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35C3 - Butterbrotdosen-Smartphone

  • 0:18 - 0:24
    Herald: So, unser nächster Talk ist... In
    unserem nächsten Talk geht es um ein
  • 0:24 - 0:29
    Smartphone in der Butterbrotdose. Und
    unsere Sprecherin ist Bücherratte. Bitte
  • 0:29 - 0:30
    sagt ihr: "Hallo."
  • 0:30 - 0:38
    Applaus
  • 0:38 - 0:46
    Bücherratte: Ja, hallo. Schön, dass ihr
    alle da seid. Erst mal ist es so, dass es
  • 0:46 - 0:51
    ja noch andere Talks gibt und mich bin
    eigentlich dann...ja. Auf jeden Fall es
  • 0:51 - 0:54
    gibt diesen Talk "Hacken ist ganz
    einfach". Ich hätte den selber gerne
  • 0:54 - 0:57
    geguckt. Leider stehe ich jetzt hier auf
    der Bühne. Aber vielleicht hat euch von
  • 0:57 - 1:03
    euch ja noch jemand Interesse? Dann gibt
    es noch diesen zweiten Talk mit den "large
  • 1:03 - 1:08
    numbers" der mit Sicherheit auch sehr
    spannend ist. Naja...vielleicht wollt ihr
  • 1:08 - 1:16
    da noch hingehen? Noch ist Zeit? Es gibt
    auch noch "Das robuste reparierbare
  • 1:16 - 1:23
    Vitalparametermonitoring" wo ein Kollege
    von mir mit ist. Soll auch sehr spannend
  • 1:23 - 1:31
    sein. Zum Vierten gäb's dann noch "Die
    WebPage in Three acts". Seid ihr noch da?
  • 1:31 - 1:37
    Ich hab also wirklich diesen Talk. Gut,
    dann machen wir das mal.
  • 1:37 - 1:44
    Applaus
  • 1:44 - 1:49
    Bücherratte: Who am I? Ich bin 34 Jahre
  • 1:49 - 1:58
    alt. Ich bin freie Softwareaktivistin und
    ich arbeite ganz viel ehrenamtlich in der
  • 1:58 - 2:04
    FreeSoftware Foundation Europe mit. Bin
    aktiv im Vorstand von der Berliner Linux
  • 2:04 - 2:12
    Usergroup und bin auch sehr gerne in der
    Linux Usergroup Linux Works und dort auch
  • 2:12 - 2:23
    sehr aktiv. Ich mache zurzeit beruflich
    ein Technisches Jahr und bin da zurzeit im
  • 2:23 - 2:31
    Einsatz beim ITDZ. Das ist ein großer IT-
    Dienstleister in Berlin. Mein Traum ist
  • 2:31 - 2:38
    halt so einen Ausbildungsplatz im IT-
    Bereich fände ich echt cool. So. Worum
  • 2:38 - 2:42
    soll's gehen? Naja ich erzähle euch so ein
    bisschen was so meine Idee war. Dann geht
  • 2:42 - 2:48
    es um ein paar Basteleien, die ich
    umsetzen musste. Dann gibt es noch so ein
  • 2:48 - 2:54
    bisschen Softwaregeraffel und so'n
    Ausblick, was ich noch plane. Und ganz zum
  • 2:54 - 2:58
    Schluss gehe ich nochmal darauf ein, wer
    mir dabei geholfen hat und dann seid ihr
  • 2:58 - 3:07
    an der Reihe mit Fragen. Kommen wir zu der
    Idee: Ich hab mir halt überlegt: Na ja so
  • 3:07 - 3:11
    ein Smartphone ist ja eigentlich ganz
    cool. Die, die man so kaufen kann naja, da
  • 3:11 - 3:16
    hat man halt dann so maximales Tracking,
    das ist nicht so cool. Also hab ich mir
  • 3:16 - 3:22
    überlegt, was hab ich alles für Features
    die ich nicht will? Ich hab halt auch kaum
  • 3:22 - 3:28
    Kontrolle über die Software die in so
    einem normalen Kauf-Smartphone ist. Es
  • 3:28 - 3:33
    gibt wenig Lernmöglichkeiten so, um die
    Technik die dahinter steckt eigentlich zu
  • 3:33 - 3:38
    verstehen, weil ist alles fertig. Naja,
    was will ich da noch groß lernen außer die
  • 3:38 - 3:46
    Bedienung? Dann: Es ist kaum bis sehr
    wenig umbaubar. Also, es gibt von dem was
  • 3:46 - 3:54
    ich gehört habe sehr große Probleme mit
    dem Akkutausch. So mal ganz ehrlich: Es
  • 3:54 - 4:01
    ist langweilig, es ist teuer. Also nichts
    für Menschen mit wenig Einkommen. Was ich
  • 4:01 - 4:06
    auch so eins der richtig großen Anti-
    Features bei einem Kauf-Smartphone finde
  • 4:06 - 4:13
    ist: WhatsApp ist installierbar. Nein, ich
    verkaufe meine Daten nicht für umsonst an
  • 4:13 - 4:20
    Facebook. Hab ich kein Interesse dran. Und
    ein weiterer Nachteil, der auch mit
  • 4:20 - 4:26
    unserer heutigen Zeit zusammenhängt, ist
    ständige, immer Sofort-Erreichbarkeit für
  • 4:26 - 4:32
    Gott und die Welt über alle möglichen
    Kanäle. Will ich das eigentlich? Nee,
  • 4:32 - 4:38
    nicht so wirklich. Und ganz zum Schluss:
    Es hat natürlich auch einfach jeder. Also
  • 4:38 - 4:43
    jeder hat so ein Kauf-Smartphone. Hm.
    Doof. Was braucht man denn wenn man das so
  • 4:43 - 4:46
    selber baut, habe ich mir dann überlegt.
    Naja, als erstes nehmen wir mal ein
  • 4:46 - 4:55
    Raspberry Pi, das ist relativ einfach. Dann
    sollte man die Kühlkörper vielleicht auch
  • 4:55 - 5:00
    benutzen weil der Raspberry Pi 3B hat das
    Problem, dass er ziemlich viel Hitze
  • 5:00 - 5:06
    produziert. Das ist ein bisschen
    schwierig. Natürlich, also wenn ihr jetzt
  • 5:06 - 5:11
    die Kaltduscherfraktion seid, braucht ihr
    die nicht. Beschwert euch aber nicht bei
  • 5:11 - 5:17
    mir, wenn der Pi kaputt gegangen ist. Man
    braucht natürlich auch ein Touchdisplay.
  • 5:17 - 5:25
    Und ich hab mich für WaveShare in 4 Zoll
    entschieden. Ich hab auch mit 2,8
  • 5:25 - 5:32
    herumgespielt. Das war definitiv zu klein.
    Also 4 Zoll. Es braucht das Ding auch eine
  • 5:32 - 5:38
    Festplatte. Man nimmt die microSD-Karte
    seiner Wahl-Größe. Ich habe mich für 32
  • 5:38 - 5:44
    Gigabyte entschieden. Das ist relativ
    okay. Da kann man viel mit machen. Bei dem
  • 5:44 - 5:49
    Kabel, man muss ja irgendwie das Ding
    verbinden. Ihr solltet darauf achten, wenn
  • 5:49 - 5:54
    ihr das nachbauen wollt: Nicht diese
    abgewinkelten Kabel nehmen, weil wenn ihr
  • 5:54 - 6:00
    diese abgewinkelten Kabel nehmt, hält das
    ewig. Wenn ihr die geraden nehmt, müsst
  • 6:00 - 6:04
    ihr alle zwei bis drei Wochen neues
    kaufen. Das heißt, ihr unterstützt dann
  • 6:04 - 6:07
    optimal die Wirtschaft.
  • 6:07 - 6:12
    Applaus
  • 6:12 - 6:16
    Wichtig ist bei
    diesem Projekt: Wir brauchen noch
  • 6:16 - 6:22
    irgendwie ein Headset. Ja man könnte das
    auch mit Bluetooth machen. Ich habe da mal
  • 6:22 - 6:26
    nur irgendwie einen Talk gehört, dass das
    nicht so sicher ist. Nehmen wir doch
  • 6:26 - 6:33
    lieber das Kabel. Wichtig ist natürlich
    auch die mobile Stromversorgung. Jeder,
  • 6:33 - 6:39
    der ein Handy hat, weiß, dass: Powerbanks
    sind da ziemlich cool. Und je mehr
  • 6:39 - 6:45
    Kapazität die hat, desto länger kann man
    damit rumspielen. Dann hatte ich auch so
  • 6:45 - 6:49
    überlegt: Was nehmen wir für ein Gehäuse?
    Wie ihr seht: Ich habe mich für eine
  • 6:49 - 6:56
    Butterbrotdose aus Plastik entschieden.
    Die ist am leichtesten anpassbar. Ja und
  • 6:56 - 7:02
    das bisschen Software halt, ne? Das fehlt
    natürlich dann auch noch zu diesem Rezept.
  • 7:02 - 7:09
    Was gab es so für Probleme, wo ich
    draufgestoßen bin? Der Raspberry Pi so per
  • 7:09 - 7:18
    default. AudioIn ist nicht. Der hat einen
    Klinkenanschluss, ja mit Rauschen. Das ist
  • 7:18 - 7:23
    sehr schön, wenn man seine Lieblingsmusik
    in der S-Bahn hören muss und die auf volle
  • 7:23 - 7:30
    Pulle stellen muss,damit man das Rauschen
    nicht hört. Es gibt natürlich auch 'ne
  • 7:30 - 7:37
    Lösung: Löten lernen. Ich konnte es
    tatsächlich vorher nicht. Und dann mal so
  • 7:37 - 7:46
    'ne USB-Soundkarte da reinlöten. Beim
    Löten muss man sagen: Aller Anfang ist
  • 7:46 - 7:50
    halt ziemlich leicht, wenn man mit "SMD-
    Löten", also Surface-mounted device
  • 7:50 - 7:56
    anfängt. Da sind diese mega mini kleinen
    Teilchen, die man dann löten darf. Ich
  • 7:56 - 8:00
    hab' das letztes Jahr hier auf dem
    Kongress angefangen. Ich wusste halt
  • 8:00 - 8:07
    vorher nicht, was es ist, okay, ich geb's
    zu. Aber so, ach das Löten mit größeren
  • 8:07 - 8:11
    Bauteilen sollte man vorher ein paar Mal
    geübt haben. Das ist nämlich auch nicht so
  • 8:11 - 8:17
    ganz einfach. Also, vor allem wenn man am
    Anfang immer gerne Berge baut, mit dem
  • 8:17 - 8:24
    Lötzinn. Die Meisterprüfung ist
    tatsächlich dann das Entlöten, in diesem
  • 8:24 - 8:32
    Fall habe ich eine USB-Box einen der USB-
    Ports abgelötet. Das seht ihr hier. Nein,
  • 8:32 - 8:37
    das ist nicht perfekt. Ich habe ein
    bisschen die Platine verkratzt beim
  • 8:37 - 8:40
    Entlöten und ich habe das auch nicht
    alleine gemacht. Ich hatte tatsächlich
  • 8:40 - 8:45
    Hilfe und das war auch gut so. Alleine
    hätte ich das nicht hingekriegt. Der Trick
  • 8:45 - 8:49
    war hier viel Lötzinn. Wäre ich alleine
    niemals drauf gekommen, weil ich wollte
  • 8:49 - 8:57
    das doch ablöten. Kommen wir zum Gehäuse.
    Man kann so'n Acrylgehäuse nehmen. Das hat
  • 8:57 - 9:02
    den Nachteil: Der Touch-Display passt
    nicht drauf. Der nächste Nachteil ist,
  • 9:02 - 9:07
    dass: Es bricht immer irgendwas ab an den
    Ecken und dann fällt einem das Ganze
  • 9:07 - 9:11
    auseinander und man hat wieder den nackten
    Raspberry Pi in der Hand. Nicht so
  • 9:11 - 9:18
    praktisch. Dann kann man natürlich, wie
    ihr das hier seht, die Butterbrotdose
  • 9:18 - 9:26
    nehmen. Hat viele Vorteile, ist wirklich
    gut auszuschneiden mit 'nem Cuttermesser,
  • 9:26 - 9:31
    was ihr bitte seinlassen solltet. Es sei
    denn, ihr wollt euren Lötkolben wirklich
  • 9:31 - 9:39
    kaputtmachen. Plastik löten, ja, kein
    Spaß. Der Lötkolben ist anschließend
  • 9:39 - 9:43
    garantiert kaputt. Also wenn ihr euren
    Lötkolben kaputt machen wollt, macht das.
  • 9:43 - 9:48
    Es ist relativ einfach, geht relativ gut.
    Aber der Lötkolben ist anschließend echt
  • 9:48 - 9:56
    hin. Ja, und so'n Pi in 'ner etwas zu
    großen Butterbrotdose, der schwingt halt
  • 9:56 - 10:00
    hin und her. Ich habe erst überlegt: Na
    ja, als Befestigung, ich könnte ja
  • 10:00 - 10:05
    vielleicht Radiergummi nehmen, und hab'
    das ausprobiert. Das Problem dabei war
  • 10:05 - 10:10
    tatsächlich, na ja, ich hab' dann immer
    diesen schönen kleinen Abrieb in der Box
  • 10:10 - 10:14
    gehabt. Das ist doof. Also hab' ich
    überlegt, okay, wie kannst du das besser
  • 10:14 - 10:18
    machen und hab' dann tatsächlich mit
    Schrauben gearbeitet und hab den da
  • 10:18 - 10:26
    einfach rein geschraubt. Dafür brauchte
    ich das Rainbow Case und das hat sich
  • 10:26 - 10:31
    später auch noch als sehr hilfreich
    erwiesen. Weil so konnte ich dann die USB-
  • 10:31 - 10:41
    Soundkarte ordentlich befestigen in dem
    ganzen Projekt. Kommen wir zu diesem
  • 10:41 - 10:46
    bisschen Software. Es ist wirklich nur ein
    bisschen Software. Installieren,
  • 10:46 - 10:50
    konfigurieren, Spaß haben, habe ich mir
    gedacht und dachte, cool, das wird
  • 10:50 - 10:57
    bestimmt toll. Es war dann leider doch
    kein Ponyhof. Man gerät tatsächlich in so
  • 10:57 - 11:05
    einige Probleme da rein. Es ist nicht so
    leicht. Aber fangen wir mal an. So, ich
  • 11:05 - 11:12
    hab' mich gegen Raspbian entschieden. Ich
    wollte es ein bisschen komplizierter
  • 11:12 - 11:17
    haben. Ich wollte lernen. Und hab' mir so
    überlegt, na ja, bei Raspbian müsste ich
  • 11:17 - 11:23
    erstmal jede Menge Software
    deinstallieren. Nein, keine gute Idee.
  • 11:23 - 11:29
    Weil, wer weiß, ob ich alle Pakete treffe
    beim Deinstallieren. Und wenn man so'n
  • 11:29 - 11:35
    Projekt macht, man muss die configs dann
    gerade bei ArchLinuxArm selber schreiben.
  • 11:35 - 11:39
    Und ihr solltet auf keinen Fall, wenn ihr
    das macht, Typos vergessen. Die sind
  • 11:39 - 11:46
    wichtig. Weil dadurch kommt man manchmal
    auf Informationen, auf die man sonst nicht
  • 11:46 - 11:53
    gestoßen wäre. Ich habe es tatsächlich
    dadurch hingekriegt dass ich eine config
  • 11:53 - 11:58
    gefunden habe, wie ich einen Rechtsklick
    auf dem Touch-Display simuliere. Sehr
  • 11:58 - 12:05
    nice. Naja, es gibt natürlich auch nicht
    alles an Software was halt in den
  • 12:05 - 12:14
    Repositories ist. Nein, manchmal gibt es
    wirklich gar nix. Und das war zum Beispiel
  • 12:14 - 12:19
    bei dem Kalender so. Ich habe mich dann,
    weil... Ja, es gibt Kalender für Linux.
  • 12:19 - 12:26
    Ja, es gibt auch touchfähige Kalender für
    Linux. Aber für so'n Projekt sind sie zu
  • 12:26 - 12:32
    groß. Ich hab' mit dem Raspberry Pi
    tatsächlich nur ein Gigabyte RAM. Da muss
  • 12:32 - 12:37
    man sich schon sehr überlegen ob man einen
    KDE- oder Gnome-Kalender nehmen möchte.
  • 12:37 - 12:45
    Nein, eher nicht. Ist ziemlich langsam bei
    der Bedienung. Was ich vorhin schon gesagt
  • 12:45 - 12:52
    hatte mit den Typos: Ja, man muss auch
    ziemlich viel recherchieren. Das macht
  • 12:52 - 12:56
    aber auch Spaß. Man kriegt tatsächlich 'ne
    Menge Zusatzinfos und man kann 'ne Menge
  • 12:56 - 13:01
    dabei lernen. Man sucht irgendwas und
    findet noch was ganz anderes Tolles, was
  • 13:01 - 13:09
    man tatsächlich wiederverwenden kann. Das
    ist cool. Und es ist tatsächlich so, dass
  • 13:09 - 13:16
    bei mancher Software, die nicht nur als
    AUR bei ArchLinux vorhanden ist, sondern,
  • 13:16 - 13:21
    ja, man muss auch mal sich an's
    Kompilieren trauen. Das geht aber ganz
  • 13:21 - 13:28
    gut. Das kann man tatsächlich machen. Das
    ist nicht so schwer. Kommen wir jetzt, so,
  • 13:28 - 13:33
    zu der Display-Konfiguration. War 'n
    nettes Abenteuer. Weil das Erste, was man
  • 13:33 - 13:37
    hat, ist erstmal die nationale Flagge der
    Ostfriesen, nämlich weißer Adler auf
  • 13:37 - 13:41
    weißem Grund. Sehr toll, wenn man
    irgendwelche Programme bedienen möchte,
  • 13:41 - 13:49
    wenn man unterwegs ist. Oder das nächste,
    wo ich rein gerannt bin: Wenn die Maus
  • 13:49 - 13:55
    nicht da ist, wo ich aber gerade getoucht
    hab'. Ist sehr effektiv für Passwort-
  • 13:55 - 14:00
    Abfragen zum Beispiel. Und nein, das kann
    man nicht lernen. Ich hab's tatsächlich
  • 14:00 - 14:06
    rausgekriegt. Ihr seht hier die
    Konfiguration, die bei mir funktioniert.
  • 14:06 - 14:15
    Und ich habe bei den Optionen mit den
    Achsen, den X- und Y-Achsen tatsächlich
  • 14:15 - 14:22
    random ausprobiert – trial and error – was
    denn jetzt funktioniert. Weil, ne, das ist
  • 14:22 - 14:28
    individuell verschieden. Und, ne, also es
    ist wirklich trial and error – kann man
  • 14:28 - 14:35
    machen. Wer von euch braucht schon eine
    Anleitung, werdet ihr denken, ihr seid
  • 14:35 - 14:44
    doch alle fast Experten. Naja also hab ich
    mir auch gedacht aber er hat ständig diese
  • 14:44 - 14:50
    blöde config-Datei nicht gelesen. Das
    Problem war: Ich hab der Anleitung nicht
  • 14:50 - 14:56
    vertraut. Ich habe diesen einen Schritt
    nicht gemacht. Der war aber tatsächlich
  • 14:56 - 15:00
    notwendig. Fragt mich nicht warum. Ich
    weiß es nicht. Aber nachdem ich diese
  • 15:00 - 15:05
    Datei kopiert hatte, funktionierte es und
    er hat die Konfiguration gelesen. Sehr
  • 15:05 - 15:22
    nice. Huch...
  • 15:22 - 15:31
    Sorry, kleiner Fehler. Dann
    kann man tatsächlich auch bei anderen
  • 15:31 - 15:36
    abgucken, andere haben sowas teilweise
    schon gemacht. Diese config hab ich
  • 15:36 - 15:43
    tatsächlich mir bei dem, was man sich von
    Waveshare für das Touch-Display
  • 15:43 - 15:51
    runterladen kann abgeschaut haben. Und
    zwar haben die für Raspbian ein Shell-
  • 15:51 - 15:55
    Skript geschrieben und da steht die config
    mit drin. Das ist ganz nice, konnte ich
  • 15:55 - 16:00
    dann einfach übernehmen und musste nicht
    selber rausfinden wie es geht. Das hat
  • 16:00 - 16:08
    auch ganz gut geklappt. Es lief... bis zum
    nächsten Update. Verdammt. Ich hatte
  • 16:08 - 16:16
    wieder das nette weiße Adler auf weißem
    Grund. Nicht toll. Das Problem war, xorg
  • 16:16 - 16:22
    war upgedated worden und der fbturbo-
    Treiber, den ich verwendet habe, der
  • 16:22 - 16:30
    wollte damit nicht quatschen. Scheiße. Ich
    bin dann umgeswitcht zu dem Frame-Buffer-
  • 16:30 - 16:35
    Treiber für den Display. Mein Gefühl war,
    ich weiß nicht, ob es stimmt, aber es war
  • 16:35 - 16:42
    mein Gefühl, dass die Auflösung wesentlich
    besser ist, so gefühlt. Alles wirkte
  • 16:42 - 16:47
    irgendwie klarer. Keine Ahnung ob es
    wirklich nachvollziehbar ist. War für mich
  • 16:47 - 16:52
    so. Dann, wenn man so ein Projekt macht,
    möchte man natürlich auch wenn man
  • 16:52 - 16:58
    unterwegs ist vielleicht mal irgendwas
    eingeben. Man braucht also eine On-Screen-
  • 16:58 - 17:03
    Tastatur. Die meisten Anleitungen, die man
    so findet, im Internet, sagen, man soll
  • 17:03 - 17:09
    Matchbox-Keyboards verwenden. Kann man
    machen. Das Problem bei Arch Linux ist,
  • 17:09 - 17:17
    das Ding ist nicht mehr kleinzukriegen.
    Ich hab so einen kleinen Bildschirm und so
  • 17:17 - 17:24
    eine große Tastatur. Sehr bedienbar.
    (Ironie) Naja doof. Ich habe dann
  • 17:24 - 17:33
    tatsächlich eine Alternative gefunden:
    XVKBD. Das soll auch richtig gut noch
  • 17:33 - 17:38
    hackbar sein. Bin ich noch nicht gekommen,
    hab mich aber schon mal ein bisschen
  • 17:38 - 17:44
    eingelesen, sieht ganz gut aus und hey ich
    kriege das schön klein, es passt auf den
  • 17:44 - 17:53
    Display, ist sehr nice. Wenn ich jetzt so
    eine USB-Soundkarte da rein gelötet habe,
  • 17:53 - 18:00
    will ich ja auch, dass er den Sound
    darüber ausgibt. Ich habe, glaube ich, 4
  • 18:00 - 18:06
    Tage gesucht, bis ich dann mal auf die
    Idee gekommen bin. Naja ich könnte ja
  • 18:06 - 18:12
    vielleicht auch einfach den Treiber, den
    ich für die Klinke in der
  • 18:12 - 18:18
    Konfigurationsdatei stehen hab,
    auskommentieren, einfach deaktivieren und
  • 18:18 - 18:26
    siehe da. Es funktionierte. Stand aber
    nirgendwo. War ein bisschen tricky. Ich
  • 18:26 - 18:31
    habe wirklich lange gebraucht, das
    rauszufinden. Naja man möchte irgendwie,
  • 18:31 - 18:38
    dass auf dem Display man schnell an die
    Anwendungen kommt, mit denen man arbeiten
  • 18:38 - 18:45
    möchte, wenn man unterwegs ist. Sowas wie
    Alex Music, weil damit hört man die Musik.
  • 18:45 - 18:50
    Jetzt kann man sich überlegen, da so mit
    Launchers zu arbeiten und Desktops Files
  • 18:50 - 18:59
    zu schreiben. Und ja kann man machen, man
    kann auch einfach ein' Dock nehmen.
  • 18:59 - 19:07
    Und ich hab mich tatsächlich für Plank
    entschieden. Das ist schön schmal. Ja das
  • 19:07 - 19:13
    sieht jetzt auch da ein bisschen schmal
    aus, funktioniert aber sehr nice und ich
  • 19:13 - 19:16
    komme sehr schnell und einfach auch über
    das Touch-Display an die wichtigen
  • 19:16 - 19:26
    Programme dran. Und ja das ist bei mir zum
    einen der Dokumentenmanager und zum
  • 19:26 - 19:35
    anderen die Shell. Jetzt braucht man
    natürlich so ein bisschen auch was zum
  • 19:35 - 19:44
    Telefonieren. Wär' ganz nice. Ich hab dann
    ein bisschen rumgesucht und probiert.
  • 19:44 - 19:52
    Eigentlich wollte ich ja Linfo nehmen,
    aber das mit dem Installieren... Naja es
  • 19:52 - 20:00
    gab halt kein Pacman-Package, blöd, aber
    es gab da "ring"! Probiere ich mal aus.
  • 20:00 - 20:03
    Das Problem hierbei war es ließ sich sehr
    gut installieren, war wirklich kein
  • 20:03 - 20:07
    Problem, aber es war zu groß. Also ihr
    seht das hier so ein bisschen, das ist
  • 20:07 - 20:14
    tatsächlich ein Screenshot von einem
    offenen Ring. Lies sich auch nicht so gut
  • 20:14 - 20:21
    konfigurieren, weil nach den
    "Anmeldedaten" kommt tatsächlich noch ein
  • 20:21 - 20:26
    Reiter - eigentlich! Man kommt da aber
    nicht ran. Man kann den Bildschirm nicht
  • 20:26 - 20:33
    weiter verschieben, der ist halt einfach
    zu klein. Blöd, andere Alternative
  • 20:33 - 20:44
    gesucht. Achja, da fehlte noch etwas und
    zwar Ring braucht zwingend das Zertifikat
  • 20:44 - 20:50
    des SIP-Providers. Das muss man erst mal
    kriegen und finden, das ist nicht so
  • 20:50 - 20:58
    einfach, aber man braucht es tatsächlich,
    weil sonst quatscht der nicht. Und was
  • 20:58 - 21:02
    halt auch noch ein Problem war, immer wenn
    ich halt irgendwas versucht habe mit Ring
  • 21:02 - 21:06
    zu machen, hatte ich immer das Gefühl, ich
    mache jetzt diesen einen Touch und kann
  • 21:06 - 21:10
    dann Kaffeekochen gehen, ist sehr
    effektiv, wenn man mal schnell
  • 21:10 - 21:17
    telefonieren möchte. Dann hatte ich
    nochmal weiter gesucht und war auf ein
  • 21:17 - 21:26
    Projekt gestoßen, das sich Blink nennt,
    hatte ein AUR- Package gefunden und das
  • 21:26 - 21:35
    wollte nicht kompilieren. Blöd. Also
    wieder zurück zu LINFO. Jetzt gibt es ein
  • 21:35 - 21:46
    AUR-Package. Ja, aber der will 64bit, auch
    wenn ich ihm sage, beim Bauen des AUR-
  • 21:46 - 21:53
    Package - "-A" heißt: "Ignoriere bitte die
    Architektur" - hat nicht funktioniert.
  • 21:53 - 21:58
    Gut, in der Anleitung von Linphone stand
    da noch drin, man könnte Flat- Pack, also
  • 21:58 - 22:08
    das alte xdg-app benutzen: Gab eine schöne
    Fehlermeldung. Das Problem ist, er hat das
  • 22:08 - 22:15
    nicht als Arm-Architektur. Was ihr auf
    jeden Fall beachten solltet, bei diesem
  • 22:15 - 22:22
    Projekt: Vertraue keiner Anleitung, die du
    nicht selbst... Ihr wisst was ich meine.
  • 22:22 - 22:30
    In der Anleitung stand halt drin, ohne
    GUI, mach das prepare fürs make mit no-gui.
  • 22:30 - 22:34
    Ist ein bisschen blöd, ich wollte das
    schon über eine grafische
  • 22:34 - 22:40
    Benutzeroberfläche benutzen, das Programm.
    Ok, es gibt da noch die Option Desktop
  • 22:40 - 22:47
    Raspberry Pi, das habe ich herausgefunden,
    indem ich mir diese Datei angeguckt hab.
  • 22:47 - 22:56
    Ja der sucht den GTC fürs Crosscompiling.
    Ich wollte das Programm aber komplett auf
  • 22:56 - 23:05
    dem Raspberry Pi bauen das heißt, es hat
    nicht funktioniert. Blöd. Dann hab ich das
  • 23:05 - 23:11
    mal ausprobiert. Das ist dann quasi das
    Letzte, was ich noch probiert habe, sys
  • 23:11 - 23:16
    heißt: Nimm die Packages an
    Abhängigkeiten, die schon installiert
  • 23:16 - 23:20
    sind, weil sonst hat man das Problem, man
    braucht eine Datenbank und der hat sie
  • 23:20 - 23:32
    nicht gebaut. Sehr wichtig ist auch WEBRTC
    zu disabeln, mit diesem Befehl, weil das
  • 23:32 - 23:39
    funktioniert nicht zum Bauen. Dann kommt
    man natürlich auch noch dahinein, das
  • 23:39 - 23:44
    andere Abhängigkeiten auch nicht so gut
    funktionieren. In diesem Fall war es das
  • 23:44 - 23:55
    Programm minizip und das hat beim Compilen
    diesen Fehler geworfen. immintrin.h habe
  • 23:55 - 24:00
    ich tatsächlich nicht gefunden als Header-
    Datei. Ich hab keine Ahnung von C oder
  • 24:00 - 24:07
    C++, bin da echt Newbie, hab das diese
    Datei aber auf meinem 64bit Desktop-
  • 24:07 - 24:12
    Rechnern gefunden und hab dann überlegt,
    naja, es könnte vielleicht sein, dass es
  • 24:12 - 24:17
    das einfach für 32bit nicht gibt. Ich habe
    hier gelernt, dass es wahrscheinlich daran
  • 24:17 - 24:23
    liegt, dass der Raspberry Pi eine
    Arm-Architektur hat und es das nur dort
  • 24:23 - 24:31
    nicht gibt. Hab ich noch nicht weiter
    recherchieren können. Ich hab tatsächlich
  • 24:31 - 24:39
    dann rausgefunden über GitHub, dass es
    noch möglich ist, das Ganze so
  • 24:39 - 24:44
    hinzukriegen, dass es kompiliert. Und zwar
    habe ich das repro von mini zip gefunden,
  • 24:44 - 24:50
    das da ein bisschen aktueller als das bei
    Linfo. Und da gab es diese Exklusion, das
  • 24:50 - 24:56
    war ganz nice, weil sobald ich das dann in
    den alten Code rüber kopiert habe, hat es
  • 24:56 - 25:02
    plötzlich funktioniert. Ich hab dafür das
    andere gelöscht, funktionierte plötzlich.
  • 25:02 - 25:10
    Ich konnte tatsächlich kompilieren. Sehr
    schön. Dann wollte ich über SSHX, weil ich
  • 25:10 - 25:22
    bin ja lernfähig Linphone über X-Forwarding
    konfigurieren. Das hat mir dann diesen
  • 25:22 - 25:25
    Fehler geworfen. Ich so: "Scheiße, was
    läuft denn jetzt schon wieder nicht. Das
  • 25:25 - 25:28
    hat doch alles schonmal funktioniert und
    auf dem Raspberry Pi konnte ich es auch
  • 25:28 - 25:35
    aufrufen. Irgendwas stimmt doch nicht."
    Ich habe zwei Tage gesucht bis mir
  • 25:35 - 25:40
    aufgefallen ist, naja ich hätte vielleicht
    auch auf dem Raspberry Pi X-Forwarding
  • 25:40 - 25:48
    freischalten sollen. Ja, kann man mal
    durchspielen. Das sind so die weiteren
  • 25:48 - 25:53
    Programme die ich installiert habe, ich
    hab also die Möglichkeit Musik zu hören,
  • 25:53 - 26:01
    im Internet zu surfen, mich mit dem WLAN
    zu verbinden, mir Bilder anzugucken. Ich
  • 26:01 - 26:06
    hab einen Dateimanager. Ich kann mir PDFs
    angucken und ja, ich kann auch jabbern
  • 26:06 - 26:15
    über XMPP. Ich habe hier mal spaßeshalber
    einen Screenshot von einem Webbrowser
  • 26:15 - 26:19
    gemacht, damit ihr mal so eine Vorstellung
    habt wie klein es ist, wenn man dann mit
  • 26:19 - 26:29
    der Tastatur arbeitet. Es gibt ein paar
    Probleme dabei. Eins ist ich habe ein SIP-
  • 26:29 - 26:34
    Gateway, dass heißt eine Festnetztelefon
    Nummer aus Berlin. Wenn ich jetzt hier in
  • 26:34 - 26:40
    Leipzig unterwegs bin und zusätzlich
    gerade tolles WLAN hab und mit meinem
  • 26:40 - 26:45
    Smartphone unterwegs bin, wenn ich jetzt
    die Feuerwehr oder die Polizei anrufen
  • 26:45 - 26:49
    wollen würde, damit würde das
    funktionieren, aber ich würde in Berlin
  • 26:49 - 26:54
    rauskommen, nicht hier in Leipzig. Das ist
    tatsächlich ein Problem weil die Leute
  • 26:54 - 27:02
    kommen darauf nicht klar. Und es gibt
    keine Lösung zur Zeit dafür. Weiteres
  • 27:02 - 27:07
    Problem: Ich habe es noch nicht geschafft
    zu realisieren, dass ich Anrufe
  • 27:07 - 27:12
    mitbekomme, wenn ich nicht gerade eh auf das
    Display gucke oder die Kopfhörer dafür auf
  • 27:12 - 27:19
    habe. Grafisch konfigurieren, das habt ihr
    vorhin schon mitbekommen, ist ziemlich
  • 27:19 - 27:26
    schwierig und ich hatte tatsächlich auch
    schon mal eine Kamera mit drin. Zurzeit
  • 27:26 - 27:31
    ist mir das Display Kabel dafür gebrochen
    und ich habe halt festgestellt bei
  • 27:31 - 27:36
    guvcview sind die Bilder extrem klein. Ich
    habe es noch nicht geschafft das
  • 27:36 - 27:43
    anzupassen. Machen wir so einen Blick in
    die Zukunft. Ich will auf jeden Fall noch
  • 27:43 - 27:51
    einen touchfähigen Kalender programmieren
    dafür, weil das brauche ich für mich. Ich
  • 27:51 - 27:56
    hab mal ein altes Handy
    auseinandergenommen und ich habe das da
  • 27:56 - 28:02
    gefunden ich habe eigentlich einen
    Vibrationsmotor gesucht. Was ist das. Das
  • 28:02 - 28:10
    ist ein Lautsprecher der auch vibrieren
    kann. Ich habe aber trotz viel viel Suchen
  • 28:10 - 28:14
    nicht herausgefunden wie man den
    anspricht, also wenn da jemand von euch
  • 28:14 - 28:19
    Erfahrung hat. Ich würde mich da gerne
    darüber austauschen. Dann möchte ich
  • 28:19 - 28:27
    zukünftig QR-Codes lesen mit der Kamera.
    Das ist einfach relativ nice. Zum Schluss
  • 28:27 - 28:30
    möchte ich mich bei all den Leuten
    bedanken die mir bei diesem Projekt
  • 28:30 - 28:35
    geholfen haben und auf die Idee haben mich
    tatsächlich Paul Hänsch und Sabert Peters
  • 28:35 - 28:43
    gebracht. Vielen Dank dafür. Ich habe
    super viel Unterstützung von LinuxWorks!
  • 28:43 - 28:51
    erhalten. Der AFRA, wo ich löten durfte
    und der c-base, wo ich löten lernen durfte
  • 28:51 - 28:59
    und der Tomas hat mir geholfen die Bilder
    so zu machen, dass ihr sie gut sehen
  • 28:59 - 29:03
    könnt. Das wars. Vielen Dank fürs Zuhören.
  • 29:03 - 29:14
    Applaus
  • 29:14 - 29:16
    Herald: Vielen Dank für den super Vortrag!
  • 29:16 - 29:19
    Willst du mir nicht vielleicht dein
    Telefon mal zeigen?
  • 29:19 - 29:20
    Bücherratte: Ja klar.
  • 29:20 - 29:25
    Herald: Wir haben da zufällig eine Kamera
    auf der Bühne.
  • 29:25 - 29:30
    Applaus
  • 29:30 - 29:33
    Bücherratte: Was du natürlich noch
    brauchst ist das Headset
  • 29:33 - 29:37
    weil sonst wird
    es ein bisschen schwierig mit
  • 29:37 - 29:44
    Telefonieren. Und ich werde das jetzt
    einfach mal anschliessen, so dass du das
  • 29:44 - 29:48
    benutzen kannst. Und dann rufe ich dich
    von meinem DECT-Telefon aus an.
  • 29:48 - 29:57
    H: Hört sich gut an. Halt das hier noch
    ein bisschen...
  • 29:57 - 30:02
    B: Aber ich geb das Passwort ein.
    (Lacht)
  • 30:02 - 30:06
    Applaus
  • 30:06 - 30:11
    H: Man kann es ja mal versuchen.
  • 30:11 - 30:15
    B: Du hast mich jetzt auch tatsächlich
    geschafft nicht durcheinander zu bringen.
  • 30:15 - 30:32
    Das ist ein Fortschritt. Es hat bei der
    ersten Versuch funktioniert.
  • 30:32 - 30:36
    So jetzt hoffe ich, dass das mit dem WLAN
    funktioniert.
  • 30:36 - 30:40
    Ja, das sieht gut aus.
  • 30:40 - 30:46
    Ich würde dich jetzt einfach mal bitten,
    die Kopfhörer aufzusetzen.
  • 30:46 - 30:54
    B: Geht es?
    H: Ja
  • 30:54 - 31:07
    Und dann ruf ich dich
    jetzt einfach mal an.
  • 31:07 - 31:10
    Klingelton ist hörbar
  • 31:10 - 31:22
    H: Ja. Es geht.
    Applaus
  • 31:22 - 31:24
    Ich glaube nicht, dass das den EU-
    Richtlinien
  • 31:24 - 31:27
    zu maximaler Lautstärke genügt.
    Applaus
  • 31:27 - 31:32
    B: Ich war aufgeregt. Es tut mir leid.
    H: Möchtest du sonst noch was zeigen oder
  • 31:32 - 31:36
    sollen wir lieber zu den Fragen?
    B: Zu den Fragen bitte.
  • 31:36 - 31:43
    H: Okay gut Ihr kennt das Spiel. Wir haben
    Saalmikrofone, 4 an der Zahl. Da sind 2.
  • 31:43 - 31:49
    Da ist eins. Wenn ihr im Internet unterwegs
    seid, könnt ihr im IRC und auf Twitter
  • 31:49 - 31:56
    glaube ich auch fragen. Wir fangen dann
    einfach mal mit dem Internet an.
  • 31:56 - 32:09
    Frage: There was, oh deutscher Talk,
    Gewohnheit. (Lacht)
  • 32:09 - 32:11
    Es kam die Frage auf ob du
  • 32:11 - 32:17
    nicht auch überlegt hast irgendwie mit
    einem entsprechenden Setup eine SIM-Karte
  • 32:17 - 32:21
    einzubauen mit einem UMTS Modul anstatt
    das über ein SIP-Gateway zu machen.
  • 32:21 - 32:29
    Antwort: Ja, hab ich drüber nachgedacht.
    Allerdings war das Ding für mich, GSM ist
  • 32:29 - 32:35
    nicht richtig frei. Wir wissen nicht so
    genau was das alles macht, nach meinen
  • 32:35 - 32:44
    Informationen. Ich hatte dann überlegt das
    eventuell über einen UTMS-Stick zu
  • 32:44 - 32:51
    realisieren, trotzdem über SIP und da bin
    ich jetzt einfach kurz vor dem Congress
  • 32:51 - 32:55
    nicht mehr dazu gekommen das umzusetzen.
  • 32:55 - 32:58
    H: Danke. Hatten wir vorhin nicht
    jemanden an der
  • 32:58 - 33:12
    3? Ok. So noch jemand, Internet nochmal?
    Da kommt jemand. So, 2 bitte.
  • 33:12 - 33:19
    Frage: Hey. Wenn du Angst vor unfreier
    Software hast, warum dann RasberryPi, da
  • 33:19 - 33:26
    ist ja dieser Videocore / Grafikprozessor
    drin, den man zum booten braucht, wo man
  • 33:26 - 33:32
    auch nicht so genau weiß was er kann.
    Antwort: Ja du hast recht. Das Ding für
  • 33:32 - 33:37
    mich war tatsächlich ich wollte es nicht
    zu kompliziert machen. Ich habs mir schon
  • 33:37 - 33:43
    ziemlich kompliziert gemacht. Das ganze
    Projekt ist noch nicht abgeschlossen. Ich
  • 33:43 - 33:47
    bin tatsächlich nochmal dazu übergegangen
    zu recherchieren ob ich nicht noch andere
  • 33:47 - 33:52
    Einplatinen-Computer benutzen kann. Aber
    diese Recherche ist noch nicht
  • 33:52 - 33:58
    abgeschlossen.
    H: 4 bitte.
  • 33:58 - 34:04
    Frage: Jetzt braucht ja ein Raspberry Pi
    ziemlich viel Strom. Selbst mit dem
  • 34:04 - 34:09
    Display. Hast du da was eingebaut, dass
    das automatisch in den Standby Modus geht
  • 34:09 - 34:13
    und wie lange hält die Powerbank
    typischerweise?
  • 34:13 - 34:19
    Antwort B: Diese Powerbank, die ich jetzt
    hab, hält tatsächlich zwei Tage. Das ist
  • 34:19 - 34:26
    ganz nice. Ich hab da jetzt nicht daran
    rumgefrickelt oder so. Tatsächlich nicht.
  • 34:26 - 34:34
    Der Raspberry Pi 3b+ braucht zuviel Strom
    für die Powerbank. Das funktioniert nicht,
  • 34:34 - 34:39
    das habe ich ausprobiert. Der Raspberry Pi
    3b, den ich verwende, das funktioniert
  • 34:39 - 34:49
    ganz gut. Ich hatte noch überlegt ob man
    das vielleicht irgendwie über ACPi noch
  • 34:49 - 34:53
    den Ladezustand der Powerbank abfragen
    kann. Aber da habe ich nichts dazu
  • 34:53 - 34:58
    gefunden.
    H: Hat aber trotzdem noch mehr Akku als
  • 34:58 - 35:06
    mein iPhone.
    Applaus
  • 35:06 - 35:11
    H: Einmal die 1 bitte.
    Frage: Vielen Dank für den tollen Vortrag.
  • 35:11 - 35:16
    Meine Frage ist, kannst du das Gerät laden
    während es in Betrieb ist?
  • 35:16 - 35:24
    Antwort: Das hängt tatsächlich von der
    Powerbank ab. Wenn sie pass-through kann,
  • 35:24 - 35:31
    diese Schnellladefähigkeit hat, dann ist
    das möglich, sonst leider nicht.
  • 35:31 - 35:42
    H: So, möchte noch wer? Wir haben noch 4
    Minuten und 10 Sekunden Zeit. Oder
  • 35:42 - 35:49
    vielleicht das Internet noch? Okay Nummer
    1 bitte.
  • 35:49 - 35:55
    Frage: Hi, danke für den Vortrag. Du hast
    gesagt du hast darauf verzichtet einen
  • 35:55 - 36:02
    GSM Chip einzubauen oder sowas. Es ist
    eher eine off-topic Frage. Ich habe am
  • 36:02 - 36:06
    ThinkPad ja quasi einen UMTS-Stick dran
    und kann damit SMS empfangen. Ich habe
  • 36:06 - 36:10
    mich gefragt ob es eine Software gibt mit
    der man damit telefonieren könnte. Ich
  • 36:10 - 36:13
    habe nämlich nichts gefunden dazu.
    Vielleicht hast du bei deiner Recherche da
  • 36:13 - 36:18
    irgendwas gesehen. Weiß jemand wie man auf
    dem Desktop von Linux ein Telefonat
  • 36:18 - 36:20
    starten kann?
    Lachen
  • 36:20 - 36:25
    Antwort B: Das ist genau das was ich mit
    Linphone gerade gemacht habe. Es gibt
  • 36:25 - 36:30
    mehrere Möglichkeiten das über ein SIP-
    Gateway zu realisieren.
  • 36:30 - 36:35
    Rückfrage: Eine Software das mit einem
    GSM-Netz zu kommunizieren unter Linux ist
  • 36:35 - 36:39
    dir nicht bekannt, oder?
    Antwort: Ich hab tatsächlich mich nicht
  • 36:39 - 36:44
    weiter damit beschäftigt.
    H: Möchte jemand aus dem Publikum eine
  • 36:44 - 36:56
    Antwort geben? Jemand sagt es gibt es. Das
    ist ja schon mal gut. Gut dann würde ich
  • 36:56 - 37:02
    sagen bedanken wir uns noch. Oh, da möchte
    noch jemand, ein Engel möchte. Besonders gut.
  • 37:02 - 37:08
    Frage: Dann trau ich mich auch Mal.
    Hast du überlegt statt einer USB
  • 37:08 - 37:11
    Soundkarte sowas wie HiFi-Berry oder sowas
    zu verwenden?
  • 37:11 - 37:17
    Antwort: Ja, aber das ganze Projekt wäre
    dann noch dicker geworden. Das wollt ich nicht.
  • 37:17 - 37:26
    Es ist schon relativ dick. Nein.
  • 37:26 - 37:29
    Herald: Gut dann bitte noch einen
    großen Applaus.
  • 37:29 - 37:31
    Applaus
  • 37:31 - 37:35
    Abspannmusik
  • 37:35 - 37:55
    Untertitel erstellt von c3subtitles.de
    im Jahr 2020. Mach mit und hilf uns!
Title:
35C3 - Butterbrotdosen-Smartphone
Description:

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Video Language:
German
Duration:
37:55
  • Das Trint Transkript würde noch kommen, aber ins Pad?

German subtitles

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