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← Newton Aduaka erzählt die Geschichte von Ezra

Filmemacher Newton Aduaka zeigt Ausschnitte aus seinem kraftvollen, lyrischen Spielfilm "Ezra", über einen Kindersoldaten in Sierra Leone.

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Subtitles translated from English Showing Revision 1 created 11/08/2011 by Isabella Andert.

  1. Das hier ist sehr eigenartig für mich, weil ich es nicht gewöhnt bin,
  2. normalerweise stehe ich auf der anderen Seite der Scheinwerfer,
  3. und jetzt fühle ich den Druck, dem ich andere Leute aussetze und es ist schwer.
  4. Der vorherige Sprecher hat, glaube ich,
  5. einen wirklich guten Hintergrund gemalt für das, was wirklich --
  6. der Antrieb hinter meiner Arbeit ist und was mich vorwärts treibt, und mein Gefühl von Verlust,
  7. und der Versuch, die Antwort auf die großen Fragen zu finden.
  8. Aber das hier, hierher zu kommen und das zu tun, fühlt sich an wie,

  9. es fühlt sich an wie - es gibt da diesen Bildhauer, den ich sehr mag, Giacometti,
  10. der, nachdem er lange Jahre in Frankreich gelebt und gelernt hat,
  11. studiert und gearbeitet hat, nach Hause kam und gefragt wurde: Was hast du geschaffen?
  12. Was hast du mit so vielen Jahren Wegsein gemacht?
  13. Und er zeigte ihnen eine Handvoll Figürchen.
  14. Natürlich sagten sie: "Das hast du all die Jahre gemacht?
  15. Und wir haben, du weißt schon, riesige Meisterwerke erwartet ... "
  16. Aber was mich beeindruckte war das Verständnis, dass in diesen kleinen Stücken
  17. der Höhepunkt von Lebenssuche, Lebensgedanken und überhaupt allem Leben, dieses Mannes war.
  18. Nur in einer reduzierten, kleinen Version.
  19. In gewisser Weise fühle ich mich so.
  20. Es ist als wäre ich heimgekommen um darüber zu sprechen,
  21. was ich in diesen 20 Jahren in der Ferne getan habe.
  22. Ich werde mit einem kurzen Vorgeschmack darauf beginnen, was ich so getan habe.
  23. Eine Handvoll Filme, nichts Großartiges -
  24. zwei Spielfilme und eine Handvoll Kurzfilme.
  25. Also, zum ersten Stück.
  26. Video: Ich zerstöre Leben, sagte Mama.

  27. Ich liebe sie, weißt du.
  28. Sie ist nicht einmal meine richtige Mama.
  29. Meine echten Mama und Papa haben mich weggeworfen
  30. und sind zurück nach Nigeria abgehauen.
  31. Der Teufel ist in mir, Court.
  32. Schlaf.
  33. Warst du jemals dort?
  34. Wo?
  35. Nigeria.
  36. Nie.
  37. Meine Mama wollte,
  38. konnte es sich nicht leisten.
  39. Wünschte, ich könnte.
  40. Ich habe so ein Gefühl, dass ich dort glücklich wäre.
  41. Warum wollen mich alle loswerden?
  42. Ich will dich nicht loswerden.
  43. Du brauchst mich nicht.
  44. Du bist nur noch zu blind es zu sehen.
  45. Was tust du den ganzen Tag?

  46. Lesen.
  47. Wird dir nicht langweilig?
  48. Und wieso hast du eigentlich keinen Job?
  49. Ich bin pensioniert.
  50. Und?
  51. Also habe ich meinen Teil für Königin und Land getan, jetzt arbeite ich für mich selbst.
  52. Nein, jetzt sitzt du nur den ganzen Tag wie ein Penner herum.
  53. Weil ich tue was ich mag?
  54. Hör' Mann, lesen macht keinen satt.
  55. Und besonders nicht mit deiner Grasabhängigkeit.
  56. Es nährt meinen Geist und meine Seele.
  57. Mit dir zu streiten ist Zeitverschwendung, Marcus.
  58. Du bist Rapper? Stimmt das?
  59. Ja.
  60. Ein Dichter der heutigen Zeit.
  61. Ja, könnte man so sagen.
  62. Also worüber redest du?
  63. Was soll das heißen?
  64. Einfach. Worüber rapst du?
  65. Die Wirklichkeit, Mann.
  66. Wessen Wirklichkeit?
  67. Meine verdammte Wirklichkeit.
  68. Erzähl mir von deiner Wirklichkeit.
  69. Rassismus, Depression, dass Leute wie ich im Leben keine Chance kriegen.
  70. Also was für Lösungen bietest du an? Ich meine, der Job eines Dichters ist nicht nur ...
  71. Mann, die Großen bekämpfen. Einfach. Die Hurensöhne niedermetzeln.
  72. Mit einer AK-47?
  73. Mann, auf jeden verdammten Fall, wenn ich eine hätte.
  74. Und wie viele Soldaten hast du schon rekrutiert, um diesen Krieg mit dir zu kämpfen?
  75. Oh, Marcus, du weißt, was ich meine.
  76. Wenn jemand auf Vulgaritäten zurückgreift,
  77. ist das ein sicheres Zeichen seiner Unfähigkeit sich auszudrücken.
  78. Siehst du, Mann, jetzt verarscht du mich einfach nur.
  79. Die Panter.
  80. Panter?
  81. Richtig harte Typen, die die weiße Vorherrschaft und den Powers-that-be-Scheiß satt hatten,
  82. und einfach losgegangen sind und alle niedergemacht haben.
  83. Verdammt geil, Mann. Ich hab den Film gesehen. Böse! Was?
  84. Ich habe seinen letzten Film gesehen.

  85. Épuise, richtig?
  86. Ja.
  87. Ich will keinen schlechten Witz machen, aber er war "épuisé".
  88. Epuisé - müde, erschöpft, fertig.
  89. Kannst du nicht den Mund halten?
  90. Jetzt red Klartext mit mir, was stimmt nicht mit meinen Filmen?
  91. Sag schon.
  92. Sie sind scheiße.
  93. Scheiße? Was ist mit deinen?
  94. Was, was, was, was ist mit ihnen, was?
  95. Was hältst du von deinem Film?
  96. Meine Filme, sie sind OK, in Ordnung.
  97. Sie sind besser als Dokumentarfilme zu machen, die sich nie jemand ansieht.
  98. Worüber, zum Teufel, redest du?
  99. Hast du deinen verdammten Hintern jemals aus Hollywood raus bewegt,
  100. um loszugehen und etwas Echtes zu filmen?
  101. Du bringst die Leute zum Schlafen, verdammt.
  102. Und sie träumen Mist.
  103. (Applaus)

  104. Newton Aduaka: Ich danke Ihnen. Ich habe nur - der erste Ausschnitt, von diesen Ausschnitten,

  105. versucht wirklich total einzufangen, was Kino für mich bedeutet,
  106. und wie ich alles angehe, was das Kino betrifft.
  107. Der erste Ausschnitt war über eine junge Frau, die über Nigeria spricht,
  108. dass sie das Gefühl hat, sie könnte dort glücklich sein.
  109. Das sind die Gefühle von jemandem, der von zuhause weg war,
  110. und das ist etwas, was ich durchgemacht habe und das ich immer noch durchmache.
  111. Ich war eine ganze Weile nicht zuhause, schon etwa fünf Jahre.
  112. Ich war insgesamt 20 Jahre weg.
  113. Also ist es wirklich -
  114. es ist wirklich so plötzlich, wissen Sie, das wurde 1997 gemacht,
  115. das war die Zeit von Abacha, die Militärdiktatur,
  116. der schlimmste Teil der nigerianischen Geschichte, dieser post-kolonialen Geschichte.
  117. Also, dass dieses Mädchen diese Träume hat,
  118. ist einfach nur wie wir einen Sinn dafür bewahren, was daheim ist.
  119. Wie -- und es ist irgendwie romantisch, aber ich finde es schön,
  120. weil man einfach nur etwas braucht, um sich festzuhalten,
  121. besonders in einer Gesellschaft, in der man sich entfremdet fühlt.
  122. Was uns zum nächsten Ausschnitt bringt, wo der junge Mann

  123. über die fehlenden Möglichkeiten redet, als schwarze Person in Europa.
  124. Die gläserne Decke, über die wir alle Bescheid wissen, über die wir alle reden.
  125. Und übers Kommen - Sie wissen schon, über seine Realität.
  126. Auch hier, das war mein - da habe ich über -
  127. das war, wieder, die Zeit des Multikulturalismus im Vereinigten Königreich,
  128. und es gab dieses Modewort und es war wirklich, für mich, der Versuch zu sagen,
  129. was genau bedeutet dieser Multikulturalismus im echten Leben der Menschen?
  130. Und was würde ein Kind,
  131. was denkt ein Kind wie Jamie, der junge Bursche,
  132. ich meine, mit all diesem Ärger, der sich in ihm aufgebaut hat,
  133. und was wird - was passiert damit?
  134. Natürlich, was damit passiert ist Gewalt, die -
  135. die wir sehen wenn, wenn wir über Ghettos reden
  136. und über Süd Los Angeles, und solches Zeug.
  137. Was, wenn kanalisiert, letztendlich manchmal zu etwas wird,
  138. sich weiterentwickelt und sich manifestiert, als Aufstände,
  139. wie der in Frankreich vor zwei Jahren, wo ich lebe,
  140. was alle schockiert hat, denn alle haben gedacht: "Nun ja,
  141. Frankreich ist eine liberale Gesellschaft."
  142. Aber ich habe 18 Jahre lang in England gelebt.
  143. Ich habe in Frankreich ungefähr vier gelebt, und tatsächlich fühle ich mich
  144. in Frankreich 20 Jahre zurückversetzt.
  145. Und dann der dritte Ausschnitt. Der dritte Ausschnitt ist für mich die Frage:
  146. Was ist Kino für Sie und was tun Sie mit Kino?
  147. Da ist ein junger Regisseur, Hollywood Regisseur, mit seinen Freunden,
  148. anderen Filmemachern, und sie reden darüber, was Kino bedeutet.
  149. Ich nehme an, das bring mich zu meinem letzten Ausschnitt,
  150. was Kino für mich bedeutet.
  151. Mein Leben hat begonnen als - ich habe 1966 zu leben begonnen,
  152. einige Monate vor dem Biafran-Krieg, der drei Jahre gedauert hat,
  153. und es waren drei Jahre Krieg.
  154. Also diese ganze Sache,
  155. die ganze Kindheit hallt wieder und bringt mich in den nächsten Ausschnitt.
  156. Video: Onicha, ab zur Schule mit deinem Bruder.

  157. Ja, Mama.
  158. Soldaten, ihr werdet in einer Schlacht kämpfen,
  159. also müsst ihr euch bereit machen und willig sein, zu sterben.
  160. Ihr müsst euch?
  161. Bereit machen und willig sein, zu sterben.
  162. Erfolg, die Veränderung kommt nur durch den Lauf des Gewehrs.
  163. Den Lauf des Gewehrs.
  164. Das ist das Gewehr.
  165. Das ist das Gewehr.
  166. Das ist ein AK-47 Gewehr. Das ist euer Leben.
  167. Das ist euer Leben. Das ist ... das ist ... das ist euer Leben.
  168. Sie geben uns eine bestimmte Droge. Wir nennen sie Bubbles.
  169. Amphetamine.
  170. Der Regen kommt, die Sonne kommt, die Soldatenmänner gehen.
  171. Ich sage der Regen kommt, die Sonne kommt, die Soldatenmänner gehen.
  172. Wir sind von einem Dorf ins andere gegangen - drei Dörfer.
  173. Ich erinnere mich nicht, wie wir dorthin gekommen sind.
  174. Wir sind zwei Tage lang gegangen und gegangen.
  175. Wir haben nicht gegessen.
  176. Es gab kein Essen, nur ein bisschen Reis.
  177. Ohne Essen wurde ich krank.
  178. Die Spritze hat uns gedankenlos gemacht.
  179. Gott wird uns vergeben.
  180. Er weiß, wir wussten nicht. Wir wussten nicht!
  181. Erinnern Sie sich an den 6. Januar 1999?

  182. Ich erinnere mich nicht.
  183. Ihr werdet sterben! Ihr werdet sterben! (Geschrei)

  184. Onicha: Ezra! (Ezra: Onicha! Onicha!)
  185. ♫ Wir brauchen keine Probleme mehr ♫
  186. ♫ Keine Probleme mehr ♫
  187. Sie haben meine Mutter umgebracht.
  188. Die Mende-Hurensöhne.
  189. (Geschrei)
  190. Wer ist sie?
  191. Ich.
  192. Warum gibst du mir das?
  193. Damit du aufhören kannst, mich anzustarren.
  194. Meine Geschichte ist etwas kompliziert.
  195. Ich bin interessiert.
  196. Mariam ist schwanger.
  197. Weißt du, was du bist? Ein Krokodil.
  198. Großes Maul. Kurze Beine.
  199. Vor Rufus bist du Ezra, der Feigling.
  200. Er kümmert sich nicht um seine Truppen.
  201. Truppen, sagt euer letztes Lebewohl. Salutiert.
  202. Mach deine Augen auf, Ezra.
  203. Ein blinder Mann kann sehen, dass die Diamanten in seiner Tasche enden.
  204. ♫ Wir brauchen keine Probleme mehr ♫
  205. Holt den Idioten raus!
  206. Sehe ich es richtig, dass Sie einen wichtigen Angriff planen?
  207. Das muss die Mine sein.
  208. Dein Mädchen ist hier.
  209. Gut gemacht, gut gemacht.
  210. Dafür bist du hier, oder?
  211. Du planst also zurückzugehen, um zu kämpfen?
  212. ♫ Wir brauchen keine Probleme mehr ♫
  213. ♫ Keine Probleme mehr ♫♫
  214. ♫ Wir brauchen keine Probleme mehr ♫
  215. ♫ Keine Probleme mehr ♫
  216. Aufwachen! Alle aufwachen. Straßensperre!
  217. ♫ Wir brauche keine ... ♫
  218. Wir hoffen, dass, mit deiner Hilfe und der Hilfe von anderen, diese Kommission

  219. einen weiten Weg in Richtung des Verständnis des Rebellenkrieges gehen kann.
  220. Mehr als nur das, einen Heilungsprozess zu beginnen und letztendlich -
  221. als einen Schlussstrich für einen fürchterlichen Abschnitt in der Geschichte dieses Landes.
  222. Der Beginn der Hoffnung.
  223. Mr. Ezra Gelehun, bitte stehen Sie auf.
  224. Sagen Sie ihren Namen und ihr Alter für die Kommission.
  225. Mein Name ist Ezra Gelehun.
  226. Ich bin 15 oder 16. Ich weiß es nicht mehr.
  227. Fragen Sie meine Schwester, sie ist die Hexe, sie weiß alles.
  228. 16.
  229. Mr. Gelehun, ich würde Sie gerne daran erinnern, dass Ihnen hier nicht für von Ihnen begangene Verbrechen
  230. der Prozess gemacht wird.
  231. Wir haben für unsere Freiheit gekämpft.
  232. Wenn Umbringen im Krieg ein Verbrechen ist,
  233. dann müssen Sie alle Soldaten auf der Welt anklagen.
  234. Krieg ist ein Verbrechen, ja, aber ich habe ihn nicht begonnen.
  235. Sie sind auch ein General im Ruhestand, ist es nicht so?
  236. Ja, korrekt.
  237. Dann müssen auch Sie vor Gericht stehen.
  238. Unsere Regierung war korrupt.
  239. Bildungsmangel war ihr Weg, die Macht zu kontrollieren.
  240. Wenn ich fragen darf, bezahlen Sie in Ihrem Land für Schule?
  241. Nein, tun wir nicht.
  242. Sie sind reicher als wir.
  243. Aber wir zahlen für Schule.
  244. Ihr Land spricht von Demokratie,
  245. aber Sie unterstützen korrupte Regierungen wie meine.
  246. Warum? Weil Sie unsere Diamanten wollen.
  247. Fragen Sie, ob irgendjemand in diesem Raum jemals einen echten Diamanten gesehen hat.
  248. Nein.
  249. Mr. Gelehun, ich möchte Sie daran erinnern, Sie stehen hier heute nicht vor Gericht.
  250. Sie stehen nicht vor Gericht.
  251. Dann lassen Sie mich gehen.
  252. Das kann ich nicht tun, Sohn.
  253. Dann sind Sie ein Lügner.
  254. (Applaus)

  255. NA: Ich danke Ihnen. Ich möchte nur schnell sagen, dass meine Idee hier ist,

  256. dass während wir all diese riesigen Fortschritte machen,
  257. was wir tun, was für mich, wissen Sie, ich finde wir sollten -
  258. Afrika sollte sich vorwärts bewegen, aber wir sollten uns erinnern,
  259. damit wir nicht hierher zurück kommen.
  260. Ich danke Ihnen.
  261. Emeka Okafor: Ich danke Ihnen, Newton.

  262. (Applaus)

  263. Eines der Themen, das in dem gerade gezeigten Ausschnitt sehr stark durchkommt,

  264. ist dieses Gefühl des psychologischen Traumas für die Jungen,
  265. die als Kinder diese Rolle übernehmen müssen - Kindersoldaten zu sein.
  266. Und in Anbetracht Ihrer Herkunft,
  267. und wenn wir berücksichtigen, in welchem Ausmaß es nicht ernst genommen wird
  268. so wie es sollte, was hätten Sie dazu zu sagen?
  269. NA: Im Zuge meiner Nachforschung war ich - ich habe tatsächlich

  270. ein bisschen Zeit in Sierra Leone mit Nachforschung verbracht.
  271. Und ich erinnere mich, ich habe viele Kindersoldaten getroffen,
  272. ehemalige Kämpfer, wie sie gerne genannt werden.
  273. Ich habe psychologische Hilfsarbeiter getroffen, die mit ihnen gearbeitet haben.
  274. Ich habe Psychiater getroffen, die Zeit mit ihnen verbracht haben,
  275. Hilfsarbeiter, NGOs, den ganzen Haufen.
  276. Aber ich erinnere mich, auf dem Rückflug von meiner letzten Reise
  277. bin ich weinend zusammengebrochen und habe gedacht,
  278. wenn diese Kinder, wenn irgendein Kind im Westen, in der westlichen Welt,
  279. einen Tag lang durchstehen müssten, was diese Kinder durchgestanden haben,
  280. dann müssten sie für den Rest ihres Lebens eine Therapie machen.
  281. Für mich also ist der Gedanke, dass wir all diese Kinder haben,
  282. es ist eine Generation, wir haben eine ganze Generation von Kindern,
  283. die so viel psychologisches Trauma oder Schaden durchmachen mussten
  284. und Afrika muss damit leben.
  285. Aber ich sage, man muss das in Relation setzen,
  286. mit all diesen großen Fortschritten,
  287. all diesen Behauptungen großer Errungenschaften.
  288. Das ist wirklich, was ich denke.
  289. EO: Wir danken Ihnen nochmals, dass sie auf die TED Bühne gekommen sind.

  290. Das war ein sehr bewegender Vortrag.
  291. NA: Ich danke Ihnen.

  292. EO: Danke.

  293. (Applaus)