Gelächter)
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    Es ist ziemlich beängstigend. Aber ich glaube, es ist wichtig, all diese Informationen zu besitzen.
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    Wir müssen sie uns wirklich anschauen. Und anstatt uns dies hier anzusehen,
  • 18:07 - 18:12
    möchte ich gern damit schließen, Ihnen die Internetbenutzer pro 1.000 zu zeigen.
  • 18:12 - 18:17
    Bei dieser Software, greifen wir auf ungefähr 500 Variablen von allen Ländern relativ leicht zu.
  • 18:17 - 18:21
    Es braucht einige Zeit, um dies zu ändern,
  • 18:21 - 18:26
    aber auf den Achsen kann man ziemlich leicht jede Variable erhalten, die man möchte.
  • 18:26 - 18:31
    Und das Ziel wäre, die Datenbanken kostenlos zu erhalten,
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    sie durchsuchbar zu machen und mit einem zweiten Klick in
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    graphische Formate umzuwandeln, durch die man sie sofort verstehen kann.
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    Aber die Statistiker mögen das nicht, denn sie sagen, dass dies
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    nicht die Realität widerspiegelt, dass wir statistische, analytische Methoden verwenden müssen.
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    Doch dies erstellt Hypothesen.
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    Ich ende nun mit der Welt. Dort kommt das Internet.
  • 18:58 - 19:02
    Die Zahl der Internet-Nutzer geht wie hier nach oben. Dies ist das BIP pro Kopf.
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    Und es ist eine neue Technologie, die im Vormarsch ist, aber es ist erstaunlich, wie gut sie
  • 19:07 - 19:12
    in die Wirtschaft der Länder passt. Aus diesem Grund ist der 100-Dollar-Computer
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    so wichtig. Aber es ist eine gute Tendenz.
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    Es ist, als ob die Welt flacher wird, nicht wahr? Diese Länder
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    bewegen mehr als nur die Wirtschaft und es wird interessant sein,
  • 19:21 - 19:25
    dies über das Jahr zu verfolgen, wie ich dies gerne
  • 19:25 - 19:27
    mit allen öffentlich finanzierten Daten tun würde. Vielen Dank.
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    (Applaus)
Title:
Hans Rosling präsentiert die besten Statistiken, die Sie jemals gesehen haben
Speaker:
Hans Rosling
Description:

Niemals wurden Ihnen Daten auf diese Art und Weise präsentiert. Mit der Dramatik und der Dringlichkeit eines Sportreporters, entlarvt Statistikguru Hans Rosling den Mythos der sogenannten „Entwicklungsländer“.

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Video Language:
English
Team:
closed TED
Project:
TEDTalks
Duration:
19:33

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