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← Das Leben einer Plastikflasche I Grace Jencks I TEDxYouth@ParkCity

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Showing Revision 7 created 10/02/2019 by Angelika Lueckert Leon.

  1. Plastik.
  2. Eine großartige Erfindung.
  3. Es hat unser Leben erleichtert:
  4. vom täglichen Zähneputzen
  5. hin zu einem Strohalm,
    der Giftstoffe aus dem Wasser filtert.
  6. Aber in dem Ausmaß,
    in dem wir es nutzen,
  7. wird es keine Erde mehr zu retten geben.
  8. Wir nutzen Plastik täglich.
  9. Aber wir sind uns nicht bewusst, dass
    es im Durchschnitt ca. 450 Jahre dauert
  10. bis eine Plastikflasche abgebaut wird;
  11. und meistens wird nicht einmal abgebaut;
  12. sondern verwandelt sich in kleine
    Plastikstücke namens Mikroplastik.
  13. Dieses Mikroplastik
    und weitere Plastiktrümmer
  14. sammeln sich Mitten im Ozean an,
  15. wo es kleine Inseln bildet,
    sogennante Müllteppiche.
  16. Diese Müllteppiche können
    drei- bis viermal größer als Texas sein.
  17. Ich möchte Sie auf die Reise
  18. einer durchschnittlichen
    Plastiflasche mitnehmen.
  19. Eine Flasche entsteht in einer Fabrik,
  20. wo Öl und andere Rohstoffe
    gemischt werden,
  21. um das Rohmaterial
    unserer Flasche herzustellen.
  22. Dann wird sie an eine
    andere Fabrik gesendet,
  23. wo sie geschmolzen und
    zur Flasche geformt wird.
  24. Danach kommt eine weitere Fabrik,
  25. dort wird sie mit einem zuckerhaltigem
    Getränk, das uns süchtig macht, befüllt.
  26. Danach wird sie an die Läden gesendet,
  27. wo sie von jemandem
    wie du oder mir gekauft wird,
  28. und wir sie für 15 Minuten verwenden.
  29. Das ist ein winziger Teil von unserem
    Leben und dem der Flasche.
  30. Danach werfen wir sie weg --
    als wäre es keine große Sache.
  31. Das macht mich sehr traurig und wütend,
    dass wir Menschen manchmal
  32. so ignorant zu unserer
    Umgebung sein können.
  33. Egal, kehren wir zu unserer Reise zurück.
  34. Irgendwie landet die Flasche
    im Missisippi River
  35. und landet am Ende des Flusses
    im Golf des Mexico.
  36. Vom da geht es dann weiter
    mit der nordatlantischen Strömung.
  37. Sie strömt in die Mitte
    des Ozeans hinaus
  38. und trifft dort den
    nordatlantischen Müllteppich.
  39. Dort draußen sterben täglich
    hunderte von Tieren an Plastik.
  40. Nehmen wir eine Schildkröte als Beispiel.
  41. Die Schildkröte verwechselt
    eine Plastiktüte mit einer Quale
  42. und isst sie.
  43. Durch das Plastik denkt
    die Schildkröte sie ist satt,
  44. Das stimmt aber nicht, dadurch bekommt
    sie nicht die notwendigen Nährstoffe
  45. und wird bald an Unterernährung sterben.
  46. Als ich das hörte, wurde ich sehr traurig
  47. und von da an wollte ich
    unserem Planeten helfen.
  48. Ich weiß, das klingt nach einer Rede
    darüber wie schrecklich wir sind,
  49. und dass wir nichts tun können,
    um die Erde zu retten,
  50. aber ich verspreche euch,
    es ist nicht zu spät.
  51. Selbst wenn nur eine Dose statt
    einer Plastikflasche gewählt wird
  52. oder eine Frucht statt einer Tüte Chips.
  53. Jede Kleinigkeit, die ihr tun könnt,
    macht einen Unterschied.
  54. Wir sind die Generation
    zur Rettung unserer Ozeane.
  55. Lasst uns etwas unternehmen.
  56. Danke schön.
  57. [Applaus]