Kevin Kelly erklärt, wie sich Technik entwickelt
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0:00 - 0:04Ich weiß nicht, wie es Ihnen geht, aber ich habe noch nicht
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0:04 - 0:07genau ergründet, was Technik für mein Leben bedeutet.
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0:07 - 0:14Das letzte Jahr habe ich nachgedacht, worum es wirklich gehen sollte.
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0:14 - 0:17Sollte ich Pro-Technik sein? Sollte ich sie völlig annehmen?
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0:17 - 0:22Sollte ich auf der Hut sein? Wie sie war ich von Letzterem sehr geleitet.
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0:22 - 0:24Aber auf der anderen Seite habe ich vor ein paar Jahren
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0:24 - 0:27all meinen Besitz aufgegeben;
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0:27 - 0:29meine ganze Technik verkauft -- bis auf ein Fahrrad --
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0:29 - 0:35und fuhr damit 5.000 Kilometer auf den Nebenstraßen Amerikas, nur mit Muskelkraft,
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0:35 - 0:38meistens angetrieben durch Kekse und Junk-Food.
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0:38 - 0:39(Lachen)
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0:39 - 0:41Seitdem habe ich versucht, mir die Technik
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0:41 - 0:45soweit vom Leib zu halten, dass sie nicht mein Leben bestimmt.
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0:45 - 0:49Gleichzeitig betreibe ich eine Webseite zu coolen Geräten,
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0:49 - 0:53auf der ich eine tägliche Besessenheit der neuesten Technik veröffentliche.
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0:53 - 0:59Also bin ich immer noch ratlos, was die wahre Bedeutung von Technik ist,
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0:59 - 1:03wie sie sich zur Menschheit, zur Natur verhält,
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1:03 - 1:06zum Spirituellen verhält.
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1:06 - 1:10Und ich bin mir nicht mal sicher, ob wir wissen, was Technik ist.
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1:10 - 1:16Eine Definition von Technik ist das, was zuerst aufgezeichnet wurde.
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1:16 - 1:21Dies ist das erste Beispiel moderner Nutzung von Technik, das ich finden kann.
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1:21 - 1:25Es war der empfohlene Lehrplan, um mit angewandter
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1:25 - 1:31Kunst und Wissenschaft an der Universität Cambridge 1829 umzugehen.
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1:31 - 1:36Davor gab es, offensichtlich, keine Technik. Aber offensichtlich doch.
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1:36 - 1:40Ich mag eine der Defintionen die Alan Kay für Technik hat.
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1:40 - 1:44Er sagt, Technik ist alles, was nach ihrer Geburt erfunden wurde.
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1:44 - 1:45(Lachen)
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1:45 - 1:49Es fasst eine Menge von dem zusammen, worüber wir sprechen.
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1:49 - 1:51Danny Hillis hat tatsächlich noch ein Update dafür --
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1:51 - 1:55er sagt, Technik ist alles, das noch nicht richtig funktioniert.
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1:55 - 1:56(Lachen)
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1:56 - 2:01Was auch, denke ich, ein wenig in die Richtung der aktuellen Idee geht.
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2:01 - 2:04Aber ich habe mich für eine andere Technikdefinition interessiert.
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2:04 - 2:08Etwas, wiederum, das auf etwas Fundamentaleres zurück geht.
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2:08 - 2:14Etwas das tiefer ging. Und als ich damit kämpfte, es zu verstehen,
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2:14 - 2:17kam ich auf einen Weg, die Frage zu fassen,
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2:17 - 2:19die scheinbar in meinen Forschungen für mich arbeitete.
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2:19 - 2:22Und ich werde, heute Morgen, zum ersten Mal darüber reden.
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2:22 - 2:27Dies ist ein sehr grober Versuch, laut zu denken.
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2:27 - 2:31Die Frage, die mir kam, war diese Frage:
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2:31 - 2:34Was will Technik? Und damit meine nicht, ob
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2:34 - 2:39sie Schokolade oder Vanille will. Mit dem was sie will meine ich,
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2:39 - 2:41was sind ihre inhärenten Trends und Neigungen?
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2:41 - 2:46Was sind ihre Tendenzen im Laufe der Zeit? Eine Art, nachzudenken ist es,
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2:46 - 2:50über biologische Organismen nachzudenken, von denen wir eine Menge gehört haben.
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2:50 - 2:53Der Trick den Richard Dawkins macht, ist es sozusagen,
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2:53 - 2:57sie einfach als Gene zu sehen, als Fahrzeuge für Gene.
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2:57 - 3:00Also sagt er, was wollen Gene? Das egoistische Gen.
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3:00 - 3:03Ich wende einen ähnlichen Trick an, um zu sagen,
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3:03 - 3:06Was wäre, wenn wir das Universum in unserer Kultur
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3:06 - 3:11durch die Augen der Technik ansähen? Was will Technik?
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3:11 - 3:13Offensichtlich ist das eine unvollständige Frage,
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3:13 - 3:15genau so, wie einen Organismus nur als ein Gen
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3:15 - 3:17zu sehen, ein unvollständiger Weg ist.
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3:17 - 3:21Aber es ist immer noch sehr produktiv. Also versuche ich zu sagen,
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3:21 - 3:25wenn wir die Weltansicht der Technik nehmen, was will sie?
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3:25 - 3:28Und ich denke, sobald wir die Frage gestellt haben,
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3:28 - 3:33müssen wir zurück gehen, in der Tat zum Leben. Weil in der Tat,
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3:33 - 3:36wenn wir die Ursprünge der Technik weit zurück strecken,
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3:36 - 3:38denke ich, kommen wir an einem Punkt zum Leben zurück.
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3:38 - 3:41Dort im Leben möchte ich meine kleine Entdeckungsreise beginnen.
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3:41 - 3:44Und wie sie von den vorherigen Rednern hörten,
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3:44 - 3:47wissen wir nicht wirklich, welches Leben es jezt auf der Erde gibt.
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3:47 - 3:49Wir haben keine Vorstellung.
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3:49 - 3:53Craig Venters kollossaler und brillianter Versuch
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3:53 - 3:56die DNA von Wesen im Ozean zu sequenzieren ist großartig.
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3:56 - 3:59Brian Farrels Arbeit ist Teil dieser Absicht es zu versuchen,
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3:59 - 4:01tatsächlich alle Spezies der Erde zu entdecken.
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4:01 - 4:04Eine der Sachen, die wir machen sollten, ist ein Raster des Planeten
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4:04 - 4:09und zufällig losgehen und die Kreuzungspunkte des Rasters untersuchen,
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4:09 - 4:11nur um zu sehen, was mit dem Leben ist. Und das taten wir
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4:11 - 4:14mit unserer kleinen Marsprobe, das haben wir nicht auf der Erde gmacht,
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4:14 - 4:18wir würden einige unglaubliche Spezies sehen.
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4:18 - 4:20Das ist kein anderer Planet. Das sind Dinge
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4:20 - 4:22die auf unserem Planeten versteckt sind.
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4:22 - 4:27Das ist eine Ameise, die den Honig ihrer Kollegen in ihrem Unterleib speichert.
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4:27 - 4:30Jeder dieser Organismen, die wir beschrieben haben -- die sie sahen
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4:30 - 4:33durch Jamie und andere, diese wundervollen Dinge --
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4:33 - 4:35Was jedes von ihnen macht, ist, dass
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4:35 - 4:38sie die Regeln des Lebens hacken.
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4:38 - 4:43Ich kann mir kein einzelnes biologisches Prinzip vorstellen,
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4:43 - 4:47das nicht irgendwo eine Ausnahme durch einen Organismus hat.
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4:47 - 4:49Jede einzelne Sache, die wir uns vorstellen können --
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4:49 - 4:52und sie haben Olivias Talk über das Sexualverhalten gehört,
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4:52 - 4:55sie werden merken, dass es nichts gibt, was für das gesamte Leben gilt,
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4:55 - 4:59weil jeder Einzelne von ihnen etwas darin hackt.
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4:59 - 5:03Dies ist eine solarbetriebene Seeschnecke. Ein Nacktkiemer.
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5:03 - 5:09Sie hat innen Chloroplasten eingelagert um sich mit Energie zu versorgen.
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5:09 - 5:12Dies ist eine andere Version. Es ist ein Fetzenfisch,
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5:12 - 5:18und der am Grund, der blaue ist ein Jungtier, das noch nicht die
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5:18 - 5:20Säure geschluckt hat, noch nicht den
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5:20 - 5:27braungrünen Algentümpelschaum in seinen Körper aufnahm, um ihm Energie zu geben.
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5:27 - 5:32Das sind Hacks und wenn wir die allgemeine Form der
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5:32 - 5:36Zugangs zum Lebens-Hacken ansehen, gibt es nach gegenwärtigem Konsens,
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5:36 - 5:40sechs Reiche. Sechs verschiedene breite Zugänge: Pflanzen,
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5:40 - 5:43Tiere, Pilze, die Proteste - die kleinen Dinger - Bakterien
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5:43 - 5:46und Archeabakterien. Archeen.
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5:46 - 5:52Das sind die üblichen Zugänge zu Leben. Das ist eine Art, heutiges Leben auf der Erde zu sehen-
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5:52 - 5:54Aber eine interessantere Art,
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5:54 - 5:57die derzeitige Art um einen lngfristigen Blick zu werfen,
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5:57 - 6:00ist, es aus einer evulotionären Perspektive zu betrachten.
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6:00 - 6:06Und hier haben wir einen Blick auf die Evolution, bei dem die Evolution
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6:06 - 6:09nicht linear mit der Zeit geht, sondern aus der Mitte kommt.
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6:09 - 6:13In der Mitte ist das Einfachste und es ist eine genealogische Tafel
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6:13 - 6:17allen Lebens auf der Erde. Es sind alle sechs Reiche.
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6:17 - 6:21Sie sehen 4000 repräsentative Spezies und sie sehen wo wir sind.
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6:21 - 6:22Aber was ich daran mag ist, dass sie zeigt, dass
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6:22 - 6:28jeder heute lebende Organismaus auf der Erde gleich entwickelt ist.
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6:28 - 6:32Diese Fungi und Bakterien sind so hoch entwickelt wie Menschen.
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6:32 - 6:34Sie waren genau so lange da und sind durch genau
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6:34 - 6:38dieselbe Art von Versuch und Irrtum gegangen, um dorthin zu gelangen.
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6:38 - 6:43Aber wir sehen dass jeder von ihnen tatsächlich hackt
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6:43 - 6:45und einen anderen Weg hat, herauszufinden, wie man lebt.
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6:45 - 6:49Und wenn wir die langfristigen Trends des Lebens nehmen, wenn wir sagen,
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6:49 - 6:52was will Evolution? Dann sehen wir verschiedene Dinge.
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6:52 - 6:58Eines dieser Dinge der Evolution ist, dass wir nirgends auf der Erde
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6:58 - 7:02waren, wo wir kein Leben finden.
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7:02 - 7:06Wir finden Leben auf dem Grund jedes langfristigen,
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7:06 - 7:09Langstrecken-Bohrkerns im Innern von Fels
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7:09 - 7:13den wir hochholen -- und es gibt Bakterien in den Poren des Felsens.
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7:13 - 7:17Und wo auch immer Leben ist, es zieht sich nie zurück. Es ist allgegenwärtig und will mehr sein.
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7:17 - 7:20Mehr und mehr der reglosen Materie des Globus
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7:20 - 7:23wird berührt und vom Leben angeregt.
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7:23 - 7:27Als zweite Sache sehen wir Diversität. Wir sehen auch Spezialisierung.
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7:27 - 7:30Wir sehen die Bewegung von einer Allzweck-Zelle
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7:30 - 7:34zu den Spezifischeren und Spezialisierteren.
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7:34 - 7:38Und wir sehen es zu einer sehr intuitiven Komplexität treiben-
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7:38 - 7:40Und tatsächlich haben wir aktuelle Daten, die zeigen, dass
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7:40 - 7:44es im Laufe der Zeit eine tatsächliche Drift zur Komplexität gibt.
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7:44 - 7:46Und zuletzt komme ich auf diese Nacktschnecke zurück.
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7:46 - 7:49Eines der Dinge, die wir am Leben sehen ist, dass es sich
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7:49 - 7:53vom Inneren zu steigender Geselligkeit bewegt. Und das bedeutet,
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7:53 - 7:57das es mehr und mehr Leben gibt, dessen ganze Umwelt anderes Leben ist.
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7:57 - 7:59Wie diese Chloroplastenzellen --
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7:59 - 8:00Sie sind vollständig von anderem Leben umgeben-
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8:00 - 8:06Sie berühren nie die innere Materie. Es gibt mehr und mehr Koevolution.
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8:06 - 8:09Also sind die allgemeinen, langfristigen Trends der Evolution
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8:09 - 8:13ungefähr diese fünf: Allgengenwart, Diversität, Spezialisierung,
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8:13 - 8:18Komplexität und Sozialisierung. Nun, ich nahm das und sagte,
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8:18 - 8:23ok, was sind die langfristigen Trends der Technik?
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8:23 - 8:27Und wieder ist meine Frage, was will Technik?
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8:27 - 8:30Und so fand ich bemerkenswerterweise haraus,
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8:30 - 8:33dass es auch eine Tendenz zur Spezialisierung gibt.
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8:33 - 8:36So sehen wir dass es einen allgemeinen Hammer gibt
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8:36 - 8:39und Hämmer werden mehr und mehr spezifisch im Laufe der Zeit.
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8:39 - 8:44Es gibt offensichtlich Diversität- Große Mengen an Sachen.
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8:44 - 8:46Dies ist der gesamte Hausrat eines japanischen Hauses.
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8:46 - 8:49Ich habe sogar meine Tochter -- gab ihr einen Stückzähler,
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8:49 - 8:51und ich gab ihr letzten Sommer den Auftrag rumzugehen
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8:51 - 8:55und die Anzahl der technischen Spezies in unserem Haushalt zu zählen.
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8:55 - 8:58Und sie kam auf 6000 verschiedene Produktspezies.
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8:58 - 9:01Ich habe etwas geforscht und herausgefunden, dass der König von England, Heinrich VIII,
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9:01 - 9:04nur etwa 7000 Sachen in seinem Haushalt hatte.
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9:04 - 9:05Und er war der König von England,
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9:05 - 9:07und das war das ganze Vermögen Englands dieser Zeit.
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9:07 - 9:12Also sehen wir gewaltige Mengen von Diversität in den Arten von Sachen.
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9:12 - 9:16Dies ist eine Szene aus Star Wars als der 3PO kommt
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9:16 - 9:19und Maschinen sieht, die Maschinen machen. Wie verdorben!
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9:19 - 9:23Nun, es ist wirklich das, worauf wir zusteuern: Weltmaschinen.
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9:23 - 9:26Und die Technik wird nur durch andere Technik hervorgebracht.
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9:26 - 9:29Die meisten Maschinen werden immer nur in Kontakt mit anderen Maschinen treten.
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9:29 - 9:32Und nicht Nicht-Technik oder sogar Leben.
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9:32 - 9:35Und drittens, die Idee, dass Maschinen biologischer und komplexer werden
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9:35 - 9:39ist an dieser Stelle ein Klischee. Und ich bin froh zu sagen,
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9:39 - 9:41ich bin teilweise verantworlich für das Klischee,
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9:41 - 9:44dass Maschinen biologisch werden, aber das ist ziemlich nahe liegend.
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9:44 - 9:50Die Haupttrends in der Technikevolution sind in Wahrheit
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9:50 - 9:55die selben wie in der biologischen Evolution. Die selben Triebe, die wir sehen
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9:55 - 9:58hin zu Allgegenwart, zu Diversität, zu Sozialisierung
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9:58 - 10:02zu Komplexität. Das ist vielleicht keine große Überraschung,
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10:02 - 10:07denn wenn wir etwa die Evolution der Rüstung kartieren,
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10:07 - 10:11können sie in der Tat einer Art evolutionären kladistischen Baum folgen.
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10:11 - 10:16Ich schlage vor, dass in der Tat Technik das siebte Reich des Lebens ist.
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10:16 - 10:20Das ihre Tätigkeiten und wie sie arbeitet so ähnlich sind,
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10:20 - 10:24dass wir von ihr als dem siebten Reich ausgehen können.
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10:24 - 10:27Also wäre es irgendwie näherungsweise da oben,
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10:27 - 10:33aus dem Reich der Tiere kommend. Und wenn wir das täten,
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10:33 - 10:36würden wir herausfinden -- wir könnten uns Technik tatsächlich so nähern.
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10:36 - 10:41Das ist Niles Eldredge- Er war mit Stephen Jay Gould Mitentwickler der
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10:41 - 10:43Theorie des Punktualismus.
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10:43 - 10:46Aber als Nebeneffekt sammelt er Kornette.
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10:46 - 10:50Er hat eine der weltgrößten Sammlungen -- etwa 500 davon.
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10:50 - 10:53Und er hat sich entschieden, die so zu behandeln, als wären sie Trilobiten oder Schnecken.
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10:53 - 10:55und eine morphologische Analyse zu machen
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10:55 - 10:59und zu versuchen, ihre genealogische Geschichte abzuleiten.
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10:59 - 11:01Das ist seine Tafel, die noch nicht richtig veröffentlicht ist.
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11:01 - 11:04Aber der interessanteste Aspekt daran ist,
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11:04 - 11:07dass, wenn sie die roten Linien unten ansehen,
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11:07 - 11:14zeigen sie im Kern eine Elternschaft einer Art von Kornett,
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11:14 - 11:18die nicht mehr gefertigt wird. Das passiert in der Biologie nicht.
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11:18 - 11:21Wenn etwas ausgelöscht ist, kann man es nicht als Eltern haben.
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11:21 - 11:24Aber das gibt es in der Technik. Und es zeigt sich,
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11:24 - 11:28dass das so bezeichnend ist, dass sie sich den Baum ansehen können,
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11:28 - 11:31und sie ihn tatsächlich benutzen können, um zu bestimmen,
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11:31 - 11:35das dies ein technisches System gegen ein bilogisches System ist.
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11:35 - 11:39In der Tat ist diese Idee der Wiederauferstehung der ganzen Idee so wichtig,
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11:39 - 11:43dass ich anfing, nachzudenken, was mit alter Technik passiert.
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11:43 - 11:48Und es stellt sich heraus, dass Technik in der Tat nicht stirbt.
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11:48 - 11:50Also schlug ich das einem Wissenschaftshistoriker vor und er sagte,
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11:50 - 11:55"Nun, was ist mit, sie wissen schon, Dampfautos?
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11:55 - 11:59Es gibt sie nicht mehr." Nun es gibt sie in der Tat.
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11:59 - 12:06Es gibt sie sogar so sehr, dass sie neue Teile für ein Stanley Dampfauto kaufen können.
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12:06 - 12:09Und dies ist eine Webseite von einem Typen der Neuteile für
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12:09 - 12:13das Stanley Auto verkauft. Und was ich mochte, ist dieses
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12:13 - 12:16Ein-Klick, in-den-Einkaufswagen-Schaltfläche --
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12:16 - 12:17(Lachen)
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12:17 - 12:22um Dampfventile zu kaufen. Ich meine, es war -- es war wirklich da.
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12:22 - 12:27Und so fing ich an zu denken, nun, vielleicht ist das nur ein Zufallsmuster.
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12:27 - 12:30Vielleicht sollte ich das irgendwie konservativer angehen.
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12:30 - 12:35Also nahm ich den großen Montgomery Ward Katalog von 1895
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12:35 - 12:38und ging ihn zufällig durch. Und ich nahm eine Seite -- nicht ganz zufällig --
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12:38 - 12:41Ich nahm eine Seite die tatsächlich komplizierter war als andere,
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12:41 - 12:43weil viele von den Seiten mit Sachen gefüllt sind,
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12:43 - 12:46die noch hergestellt werden. Aber ich nahm diese Seite
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12:46 - 12:50und sagte, wie viele von diesen Dingen werden noch hergestellt?
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12:50 - 12:55Und keine Antiquitäten. Ich will wissen, wie viele dieser Sachen noch in der Produktion sind.
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12:55 - 12:58Und die Antwort ist: Alle von ihnen.
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12:58 - 13:05Alle werden noch produziert. Da haben wir Maisrebbler,
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13:05 - 13:07Ich weiß nicht, wer Maisrebbler braucht.
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13:07 - 13:11Seien es Maisrebbler -- wir haben Pflüge; wir haben Gebläsemühlen;
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13:11 - 13:14all diese Dinge -- und das sind keine, nochmal, Antiquitäten, Sie sind --
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13:14 - 13:17Sie können sie bestellen. Sie können ins Netz gehen und sie jetzt kaufen,
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13:17 - 13:22fabrikneu hergestellt. In einem bestimmten Sinn stirbt Technik nicht.
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13:22 - 13:29In der Tat können sie für 50 Mäuse ein Steinzeitmesser kaufen,
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13:29 - 13:33das genau so hergestellt wurde wie vor 10.000 Jahren.
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13:33 - 13:37Es ist kurz, Knochengriff, 50 Mäuse, Und in der Tat,
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13:37 - 13:40was wichtig ist, ist dass diese Information tatsächlich nie ausstarb.
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13:40 - 13:42Sie ist nicht nur wiederbelebt worden. Es wird fortgesetzt.
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13:42 - 13:45Und in Papua Neu-Guinea stellte man bis vor zwei Dekaden
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13:45 - 13:52Steinäxte her, einfach aus praktischen Gründen.
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13:52 - 13:56Selbst wenn wir versuchen, eine Technik loszuwerden, ist es sehr schwer.
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13:56 - 14:00Wir haben von den Amish gehört, die Autos aufgeben.
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14:00 - 14:02Wir haben von Japanern gehört, die Gewehre aufgeben.
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14:02 - 14:04Wir haben von diesem und jenem gehört. Aber ich ging zurück und
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14:04 - 14:07nahm, was ich finden konnte, die Beispiele der Geschichte
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14:07 - 14:10als es Verbote von Technik gab,
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14:10 - 14:13und dann habe ich versucht herauszufinden, wann sie zurück kamen,
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14:13 - 14:16weil sie immer zurück kamen. Und es stellte sich heraus, dass die
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14:16 - 14:18Dauer der Ungesetzlichkeit und des Verbots immer
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14:18 - 14:23im Laufe der Zeit abnahm. Und das im Kern Technik verzögert werden kann,
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14:23 - 14:26aber man kann sie nicht töten. Das hat einen Sinn, weil in einem bestimmten Sinn
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14:26 - 14:31ist Kultur die Ansammlung von Ideen.
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14:31 - 14:34Dafür ist es das. Und so sterben Ideen nicht aus.
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14:34 - 14:40Und wenn wir das nehmen, wir nehmen die Idee dessen, was Kultur macht
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14:40 - 14:46und fügen sie der Langzeitprojektion hinzu -- wieder in der Evolution des Lebens --
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14:46 - 14:49finden wir heraus, dass es bei jedem Fall -- jedem größeren Übergang im Leben --
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14:49 - 14:52wirklich um Beschleunigen und Veränderung der Art,
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14:52 - 14:55wie die Evolution abläuft, geht.
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14:55 - 14:58Sie verändern in der Tat die Art, wie Ideen erschaffen werden.
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14:58 - 15:02Also verstärken diese Schritte der Evolution prinzipiell
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15:02 - 15:04die Evolution der Entwicklungsfähigkeit.
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15:04 - 15:06Was also im Laufe der Zeit im Leben geschieht,
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15:06 - 15:09ist dass die Möglichkeiten, wie man neue Ideen, diese neuen Hacks entwickelt,
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15:09 - 15:13zunehmen. Und die echten Tricks sind Wege,
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15:13 - 15:16auf denen man die Art des Entdeckens entdeckt.
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15:16 - 15:18Und was wir dann in der Singularität,
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15:18 - 15:21die Kurzweil und andere prophezeiten, sehen,
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15:21 - 15:25ist die Idee, dass Technik die Evolution beschleunigt.
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15:25 - 15:28Sie beschleunigt die Art, wie wir nach Ideen suchen.
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15:28 - 15:31Also wenn das Leben hackt --
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15:31 - 15:33Leben bedeutet hacken, das Überlensspiel --
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15:33 - 15:37dann ist Evolution eine Art, das Spiel durch Regeländerungen zu erweitern.
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15:37 - 15:41Und Technik ist tatsächlich eine bessere Art, sich zu entwickeln.
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15:41 - 15:44Das nennen wir ein "grenzenloses Spiel".
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15:44 - 15:47Das ist die Definition eines "grenzenlosen Spiels". Ein endliches Spiel spielt man um zu gewinnen,
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15:47 - 15:50und ein grenzenloses Spiel wird gespielt um weiter zu spielen.
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15:50 - 15:55Und ich glaube, dass Technik in der Tat eine kosmische Kraft ist.
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15:55 - 15:58Der Ursprung der Technik war nicht 1829,
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15:58 - 16:01aber es war der Anfang des Urknalls,
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16:01 - 16:05und zu diesem Zeitpunkt waren die ganzen gewaltigen Milliarden Sterne des Universums
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16:05 - 16:09komprimiert. Das ganze Universum war in einen kleinen Quantenpunkt komprimiert,
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16:09 - 16:12und es war darin so eng, dass es keinen Raum für Unterschiede gab.
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16:12 - 16:14Das ist die Definition. Es gab keine Temperatur.
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16:14 - 16:17Es gab überhaupt keine Unterschiede. Und mit dem Urknall,
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16:17 - 16:20erweiterte sich die Möglichkeit für Unterschiede.
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16:20 - 16:23Wenn er sich ausweitet und und die Dinge, die wir haben ausweiten
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16:23 - 16:28ist die Möglichkeit von Unterschieden, Diversität, Optionen, Auswahl,
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16:28 - 16:30Chancen, Möglichkeiten und Freiheiten.
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16:30 - 16:32Das ist alles grundsätzlich das Gleiche.
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16:32 - 16:36Und es sind diese Dinge, die uns die Technik bringt.
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16:36 - 16:40Das bringt uns Technik: Auswahl, Möglichkeiten, Freiheiten.
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16:40 - 16:44Darum geht es: Es ist diese Ausweitung von Raum um Unterschiede zu machen.
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16:44 - 16:48Und ein Hammer, wenn wir einen Hammer greifen, ist das was wir nehmen.
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16:48 - 16:51Und deshalb greifen wir weiter nach Technik --
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16:51 - 16:53weil wir diese Dinge wollen. Diese Dinge sind gut.
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16:53 - 16:57Unterschiede, Freiheit, Auswahl, Möglichkeiten.
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16:57 - 16:59Und jedes mal, wenn wir einer neuen Gelegenheit Platz machen,
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16:59 - 17:03erlauben wir einer Plattform neue zu erschaffen.
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17:03 - 17:06Und ich denke das ist wirklich wichtig. Weil wenn sie sich Mozart
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17:06 - 17:09vor der Erfindung der Technik des Pianos vorstellen können --
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17:09 - 17:11was das für ein Verlust für die Gesellschaft wäre.
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17:11 - 17:13Stellen sie sich vor van Gogh wäre
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17:13 - 17:16vor der Technik günstiger Ölmalerei.
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17:16 - 17:20Stellen sie sich Hitchcock vor der Filmtechnik vor.
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17:20 - 17:25Irgendwo werden heute Millionen junger Kinder geboren, deren Technik
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17:25 - 17:30des Selbstausdrucks noch nicht erfunden worden ist.
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17:30 - 17:33Wir haben eine moralische Verpflichtung Technik zu erfinden
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17:33 - 17:35damit jede Person auf dem Planeten das Potential hat
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17:35 - 17:38ihren wahren Unterschied zu realisieren.
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17:38 - 17:41Wir wollen eine Trillion Zillionen Spezies von Individuen.
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17:41 - 17:44Das ist es was Technik wirklich will.
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17:44 - 17:46Ich werde durch einige der Einwände springen,
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17:46 - 17:50weil ich keine Antworten darauf habe, warum es Waldsterben gibt.
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17:50 - 17:53Ich habe keine Antwort darauf, dass ein scheinbar schlechte
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17:53 - 17:55Technik gibt. Ich habe keine Antwort darauf,
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17:55 - 17:59wie das unsere Würde betrifft, nur den Vorschlag, dass
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17:59 - 18:05vielleicht das siebte Reich, weil es so nah an dem ist, worum es bei Leben geht,
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18:05 - 18:08vielleicht können wir es zurück bringen und dazu bringen uns zu helfen, das Leben zu kontrollieren.
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18:08 - 18:10Vielleicht ist die Tatsache,
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18:10 - 18:15dass, das was wir irgendwie versuchen mit der Technik ist, eine gute Heimat für sie zu finden.
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18:15 - 18:18Es ist schrecklich, DDT auf Baumwollfelder zu sprühen,
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18:18 - 18:20aber es ist richtig gut es zu nutzen,
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18:20 - 18:24um Millionen Todesfälle durch Malaria in einem kleinen Dorf zu verhindern.
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18:24 - 18:27Unsere Menschlichkeit wird durch Technik definiert.
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18:27 - 18:30All das, was wir denken, an der Menscheit zu mögen,
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18:30 - 18:35wird durch Technik gesteuert. Das ist das unendliche Spiel.
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18:35 - 18:37Darüber sprechen wir.
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18:37 - 18:41Sie sehen, Technik ist ein Weg, um die Evolution zu entwickeln.
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18:41 - 18:47Sie ist ein Weg um Möglichkeiten und Gelegenheiten zu entdecken und mehr zu erschaffen.
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18:47 - 18:52Und es ist in der Tat ein Weg, das Spiel zu spielen, alle Spiele zu spielen.
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18:52 - 18:54Das ist es, was Technik will.
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18:54 - 18:57Und wenn sie daran denken, was Technik will,
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18:57 - 19:02Ich denke es hat damit zu tun, dass jeder hier -- und das glaube ich wirklich --
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19:02 - 19:07jeder hier eine Aufgabe hat- Und ihre Aufgabe ist es,
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19:07 - 19:10ihr Leben damit zu verbringen, herauszuufiinden, was ihre Aufgabe ist.
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19:10 - 19:13Diese rekursive Beschaffenheit ist das unendliche Spiel.
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19:13 - 19:16Und wenn sie das gut spielen, dann beziehen sie andere Leute ein,
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19:16 - 19:20also erweitert sich das Spiel und geht weiter, sogar wenn sie nicht mehr sind.
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19:20 - 19:23Das ist das grenzenlose Spiel. Und Technik ist
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19:23 - 19:26das Medium in dem wir das grenzenlose Spiel spielen.
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19:26 - 19:29Und deshalb denke ich, dass wir Technik annehmen sollten,
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19:29 - 19:32weil sie ein essentieller Teil unserer Reise ist,
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19:32 - 19:34herauszfinden, wer wir sind.
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19:34 - 19:36Danke.
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19:36 - 19:37(Applaus)
- Title:
- Kevin Kelly erklärt, wie sich Technik entwickelt
- Speaker:
- Kevin Kelly
- Description:
-
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Technikenthusiast Kevin Kelly fragt: "Was will Technik?" und entdeckt, dass ihre Bewegung hin zu Allgengenwart und Komplexität der Evolution des Lebens stark ähnelt.
- Video Language:
- English
- Team:
closed TED
- Project:
- TEDTalks
- Duration:
- 19:37