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The Tragedy of Droids in Star Wars

  • 0:06 - 0:11
    Die ersten Charaktere die uns in Star Wars
    vorgestellt werden, sind ein Paar Roboter.
  • 0:13 - 0:16
    C-3PO: Hast du das gehört?
    Sie haben den Hauptreaktor getroffen.
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    C-3PO: Wir werden bestimmt vernichtet werden!
    Das ist Wahnsinn.
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    Und anfangs erleben wir diese Galaxie weit weit
    entfernt durch ihre mechanischen Augen
  • 0:29 - 0:36
    R2D2 und C-3PO sind als emotionale,
    nachvollziehbare Außenseiter besetzt
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    und wir können uns sofort in sie und
    ihre missliche Lage hineinversetzen.
  • 0:40 - 0:44
    C-3PO: Das wird mir noch leid tun.
  • 0:45 - 0:49
    Die Tragödie der Droiden
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    IMPERIALIST 1: Da ist noch eine.
    IMPERIALIST 2: Nicht schießen, da ist kein Lebewesen an Bord.
  • 0:54 - 1:01
    Ich würde behaupten, dass Droiden genauso zentral für den Erfolg
    und die Beliebtheit von Star Wars sind, wie Sturmtruppler
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    oder Jediritter, wenn nicht mehr.
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    SPRECHER: Hollywood Kalifornien, August 1977
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    SPRECHER: Zum weltberühmten Chinese
    Theater kommen die Stars
  • 1:12 - 1:16
    SPRECHER: des größten Box Office Erfolges
    in der Geschichte des Spielfilms.
  • 1:19 - 1:24
    In den Jahrzehnten seither sind liebenswerte
    Droiden ein fast allgegenwärtiger Bestandteil
  • 1:24 - 1:27
    der Popkultur geworden.
  • 1:30 - 1:33
    Tatsächlich ist es nicht wirklich
    eine Star Wars Geschichte,
  • 1:33 - 1:34
    D-O: Hallo.
  • 1:34 - 1:38
    es sei denn, ein liebenswerter oder
    einprägsamer Droide stiehlt das Rampenlicht.
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    CHOPPER: [Grantige Droiden Geräusche]
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    K-2SO: Gratulation, Sie wurden soeben gerettet.
    Bitte leisten Sie keinen Widerstand.
  • 1:49 - 1:52
    L3-37: Fertig mit flirten?
    Ich bin immernoch bereit.
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    IG-11: Hätte jemand Interesse an etwas Tee?
  • 1:54 - 2:02
    Aber wenn man wirklich innehält und darüber nachdenkt,
    ist da auch etwas zutiefst Tragisches
  • 2:02 - 2:06
    an der Rolle, die die künstlichen Lebensformen
    im Star Wars Universum spielen.
  • 2:06 - 2:09
    C-3PO: Es ist ein Albtraum!
  • 2:09 - 2:14
    Dies mag seltsam erscheinen, da Droiden
    als Comic-Relief-Charaktere geschrieben wurden.
  • 2:14 - 2:18
    C-3PO: Was habe ich getan, um das zu verdienen?
  • 2:18 - 2:24
    R2D2 und C-3PO basieren bekanntlich auf den
    zwei zankenden Bauern aus Akira Kurosawas
  • 2:24 - 2:27
    Klassiker "Die verborgene Festung" von 1958.
  • 2:27 - 2:30
    C-3PO: Jetzt reicht's mir aber langsam mit dir!
  • 2:30 - 2:34
    C-3PO: Geh' doch da lang! Es dauert keinen Tag lang
    und du funktioniest nicht mehr, du kurzsichtiger Schrotthaufen.
  • 2:35 - 2:40
    C-3PO: Und komm' mir dann nicht nachgelaufen
    und bitte um Hilfe, denn die wirst du nicht kriegen!
  • 2:41 - 2:47
    Aber zusätzlich zu ihren humorvollen Eigenschaften,
    repräsentieren sowohl die Bauern, als auch die Droiden
  • 2:47 - 2:49
    eine unterdrückte Unterschicht.
  • 2:49 - 2:53
    C-3PO: Es scheint, wir sind zum Leiden geschaffen,
    es ist unser Los im Leben.
  • 2:54 - 2:58
    C-3PO hat mehr recht, als er weiß.
  • 2:58 - 3:03
    Denn Droiden in Star Wars sind geschrieben und designt
  • 3:03 - 3:06
    als ausbeutbare Arbeitskräfte.
  • 3:06 - 3:09
    OBI-WAN: Wir verlieren schnell Droiden.
  • 3:09 - 3:16
    Sie machen die lästige, schwierige oder
    gefährliche Arbeit, die die Galaxie am Laufen hält.
  • 3:16 - 3:18
    WA-7: Wollen Sie eine Tasse Jawa-Saft?
  • 3:18 - 3:23
    COO-2180: Hey du, keine Droiden!
    Raus mit dir.
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    Droiden sind in der Tat Bürger zweiter Klasse,
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    DIN DJARIN: Keine Droiden.
  • 3:29 - 3:32
    OBI-WAN: Nun, wenn Droiden denken könnten,
    wäre keiner von uns hier, nicht wahr?
  • 3:32 - 3:36
    die durchweg missachtet und offen
    diskriminiert werden.
  • 3:36 - 3:40
    BARKEEPER: Hey wir bedienen deren Sorte nicht.
  • 3:40 - 3:41
    LUKE: Was?
  • 3:41 - 3:44
    BARKEEPER: Deine Droiden, die müssen draußen warten.
    Wir wollen die hier drinnen nicht.
  • 3:44 - 3:46
    LUKE: Warum wartet ihr nicht draußen beim Speeder,
    wir wollen keinen Ärger.
  • 3:46 - 3:48
    C-3PO: Ich stimme Ihnen von Herzen zu, Sir.
  • 3:48 - 3:53
    Ihre Bewegungen werden eingeschränkt und
    mit Rückhaltebolzen streng kontrolliert,
  • 3:53 - 3:56
    um vollständigen Gehorsam zu gewährleisten.
  • 3:57 - 4:00
    BAIL ORGANA: Lassen Sie die Gedanken des
    Protokolldroiden löschen.
  • 4:00 - 4:02
    C-3PO: Was?!
  • 4:02 - 4:07
    Ihre Gedanken und Erinnerungen werden regelmäßig
    mit Selbstverständlichkeit gelöscht.
  • 4:08 - 4:13
    Sie werden auch ge- und verkauft wie Vieh.
  • 4:13 - 4:20
    Um die Sache noch schlimmer zu machen, scheint es nur
    Wenigen in diesem Universum aufzufallen oder zu kümmern,
  • 4:20 - 4:25
    dass Druiden beiläufig eingesetzt,
    missbraucht und zerkleinert werden
  • 4:26 - 4:29
    C-3PO: Zerkleinert?!
  • 4:32 - 4:36
    Sie können sich wahrscheinlich vorstellen,
    worauf ich hinaus möchte.
  • 4:36 - 4:43
    Denn die soziale Ordnung, die ich gerade beschrieb,
    ist die von Eigentum und Besitzer.
  • 4:43 - 4:50
    Und ein Eigentumsverhältnis zwischen zwei intelligenten
    Wesen, die einem die absolute Macht über
  • 4:50 - 4:53
    den anderen gibt, nennt man Sklaverei.
  • 4:53 - 4:54
    OWEN LARS: Sprichst du Bocce?
  • 4:54 - 4:56
    C-3PO: Natürlich tue ich das, es wie eine
    zweite Sprache für mich.
  • 4:56 - 4:58
    Owen Lars: Schon gut, halt die Klappe.
    Ich nehme den hier.
  • 4:58 - 5:01
    C-3PO: Klappe halten, Sir?
  • 5:01 - 5:02
    Luke: Okay, komm schon.
  • 5:05 - 5:10
    Die Verwendung von Robotern als Allegorie
    für Sklaverei in Sience Fiction, lässt sich
  • 5:10 - 5:12
    mehr als ein Jahrhundert zurückverfolgen.
  • 5:12 - 5:18
    Tatsächlich leitet sich das Wort Roboter vom
    slawischen Wortstamm für Leibeigene oder Sklave ab
  • 5:18 - 5:27
    und tauchte das erste Mal in einem tschechischem Stück
    von 1920 auf, mit dem Titel R.U.R oder Rossum’s Universal Robots
  • 5:27 - 5:33
    Die Erzählung erzählt von der Geschichte eines künstlichen Volkes,
    das als ausbeutbares Personal geschaffen wurde
  • 5:33 - 5:38
    und schließlich rebelliert und seine
    menschlichen Herren stürzt
  • 5:38 - 5:44
    Isaac Asimovs berühmte 3 Gesetze der Robotik
    waren größtenteils eine Reaktion auf die Art von
  • 5:44 - 5:47
    Roboter-Revolten-Handlungssträngen,
    die durch R.U.R. beliebt wurden
  • 5:48 - 5:55
    Isaac Asimov: Das 1. Gesetz ist wie folgt:
    ein Roboter darf keinem Menschen Leid zufügen oder durch
  • 5:55 - 5:59
    Untätigkeit erlauben, dass einem Menschen Leid angetan wird.
  • 6:00 - 6:05
    Andrew: 2. Gesetz, ein Roboter muss
    allen menschlichen Befehlen Folge leisten,
  • 6:05 - 6:09
    Andrew: es sei denn sie stehen
    im Widerspruch zum ersten Gesetz.
  • 6:09 - 6:14
    Aber wie Isaiah Lavender III in seinem Buch
    "Rasse in amerikanischer Sience Fiction" bemerkt
  • 6:14 - 6:21
    "Während Asimovs drei Gesetze die Sicherheit und
    Überlegenheit des Menschen gewährleisten sollen,
  • 6:21 - 6:28
    gewährleisten sie tatsächlich die technologische
    Hörigkeit und Minderwertigkeit von Robotern. "
  • 6:30 - 6:37
    Science Fiction-Geschichten haben immer wieder
    mit den Fragen nach einem künstlichen Bewusstsein
  • 6:37 - 6:38
    und ausbeutender Roboterarbeit zu kämpfen gehabt
  • 6:40 - 6:44
    Johnny 5: Leben nicht Fehlfunktion.
    Nicht Fehlfunktion.
  • 6:44 - 6:46
    Johnny 5: Ich bin am leben.
  • 6:47 - 6:51
    Ein bekanntes Beispiel taucht in einer
    Star Trek: The Next Generation Episode auf
  • 6:51 - 6:53
    "Wem gehört Data?"
  • 6:53 - 6:56
    Computer: Verifiziert, Lieutenant Commander Data
  • 6:56 - 7:00
    In der Datas Recht auf
    Selbsbestimmung vor Gericht gestellt wird
  • 7:01 - 7:04
    Picard: Jetzt sagen Sie mir,
    Commander, was ist Data?
  • 7:04 - 7:06
    Maddox: Ich verstehe nicht.
  • 7:06 - 7:08
    Picard: Was ist er?
    Maddox: Eine Maschine!
  • 7:08 - 7:10
    Picard: Sind Sie sicher?
    Maddox: Ja.
  • 7:10 - 7:12
    Picard: Sehen Sie, er hat 2 Ihrer
    3 Kriterien für Empfindungsvermögen erfüllt.
  • 7:12 - 7:15
    Picard: Was also, wenn er die 3. erfüllt?
    Bewusstsein, wenn auch nur im geringsten Maße?
  • 7:15 - 7:19
    Picard: Was ist er dann?
    Ich weiß es nicht. Tun Sie's?
  • 7:20 - 7:22
    Picard: Tun Sie's?
  • 7:24 - 7:29
    Immer wieder greifen Geschichtenerzähler auf
    Erzählungen zurück, in denen Roboter um die Befreiung
  • 7:29 - 7:32
    aus einem Leben von unfreiwilliger Knechtschaft kämpfen
  • 7:34 - 7:38
    Serien wie Humans und Westworld
    sind nur zwei der jüngsten Beispiele
  • 7:38 - 7:43
    Verkäufer: Standard häusliches Profil installiert
    Das wird alle Ihre wesentlichen Hausarbeiten abdecken.
  • 7:48 - 7:53
    Was an Star Wars überrascht, ist, dass
    ungeachtet der Liebe zu emotionalen Robotern,
  • 7:53 - 7:56
    die ein wesentlicher Bestandteil
    seines Universums sind,
  • 7:56 - 8:03
    sich das Franchise nie ernsthaft mit den moralischen
    Fragen rund um Droiden Sklaverei beschäftigt hat
  • 8:03 - 8:07
    Luke: Was versteckst du dich dahinten?
  • 8:07 - 8:08
    C-3PO: Es war nicht meine Schuld, Sir.
  • 8:08 - 8:10
    C-3PO: Bitte deaktivieren Sie mich nicht.
  • 8:10 - 8:16
    Zumindest nicht in den Haupt- Filmen und
    TV-Serien, auf die wir uns hier konzentrieren
  • 8:18 - 8:23
    Tatsächlich wurde der untergeordnete Status
    der Droiden in keinster Art und Weise direkt anerkannt,
  • 8:23 - 8:28
    bis uns der 2018er Film "Solo" L3-37 gab
  • 8:29 - 8:32
    L3-37: Lass einfach den kleinen Finger auf dem Bügel
    und versuch nichts durcheinander zu bringen.
  • 8:32 - 8:38
    Wir werden gleich über sie und die zutiefst
    unbehaglichen Auswirkungen ihrer Geschichte sprechen
  • 8:40 - 8:46
    Aber zuerst müssen wir uns fragen,
    was wie eine offensichtliche Frage erscheint:
  • 8:46 - 8:49
    Was genau sind Droiden?
  • 8:49 - 8:54
    Data: Websters Lexikon des 21. Jahrhunderts,
    5. Edition, definiert Androiden als Automaten,
  • 8:54 - 8:57
    Data: die gemacht wurden, um dem Menschen zu ähneln.
  • 8:57 - 9:03
    Aber in Star Wars bezieht sich die Kurzform
    "Droide" auf alle mechanischen Kreaturen.
  • 9:03 - 9:05
    Also sind Droiden Roboter
  • 9:05 - 9:11
    Sprecher: Die Encyclopedia Galactica definiert
    einen Roboter als mechanischen Apparat, der
  • 9:11 - 9:14
    Sprecher: geschaffen wurde,
    um die Arbeit eines Menschen zu erledigen.
  • 9:14 - 9:16
    Aber welche Art von Robotern?
  • 9:16 - 9:20
    Sind sie einfach super intelligente Werkzeuge?
  • 9:20 - 9:23
    Sind sie eher wie hochentwickelte
    mechanische Haustiere?
  • 9:23 - 9:26
    Poe: Kumpel! Ich bin so froh dich zu sehen!
  • 9:26 - 9:31
    Oder sind sie empfindungsfähige Wesen
    mit Gefühlen und freiem Willen?
  • 9:32 - 9:38
    Die letzte Frage, ist die von Bedeutung,
    denn wenn Droiden etwas mehr sind, als verherrlichte
  • 9:38 - 9:44
    Küchengeräte auf Rädern, dann spielt es
    keine Rolle, wie sie behandelt werden
  • 9:44 - 9:50
    Aber wenn Droiden empfindsame Wesen sind,
    ist das sehr wichtig
  • 9:50 - 9:54
    Was bedeutet es also zu sagen, dass
    ein Roboter empfindungsfähig ist?
  • 9:54 - 10:00
    Wenn diese Frage in einem realen Kontext gestellt wird,
    bezieht sie sich fast immer auf die hypothetisch
  • 10:00 - 10:07
    technologische Schwelle, bei der eine künstliche
    Intelligenz die Grenze vom Supercomputer
  • 10:07 - 10:10
    zum Selbsbewusstsein überschreitet.
  • 10:10 - 10:15
    Aber Star Wars ist eine Science Fiction Geschichte,
    und, zu seiner Ehre, eine, die sich nicht allzu sehr
  • 10:15 - 10:21
    mit der Erklärung aller technischen
    Details seines Weltenbaus befasst hat
  • 10:21 - 10:26
    Sie ist nicht besonders daran interessiert,
    ob R2D2 den Turing Test bestehen kann oder nicht
  • 10:26 - 10:31
    C-3PO: Achte auf deine Wortwahl!
  • 10:31 - 10:36
    Das heißt, die Frage nach Droiden Empfindungsvermögen
    kann nur beantwortet werden, wenn wir uns anschauen
  • 10:36 - 10:39
    was die Geschichte uns über Droiden erzählt.
  • 10:39 - 10:44
    Durch Charakter-Entwicklung,
    Dramatisierung und Framing
  • 10:45 - 10:50
    Das wird jedoch ein wenig Detektivarbeit erfordern,
    denn wenn es um seine Roboter Charaktere geht
  • 10:50 - 10:54
    ist Star Wars inkonsequent, gelinde gesagt
  • 10:59 - 11:02
    Droiden scheinen auf einem
    unklaren Spektrum zu existieren
  • 11:02 - 11:04
    K-2SO: Hast du gewusst, dass das nicht ich war?
  • 11:04 - 11:08
    Von jenen, die wir deutlich als lebende,
    fühlende Wesen erkennen sollen
  • 11:10 - 11:12
    C-3PO: Oh nein!
  • 11:12 - 11:18
    bis hin zu denen, die wir ganz konkret
    nicht als wirklich lebendig sehen sollen
  • 11:19 - 11:22
    Lassen Sie uns einen genaueren Blick
    auf diese Widersprüche werfen
  • 11:22 - 11:25
    angefangen bei den Droiden, die wir kennen
    und lieben gelernt haben
  • 11:25 - 11:29
    K-2SO: Ich hab ein ganz schlechtes Gefühl bei der Sa-
    Jyn: Still!
  • 11:31 - 11:35
    Einer der Schlüsselindikatoren für
    Empfindsamkeit in fiktionalen Geschichten
  • 11:35 - 11:38
    Ist die Fähigleit Emotionen zu fühlen
  • 11:38 - 11:45
    Und Droiden, die Teil der Hauptbesetzung sind,
    strotzen nur so vor Emotionen
  • 11:45 - 11:51
    Über ihre unterschiedlichen, individuellen Persönlichkeiten hinaus,
    zeigen Droiden ein breites Spektrum an Emotionen
  • 11:52 - 11:55
    C-3PO: Natürlich bin ich besorgt
    und das solltest du auch sein.
  • 11:55 - 11:57
    Einschließlich Angst,
  • 11:57 - 11:58
    Freude,
  • 11:58 - 12:00
    L3-37: Ich bin so froh, dass wir diesen Job
    angenommen haben!
  • 12:00 - 12:02
    Traurigkeit
  • 12:03 - 12:05
    und Schuld, um nur ein paar zu nennen
  • 12:05 - 12:10
    C-3PO: Verflucht sei mein Metallkörper, ich war zu langsam.
    Es ist alles meine Schuld. Meiner armer Master.
  • 12:10 - 12:11
    Luke: Uns geht's gut!
  • 12:11 - 12:17
    In vielerlei Hinsicht sind Droiden emotional
    ausdrucksstärker, als die menschlichen Charaktere
  • 12:17 - 12:20
    Leia: Wisch dir den nervösen Ausdruck
    aus dem Gesicht C-3PO.
  • 12:20 - 12:24
    C-3PO: Oh, nun, ich werde es
    sicher versuchen, General.
  • 12:24 - 12:31
    Zum Teil liegt das an den talentierten Schauspielern
    und Puppenspielern, die die Droiden zum Leben erwecken
  • 12:31 - 12:35
    Aber ihr Empfindungsvermögen wurde
    auch in die Erzählung geschrieben
  • 12:36 - 12:39
    Droiden zeigen Selbstbewusstsein
  • 12:39 - 12:42
    IG-11: Das war unerfreulich.
    Es tut mir leid, dass du das sehen musstest.
  • 12:42 - 12:45
    und die Fähigkeit zur Täuschung
  • 12:45 - 12:49
    C-3PO: Die ganze Aufregung hat die Stromkreise
    meines Kollegen hier überlaufen.
  • 12:49 - 12:52
    C-3PO: Wenn es Ihnen nichts ausmacht, dann
    würde ich ihn gerne runter zur Wartung bringen.
  • 12:52 - 12:53
    Sie scherzen
  • 12:53 - 12:55
    L3-37: Diesen Knopf willst du
    bei mir sicher nicht drücken.
  • 12:55 - 12:57
    Sie tanzen
  • 12:58 - 13:00
    Sie fühlen physischen Schmerz
  • 13:01 - 13:05
    Sie können sogar anhaltende,
    emotionale Traumata erfahren
  • 13:05 - 13:06
    D-O: Hallo hallo.
  • 13:06 - 13:07
    Rey: Hallo.
  • 13:07 - 13:09
    D-O: Nein. Nein, danke.
  • 13:09 - 13:12
    Rey: Sieht aus, als hätte ihn
    jemand schlecht behandelt.
  • 13:12 - 13:15
    Droiden bauen fürsorgliche,
    soziale Beziehungen auf
  • 13:15 - 13:23
    C-3PO: Ich möchte, dass du weißt, dass du
    ein echter Freund warst R2. Mein Bester, tatsächlich.
  • 13:23 - 13:25
    Sowohl mit anderen Robotern,
  • 13:25 - 13:27
    als auch mit Menschen
  • 13:28 - 13:30
    Und die menschlichen Helden
    mögen sie im Gegenzug
  • 13:32 - 13:34
    Luke: Alter Freund.
  • 13:34 - 13:36
    Na ja, meistens
  • 13:36 - 13:39
    C-3PO: Entschuldigen Sie, Sir, könnte-
    [gedämpfte Geräusche]
  • 13:39 - 13:42
    George Lucas: Als ich anfing das zu schreiben,
    fand ich, die faszinierendste Sache war,
  • 13:42 - 13:44
    George Lucas: zwei Roboter zu nehmen
    und sie zu menschlichen Wesen zu machen
  • 13:44 - 13:48
    George Lucas: und sie zu den
    interessantesten Charakteren zu machen.
  • 13:49 - 13:53
    Auch wenn sie Maschinen sind, können sie
    sich entscheiden, Befehle zu missachten
  • 13:53 - 13:56
    Cassian: Ich dachte, ich hätte dir gesagt,
    im Schiff zu bleiben.
  • 13:56 - 14:00
    K-2SO: Hast du, aber ich fand es langweilig
    und ihr stecktet in Schwierigkeiten.
  • 14:00 - 14:05
    Kritisch gesehen besitzen Droiden die Fähigkeit
    zur rekursiven Selbstverbesserung
  • 14:06 - 14:10
    Das ist die Fähigkeit einer intelligenten Maschine,
    ihr eigenes Design eigenständig
  • 14:10 - 14:14
    zu konstruieren, verändern oder zu verbessern
  • 14:14 - 14:18
    C-3PO: Maschinen, die Maschinen machen.
    Wie pervers.
  • 14:18 - 14:23
    L3-37 war ein Astromechdroide, aber
    entschied sich, sich selbst aufzurüsten
  • 14:24 - 14:30
    Produzent: Eigentlich war sie einmal ein Droide
    vom R2-Typ und hat sich selbst modifiziert und
  • 14:30 - 14:35
    Produzent: sich selbst Beine und Arme gegeben
    und sich immer weiter entwickelt
  • 14:36 - 14:42
    Diese Metamorphose legt nahe, dass jeder
    Droide sich entschließen könnte, sich selbst zu erheben
  • 14:42 - 14:46
    Und nicht nur diese, die gebaut wurden,
    um den Menschen zu ähneln
  • 14:47 - 14:49
    Sturmtruppler: Wie müssen deine
    Diagnose überprüfen.
  • 14:49 - 14:50
    K-2SO: Diagnose?
  • 14:50 - 14:54
    K-2SO: Ich bin in der Lage, meine eigene Diagnose
    durchzuführen, vielen Dank.
  • 14:56 - 14:59
    Dies scheint wie ein ziemlich klarer
    und eindeutiger Fall, nicht wahr?
  • 14:59 - 15:03
    Unsere Lieblingsdroiden wurden deutlich als
    empfindsame Wesen gezeichnet
  • 15:03 - 15:08
    und als Zuschauer sollen wir uns ganz klar
    mit ihnen identifizieren
  • 15:10 - 15:12
    Aber was ist mit Kampfdroiden?
  • 15:12 - 15:13
    Kampfdroide: Roger Roger.
  • 15:13 - 15:17
    Und allen anderen Robotern in den Star Wars Medien,
  • 15:18 - 15:22
    die im Hintergrund oder
    am Rande der Handlung existieren?
  • 15:23 - 15:26
    Sind sie alle auch empfindsame Wesen?
  • 15:29 - 15:35
    Nun, die Seperatisten Droidenarmee in den
    Vorgängern scheint speziell als kaum mehr,
  • 15:35 - 15:37
    als Kanonenfutter konzipiert zu sein
  • 15:38 - 15:40
    Kampfdroide 1: Du hast gesagt,
    wir wären hier hinten sicher!
  • 15:40 - 15:43
    Kampfdroide 2: Komm schon, wir sind
    zu dritt und er ist allein.
  • 15:43 - 15:45
    Kampfdroide 3: Das wird keine Rolle spielen.
  • 15:45 - 15:53
    Die Bösewichte zu gefühllosen Robotern zu machen,
    vermeidet die chaotischen, moralischen Komplikationen
  • 15:53 - 15:56
    und Massenverluste, die sich aus einem
    interstellaren Krieg ergeben würden.
  • 15:59 - 16:04
    Wenn Kampdroiden nicht lebendig sind, dann muss das Publikum
    sich nicht darum kümmern, wenn Tausende von ihnen
  • 16:04 - 16:08
    in ausgeweiteten
    Schlachtfeldszenen getötet werden
  • 16:09 - 16:14
    Mace Windu: An diesem Punkt der Klonkriege
    habe ich bereits 100.000 von euch Typ 1 Kampfdroiden
  • 16:14 - 16:16
    auseinander genommen und zerstört.
  • 16:16 - 16:21
    In der Tat werden wir ermutigt, diese Art
    von Droiden als bloße Objekte zu betrachten
  • 16:21 - 16:22
    B1: Ich sagte: fallen lassen.
  • 16:23 - 16:26
    und ihre Zerstückelung zu bejubeln
  • 16:30 - 16:35
    B1: Aber ich wurde gerade befördet!
  • 16:35 - 16:39
    Wir sollen also kein Mitleid
    für Droiden empfinden,
  • 16:39 - 16:40
    bis wir es sollen
  • 16:40 - 16:44
    Kaputte Droiden: Bitte,
    setze uns wieder zusammen.
  • 16:44 - 16:47
    Kaputte Droiden: Bitte,
    setze uns wieder zusammen.
  • 16:47 - 16:50
    Kaputte Droiden: Wir sind nicht länger
    Kampfdroiden. Jetzt sind wir Sklaven.
  • 16:50 - 16:53
    Kaputte Droiden: Bitte,
    setze uns wieder zusammen.
  • 16:53 - 16:58
    Wir sollen also Mitleid
    für Droiden empfinden,
  • 16:58 - 17:02
    bis wir es nicht mehr sollen
  • 17:03 - 17:07
    IG-11: Ich muss Ihren Helm
    entfernen, wenn ich sie retten soll.
  • 17:07 - 17:13
    Din: Kein Lebewesen hat mich ohne Helm gesehen,
    seit ich das Glaubensbekenntnis abgelegt habe.
  • 17:13 - 17:16
    IG-11: Ich bin kein Lebewesen.
  • 17:16 - 17:23
    Sehen Sie sich an, wie in "The Mandalorian" der Droide IG-11
    sein eigenes Empfindungsvermögen und seinen Wert
  • 17:23 - 17:27
    als ein Lebewesen leugnet, damit er der Hauptfigur
    medizinische Hilfe leisten kann
  • 17:27 - 17:32
    IG-11: Ihre zentrale Verarbeitungseinheit
    wurde beschädigt.
  • 17:32 - 17:36
    IG-11: Das war ein Scherz.
    Er soll Sie beruhigen.
  • 17:36 - 17:41
    Später in derselben Episode setzt er seine
    eigene Programmierung außer Kraft,
  • 17:41 - 17:44
    um sich selbst zu opfern
    und unsere Helden zu retten
  • 17:44 - 17:49
    IG-11: Traurigerweise gibt es kein Szenario
    in dem das Kind gerettet wird und ich überlebe.
  • 17:49 - 17:54
    Aber kurz bevor er dies tut, leugnet er erneut,
    dass er in jedem aussagekräftigen Sinn lebendig ist
  • 17:54 - 17:57
    Din: Nein! Wir brauchen dich.
  • 17:57 - 18:00
    IG-11: Dazu gibt es nichts zu sagen.
    Ich war nie lebendig.
  • 18:00 - 18:05
    Das ist eine verwirrende Aussage,
    da die anderen Charaktere ganz klar widersprechen
  • 18:05 - 18:08
    Din: Hör zu, du gehst
    nirgendwo hin. Wir brauchen dich.
  • 18:08 - 18:14
    Tatsächlich ist diese Szene ein gipfelnder Wendepunkt
    für den Protagonisten, an dem er endlich lernt,
  • 18:14 - 18:17
    dass seine seit langem bestehenden
    Vorurteile gegenüber Droiden falsch sind
  • 18:17 - 18:19
    Din: Ich bin nicht traurig.
  • 18:19 - 18:23
    IG-11: Doch, bist du. Ich bin ein
    Pflegeandroid. Ich habe deine Stimme analysiert.
  • 18:23 - 18:29
    Und das emotionale Gewicht, das IG-11s Heldentod
    beigemessen wird legt nahe, dass Star Wars
  • 18:29 - 18:32
    in Bezug auf Droiden beides haben will
  • 18:33 - 18:38
    Es will sie als Charaktere behandeln, die
    unsere Zuneigung und Bewunderung verdienen,
  • 18:38 - 18:46
    wenn es der Erzählung dient, aber will sie auch
    für den Rest der Zeit als bloße Objekte behandeln
  • 18:48 - 18:52
    Was sollen wir also von diesem
    widersprüchlichen Framing halten?
  • 18:52 - 18:57
    Nun, Hinweise aus den verschiedenen Filmen und
    TV-Serien deuten darauf hin, dass die Droiden
  • 18:57 - 19:02
    im Laufe der Zeit durch das Sammeln von Erfahrungen
    und Erinnerungen allmählich an Sensibilität gewannen
  • 19:02 - 19:07
    Kuiil: Es hat eine Persönlichkeit entwickelt,
    indem seine Erfahrungen zunahmen.
  • 19:07 - 19:12
    Das heißt, auch wenn jeder Droid, den wir
    auf dem Bildschirm sehen nicht die gleiche Stufe
  • 19:12 - 19:20
    an Bewusstsein erreicht hat, hat doch jeder Droid
    die Fähigkeit sich seiner Selbst bewusst zu werden
  • 19:20 - 19:25
    Es legt auch nahe, das Speicherlöschungen in Star
    Wars genutzt werden, um das Risiko von aufkommendem
  • 19:25 - 19:30
    Empfindungsvermögen bei Droiden zu unterdrücken,
    und sicher zu stellen, dass sie gehorsame Arbeiter bleiben
  • 19:31 - 19:35
    Owen: Ich will, dass du die R2-Einheit morgen nach
    Anchorhead bringst und seinen Speicher löschen lässt.
  • 19:35 - 19:37
    Owen: Damit das ein Ende hat.
    Sie gehört jetzt uns.
  • 19:37 - 19:42
    Speicherlöschungen sind
    besonders verstörend, da Droiden
  • 19:42 - 19:45
    eindeutig geschrieben wurden, mehr
    als nur die Summe ihre Körperteile zu sein
  • 19:45 - 19:47
    C-3PO: Sie müssen ihn reparieren.
  • 19:47 - 19:51
    C-3PO: Sir, sollten einer meiner Schaltkreise
    oder Antriebe helfen, werde ich sie gerne spenden.
  • 19:51 - 19:56
    In diesem Kontext kann die Verwendung
    von Droiden als Comic-Relief grausam wirken
  • 19:56 - 20:00
    RA-7 Droide: Sie müssen das korrekte Protokoll... befolgen.
  • 20:01 - 20:07
    Und wir finden diese Art des gleichgültigen Humors,
    der auf Droiden abzielt, im gesamten Franchise wieder
  • 20:12 - 20:14
    Obi-Wan: Du liebe Zeit!
  • 20:14 - 20:16
    C-3PO: Oh meine Augen! R2, hilfe!
  • 20:18 - 20:24
    Es soll lustig sein, wenn Droiden misshandelt,
    verspottet oder leiden gelassen werden
  • 20:25 - 20:27
    Han: Danke.
  • 20:27 - 20:31
    B1: Nicht schießen, Ich bin nicht
    der Commander! Er ist der Commander!
  • 20:32 - 20:35
    B1: Dann bin ich jetzt wohl der Commander.
  • 20:35 - 20:40
    Aber die Witze funktionieren nur, wenn wir ihre
    untergeordneten Position als Dienerschaft akzeptieren,
  • 20:40 - 20:43
    die nicht wirklich lebendig ist
  • 20:43 - 20:49
    Sobald wir verstehen, dass sie tatsächlich
    empfindsame Wesen sind, in jeder Weise, die bedeutsam ist,
  • 20:49 - 20:52
    fängt das alles an
    sehr unangenehm zu werden
  • 20:54 - 20:57
    Selbst in Szenen, die mit einer
    gewissen Schwere präsentiert werden,
  • 20:57 - 21:00
    wollen die Autoren
    immer noch beides haben
  • 21:00 - 21:03
    C-3PO: Das ist eine Art
    vollständige Umgehung des redaktiven Speichers.
  • 21:03 - 21:04
    Finn: Eine vollständige was?
  • 21:04 - 21:07
    C-3PO: Es ist eine furchtbar gefährliche und sündige
    Handlung, begangen an unwissentlichen Droiden,
  • 21:07 - 21:08
    C-3PO: von Kriminellen.
  • 21:08 - 21:09
    Finn: Lass uns das machen!
  • 21:09 - 21:11
    Poe: Ich kenne einen Schwarzmarkt Droidenschmied.
  • 21:11 - 21:13
    C-3PO: Schwarzmarkt Droidenschmied?
  • 21:14 - 21:18
    C-3POs scheinbar geistiger Tod soll traurig sein
  • 21:19 - 21:21
    D-O: Traurig.
  • 21:21 - 21:25
    Aber er wird ebenfalls als Möglichkeit genutzt,
    weitere Witze auf seine Kosten zu machen
  • 21:26 - 21:33
    C-3PO: Darf ich mich vorstellen? Ich bin C-3PO,
    Menschen-Cyborg Beziehungen. Und Sie sind?
  • 21:33 - 21:34
    Poe: Okay, das wird ein Problem sein!
  • 21:34 - 21:39
    Deshalb sagte ich, dass Droiden
    tragische Figuren in Star Wars sind
  • 21:39 - 21:45
    Nicht nur trotz ihrer Rolle als Comic-Relief,
    sondern oft gerade deswegen
  • 21:45 - 21:49
    Poe: Schh... Klappe halten!
  • 21:49 - 21:55
    Und kein Doide hat eine tragischere Geschichte,
    als L3-37
  • 21:56 - 22:03
    L3 ist Lando Calrissians Copilot und der einzige
    als weiblich dargestellter Droide in einer bedeutenden Filmrolle
  • 22:03 - 22:05
    Lando: Sag mir Bescheid,
    wenn du bereit zum Sprung bist.
  • 22:07 - 22:13
    Im Gegensatz zu 3PO ist sie sebstsicher,
    geradeheraus und sarkastisch
  • 22:13 - 22:17
    L3-37: Entschuldigung, beweg deinen
    anmaßenden Arsch von meinem Platz.
  • 22:18 - 22:22
    Aber ihr definierendes Merkmal ist ihr Aktivismus
  • 22:22 - 22:25
    L3-37: Haltebolzen, barbarisch.
  • 22:26 - 22:29
    L3-37: Herzlichen Glückwunsch, du bist befreit.
    Hau ab!
  • 22:29 - 22:34
    Phoebe: Sie hat eine Art Wut, die von Ungerechtigkeit
    geschürt wird, wenn sie sieht wie Droiden im
  • 22:34 - 22:38
    Phoebe: Universum behandelt werden. Und sie hat das
    Gefühl sie werden von den Menschen versklavt und bevormundet.
  • 22:38 - 22:40
    Phoebe: Also will sie sie befreien.
  • 22:41 - 22:48
    L3 versteht, dass sie Teil einer unterdrückten Klasse ist,
    aber sie akzeptert ihre untergeordnete Position nicht
  • 22:50 - 22:53
    und verlangt unmissverständlich Freiheit
  • 22:53 - 22:57
    L3-37: Du solltest das nicht machen,
    sie benutzen dich zur Unterhaltung.
  • 22:57 - 23:02
    L3-37: Ja, du wurdest einer Neurowäsche unterzogen.
    Folg nicht einfach blind dem Programm!
  • 23:02 - 23:04
    L3-37: Praktiziere etwas freien Willen!
  • 23:04 - 23:08
    Das ist etwas, dass wir noch nie zuvor
    gesehen haben und es macht L3
  • 23:08 - 23:10
    L3-37: Hört auf, Droiden auszubeuten!
  • 23:10 - 23:15
    zu einer besonders faszinierenden, ja sogar
    revolutionären Figur innerhalb des Star Wars Mythos
  • 23:15 - 23:16
    Lando: L3!
  • 23:16 - 23:18
    L3-37: Droiden Rechte!
    Wir haben Gefühle!
  • 23:18 - 23:21
    Ralakili: Ich werde deinen Schalter umlegen!
  • 23:21 - 23:23
    L3-37: Viel Glück bei der Suche!
  • 23:23 - 23:24
    Lando: L3!
  • 23:25 - 23:29
    Unglücklicherweise scheinen die Autoren
    keine Ahnung zu haben, was sie mit ihr machen sollen
  • 23:29 - 23:31
    Lando: Lass das Gesicht
    des bösen Mannes los.
  • 23:31 - 23:34
    L3-37: Und was, wenn ich mich nicht
    entschließe nach Kastle zu gehen?
  • 23:34 - 23:35
    Lando: Bitte, fang nicht damit an!
  • 23:35 - 23:37
    L3-37: Sonst was?
    Wirst du mich löschen lassen?
  • 23:37 - 23:43
    Das Publikum soll L3s Aktivismus als amüsant
    absurd und überdramatisch empfinden,
  • 23:43 - 23:45
    da er von einem Droiden kommt
  • 23:45 - 23:46
    Lando: Sie wird auf jeden Fall gehen.
  • 23:46 - 23:49
    L3-37: Warum? Weil du mein
    organischer Lehnsherr bist?
  • 23:49 - 23:52
    Und genau wie die
    anderen Charaktere in dem Film,
  • 23:52 - 23:56
    wird von uns erwartet die Augen zu verdrehen
    oder aus Verzweiflung zu seufzen,
  • 23:56 - 23:58
    wenn sie ihren Wunsch nach
    Emanzipation zum Ausdruck bringt
  • 23:58 - 24:00
    Lando: Brauchst du irgendwas?
  • 24:00 - 24:01
    L3-37: Gleichberechtigung?
  • 24:05 - 24:10
    Nebenbei bemerkt ist diese Art des Framings
    zu erwarten, wenn es um die Darstellung
  • 24:10 - 24:14
    von Aktivismus für soziale Gerechtigkeit
    in Hollywood Medien geht
  • 24:14 - 24:15
    Abded: Britta.
  • 24:15 - 24:17
    Britta: Ich will wissen, warum
    diese Kobolde uns angreifen?
  • 24:17 - 24:20
    Britta: Vielleicht sind diese Wälder ihr
    rechtmäßiges Land und aus ihrer Sicht---
  • 24:20 - 24:22
    Alle: [frustriertes Stöhnen]
  • 24:22 - 24:24
    Aber das ist ein Thema für einen anderen Tag
  • 24:24 - 24:31
    Um zu verdeutlichen wie wenig Respekt "Solo"
    für L3 oder ihre revolutionären Ideen hat,
  • 24:31 - 24:34
    lassen Sie uns über ihr frühzeitiges Ende sprechen
  • 24:35 - 24:40
    Die Redensart "ein Schicksal schlimmer als der Tod"
    kann übertrieben klingen, aber in L3s Fall
  • 24:40 - 24:43
    ist es eine passende Beschreibung dessen,
    was das Drehbuch mit ihr macht
  • 24:43 - 24:45
    Lando: L3, was hast du gemacht?
  • 24:45 - 24:48
    L3-37: Ich habe meine wahre Bestimmung
    gefunden, Lando. Das ist, was ich gemacht habe!
  • 24:49 - 24:54
    Kaum hat sie ihre wahre Berufung als
    Abschafferin der Droiden Sklaverei erkennt,
  • 24:54 - 24:56
    L3-37: Rebellion!
  • 24:56 - 25:01
    wird sie getötet, um den Einsatz
    der anderen Charaktere zu erhören
  • 25:01 - 25:04
    und den Pilotensitz frei zu machen
  • 25:04 - 25:08
    L3-37: Systemausfall. Muss die
    sensorischen Modulatoren umleiten
  • 25:08 - 25:09
    Lando: L3!
  • 25:09 - 25:13
    Wie sehen Lando aufrichtig und
    uncharakteristisch um sie trauern
  • 25:14 - 25:20
    Aber der Film hat keine Zeit für solche
    Gefühlsduseleien, denn dieser düstere Moment
  • 25:20 - 25:24
    wird unbeholfen von einer anderen Szene
    unterbrochen, die weit wichtiger sein soll
  • 25:26 - 25:31
    Han Solo darf zum ersten Mal
    den Millennium Falcon fliegen
  • 25:33 - 25:39
    Und als wäre das verschwendete Potential und
    ihr Tod, der von unnötigem Fanservice überschattet wird
  • 25:39 - 25:41
    nicht schon schlimm genug,
  • 25:41 - 25:44
    L3-37: Was passiert mit mir?
  • 25:45 - 25:48
    wird es für L3 nach ihrem Tod noch schlimmer
  • 25:48 - 25:50
    Qi'ra: Tut mir leid.
  • 25:50 - 25:53
    Denn als unsere Helden
    in Schwierigkeiten geraten,
  • 25:53 - 25:57
    beschließen sie L3s Bewusstsein
    in das Schiff zu laden
  • 25:57 - 25:58
    Lando: Sie koppelt sich an.
  • 25:58 - 26:01
    und ihre Navigationskarten
    zur Flucht zu nutzen
  • 26:03 - 26:05
    Lando: Sie ist jetzt Teil des Schiffes.
  • 26:05 - 26:12
    In Wirklichkeit halten sie ihren Verstand im Falcon gefangen
    und verwandeln sie dabei von einer autonomen Lebensform
  • 26:12 - 26:17
    in ein bloßes Werkzeug,
    in ein Besitztum ohne Handlungsfähigkeit
  • 26:17 - 26:22
    Ein Besitztum das letztendlich verspielt wird
    ganz am Ende des Films
  • 26:22 - 26:24
    Lando: Du bist echt in den Falcon verknallt, was?
  • 26:24 - 26:28
    Han: Das beruht auf Gegenseitigkeit,
    glaub mir. Sie gehört zu mir.
  • 26:29 - 26:35
    Was noch schlimmer ist, diese tragische Wendung der Ereignisse
    wurde nur als Callback zu einer willkürlichen
  • 26:35 - 26:38
    Zeile aus "Das Imperium schlägt zurück" geschrieben
  • 26:38 - 26:41
    C-3PO: Sir, ich weiß nicht wo ihr Schiff
    gelernt hat zu kommunizieren, aber
  • 26:41 - 26:43
    C-3PO: es hat den eigentümlichsten Dialekt.
  • 26:43 - 26:48
    Es beabsichtigt die vielen Schrullen
    des Millenium Falcon zu erklären,
  • 26:49 - 26:52
    einschließlich warum das Schiff
    so oft personifiziert wird
  • 26:52 - 26:56
    Han: Ich will, dass du sie nimmst.
    Ich meine es ernst, nimm sie.
  • 26:56 - 27:00
    Han: Du wirst jede Hilfe brauchen, die du kriegen kannst.
    Sie ist das schnellste Schiff der Flotte.
  • 27:00 - 27:05
    Es ist wirklich schwer sich eine beleidigenderes Ende
    für einen Charakter auszudenken, dessen ganzes Leben
  • 27:05 - 27:08
    sich um den Kampf für ihr Recht
    auf Selbstbestimmung gedreht hat
  • 27:09 - 27:11
    Lando: Sie ist jetzt Teil des Schiffes.
  • 27:11 - 27:13
    L3s Geschichte ist also eine Tragödie
  • 27:13 - 27:16
    L3-37: Was passiert mit mir?
  • 27:17 - 27:22
    Aber warum verbringen wir so viel Zeit damit,
    über fiktive Roboter zu reden?
  • 27:22 - 27:27
    Nun, Science Fiction war schon immer
    ein Instrument für dünn verschleierte
  • 27:27 - 27:30
    Kommentare über Menschlichkeit und Gesellschaft
  • 27:31 - 27:37
    Im soziologischen Einfallsreichtum ging es in
    Geschichten über Roboter traditionell eher nicht
  • 27:37 - 27:39
    um Rechtsansprüche von zukünftigen Maschinen
  • 27:39 - 27:46
    Roy: Ich habe Dinge gesehen,
    die würdet ihr Leute nicht glauben.
  • 27:47 - 27:52
    Letzten Endes wird es noch lange dauern,
    bis künstliches Bewusstsein
  • 27:52 - 27:55
    hier in der realen Welt überhaupt
    eine theoretische Möglichkeit ist
  • 27:56 - 28:02
    Geschichten über Roboter sind, in den meisten Fällen,
    tatsächlich Geschichten über ausbeutende
  • 28:02 - 28:04
    oder entmenschlichte Arbeit
  • 28:04 - 28:07
    Roboter werden als Double verwendet, um Parallelen
    zwischen der Art und Weise
  • 28:07 - 28:13
    wie bestimmte Personengruppen in der Geschichte
    wahrgenommen wurden als wegwerfbar, kontrollierbar,
  • 28:13 - 28:18
    austauschbar, erweiterbar und ersetzbar
  • 28:21 - 28:26
    Guinan: Bedenken sie, dass es in der Geschichte
    von vielen Welten immer wegwerfbare Wesen gab.
  • 28:26 - 28:31
    Guinan: Sie machen die Drecksarbeit. Sie machen
    die Arbeit, die sonst niemand tun will,
  • 28:31 - 28:34
    Guinan: weil sie zu schwer oder gefährlich ist.
  • 28:34 - 28:39
    Guinan: Man muss nicht über ihr Wohl nachdenken.
    Man muss nicht darüber nachdenken, wie sie sich fühlen.
  • 28:39 - 28:44
    Guinan: Ganze Generationen von entbehrlichen Völkern.
  • 28:45 - 28:51
    Auch wenn Star Wars Teil der Tradition ist,
    die Roboter als Anspielung auf die Sklaverei einsetzt,,
  • 28:51 - 28:55
    scheint das Franchise nicht viel mit der
    Metapher zu sagen zu haben
  • 28:55 - 28:58
    Guinan: Ich denke, das ist ein wenig hart.
  • 28:58 - 29:01
    Captain Picard: Ich denke nicht, dass es zu hart ist.
    Ich denke, es ist die Wahrheit.
  • 29:02 - 29:05
    Lassen Sie uns für einen Augenblick
    zu Isaac Asimov zurückkehren
  • 29:05 - 29:12
    Dieses Zitat aus einem 1981er Essay der Science Fiction Digest,
    klingt besonders relevant für unsere Diskussion
  • 29:12 - 29:19
    Er schrieb: "Roboter können die neuen Diener sein.
    Geduldig, klaglos, unfähig zum Aufstand
  • 29:19 - 29:25
    In menschlicher Gestalt können sie von einer ganzen Bandbreite
    an technischen Hilfsmitteln für Menschen Gebrauch machen
  • 29:25 - 29:29
    und sind sie intelligent genug, können sie
    sowohl Freunde, als auch Diener sein
  • 29:31 - 29:35
    Jane: Rosie, sei vorsichtig,
    dass du nicht wieder Rost ansetzt.
  • 29:35 - 29:39
    Natürlich sprach Asimov von zukünftigen
    Technologien in der realen Welt
  • 29:39 - 29:43
    Aber die Vorstellung von Robotern als
    "Freunde und Diener"
  • 29:43 - 29:48
    fasst zusammen, wie Droiden im
    Star Wars Franchsie präsentiert werden
  • 29:49 - 29:54
    Vergessen Sie nicht, dies ist ein Universum, in dem
    auch menschenähnliche Sklaverei existiert,
  • 29:54 - 29:59
    aber sie wird als eindeutig negativ
    dargestellt, obwohl die Helden
  • 29:59 - 30:02
    es nicht sonderlich eilig haben, sie abzuschaffen
  • 30:02 - 30:05
    Die Unterwerfung von Robotern wird anders behandelt
  • 30:05 - 30:08
    Anakin: Ich werde dafür sorgen,
    dass Mom dich nicht verkauft oder so.
  • 30:08 - 30:12
    C-3PO: Mich verkauft?
    Du liebe Güte!
  • 30:13 - 30:20
    Wir haben eine ganze Klasse von fühlenden Wesen,
    die als recht- und autonomitätslos dargestellt werden
  • 30:20 - 30:22
    Lautsprecher: Alle Droiden müssen registriert werden.
  • 30:22 - 30:27
    Aber diese unterdrückende Machtdynamik
    wird in der Erzählung nicht in Frage gestellt
  • 30:27 - 30:31
    Stattdessen wird sie als normal und
    natürlicher Teil des Universums geschildert
  • 30:34 - 30:40
    Die Autoren wollen sich an die Allegorie der Sklaverei anlehnen,
    um dem Weltenbau eine Schicht düstere, schäbige
  • 30:40 - 30:45
    Struktur zu geben, ohne sich ernsthaft mit dem
    komplizierten und historischen Erbe
  • 30:45 - 30:48
    auseinandersetzen zu müssen, aus dem sie schöpfen
  • 30:49 - 30:55
    Ob Autoren es beabsichtigen oder nicht, Sklaverei kann nicht
    in eine fiktive Geschichte einbezogen werden, ohne die
  • 30:55 - 31:01
    entsetzliche, rassistische Geschichte und das
    andauernde Erbe dieser Institution anzuführen
  • 31:02 - 31:08
    Und das gilt selbst dann, wenn die Rollen der
    Versklavten zufällig mit Robotern besetzt sind.
  • 31:09 - 31:13
    Luke: Ich überreiche Euch ein Geschenk,
    diese zwei Droiden.
  • 31:13 - 31:15
    C-3PO: Was hat er gesagt?
  • 31:15 - 31:18
    Luke: Beide arbeiten hart
    und werden Euch gut dienen.
  • 31:18 - 31:21
    C-3PO: Das kann nicht sein!
    R2 du spielst die falsche Nachricht ab.
  • 31:21 - 31:28
    Sklaverei auf diese entradikalisierte Weise eingesetzt, reduziert
    sie auf eine stellvertretende Fantasie, an der sich
  • 31:28 - 31:31
    das Publikum erfreuen kann,
    ohne sich unwohl fühlen zu müssen
  • 31:32 - 31:38
    Natürlich ist es kreativen Werken möglich,
    in der realen Welt auf Parallelen zur
  • 31:38 - 31:42
    Unterdrückung und Sklaverei zurückzugreifen
    in einer Art und Weise, die starke politische Standpunkte vertritt
  • 31:47 - 31:53
    Janelle Monaes Alben "The ArchAndroid" und "Metropolis"
    sind zwei großartige Beispiele aus jüngster Zeit
  • 31:56 - 32:01
    Diese Art von Geschichten sind Teil einer langen Tradition
    in Science Fiction und werden oft als
  • 32:01 - 32:05
    Neo-Sklaverei oder Meta-Sklaverei Erzählungen bezeichnet
  • 32:05 - 32:09
    Aber für jede Sci-Fi Geschichte, die es richtig macht
  • 32:09 - 32:12
    gibt es viele weitere, die
    die Sklaverei Metapher falsch verstehen
  • 32:12 - 32:16
    Dobby: Der Herr hat Dobby eine Socke geschenkt.
  • 32:16 - 32:22
    Einer der häufigsten Fehler von Autoren besteht darin,
    falsche Gleichwertigkeiten zu zeichnen,
  • 32:22 - 32:29
    indem sie sich vorstellen, Befreiungsbewegungen beruhten
    auf Überlegenheit und nicht auf Freiheit oder Gerechtigkeit
  • 32:29 - 32:32
    Dr. Klaus: Jeder von uns wird vor die Wahl gestellt.
  • 32:32 - 32:37
    Dr. Klaus: Versklavt werden oder sich zur Herrschaft erheben!
  • 32:37 - 32:40
    Es gibt Hinweise darauf, dass Star Wars
    vielleicht in diese Richtung gehen könnte,
  • 32:40 - 32:46
    Zero: Meine Reaktionszeit ist kürzer, als bei
    organischen Stoffen und ich bin auch klüger.
  • 32:46 - 32:47
    aber hoffen wir, dass es das nicht tut
  • 32:50 - 32:57
    L3-37s Betrachtungen der Droiden Sklaverei hätte
    eine Gelegenheit für Star Wars sein können,
  • 32:57 - 33:04
    sich endlich mit der unangenehmen Tatsache zu befassen,
    dass über 11 Spielfilme und mehrere TV-Serien hinweg
  • 33:04 - 33:09
    die Guten, empfindsame Wesen in einem Status
    andauernder Knechtschaft zu halten schienen
  • 33:09 - 33:12
    C-3PO: Master Luke ist jetzt
    dein rechtmäßiger Besitzer.
  • 33:12 - 33:15
    C-3PO: Schluss mit diesem
    Obi-Wan Kenobi-Geschwafel.
  • 33:15 - 33:19
    C-3PO: Du hast Glück, dass er dich nicht
    auf der Stelle in eine Million Stücke zerschießt.
  • 33:19 - 33:25
    Wir sollten beachten, dass die Helden zwar im Großen
    und Ganzen netter zu ihren Droiden sind als die Schurken,
  • 33:25 - 33:27
    D-O: Sehr freundlich.
  • 33:27 - 33:32
    die Guten aber immer noch kein wirkliches Interesse
    daran zeigen, dass die Droiden echte Unabhängigkeit erlangen
  • 33:32 - 33:34
    Rey: Irgendetwas stimmt an all dem nicht.
  • 33:34 - 33:35
    Aber was, wenn sie es täten?
  • 33:35 - 33:40
    Stellen Sie sich vor, die Anstrengungen von künstlichen
    Lebensformen wäre eine Sache, der sich die Allianz annehmen würde,
  • 33:40 - 33:44
    statt die Augen zu verdehen
  • 33:44 - 33:45
    Arbeiterdroide: Freiheit!
  • 33:46 - 33:51
    Was wenn Droiden aus der ganzen Galaxie sich der
    Rebellion anschließen würden, nicht nur, weil sie besser
  • 33:51 - 33:57
    behandelt, sondern weil sie als gleichwertig auf der
    Suche nach Befreiung angesehen werden würden?
  • 33:58 - 34:03
    Es stecken eine Menge Möglichkeiten für gutes,
    bedeutungsvolles Storytelling in dieser Idee
  • 34:03 - 34:07
    Besonders weil die emotionale Grundlage bereits existiert
  • 34:08 - 34:11
    Wir lieben und sorgen uns
    ohnehin um Droiden-Charaktere
  • 34:12 - 34:15
    Wir haben bereits Mitgefühl für ihre Notlage
  • 34:15 - 34:17
    Wir sind schon auf ihrer Seite
  • 34:17 - 34:23
    Kuiil: Niemand wird frei sein,
    bis die alten Sitten nicht abgeschafft wurden.
  • 34:24 - 34:29
    Das Star Wars Franchise würde ein kühneres,
    wichtigeres Universum schaffen,
  • 34:29 - 34:33
    wenn es die Droiden Freiheit
    zum zentralen Thema machte
  • 34:33 - 34:37
    General Leia: Unterschätze niemals einen Droiden.
  • 34:38 - 34:40
    Rey: Ja, Meister.
  • 34:41 - 34:43
    Vielen Dank fürs Zuschauen!
  • 34:43 - 34:47
    Diese Video Essays brauchen enorm viel Zeit um
    geschrieben, geschnitten und produziert zu werden.
  • 34:47 - 34:51
    Sie sind außerdem 100% durch Crowdfunding
    von Zuschauern wie Ihnen finanziert.
  • 34:51 - 34:56
    Wenn Sie also helfen wollen dieses Projekt zu
    unterstützen, können Sie das auf Patreon tun.
  • 34:56 - 35:00
    Ich habe ebenso einen Paypal-Link in der Beschreibung
    hinterlassen, falls das für Sie besser funktioniert.
  • 35:00 - 35:04
    In den kommenden Monaten werde ich
    etliche neue Video-Essays produzieren,
  • 35:04 - 35:07
    einschließlich eines über den "Jungs weinen nicht"-Mythos,
  • 35:07 - 35:11
    ein anderes über den Trend in Hollywood,
    nachdem Männer Erlösung im Tod finden
  • 35:11 - 35:17
    und schließlich stelle ich Nachforschungen über
    Kolonialisierung in modernen Brettspielen an.
  • 35:17 - 35:19
    Sie können einige der Forschungsarbeiten
    zu diesem Thema gerade hinter mir sehen.
  • 35:19 - 35:24
    Bis wir uns das nächste Mal sehen,
    bleiben Sie also bitte sicher und gesund da draußen.
Title:
The Tragedy of Droids in Star Wars
Description:

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Video Language:
English
Duration:
35:39

German subtitles

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