< Return to Video

Das Unmögliche tun – die Angst überwinden| Dan Meyer | TEDxMaastricht

  • 0:00 - 0:02
    ♪ (Musik)
  • 0:02 - 0:05
    [Dan Meyer | Abschneiden durch Angst]
  • 0:07 - 0:08
    (Applaus)
  • 0:08 - 0:10
    Danke schön
  • 0:16 - 0:19
    Es war einmal ein Indischer König,
    ein Maharaja
  • 0:19 - 0:21
    zu seinem Geburtstag gab es den Befehl
  • 0:21 - 0:24
    das alle Häuptlinge Geschenke
    für den König bringen sollten.
  • 0:24 - 0:28
    Manche brachten feine Seide,
    manche brachten schöne Schwerter,
  • 0:28 - 0:30
    manchen brachten Gold.
  • 0:30 - 0:33
    Am Ende der Schlange ging ein
    sehr gekrümmter alter Mann
  • 0:33 - 0:37
    dieser hatte einen tagelangen Fußmarsch
    aus seinem Dorf am Meer hinter sich.
  • 0:37 - 0:41
    Als er an der Reihe war fragte des Königs Sohn:
    "Welches Geschenk bringst du für den König?"
  • 0:41 - 0:45
    Der alte Mann öffnete langsam
    seine Hand und zeigte
  • 0:45 - 0:50
    eine wunderschöne Muschel mit
    Windungen in Lila und Gelb, Rot und Blau.
  • 0:50 - 0:52
    Der Sohn sagte:
  • 0:52 - 0:54
    "Das ist kein Geschenk für einen König!
    Was soll das für ein Geschenk sein?"
  • 0:55 - 0:57
    Der alte Mann sah langsam
    zu ihm auf und sagte:
  • 0:58 - 1:01
    "Langer Weg...Teil von Geschenk."
  • 1:01 - 1:02
    (Gelächter)
  • 1:03 - 1:06
    Etwas später möchte ich
    euch ein Geschenk machen,
  • 1:06 - 1:08
    ein Geschenk welches ich glaube
    das es sich weit verbreiten wird.
  • 1:08 - 1:10
    Doch vorher,
    möchte ich euch mitnehmen auf
  • 1:10 - 1:12
    meinen langen Weg.
  • 1:12 - 1:14
    Wie die meisten von euch,
  • 1:14 - 1:15
    begann ich mein Leben als kleines Kind.
  • 1:15 - 1:17
    Wie viele von euch
    begannen ihr Leben als kleines Kind?
  • 1:17 - 1:19
    Jung geboren?
  • 1:19 - 1:20
    Ungefähr die Hälfte... Ok
  • 1:20 - 1:21
    (Gelächter)
  • 1:22 - 1:25
    Und was ist mit dem Rest von euch?
    Wurdet ihr ausgewachsen geboren?
  • 1:25 - 1:28
    Ich würde gerne mal deine Mutter treffen!
  • 1:28 - 1:30
    Sprechen wir über unmögliches!
  • 1:30 - 1:30
    (Gelächter)
  • 1:31 - 1:35
    Schon als kleines Kind hatte ich immer
    die Faszination das Unmögliche zu versuchen.
  • 1:36 - 1:39
    Heute ist der Tag auf den ich mich
    seit vielen Jahren freue,
  • 1:39 - 1:41
    denn heute ist der Tag
    an dem ich versuchen werde
  • 1:41 - 1:44
    das Unmögliche hier
    vor euren Augen zu tun,
  • 1:44 - 1:45
    hier bei TEDxMaastricht.
  • 1:46 - 1:48
    Ich beginne damit
  • 1:48 - 1:51
    euch zu eröffnen wie es endet:
  • 1:51 - 1:53
    Ich werde euch beweisen
  • 1:53 - 1:55
    das das Unmögliche nicht unmöglich ist.
  • 1:55 - 1:58
    Und ich werde es beenden euch
    ein Geschenk mit wert zu machen:
  • 1:58 - 2:03
    Ich werde euch zeigen wie ihr in euerem Leben
    das Unmögliche erreichen könnt.
  • 2:03 - 2:06
    Auf meinem Weg das Unmögliche zu tun,
    habe ich festgestellt es gibt
  • 2:06 - 2:08
    zwei Dinge die alle Menschen
    dieser Welt gemeinsam haben:
  • 2:08 - 2:10
    Jeder hat Ängste,
  • 2:10 - 2:12
    und jeder hat Träume.
  • 2:12 - 2:17
    Auf meinem Weg das Unmögliche zu tun,
    habe ich festgestellt es gab drei Dinge
  • 2:17 - 2:20
    die ich über Jahre
    hinweg getan habe,
  • 2:20 - 2:24
    die mich dazu gebracht haben
    das Unmögliche zu versuchen:
  • 2:24 - 2:27
    Völkerball,
    auf Niederländisch: "Trefbal",
  • 2:27 - 2:28
    Supermann,
  • 2:28 - 2:29
    und Moskitos.
  • 2:30 - 2:31
    Das sind meine Schlüsselwörter.
  • 2:31 - 2:34
    Nun wisst ihr warum ich
    in meinem Leben das Unmögliche versuche.
  • 2:34 - 2:36
    Nun nehme ich euch mit auf
    meine Reise, meinen langen Weg
  • 2:36 - 2:39
    von Ängsten zu Träumen,
  • 2:39 - 2:41
    von Wörtern zu Schwertern,
  • 2:41 - 2:43
    von Völkerball
  • 2:43 - 2:44
    zu Supermann
  • 2:44 - 2:45
    zu Moskitos.
  • 2:46 - 2:47
    Und ich hoffe ich kann euch zeigen
  • 2:47 - 2:50
    wie ihr in euerem Leben
    das Unmögliche schaffen könnt.
  • 2:52 - 2:55
    4. Oktober 2007,
  • 2:56 - 2:58
    Mein Herz raste,
    meine Knie zitterten
  • 2:58 - 2:59
    als ich auf die Bühne
  • 2:59 - 3:01
    des Sanders Theater
  • 3:01 - 3:03
    der Universität von Harvard ging,
  • 3:03 - 3:06
    um den 2007 Ig Nobelpreis Medizin
    zu erhalten,
  • 3:06 - 3:09
    für ein Medizinisches Forschungsblatt
    das ich mit verfasst habe
  • 3:09 - 3:10
    genannt "Schwertschlucken...
  • 3:10 - 3:12
    ...und seine Nebenwirkungen".
  • 3:12 - 3:13
    (Gelächter)
  • 3:14 - 3:16
    Es war in einem kleinen Journal
    veröffentlicht
  • 3:16 - 3:18
    das ich zuvor nie gelesen hatte:
  • 3:18 - 3:21
    das "British Medical Journal".
  • 3:21 - 3:25
    Für mich
    ging ein Traum in Erfüllung,
  • 3:25 - 3:28
    eine unerwartete Überraschung
    für jemanden wie mich,
  • 3:28 - 3:31
    war es eine Ehre die ich
    niemals vergessen werde.
  • 3:31 - 3:35
    Aber es war nicht der denkwürdigste
    Tag in meinem Leben.
  • 3:35 - 3:38
    Am 4.Oktober 1967,
  • 3:38 - 3:41
    Dieser ängstliche, schücheterne,
    dürre, feige Junge
  • 3:41 - 3:43
    litt an großen Ängsten.
  • 3:43 - 3:46
    Als er bereit war auf die Bühne zu gehen,
  • 3:46 - 3:47
    sein Herz raste,
  • 3:48 - 3:49
    seine Knie zitterten...
  • 3:50 - 3:52
    Er öffnete den Mund...
  • 3:56 - 3:58
    Doch er brachte kein Wort heraus.
  • 3:58 - 4:00
    Er stand da, zitterte vor Tränen,
  • 4:00 - 4:02
    gelähmt vor Panik,
  • 4:03 - 4:04
    erfrohren vor Angst.
  • 4:04 - 4:06
    Dieser ängstliche, schücheterne,
    dürre, feige Junge
  • 4:06 - 4:08
    litt an großen Ängsten:
  • 4:09 - 4:10
    Er hatte Angst vor der Dunkelheit,
  • 4:10 - 4:12
    Höhenangst,
  • 4:12 - 4:13
    Angst vor Spinnen und Schlangen...
  • 4:13 - 4:15
    Wer hat Angst vor
    Spinnen und Schlangen?
  • 4:15 - 4:17
    Ok, einige von euch...
  • 4:17 - 4:19
    Er hatte Angst vor
    Wasser und Haien,
  • 4:19 - 4:22
    Angst vor Doktoren,
    Krankenschwestern und Zähnärzten,
  • 4:22 - 4:25
    und Nadeln, Bohrern
    und scharfen Gegenständen.
  • 4:25 - 4:27
    Doch vor mehr als alles anderem
    hatte er Angst vor...
  • 4:28 - 4:28
    Menschen.
  • 4:29 - 4:31
    Dieser ängstliche, schüchterne,
    dürre, feige Junge
  • 4:31 - 4:33
    war ich.
  • 4:33 - 4:35
    Ich hatte Angst vor
  • 4:35 - 4:37
    Versagen und Ablehnung,
  • 4:37 - 4:40
    schwachem Selbstbewustsein,
    Minderwertigkeitskomplexen,
  • 4:40 - 4:43
    und etwas was damals
    noch nicht bekannt war:
  • 4:43 - 4:45
    Soziale Angststörung.
  • 4:45 - 4:49
    Weil ich Ängste hatte, wurde ich von
    den Raudies geärgert und geschlagen.
  • 4:49 - 4:52
    Sie lachten und gaben mir Schimpfnamen,
    Sie ließen mich nicht
  • 4:52 - 4:54
    bei ihren Spielen mitmachen.
  • 4:55 - 4:58
    Oh, es gab ein Spiel bei dem
    ich mitmachen durfte...
  • 4:58 - 4:59
    Völkerball...
  • 5:00 - 5:01
    ...und ich war kein guter Spieler.
  • 5:02 - 5:06
    Die Raudies riefen meinen Namen, und
    als ich aufsah sah ich diese roten Bälle
  • 5:06 - 5:08
    mit großer Geschwindigkeit
    in mein Gesicht fliegen...
  • 5:08 - 5:10
    bum, bum, bum!
  • 5:11 - 5:13
    Und ich erinnere mich an viele Tage
    an denen ich von der Schule nach Hause ging,
  • 5:13 - 5:18
    mein Gesicht war rot und brannte,
    meine Ohren waren rot klingelten,
  • 5:18 - 5:21
    meine Augen brannten vor Tränen,
  • 5:21 - 5:23
    und ihre Worte
    brannten in meinen Ohren.
  • 5:24 - 5:25
    Und wer auch immer sagte,
  • 5:25 - 5:27
    "Stöcke und Steine
    brechen die Gebeine,
  • 5:27 - 5:29
    aber Worte können mich
    nicht verletzen"
  • 5:29 - 5:30
    Das ist eine Lüge.
  • 5:30 - 5:32
    Worte können
    einschneiden wie ein Messer;
  • 5:32 - 5:34
    Worte können
    stechen wie ein Schwert,
  • 5:34 - 5:36
    Worte können
    tiefe Wunden hinterlassen
  • 5:36 - 5:38
    die man von außen nicht sehen kann.
  • 5:38 - 5:41
    Ich hatte also Ängste.
    Und Worte waren meine größten Feinde.
  • 5:41 - 5:42
    Immernoch.
  • 5:43 - 5:45
    Aber ich hatte auch Träume.
  • 5:45 - 5:48
    Ich wollte nach Hause gehen und
    flüchtete mich in Supermann Comics
  • 5:48 - 5:50
    und ich wollte
    Supermann Comicbücher lesen
  • 5:50 - 5:51
    und ich träumte
  • 5:51 - 5:53
    davon ein Superheld
    wie Supermann zu sein.
  • 5:53 - 5:56
    Ich wollte für Wahrheit
    und Gerechtigkeit kämpfen.
  • 5:56 - 5:59
    Ich wollte gegen Schurken
    und Kryptonit kämpfen,
  • 5:59 - 6:03
    Ich wollte Übermenschliches leisten
    und leben Retten.
  • 6:03 - 6:06
    Auch faszinierten mich Ding
    die real waren.
  • 6:06 - 6:09
    Ich las das Guinnessbuch der Rekorde
    und das Ripley´s Einfach Unglaublich Buch
  • 6:09 - 6:13
    Wer hat das Guinness Buch oder
    das Ripley´s Buch gelesen?
  • 6:13 - 6:14
    Ich liebe solche Bücher!
  • 6:14 - 6:16
    Echte Menschen vollbringen echte Leistungen.
  • 6:16 - 6:18
    Und ich sagte,
    das will ich machen.
  • 6:18 - 6:20
    Wenn mich die Raudies
    nicht bei
  • 6:20 - 6:21
    ihren Spielen mitmachen liesen,
  • 6:21 - 6:23
    dann will ich echte Magie,
    echte Heldentaten vollbringen.
  • 6:23 - 6:26
    Ich möchte außergewöhnliches leisten,
    etwas was diese Raudies nicht können.
  • 6:27 - 6:30
    Ich wollte meine Berufung finden,
    Ich wollte wissen wofür ich lebe.
  • 6:30 - 6:33
    Ich wollte etwas unglaubliches leisten
    um die Welt zu verändern;
  • 6:33 - 6:37
    Ich wollte beweisen,
    das das Unmögliche nicht unmöglich ist.
  • 6:38 - 6:40
    10 Jahre später...
  • 6:40 - 6:43
    Es war die Woche
    vor meinem 21. Geburtstag,
  • 6:43 - 6:45
    zwei Dinge passierten an einem Tag,
  • 6:45 - 6:47
    die mein Leben
    für immer verändern würden.
  • 6:47 - 6:49
    Ich lebte gerade
    Tamil Nadu, Indien.
  • 6:50 - 6:51
    Ich war dort Missionar,
  • 6:51 - 6:53
    und mein Mentor und Freund
    fragte mich:
  • 6:53 - 6:55
    "Hast du Thröme, Daniel?"
  • 6:55 - 6:57
    Und ich fragte:
    "Thröme? Was sind Thröme?"
  • 6:57 - 7:01
    Er sagte: "Thröme sind Ziele
    die man in Leben erreichen will"
  • 7:01 - 7:04
    "Eine Kombination von
    Träumen und Zielen,
  • 7:04 - 7:07
    wenn du alles tun könntest was du willst,
    überall sein könntest wo du will,
  • 7:07 - 7:08
    alles sein könntest was du willst,
  • 7:08 - 7:09
    Wohin würdest du gehen?
    Was würdest du tun?
  • 7:09 - 7:10
    Wer würdest du sein?
  • 7:10 - 7:14
    Ich sagte: "Nein, das kann ich nicht!
    Ich trau mich nicht, ich habe zu viel Angst!"
  • 7:14 - 7:18
    In dieser Nacht nahm ich meine Strohmtte
    mit auf das Dach des Bungalows
  • 7:18 - 7:22
    legte mich unter die Sterne, und
    beobachtete wie die Fledermäuse Moskitos jagten.
  • 7:22 - 7:26
    Und alles an was ich denken konnte waren
    Thröme, und Träume und Ziele,
  • 7:26 - 7:29
    und den Raudies mit den Bällen.
  • 7:29 - 7:31
    Ein paar Stunden später
    wachte ich auf.
  • 7:31 - 7:34
    Mein Herz raste,
    meine Knie zitterten;
  • 7:34 - 7:36
    Doch diesmal war es nicht Angst.
  • 7:36 - 7:38
    Mein ganzer Körper
    hatte Schüttelkrampf.
  • 7:38 - 7:40
    Und für die nächsten fünf Tage
  • 7:40 - 7:44
    immer wieder wurde ich Bewustlos, und
    auf meinem Totenbett kämpfte ich um mein Leben.
  • 7:44 - 7:48
    Mein Kopf brannte mit
    41 Grad Malaria Fieber.
  • 7:48 - 7:52
    Doch immer wenn ich bei Bewustsein war,
    konnte ich nur an Thröme denken.
  • 7:52 - 7:54
    Ich dachte, "Was fange ich
    mit meinem Leben an?"
  • 7:54 - 7:56
    Letzendlich, in der Nacht
    vor meinem 21. Geburtstag,
  • 7:56 - 7:58
    in einem klaren Moment,
  • 7:58 - 7:59
    realisierte ich:
  • 7:59 - 8:02
    Ich erkannte dieser kleine Moskito,
  • 8:03 - 8:06
    Anopheles Stephensi,
  • 8:06 - 8:08
    dieser kleine Moskito,
    welcher weniger als 5 Mikrogramm wiegt,
  • 8:08 - 8:09
    weniger als ein Salzkorn,
  • 8:09 - 8:12
    wenn dieser Moskito einen
    80 Kilo schweren Mann umhauen kann,
  • 8:12 - 8:15
    erkannte ich,
    das ist mein Kryptonit
  • 8:15 - 8:17
    Dann erkannte ich,
    Nein, nein, es ist nicht der Moskito,
  • 8:17 - 8:19
    Es ist ein kleiner Parasit
    in dem Moskito,
  • 8:19 - 8:21
    Plasmodium Falciparum,
  • 8:21 - 8:23
    welcher jedes Jahr
    über eine Million Menschen umbringt.
  • 8:23 - 8:26
    Ich erkannte,
    Nein, nein, es ist noch kleiner als das,
  • 8:26 - 8:28
    doch es kam mir
    viel größer vor.
  • 8:28 - 8:30
    Ich erkannte
  • 8:30 - 8:31
    Angst war mein Kryptonit,
  • 8:31 - 8:32
    mein Parasit,
  • 8:32 - 8:35
    der mich und mein Leben
    verkrüppelt und gelähmt hat.
  • 8:35 - 8:38
    Es gibt einen Unterschied
    zwischen Gefahr und Angst.
  • 8:38 - 8:40
    Gefahr ist echt.
  • 8:40 - 8:42
    Angst ist eine Wahl.
  • 8:42 - 8:44
    Und ich erkannte ich hatte eine Wahl:
  • 8:44 - 8:49
    Ich könnte entweder in Angst leben
    und als Verlierer sterben,
  • 8:49 - 8:52
    oder ich könnte meine Ängste töten,
    und könnte
  • 8:52 - 8:54
    nach meinen Träumen greifen.
  • 8:54 - 8:56
    Ich könnte es wagen das Leben zu leben.
  • 8:57 - 9:00
    Wenn man auf dem Totenbett liegt,
  • 9:00 - 9:04
    und den Tot vor Augen hat, möchte man
    nichts anderes als wieder lebendig sein.
  • 9:04 - 9:06
    Ich erkannte das jeder stirbt.
  • 9:06 - 9:07
    Nicht jeder wirklich lebt.
  • 9:08 - 9:10
    Mit dem sterben kommt das Leben.
  • 9:10 - 9:11
    Wenn man lernt zu sterben,
  • 9:11 - 9:13
    lernt man wirklich zu leben.
  • 9:13 - 9:15
    Also habe ich beschlossen,
  • 9:15 - 9:16
    meine Geschichte in dieser Nacht
    neu zu schreiben.
  • 9:16 - 9:18
    Ich wollte nicht sterben.
  • 9:18 - 9:19
    Also sprach ich ein kleines Gebet.
  • 9:19 - 9:22
    Ich sagte: "Gott, wenn du mich bis zu meinem
    21. Geburtstag leben lässt,
  • 9:22 - 9:25
    Werde ich die Angst nicht länger
    mein Leben bestimmen lassen.
  • 9:25 - 9:30
    Ich werde meine Ängste töten,
    Ich werde nach meinen Träumen greifen,
  • 9:30 - 9:31
    Ich werde meine Einstellung zu
    Leben ändern,
  • 9:31 - 9:32
    Ich möchte etwas unglaubliches
    aus meinem Leben machen;
  • 9:32 - 9:35
    Ich möchte meine
    Berufung finden,
  • 9:35 - 9:38
    Ich möchte wissen das das
    Unmögliche nicht unmöglich ist."
  • 9:38 - 9:41
    Ich werde euch nicht sagen
    ob ich diese Nacht überlebte;
  • 9:41 - 9:43
    Ich lasse euch das selbst
    herausfinden lassen.
  • 9:43 - 9:44
    (Gelächter)
  • 9:44 - 9:47
    Doch in dieser Nacht machte ich eine
    Liste mit meinen ersten 10 Thrömen:
  • 9:47 - 9:49
    Ich beschloss ich werde
  • 9:49 - 9:51
    alle Kontinente besuchen,
    alle 7 Weltwunder besuchen,
  • 9:51 - 9:53
    eine Menge Fremdsprachen lernen,
  • 9:53 - 9:56
    auf einer einsamen Insel leben,
    auf einem Schiff im Ozean leben,
  • 9:56 - 9:58
    mit einem Indianerstamm
    am Amazonal leben.
  • 9:58 - 10:01
    den Gipfel des höchsten Berges
    in Schweden besteigen.
  • 10:01 - 10:03
    Ich wollte Mount Everest
    bei Sonnenaufgang sehen,
  • 10:03 - 10:05
    Ich wollte im Musikgeschäft
    in Nashville arbeiten.
  • 10:05 - 10:07
    Ich möchte
    bei einem Zirkus arbeiten,
  • 10:07 - 10:09
    und ich wollte
    aus einem Flugzeug springen.
  • 10:09 - 10:12
    Über die nächsten 20 Jahre
    erreichte ich die meisten meiner Thröme.
  • 10:12 - 10:15
    Und immer wenn ich einen
    meiner Thröme auf der Liste erreichte,
  • 10:15 - 10:18
    fügte ich 5 oder 10 neue zu meiner Liste hinzu
    und meine Liste wächst weiter.
  • 10:19 - 10:23
    7 Jahre lang lebte ich auf einer
    kleinen Insel in den Bahamas
  • 10:23 - 10:25
    ...ungefähr 7 Jahre lang
  • 10:25 - 10:29
    in einer Strohhütte
  • 10:29 - 10:34
    fing mit einem Speer Haie und Rochen als Mahlzeit,
    als einziger auf dieser Insel,
  • 10:34 - 10:37
    in Lendenschurz, und
  • 10:37 - 10:39
    ich lernte mit den Haien
    zu schwimmen.
  • 10:39 - 10:41
    Von dort bin ich nach
    Mexico gezogen,
  • 10:41 - 10:45
    und anschließend zum
    Amazonas in Ecuador,
  • 10:45 - 10:48
    Pujo Pongo Ecuador,
    und lebte dort mit einem Eingeborenenstamm.
  • 10:48 - 10:52
    und Stück für Stück begann ich Vertrauen
    zu gewinnen, nur durch meine Thröme
  • 10:52 - 10:55
    Ich wechselte ins Musik-Geschäft nach Nashville,
    und dann nach Schweden,
  • 10:55 - 10:58
    zog nach Stockholm,
    und arbeitete dort im Musik-Geschäft,
  • 10:58 - 11:02
    dort habe ich auch den Gipfel von Mt. Kebnekaise
    bestiegen, hoch über dem Polarkreis.
  • 11:03 - 11:05
    Ich lernte Clown sein,
  • 11:05 - 11:06
    und Jonglieren,
  • 11:06 - 11:07
    und auf Stelzen gehen,
  • 11:07 - 11:10
    Einrad fahren,
    Feuerschlucken, Glas essen...
  • 11:10 - 11:14
    Und 1997 hörte ich das es nur noch ca.
    ein Dutzend Schwertschlucker auf der Welt gibt.
  • 11:14 - 11:15
    Ich sagte:
    “Das muß ich tun!”
  • 11:16 - 11:18
    Ich traf einen Schwertschlucker,
    und fragte ihn nach einigen Tips.
  • 11:18 - 11:20
    Er sagte:
    “Ich gebe dir zweit Tips:
  • 11:20 - 11:22
    Nummer 1:
    Es ist extrem Gefährlich,
  • 11:22 - 11:24
    es sind Leute dabei gestorben.
  • 11:24 - 11:26
    Nummer 2:
    Mach es nicht!”
  • 11:26 - 11:27
    (Gelächter)
  • 11:28 - 11:30
    Also fügte ich das zu meiner
    Thröme-Liste hinzu.
  • 11:30 - 11:33
    Und ich übte 10 – 12mal
    am Tag, jeden Tag
  • 11:34 - 11:35
    über viere Jahre hinweg.
  • 11:35 - 11:37
    Ich rechne das jetzt hoch...
  • 11:37 - 11:40
    4 x 365 (x 12)...
  • 11:40 - 11:43
    Es waren ca. 13.000
    erfolglose Versuche
  • 11:43 - 11:46
    bevor ich 2001 mein erstes
    Schwert schlucken konnte.
  • 11:46 - 11:49
    Während dieser Zeit ergab ich der Thröm
    der weltweit führende Experte
  • 11:49 - 11:50
    im Thema Schwertschlucken zu sein.
  • 11:50 - 11:54
    Also durchsuchte ich jedes Buch,
    Magazin, Zeitungsartikel,
  • 11:54 - 11:57
    jeden medizinischen Bericht.
    Ich studierte Physiologie, Anathomie,
  • 11:57 - 12:00
    Ich sprach mit Doktoren und Krankenschwestern,
  • 12:00 - 12:01
    vernetzte alle Schwertschlucker
    untereinander
  • 12:01 - 12:04
    im Internationalen Schwertschluckerverband
  • 12:04 - 12:06
    und führte einen zwei jährigen
    medizinischen Forschungsbericht
  • 12:06 - 12:08
    für “Schwertschlucken und seine Nebenwirkungen”
  • 12:08 - 12:10
    welcher im British Medical Journal
    veröffentlicht wurde.
  • 12:10 - 12:11
    (Gelächter)
  • 12:11 - 12:13
    Und... Danke schön
  • 12:13 - 12:18
    (Applaus)
  • 12:18 - 12:21
    Und ich lernte einige faszinierende Dinge
    über Schwertschlucken...
  • 12:21 - 12:25
    einige Dinge an die ihr sicher niemals gedacht
    hättet, aber ihr nach heute Abend denken werdet.
  • 12:25 - 12:28
    Das nächste mal wenn ihr zu Hause
    ein Steak durchschneidet mit eurem Messer
  • 12:28 - 12:32
    oder einem Schwert, oder eurem Besteck,
    werdet ihr an das denken...
  • 12:32 - 12:36
    Ich erkannte Schwertschlucken...
    Ich lernte das das Schwertschlucken
  • 12:36 - 12:39
    aus Indien kommt, dort wo ich es als
    20 jähriger das erste mal sah
  • 12:39 - 12:42
    ungefähr 4000 Jahre zuvor,
    ungefähr 2000 Jahre vor Christus.
  • 12:42 - 12:46
    In den letzten 150 Jahren,
    nutze man Schwertschlucker
  • 12:46 - 12:47
    in den Bereichen
    Wissenschaft und Medizin
  • 12:47 - 12:51
    Um 1868 das erste starre Endoskop
    zu entwickeln.
  • 12:51 - 12:54
    Geleitet von Dr. Adolf Kussmaul
    in Freiburg in Deutschland,
  • 12:54 - 12:57
    1906 das Elektrokardiogramm in Wales,
  • 12:57 - 13:00
    um Schluckstörungen und Verdauung
    zu studieren...
  • 13:00 - 13:02
    Bronchoskopie,
  • 13:02 - 13:04
    doch in den letzten 150 Jahren,
    wissen wir von
  • 13:04 - 13:08
    Hunderten von Verletzungen
    und Dutzenden von Toten...
  • 13:08 - 13:15
    Hier ist... das starre Endoskop
    das von Dr. Adolf Kussmaul entwickelt wurde.
  • 13:15 - 13:18
    Aber wir haben herausgefunden das es 29 Todesfälle
    in den letzten 150 Jahren gab,
  • 13:18 - 13:19
    inklusive
  • 13:19 - 13:22
    diesem Schwertschlucker aus London
    der sich mit seinem Schwert das Herz durchbohrte.
  • 13:24 - 13:28
    Außerdem fanden wir heraus das es jedes Jahr 3 bis 8
    schwere Verletzungen durch Schwertschlucken gibt.
  • 13:28 - 13:30
    Ich weis das, denn ich
    bekomme jedes Jahr die Anrufe...
  • 13:30 - 13:31
    Ich bekam vor kurzem zwei davon,
  • 13:31 - 13:34
    einen aus Schweden und einen aus
    Orlando, nur in den letzten Wochen,
  • 13:34 - 13:36
    von Schwertschluckern die mit Verletzungen
    im Krankenhaus liegen.
  • 13:36 - 13:38
    Also es ist extrem Gefährlich.
  • 13:38 - 13:40
    Was ich noch gelernt habe ist
    das es 2 bis 10 Jahre dauern kann
  • 13:40 - 13:44
    um zu lernen wie man ein Schwert schluckt.
  • 13:44 - 13:45
    für die Meisten.
  • 13:46 - 13:48
    Aber die faszinierenste Entdeckung
    die ich gemacht habe war
  • 13:48 - 13:51
    wie Schwertschlucker lernten
    das Unmögliche zu tun...
  • 13:51 - 13:53
    Ich verrate euch ein kleines Geheimnis:
  • 13:54 - 13:58
    Fixiert euch nicht auf die
    99,9% die unmöglich sind...
  • 13:58 - 14:02
    Fixiert euch auf die 0,1% die möglich sind,
    und findet heraus wie sie möglich sind.
  • 14:03 - 14:05
    Laßt mich euch mitnehmen auf eine kleine
    Reise in die Gedanken eines Schwertschluckers...
  • 14:05 - 14:08
    Um ein Schwert zu schlucken,
    braucht es Geist über Materie Meditation,
  • 14:08 - 14:11
    messerscharfte Konzentration,
    um Punktgenau
  • 14:11 - 14:16
    innere Organe zu isolieren und
    automatische Körperreflexe zu überwinden
  • 14:16 - 14:20
    durch verstärkte Gehirn Synopse
    durch wiederholtes Muskeltraining
  • 14:20 - 14:24
    durch gezielte Übungen
    und das über 10.000 mal.
  • 14:24 - 14:28
    Nun laßt mich euch mitnehmen auf eine kleine
    Reise in den Körper eines Schwertschluckers:
  • 14:28 - 14:30
    Um ein Schwert zu schlucken,
  • 14:30 - 14:32
    lasse ich die Klinge über
    meine Zunge gleiten,
  • 14:32 - 14:35
    unterdrücke den Würgereiz
    im Halsbereich der Speiseröhre,
  • 14:35 - 14:38
    navigiere einen 90 Grad Winkel
    hinunter zum Kehldeckel,
  • 14:38 - 14:41
    gehe durch den krikopharyngealen
    oberen Schließmuskel
  • 14:41 - 14:43
    unterdrücke den Peristalik-Reflex,
  • 14:43 - 14:44
    schiebe die Klinge
    in die Brusthöhle
  • 14:44 - 14:46
    zwischen die Lungenflügel
  • 14:46 - 14:49
    An diesem Punkt...
    An diesem Punkt
  • 14:49 - 14:50
    muß ich mein Herz
    beiseite drücken.
  • 14:50 - 14:52
    Wenn man genau hinsieht,
  • 14:52 - 14:53
    kann man sehen wie sich das Schwert
    mit dem Herzschlag bewegt,
  • 14:53 - 14:55
    da es genau am Herz anliegt
  • 14:55 - 14:58
    nur durch etwa einen Millimeter
    davon getrennt durch die Speiseröhrenwand.
  • 14:58 - 15:00
    Soetwas kann man nicht fälschen.
  • 15:00 - 15:03
    Dann schiebe ich es am
    Brustbein vorbei,
  • 15:03 - 15:05
    passiere den unteren Speiseröhrenschließmuskel
    weiter nach unten in den Magen,
  • 15:05 - 15:08
    unterdrücke den Würgereiz im Magen
    bis unten zum Zwölffingerdarm.
  • 15:08 - 15:09
    Ein Kinderspiel.
  • 15:09 - 15:11
    (Gelächter)
  • 15:11 - 15:12
    Sollte ich weiter gehen als bis dahin,
  • 15:12 - 15:18
    Geht es weiter bis zum meinen Eileitern.
    (auf Niederländisch) "Eileiders, Eierstokken"
  • 15:18 - 15:21
    Männer, ihr könnte eure Frauen
    später danach fragen...
  • 15:22 - 15:24
    Die Leute fragen mich:
  • 15:24 - 15:26
    “Es muß eine menge Mut kosten
  • 15:26 - 15:29
    um sein Leben zu riskieren, sein Herz beiseite zu
    schieben und ein Schwert zu schlucken...“
  • 15:29 - 15:30
    Nein. Was wirklich Mut erfordert
  • 15:30 - 15:33
    ist es für den ängstlichen,
    schüchternen, dürren, feigen Jungen
  • 15:33 - 15:36
    Fehler und Ablehnung zu riskieren,
  • 15:36 - 15:37
    sein Herz zu tragen,
  • 15:37 - 15:38
    seinen Stolz zu schlucken,
  • 15:38 - 15:40
    und hier oben vor einer Menge
    von Fremden zu stehen
  • 15:40 - 15:44
    und ihnen seine Geschichte über
    Ängste und Träume zu erzählen,
  • 15:44 - 15:48
    sich die Eingeweide zu zerreisen
    wörtlich und im übertragenen Sinn.
  • 15:48 - 15:49
    Danke schön
  • 15:49 - 15:54
    (Applaus)
  • 15:54 - 15:56
    Also das wirklich erstaunliche daran ist
  • 15:56 - 15:58
    das ich immer etwas außergewöhnliches
    in meinem Leben tun wollte,
  • 15:58 - 15:59
    und das tue ich gerade.
  • 15:59 - 16:03
    Aber das wirklich außergewöhnliche
    ist nicht das ich
  • 16:03 - 16:06
    21 Schwerter auf einmal schlucken kann,
  • 16:08 - 16:10
    oder 6 Meter unter Wasser
    in einem Becken mit Haien und Rochen
  • 16:10 - 16:12
    für Ripley´s –Einfach unglaublich-
  • 16:14 - 16:18
    oder ein auf 800 Grad erhitztes Schwert
    für Stan Lee´s Superhumans
  • 16:18 - 16:19
    als ein “Mann aus Stahl”
  • 16:20 - 16:21
    Und es war verdammt heiß!
  • 16:22 - 16:25
    Oder mit dem Schwert ein Auto zu
    ziehen für Ripley´s,
  • 16:25 - 16:26
    oder Guinness,
  • 16:26 - 16:29
    oder ins Finale bei
    America´s got Talent zu schaffen,
  • 16:29 - 16:32
    oder 2007 den
    Ig Nobelpreis für Medizin zu gewinnen
  • 16:32 - 16:34
    Nein, das ist nicht das wirklich
    Außergewöhnliche.
  • 16:34 - 16:36
    Das ist was die Leute denken.
    Nein nein nein, das nicht.
  • 16:36 - 16:38
    Das wirklich außergewöhnliche ist
  • 16:38 - 16:41
    Gott nimmt diesen ängstlichen,
    schüchternen, dürren, feigen Jungen
  • 16:41 - 16:42
    der Höhenangst hatte,
  • 16:42 - 16:44
    Angst vor Wasser und Haien,
  • 16:44 - 16:46
    Angst vor Doktoren und Krankenschwestern,
    und Nadeln und scharfen Gegenständen,
  • 16:46 - 16:47
    davor vor Leuten zu sprechen,
  • 16:47 - 16:49
    und jetzt lässt er mich
    um die Welt fliegen
  • 16:49 - 16:51
    in Höhen von 10.000 Metern,
  • 16:51 - 16:54
    scharfe Gegenstände unter Wasser schlucken
    in einem Becken mit Haien,
  • 16:54 - 16:57
    mit Doktoren und Krankenschwestern sprechen
    und einem Publikum wie euch weltweit.
  • 16:57 - 16:59
    Das ist das wirklich tolle...
  • 16:59 - 16:59
    für mich.
  • 17:00 - 17:02
    Ich wollte immer das Unmögliche machen...
    Danke schön
  • 17:02 - 17:03
    (Applaus)
  • 17:04 - 17:05
    Danke schön
  • 17:06 - 17:09
    (Applaus)
  • 17:10 - 17:13
    Ich wollte immer das Unmögliche machen,
    und nun tue ich es.
  • 17:13 - 17:16
    Ich wollte etwas außergewöhnliches in meinem
    Leben machen und die Welt verändern,
  • 17:16 - 17:17
    und nun tue ich es.
  • 17:17 - 17:19
    Ich wollte immer um die Welt fliegen
    und übermenschliches leisten
  • 17:19 - 17:20
    und Leben retten,
  • 17:20 - 17:21
    Und nun tue ich es.
  • 17:21 - 17:22
    Und wisst ihr was?
  • 17:22 - 17:25
    Es ist immer noch einen kleinen Teil
    des großen Traumes des kleinen Jungen
  • 17:25 - 17:26
    in mir.
  • 17:28 - 17:30
    [zeigt Supermann Socken]
  • 17:30 - 17:37
    (Applaus)
  • 17:37 - 17:40
    Ich wollte immer meine Berufung finden,
  • 17:40 - 17:42
    und jetzt habe ich sie gefunden.
  • 17:42 - 17:46
    Aber wisst ihr was? Es geht nicht um die Schwerter
    wie ihr denkt, nicht um meine Stärken.
  • 17:46 - 17:49
    Es geht um meine Schwäche,
    meine Worte.
  • 17:49 - 17:51
    Meine Berufung ist es
    Die Welt zu verändern
  • 17:51 - 17:52
    indem ich Ängste abschneide,
  • 17:52 - 17:55
    Zu einer Zeit ein Schwert,
    zu einer Zeit ein Wort,
  • 17:55 - 17:57
    Zu einer Zeit ein Messer,
    zu einer Zeit ein Leben,
  • 17:58 - 18:00
    Um Menschen zu inspirieren
    Superhelden zu sein
  • 18:00 - 18:02
    und ihn ihrem Leben
    das Unmögliche zu tun.
  • 18:02 - 18:05
    Mein Ziel ist es anderen zu helfen
    Ihr Ziel zu finden.
  • 18:05 - 18:06
    Was ist eures?
  • 18:06 - 18:07
    Was ist euer Ziel?
  • 18:07 - 18:09
    Warum seid ihr hier?
  • 18:09 - 18:12
    Ich glaube wir alle sind berufen
    Superhelden zu sein.
  • 18:12 - 18:14
    Was ist eure Superkraft?
  • 18:15 - 18:18
    In einer Weltbevölkerung von mehr
    als 7 Milliarden Menschen,
  • 18:18 - 18:21
    Gibt es nur ein paar Dutzend
    Schwertschlucker weltweit,
  • 18:21 - 18:22
    Aber nur einmal dich.
  • 18:23 - 18:23
    Du bist einzigartig.
  • 18:24 - 18:25
    Was ist deine Geschichte?
  • 18:26 - 18:27
    Was macht dich anders?
  • 18:27 - 18:29
    Erzähl deine Geschichte,
  • 18:29 - 18:31
    auch wenn deine Stimme dünn
    und zittrig ist.
  • 18:32 - 18:33
    Was sind deine Thröme?
  • 18:33 - 18:35
    Wenn du alles tun,
    jeder und überall sein könntest,,
  • 18:35 - 18:37
    was willst du tun,
    wohin willst du gehen?
  • 18:37 - 18:38
    Was würdest du tun?
  • 18:38 - 18:40
    Was würdest du
    mit deinem Leben anfangen?
  • 18:40 - 18:41
    Was ist dein größter Traum?
  • 18:41 - 18:44
    Was war dein größter Traum als kleines Kind?
    Denkt zurück...
  • 18:44 - 18:46
    Ich wette es war das, oder ?
  • 18:46 - 18:48
    Was waren deine kühnsten Träume
    von denen du dachtest sie
  • 18:48 - 18:50
    sind so seltsam
    und obskur?
  • 18:50 - 18:54
    Ich wette das hier lässt eure Träume
    nicht so seltsam wirken, oder ?
  • 18:55 - 18:57
    Was ist euer Schwert?
  • 18:57 - 18:58
    Jeder von euch hat ein Schwert,
  • 18:59 - 19:01
    ein zweischneidiges Schwert
    aus Ängsten und Träumen.
  • 19:01 - 19:04
    Schluckt euer Schwert,
    Was immer es auch ist.
  • 19:04 - 19:06
    Verfolgt eure Träume,
    mein Damen und Herren,
  • 19:06 - 19:09
    Es ist nie zu spät um das
    zu sein was man sein will.
  • 19:10 - 19:13
    An alle Raudies mit den Bällen,
    diese Kinder die dachten ich
  • 19:13 - 19:15
    würde das Umnögliche niemals schaffen,
  • 19:15 - 19:18
    ich habe euch nur eines zu sagen:
  • 19:18 - 19:19
    Danke schön
  • 19:19 - 19:22
    Denn wenn es keine Schurken geben würde,
    würden wir auch keine Superhelden haben.
  • 19:23 - 19:27
    Ich bin hier um zu beweisen.
    das Unmögliche ist nicht unmöglich.
  • 19:28 - 19:32
    Das hier ist extrem Gefährlich,
    es könnte mich umbringen...
  • 19:32 - 19:34
    Ich hoffe ihr genießt es.
  • 19:34 - 19:35
    (Gelächter)
  • 19:36 - 19:38
    Ich werde hierfür eure Hilfe brauchen
  • 19:49 - 19:52
    Nein, nein, nein...
    Ihr müßt mir beim Zählen helfen, in Ordnung?
  • 19:52 - 19:53
    (Gelächter)
  • 19:53 - 19:55
    Wenn ihr die Wörter kennt?
    OK, zählt mit mir, fertig?
  • 19:56 - 19:57
    1,
  • 19:57 - 19:58
    2,
  • 19:58 - 19:59
    3...
  • 19:59 - 20:01
    Nein, das ist 2,
    aber Ihr wisst was ich meine...
  • 20:07 - 20:10
    [Publikum]: 1, 2, 3...
  • 20:10 - 20:11
    [schluckt das Schwert]
  • 20:11 - 20:13
    (tief einatmen)
  • 20:14 - 20:16
    (Applaus)
  • 20:16 - 20:17
    Jawohl!
  • 20:17 - 20:23
    (Applaus, Pfeifen)
  • 20:23 - 20:25
    Vielen vielen Dank.
  • 20:26 - 20:28
    Danke, danke, danke,
    danke aus tiefstem Herzen.
  • 20:29 - 20:31
    Oder aktuell danke
    aus tiefstem Magen.
  • 20:32 - 20:35
    Ich erzählte euch das ich gekommen bin
    Um das Unmögliche zu zun, und das habe ich.
  • 20:35 - 20:38
    Aber das war nicht das Unmögliche.
    Das mache ich jeden Tag.
  • 20:38 - 20:43
    Das Unmögliche war es für den ängstlichen,
    schücheternen, dürren, feigen Jungen,
  • 20:43 - 20:45
    seinen Ängsten ins Gesicht zu schauen,
    hier auf der TED Bühne zu stehen,
  • 20:45 - 20:47
    Und die Welt zu verändern,
    zu einer Zeit ein Wort,
  • 20:47 - 20:49
    zu einer Zeit ein Schwert,
    zu einer Zeit ein Leben.
  • 20:49 - 20:52
    Ich brachte euch dazu neue Wege zu denken,
    ich brachte euch den Glauben
  • 20:52 - 20:54
    das das Unmögliche nicht unmöglich ist,
  • 20:54 - 20:58
    wenn ihr nun wisst das Ihr das Unmöglich
    in eurem Leben tun könnt,
  • 20:58 - 21:01
    dann ist meine Arbeit getan,
    und eure habt gerade begonnen.
  • 21:01 - 21:04
    Hört nie auf zu träumen,
    hört nie auf zu glauben.
  • 21:04 - 21:06
    Danke das ihr an mich geglaubt habt,
  • 21:06 - 21:07
    und Danke das ihr ein Teil meines
    Traumes wart.
  • 21:07 - 21:09
    Und hier ist mein Geschenk für euch:
  • 21:09 - 21:11
    Das Unmögliche ist nicht...
  • 21:12 - 21:13
    [Publikum]: Unmöglich.
  • 21:13 - 21:15
    Langer Weg...Teil von Geschenk
  • 21:15 - 21:20
    (Applaus)
  • 21:20 - 21:21
    Danke schön
  • 21:21 - 21:25
    (Applaus)
  • 21:26 - 21:28
    (Jubel)
  • 21:28 - 21:31
    Moderator: "Danke, Dan Meyer... Wow!"
  • 21:31 - 21:35
    ♪ (Musik)
    [TEDxMaastricht]
Title:
Das Unmögliche tun – die Angst überwinden| Dan Meyer | TEDxMaastricht
Description:

http://CuttingEdgeInnertainment.com Wollten Sie schon mal ein Superheld sein und das Unmögliche tun? Dan Meyer glaubt, dass egal, wie groß unsere Ängste oder wie wild unsere Träume sind, jeder von uns das Potenzial hat, ein Superheld zu sein, das Unmögliche zu tun und die Welt zu verändern.
In seinem ersten TEDx-Vortrag nimmt Meyer das Publikum mit auf seinen langen Weg von extremen Ängsten zu extremen Leistungen, vom Schwächling zum Weltrekordhalter, vom Verlierer zum Anti-Nobelpreisgewinner und vom Abbrecher zum Finalisten bei "America's Got Talent", die amerikanische Version von "Supertalent".
Dieser Vortrag wurde bei einem TEDx-Event gehalten, der dem Format für TED-Konferenzen entspricht, aber eigenständig von einem lokalen Veranstalter organisiert wurde. Erfahren Sie mehr unter http://ted.com/tedx.

more » « less
Video Language:
English
Duration:
21:39

German (Austria) subtitles

Revisions