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← Risk factors for schizophrenia - Intro to Psychology

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Showing Revision 1 created 03/24/2016 by Maren Hachmann.

  1. Wir beobachten, dass das Risiko,
  2. an Schizophrenie zu erkranken, steigt,
  3. je näher eine Person mit
    jemandem verwandt ist, der
  4. an Schizophrenie leidet.
  5. Daher wissen wir, dass Schizophrenie
    auch eine genetische Komponente hat,
  6. und dass diese allein
    jedoch nicht ausreicht.
  7. Zusätzlich braucht es belastende
    Umwelterfahrungen,
  8. die diese Person macht.
  9. Diese beiden Punkte zusammen sind das,
    was nötig ist, und wir bezeichnen dies als
  10. das Diathese-Stress-Modell.
  11. Diathese bedeutet dabei, dass die
    biologische Prädisposition
  12. und die belastenden Erfahrungen zusammen
    eine Art Umweltereignis darstellen.
  13. Es werden wirklich
    beide Faktoren benötigt.
  14. Das gilt im übrigen für alle Arten
    psychischer Störungen.
  15. Angststörungen, Persönlichkeitsstörungen,
    Zwangsstörungen.
  16. Lasst uns nun einen Blick auf die
    Umweltrisikofaktoren für
  17. Schizophrenie werfen.
  18. Einer der Risikofaktoren,
    der an der Entstehung einer Schizophrenie
  19. beteiligt ist, ist eine
    mütterliche Infektion.
  20. Damit ist gemeint, dass das Kind
    einer Schwangeren, die Erkrankungen
  21. oder Infektionen ausgesetzt ist, im
    späteren Leben ein erhöhtes Risiko
  22. für die Entwicklung einer
    Schizophrenie hat.
  23. Beispiele für diese Erkrankungen und
    Infektionen sind u. a.
  24. Herpes, Grippe, Röteln und Toxoplasmose.
  25. Toxoplasmose findet sich übrigens
    in Katzenkot, was einer der Gründe
  26. dafür ist, dass Ärzte Schwangeren empfehlen,
  27. den Kontakt zu Katzenfäkalien zu vermeiden.
  28. Weitere Umweltrisikofaktoren sind
    z.B. chronischer Stress,
  29. und Drogenkonsum. Dies allein verursacht
  30. jedoch noch keine Schizophrenie, oder
    erhöht auch nur das Risiko dafür.
  31. Es ist wirklich eine Kombination mit der
  32. genetischen Prädisposition notwendig.
  33. Das ist mit dem
    Diathese-Stress-Modell gemeint.