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Recruiting and Retaining Employees with Disabilities

  • 0:02 - 0:04
    >> Sean Marihugh:
    Ich bin Sean Marihugh
  • 0:04 - 0:07
    und arbeite bei Microsoft.
    Ich bin Escalation Engineer
  • 0:07 - 0:09
    im sogenannten Barrierefreiheitscenter.
  • 0:09 - 0:11
    Dieser kostenlose Dienst hilft
  • 0:11 - 0:12
    Kunden mit Behinderung.
  • 0:12 - 0:15
    >> Jean Hodgson:
    Ich bin Jean Hodgson.
  • 0:15 - 0:16
    Ich arbeite bei PROVAIL.
  • 0:16 - 0:18
    Wir sind eine gemeinnützige Organisation,
  • 0:18 - 0:21
    die sich für Menschen
    mit Behinderung einsetzt.
  • 0:21 - 0:25
    Wir helfen ihnen beim Eintritt
    in den Arbeitsmarkt und
  • 0:25 - 0:28
    bei der Jobsuche und
    arbeiten mit Amerikanern
  • 0:28 - 0:31
    in allen möglichen Tätigkeitsgebieten.
  • 0:31 - 0:33
    >> Sam Sepah:
    Ich bin Sam Sepah.
  • 0:33 - 0:36
    Ich bin Experte für Personalmanagement
    und habe
  • 0:36 - 0:40
    in den vergangenen 10 Jahren mit
    verschiedenen IT-Firmen gearbeitet.
  • 0:40 - 0:44
    Jetzt konzentriere ich mich auf die
    Anwerbung von Softwareentwicklern.
  • 0:46 - 0:50
    >> Susan Sears: Ich bin Susan Sears und
    arbeite für die University of Illinois,
  • 0:50 - 0:54
    mit der Abteilung für Bildungsangebote
    und Ressourcen für Menschen mit Behinderung.
  • 0:54 - 0:56
    >> Mike Forehand:
    Ich bin Mike Forehand.
  • 0:56 - 0:58
    Ich arbeite in der
    Abteilung für Personalbeschaffung
  • 0:58 - 1:03
    mit einem Schwerpunkt auf
    der Förderung von Diversität,
  • 1:03 - 1:05
    vor allem hinsichtlich
    Menschen mit Behinderung.
  • 1:06 - 1:08
    >> Tony Baylis:
    Ich bin Tony Baylis.
  • 1:08 - 1:12
    Ich arbeite beim
    Lawrence Livermore National Laboratory.
  • 1:12 - 1:14
    Das liegt in Livermore, Kalifornien.
  • 1:14 - 1:18
    Es ist eins von 17 Laboren
    des Energieministeriums.
  • 1:18 - 1:20
    Bei uns steht Staatssicherheit
    im Mittelpunkt.
  • 1:20 - 1:21
    [Musik]
  • 1:27 - 1:29
    >> Sean Marihugh:
    Menschen mit Behinderung
  • 1:29 - 1:32
    sind allgemein in vielen Bereichen
    stark unterrepräsentiert.
  • 1:32 - 1:37
    Davon ist das Computerwesen
    besonder betroffen.
  • 1:37 - 1:40
    Ich halte es für entscheidend,
    dass Studenten
  • 1:40 - 1:43
    sich ermutigt und ermächtigt fühlen,
    im Computerwesen tätig zu werden,
  • 1:43 - 1:46
    weil sie meiner Meinung nach
    den Weg bereiten können,
  • 1:46 - 1:48
    um die Art, wie wir alle Technologie
    erleben, zu verbessern.
  • 1:49 - 1:52
    >> Tony Baylis: Wie sollen wir
    gesellschaftliche Probleme lösen,
  • 1:52 - 1:56
    wenn wir nicht die Gesellschaft
    als Ganzes repräsentieren?
  • 1:56 - 2:00
    Deshalb müssen wir
    integrativ sein bezüglich
  • 2:00 - 2:05
    der Individuen, die wir ansprechen,
    und das ist die gesamte Bevölkerung.
  • 2:05 - 2:10
    Wenn es 2 Milliarden
    Menschen mit Behinderung gibt,
  • 2:10 - 2:11
    wie können wir das ignorieren?
  • 2:11 - 2:17
    Wir kann man sie nicht
    in die Diskussion mit einbinden?
  • 2:19 - 2:21
    >> Sam Sepah:
    Kandidaten mit Behinderung
  • 2:21 - 2:24
    haben einen einzigartigen Denkprozess,
    von dem eine Firma profitieren kann.
  • 2:24 - 2:27
    Unser Land ist vielfältig, deshalb
    muss der Arbeitsmarkt für
  • 2:27 - 2:29
    eine Vielfalt an Menschen attraktiv sein,
  • 2:29 - 2:33
    die unsere Produkte kaufen oder
    Dienste in Anspruch nehmen werden.
  • 2:33 - 2:40
    Wenn ein Land vielfältig ist,
    muss Dein Team auch vielfältig sein,
  • 2:40 - 2:45
    um die Zusammensetzung unserer
    Bevölkerung widerzuspiegeln.
  • 2:46 - 2:48
    >> Mike Forehand:
    Als Teammitglieder
  • 2:48 - 2:52
    sind sie genauso motiviert,
    ihren Beitrag zu leisten
  • 2:52 - 2:57
    und Teil eines größeren Teams zu sein
    wie alle anderen auch.
  • 2:57 - 3:00
    Der Unterschied liegt darin,
    dass sie die Welt anders wahrnehmen
  • 3:00 - 3:03
    und andere Strategien zur
    Problemlösung und -bewältigung haben,
  • 3:03 - 3:05
    mit denen sie auf andere Lösungen kommen.
  • 3:05 - 3:07
    >> Sean Marihugh:
    Ich glaube nicht, dass
  • 3:07 - 3:10
    jemand mit einer Behinderung alles
    über die Behinderung anderer weiß,
  • 3:10 - 3:14
    aber ich glaube, dass sie eine gewisse
    Empathie in einer Firma schaffen.
  • 3:14 - 3:17
    Sie verstehen, dass Menschen
    unterschiedliche Erfahrungen machen.
  • 3:17 - 3:19
    Praktikanten und Mitarbeiter
    mit Behinderung
  • 3:19 - 3:22
    können meiner Meinung nach
    diese Perspektive beitragen.
  • 3:22 - 3:26
    >> Tony Baylis: Ich glaube, Menschen mit
    Behinderung in unserer Kultur zu haben
  • 3:26 - 3:30
    hilft Menschen dabei,
  • 3:30 - 3:33
    unsere Kultur- und Lernunterschiede
    besser zu verstehen und
  • 3:33 - 3:37
    dass man verschiedene
    Perspektiven haben kann.
  • 3:37 - 3:39
    >> Sam Sepah:
    Wir brauchen mehr Feingefühl
  • 3:39 - 3:42
    bei Vorstellungsgesprächen
    mit diesen Kandidaten.
  • 3:42 - 3:46
    Man muss sich über die Hilfestellungen,
    die sie im Vorstellungsgespräch brauchen,
  • 3:46 - 3:48
    vorab Gedanken machen.
  • 3:48 - 3:50
    Man braucht einen vereinfachten Prozess,
  • 3:50 - 3:54
    der von Anfang an dafür sorgt,
    dass sich Kandidaten wohlfühlen,
  • 3:54 - 3:57
    damit sie sich im Team aufgehoben fühlen.
  • 3:57 - 3:59
    Sie wissen, wie das
    Vorstellungsgespräch
  • 3:59 - 4:01
    ablaufen muss.
  • 4:01 - 4:03
    Es bestärkt sie und
    sorgt dafür, dass
  • 4:03 - 4:06
    im Einstellungsverfahren
    der Zauber geschehen kann.
  • 4:07 - 4:10
    >> Jean Hodgson: Momentan
    arbeiten wir mit Microsoft
  • 4:10 - 4:13
    an ihrem Programm zur Einstellung
    von Menschen mit Autismus.
  • 4:13 - 4:17
    Wir helfen ihnen beim Anwerben,
    um viele Menschen zu erreichen,
  • 4:17 - 4:20
    die sie letztendlich einstellen können.
  • 4:20 - 4:23
    Wir trainieren die Menschen, die
    das Vorstellungsgespräch leiten werden
  • 4:23 - 4:25
    und diejenigen, die sich vorstellen wollen,
  • 4:25 - 4:28
    indem wir ihnen bei Schwierigkeiten helfen,
  • 4:28 - 4:30
    zum Beispiel bei
    telefonischen Vorgesprächen.
  • 4:30 - 4:34
    Damit schaffen wir ein
    vereinfachtes Einstellungsverfahren,
  • 4:34 - 4:37
    das die Kernkompetenzen der
    Kandidaten in den Vordergrund stellt,
  • 4:37 - 4:41
    um herauszufinden, ob
    sie zur Firma passen.
  • 4:42 - 4:45
    >> Sam Sepah: Eine Studie,
    die mich sehr inspirierte
  • 4:45 - 4:52
    befragte Kunden
    auf dem Marktplatz
  • 4:52 - 4:58
    über ihre Einstellung zu Firmen,
    die Menschen mit Behinderung einstellen.
  • 4:58 - 5:01
    Es stellte sich heraus, dass Kunden,
    die dies über Firmen herausfanden
  • 5:01 - 5:04
    eher ihre Produkte und
    Dienstleistungen kaufen würden.
  • 5:04 - 5:06
    Das liegt daran, dass
    Kunden mehr Respekt
  • 5:06 - 5:08
    für solche Firmen haben,
  • 5:08 - 5:11
    nicht nur, weil es das Richtige ist,
  • 5:11 - 5:15
    sondern weil sie Verantwortung übernehmen.
  • 5:15 - 5:18
    Sie engagieren sich für Diversität
    und eine diverse Belegschaft,
  • 5:18 - 5:20
    einschließlich Menschen mit Behinderung.
  • 5:21 - 5:27
    >> Jean Hodgson: Wann immer Integration
    Teil eines Ziels ist, profitieren alle.
  • 5:27 - 5:30
    Integrative Technologien
  • 5:30 - 5:32
    wie zum Beispiel untertitelte Videos
  • 5:32 - 5:40
    oder Webseiten, die auch zugänglich
    sind für Menschen mit Behinderung,
  • 5:40 - 5:42
    sprechen größere Zielgruppen an
  • 5:42 - 5:45
    und schaffen umfangreichere
    Profitmöglichkeiten.
  • 5:46 - 5:50
    >> Susann Sears: Ich halte es für
    eine Investition in unser aller Zukunft,
  • 5:50 - 5:54
    Dinge zu kreieren und gestalten,
  • 5:54 - 5:56
    die von Anfang an barrierefrei sind.
  • 5:56 - 5:58
    Es ist eine Investition in
    die Zukunft von uns allen,
  • 5:58 - 6:02
    nicht nur in den Menschen,
    die Individuen, mit Behinderung.
  • 6:02 - 6:07
    Keiner von uns weiß, was
    uns persönlich geschehen wird.
  • 6:07 - 6:09
    In wenigen Sekunden kann
    sich dein ganzes Leben ändern
  • 6:09 - 6:12
    und plötzlich hast auch
    Du eine Behinderung
  • 6:12 - 6:14
    und benötigst diese Hilfestellungen.
  • 6:14 - 6:18
    Deshalb geht es nicht nur darum,
    Menschen anzuwerben und einzustellen,
  • 6:18 - 6:20
    sondern es ist eine
    Investition für uns alle.
  • 6:21 - 6:23
    >> Tony Baylis:
    Es ist eine Herausforderung,
  • 6:23 - 6:28
    aber um Menschen mit
    Behinderung zu integrieren,
  • 6:28 - 6:33
    müssen wir allgemein Vorurteile abbauen,
  • 6:33 - 6:36
    diese unausgesprochenen und
    unterschwelligen Vorurteile,
  • 6:36 - 6:39
    unter denen auch Menschen
    mit Behinderung leiden.
  • 6:39 - 6:42
    Ich glaube, wir haben leider
    noch einen weiten Weg vor uns,
  • 6:42 - 6:47
    aber ich glaube, dass wir diesen Weg
    gemeinsam beschreiten können.
  • 6:47 - 6:49
    Ich glaube, wir brauchen
    Organisationen und Firmen,
  • 6:49 - 6:51
    um diese Aufgabe zusammen
    bewältigen zu können.
  • 6:51 - 6:53
    >> Mike Forehand:
    In einem Umfeld,
  • 6:53 - 6:59
    in der die Branche auf
    interkultureller Zusammenarbeit aufbaut
  • 6:59 - 7:02
    und alles mehr oder
    weniger teamorientiert ist,
  • 7:02 - 7:08
    sind neue Perspektiven
    von unschätzbarem Wert.
  • 7:09 - 7:12
    >> Sean Marihugh: Wenn wir
    neue Perspektiven einbringen
  • 7:12 - 7:14
    und andere Perspektiven betrachten,
    die andere Leute haben
  • 7:14 - 7:17
    glaube ich, dass wir unsere
    Produkte inklusiver gestalten
  • 7:17 - 7:19
    und unsere Kultur, unseren Arbeitsplatz
  • 7:19 - 7:22
    viel integrativer und zu einem
    besseren Ort machen können.
  • 7:23 - 7:24
    >> Susann Sears: Tatsächlich ist
  • 7:24 - 7:30
    eine offene Einstellung am wichtigsten,
    um integrativ zu sein.
  • 7:30 - 7:33
    Es ist nicht der körperliche Zugang.
    Es ist eine offene Einstellung.
  • 7:33 - 7:39
    Dazu müssen wir unsere Kultur verändern
    und das dauert eine gewisse Zeit
  • 7:39 - 7:41
    und es kann eine Herausforderung sein,
  • 7:41 - 7:46
    aber ich gaube, mit kleinen Schritten
    erste Erfolge zu erzielen
  • 7:46 - 7:49
    ist ein wunderbarer Anfang,
    der weiter ausgebaut werden kann.
Title:
Recruiting and Retaining Employees with Disabilities
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Video Language:
English
Team:
DO-IT
Duration:
09:14

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