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Christopher McDougall: Sind wir zum Laufen geboren?

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    Laufen: Das ist im Grunde nur rechts, links, rechts, links -- oder?
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    Wir tun das doch bereits seit zwei Millionen Jahren,
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    da ist es schon ein wenig arrogant anzunehmen,
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    ich hätte dazu noch irgendetwas zu sagen,
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    das zuvor noch nicht besser gesagt oder ausgeführt worden wäre.
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    Aber das Interessante am Laufen ist, wie ich entdeckt habe,
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    dass ständig etwas Kurioses geschieht
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    bei dieser Tätigkeit.
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    Ein Beispiel: Wenn ihr euch vor einigen Monaten den New-York-City-Marathon angeschaut habt,
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    dann habt ihr sicher etwas mitbekommen,
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    das man so noch nie gesehen hat.
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    Eine Äthiopierin names Derartu Tulu
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    taucht an der Startlinie auf.
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    Sie ist 37 Jahre alt,
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    sie hat seit 8 Jahren keinen Marathon irgendeiner Art gewonnen,
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    und wenige Monate zuvor
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    wäre sie beinahe während einer Geburt gestorben.
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    Derartu Tulu war bereit, ihren Sport an den Nagel zu hängen und sich zurückzuziehen,
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    aber sie entschied sich, vorher noch einmal alles auf eine Karte zu setzen
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    und sich ein letztes Mal um einen großen Gewinn zu bemühen,
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    bei dem begehrtesten Ereignis,
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    dem New-York-City-Marathon.
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    Schlechte Neuigkeiten für Derartu Tulu allerdings -- einige andere Läufer hatten dieselbe Idee,
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    darunter die olympische Goldmedaillengewinnerin
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    und Paula Radcliffe, die ein Ungeheuer ist,
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    mit Abstand die schnellste Marathon-Läuferin aller Zeiten.
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    Gerade einmal 10 Minuten hinter dem Weltrekord der Männer --
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    Paula Radcliffe ist praktisch unschlagbar.
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    Das ist Derartu Tulus Konkurrenz.
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    Der Startschuss fällt, und sie ist nicht einmal eine Außenseiterin;
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    Sie liegt hinter den Außenseitern.
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    Aber die Außen-Außenseiterin bleibt dran.
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    Und nach 35 Kilometern in einem 42-Kilometer-Rennen,
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    liegt Derartu Tulu mit vorn,
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    direkt in der Spitzengruppe.
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    An dieser Stelle geschieht das Kuriose.
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    Paula Radcliffe, die eine Person, die sich sicher ist, den großen Preis zu schnappen,
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    direkt aus Derartu Tulus Außen-Außenseiterhänden,
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    greift plötzlich an ihr Bein und beginnt zurückzufallen.
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    Wir wissen alle, was man in dieser Situation tut, richtig?
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    Man gibt ihr einen kurzen Stoß mit dem Ellbogen
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    und stürmt zur Ziellinie.
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    Derartu Tulu hält sich nicht ans Skript.
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    Statt durchzustarten,
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    fällt sie zurück und packt Paula Radcliffe,
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    sagt: "Komm schon. Komm mit uns. Du kannst das."
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    Paula Radcliffe tut genau das - unglücklicherweise.
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    Sie schließt wieder zur Führungsgruppe auf
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    und drängt in Richtung Ziellinie.
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    Aber dann fällt sie erneut zurück.
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    Und ein zweites Mal greift sie Derartu Tulu, versucht sie mitzuziehen.
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    An diesem Punkt sagt Paula Radcliffe:
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    "Ich bin fertig. Lauf!"
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    Das ist eine fantastische Geschichte, und wir wissen alle, wie sie endet.
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    Sie verliert den Scheck,
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    aber die kehrt mit etwas viel Größerem und Bedeutenderem nach Hause zurück.
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    Außer, dass sich Derartu Tulu wieder nicht ans Skript hält.
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    Statt zu verlieren, stürmt sie an der Führungsgruppe vorbei und gewinnt
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    den New-York-City-Marathon,
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    geht mit dem großen, üppigen Preisgeld nach Hause.
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    Das ist eine herzerwärmende Geschichte,
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    aber wenn man ein wenig genauer hinschaut,
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    wundert man sich doch, was genau dort vorgefallen ist.
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    Wenn man zwei Ausreißer findet in einem Organismus,
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    dann ist das kein Zufall.
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    Wenn jemand zugleich wetteifernder und mitfühlender ist
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    als irgendjemand sonst im Rennen, dann ist das kein Zufall.
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    Zeig mir ein Tier mit Schwimmhäuten und Kiemen,
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    dann hat es etwas mit Wasser zu tun.
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    Jemand mit dieser Art von Herz, da muss es doch einen Zusammenhang geben.
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    Die Antwort darauf, glaube ich,
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    findet man in den Copper Canyons in Mexiko,
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    wo ein Stamm lebt, zurückgezogen,
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    den man Tarahumara-Indianer nennt.
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    Also, bemerkenswert sind die Tarahumara durch drei Umstände:
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    Nummer Eins,
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    ihr Leben hat sich in den letzten 400 Jahren
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    nicht wesentlich verändert.
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    Sie hatten zwei Optionen, als die Konquistadoren nach Nordamerika kamen:
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    sich zur Wehr setzen, oder sich zurückziehen.
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    Die Maya und die Azteken stellten sich dem Kampf,
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    was der Grund dafür ist, dass es heute sehr wenige Maya und Azteken gibt.
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    Die Tarahumara hatten eine andere Strategie.
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    Sie flohen und versteckten sich
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    in diesem labyrinthartigen, spinnwebenförmigen
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    Netzwerk von Schluchten
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    die man die Copper Canyons nennt,
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    und sind dort seit dem 17. Jahrhundert geblieben.
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    Im Wesentlichen auf dieselbe Art, wie sie immer gelebt haben.
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    Das zweite Bemerkenswerte an den Tarahumara
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    ist, dass sie bis ins hohe Alter -- 70 bis 80 Jahre alt --
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    Marathons laufen,
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    nein, sie laufen Mega-Marathons.
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    Sie laufen nicht 42 Kilometer,
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    sondern 150, 250 Kilometer am Stück,
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    und anscheinend ohne Verletzungen, ohne Probleme.
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    Das dritte Bemerkenswerte an den Tarahumara
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    ist dass sie nichts von dem kennen, über das wir heute reden,
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    all die Dinge, die wir versuchen uns auszudenken,
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    mit all unserer Technologie und unserem Intellekt lösen wollen --
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    Dinge wie Herzerkrankungen und Cholesterin und Krebs
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    und Verbrechen und Krieg und Gewalt und klinische Depression --
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    all dieses Zeug, von dem die Tarahumara nicht wissen, wovon wir überhaupt reden.
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    Sie sind vollkommen frei
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    von diesen modernen Leiden.
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    Was ist also der Zusammenhang?
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    Wir reden wieder über Ausreißer.
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    Es muss hier eine Ursache und eine Wirkung geben.
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    Nun, es gibt Teams von Wissenschaftlern
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    von Harvard und der Universität von Utah
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    die sich ihre Gehirne verrenken um herauszufinden,
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    was die Tarahumara schon immer wussten.
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    Sie versuchen, dieselbe Art von Geheimnis zu lüften.
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    Und wieder, es ist ein Mysterium versteckt in einem anderen Mysterium --
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    der Schlüssel zu Derartu Tulu und den Tarahumara
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    liegt versteckt in drei anderen Mysterien, ungefähr so:
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    Drei Fragen -- wenn ihr die Antwort wisst, kommt und nehmt euch das Mikrofon,
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    denn sonst kennt niemand die Antwort.
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    Und wenn ihr es wisst, dann seid ihr schlauer als sonst irgendjemand auf dem Planeten Erde.
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    Mysterium Nummer Eins:
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    Vor zwei Millionen Jahren ist die Größe des menschliche Gehirns explosionsartig gewachsen.
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    Australopithecus hatte ein winzig kleines Erbsengehirn.
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    Plötzlich tauchen Menschen auf -- Homo Erectus --
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    mit großen Melonenköpfen.
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    Um ein Gehirn von solcher Größe zu versorgen,
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    braucht man eine Kalorienquelle mit hoher Energiedichte.
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    In anderen Worten, frühe Menschen haben tote Tiere gegessen --
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    das ist keine Meinung, sondern ein Fakt.
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    Das einzige Problem ist,
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    das die ersten spitzen Waffen erst etwa 200.000 Jahre später aufgetaucht sind.
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    In einem Zeitraum von fast zwei Millionen Jahren
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    haben wir also Tiere getötet, ohne Waffen zu benutzen.
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    Wir haben nicht unsere körperliche Stärke eingesetzt,
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    weil wir die größten Memmen im Dschungel sind.
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    Jedes andere Tier ist uns an Kraft überlegen.
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    Sie haben Reißzähne, Klauen, Gewandtheit und Schnelligkeit.
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    Wir glauben, Usain Bolt sei schnell. Ein Eichhörnchen würde Usain Bolt in Grund und Boden laufen.
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    Wir sind nicht schnell.
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    Das wäre einmal ein olympischer Wetkampf: Lasst ein Eichhörnchen frei.
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    Wer das Eichhörnchen fängt, gewinnt die Goldmedaille.
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    Also: Keine Waffen, keine Schnelligkeit, keine Reißzähne, keine Klauen.
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    Wie haben wie diese Tiere getötet? Mysterium Nummer Eins.
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    Mysterium Nummer Zwei:
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    Frauen sind jetzt schon seit geraumer Zeit bei den Olympischen Spielen dabei,
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    aber eins ist bemerkenswert an den weiblichen Kurzstreckenläuferinnen:
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    sie sind alle wirklich mies, grottenschlecht.
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    Es gibt keine schnelle Frau auf dem Planeten
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    und es hat noch nie eine gegeben.
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    Die schnellste Frau, die je eine Meile gelaufen ist, tat dies in 4:15.
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    Ich könnte per Steinwurf einen Oberstufenschüler auswählen,
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    der die Strecke schneller laufen kann als 4:15.
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    Aus irgendeinem Grund seid ihr Frauen einfach wirklich langsam.
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    (Gelächter)
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    Aber wenn wir zum Marathon kommen, über den wir gerade geredet haben --
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    ihr Frauen dürft seit 20 Jahren Marathons laufen.
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    Denn vor den 1980ern
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    sagte die medizinische Forschung, dass wenn eine Frau 42 Kilometer liefe --
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    weiss hier irgendjemand, was dann geschähe, wenn ihr 42 Kilometer laufen würdet,
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    warum ihr von den Marathons vor den 1980ern ausgeschlossen wart?
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    (Aus dem Publikum: "Ihre Gebärmutter würde reißen.") Ihre Gebärmutter würde reißen.
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    Ja. Es würde eure Fruchtbarkeitsorgane zerreißen.
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    Die Gebärmutter würde herausfallen, buchstäblich aus dem Körper fallen.
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    Ich war bei vielen Marathons,
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    aber das habe ich bisher immer noch nicht gesehen.
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    (Gelächter)
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    Frauen ist es also erst seit 20 jahren erlaubt, Marathons zu laufen.
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    In dieser kurzen Lernperiode
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    habt ihr Frauen euch entwickelt, von Organverletzungen
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    bis zu der Situation, gerade noch 10 Minuten
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    hinter dem Weltrekord der Männer zu liegen.
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    Wenn man dann jenseits der 42 Kilometer schaut,
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    auf die Distanzen, die wie die medizinische Forschung heraus gefunden hat, tödlich für Menschen wäre --
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    Pheidippides starb, als er 42 Kilometer lief, erinnert euch --
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    auf 150, 250 Kilometer
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    dann ist es plötzlich etwas völlig anderes.
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    Nehmt eine Läufern wie Ann Trason, oder Nikki Kimball, oder Jenn Shelton,
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    lasst sie in einem Rennen auf 150 oder 250 Kilometer gegen irgendjemanden auf der Welt laufen,
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    und es wird eine Entscheidung auf Messers Schneide sein.
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    Ich gebe euch ein Beispiel.
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    Vor einigen Jahren hat sich Emily Baer zu einem Rennen angemeldet,
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    das sich Hardrock 100 nennt,
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    was euch schon alles über dieses Rennen sagt, was ihr wissen müsst.
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    Man hat 48 Stunden Zeit, ins Ziel zu kommen.
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    Nun, Emily Baer -- eine von 500 Läuferinnen und Läufern --
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    sie endet auf dem achten Platz, unter den besten 10,
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    obwohl sie an allen Erste-Hilfe-Stationen Halt gemacht hat,
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    um während des Rennens ihr Baby zu stillen --
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    und denoch 492 Läufer zu besiegen.
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    Das zweite Mysterium also: Warum ist es so, dass Frauen wettbewerbsfähiger werden
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    auf den größeren Distanzen?
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    Das dritte Mysterium:
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    Die Universität von Utah hat Gesamtzeiten von Marathon-Läufen
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    gemessen und ausgewertet.
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    Sie haben heraus gefunden,
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    dass ihr, wenn ihr als 19jährige mit dem Marathon-Laufen beginnt,
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    stetig zunehmend schneller werdet, Jahr für Jahr,
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    bis ihr mit 27 den Höhepunkt erreicht.
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    Danach könnt ihr dem Zahn der Zeit
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    nicht länger widerstehen.
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    Und ihr werdet langsamer und langsamer
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    bis ihr schließlich wieder bei der Geschwindigkeit anlangt, mit der ihr als 19jährige gelaufen seid.
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    Etwa sieben, acht Jahre also, um euren Höhepunkt zu erreichen,
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    um dann allmählich wieder zurückzufallen
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    bis ihr zum Anfangspunkt zurückkehrt.
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    Man könnte glauben, es dauerte acht Jahre, um wieder auf dieselbe Geschwindigkeit zurückzufallen,
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    vielleicht 10 Jahre -- nein, es sind 45 Jahre.
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    60jährige Männer und Frauen
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    laufen so schnell, wie sie mit 19 gelaufen sind.
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    Ich fordere euch jetzt auf, nennt mir eine beliebige andere physische Aktivität --
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    und sagt jetzt bitte nicht Golf -- etwas, das tatsächlich anstrengend ist --
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    in der ältere Menschen ebenso gut abschneiden
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    wie sie es als Jugendliche getan haben.
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    Wir haben also diese drei Mysterien.
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    Gibt es in diesem Puzzle ein Teilchen,
  • 8:31 - 8:33
    das all diese Dinge verbindet?
  • 8:33 - 8:35
    Man muss hier immer etwas vorsichtig sein,
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    jemand schaut in die Vorzeit und bietet eine Art allumfassender Antwort,
  • 8:38 - 8:40
    weil man mit solchen Argumenten
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    fast beliebige Aussagen treffen kann und damit davon kommt.
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    Aber ich schlage euch dies hier vor:
  • 8:44 - 8:46
    Wenn man ein bestimmtes Teilchen in die Mitte dieses Puzzles einfügt,
  • 8:46 - 8:49
    ergibt sich plötzlich ein stimmiges Bild.
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    Wenn ihr euch fragt, warum die Tarahumara nicht kämpfen
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    und nicht an Herzversagen sterben,
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    warum die arme äthiopische Frau names Derartu Tulu
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    gleichzeitig die Mitfühlendste und die Wetteifernste sein kann
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    und warum wir irgendwie in der Lage waren
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    ohne Waffen Nahrung zu finden,
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    dann ist es vielleicht weil wir Menschen
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    so gern wir uns selbst als die Herren des Universums betrachten,
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    uns im Grunde aus nicht mehr heraus entwickelt haben
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    als einer Meute Jagdhunde.
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    Vielleicht haben wir uns
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    als ein Gruppenjagdtier entwickelt.
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    Denn der eine Vorteil, den wir in der Wildnis haben --
  • 9:18 - 9:20
    noch einmal, es sind nicht unsere Reißzähne, oder unsere Klauen, oder unsere Geschwindigkeit -
  • 9:20 - 9:23
    das eine in dem wir wirklich, wirklich gut sind, ist Schwitzen.
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    Wir sind richtig gut darin, verschwitzt zu sein und nach Schweiß zu riechen.
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    Besser als jedes andere Säugetier auf der Erde, können wir richtig gut schwitzen.
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    Aber der Vorteil
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    dieser kleinen sozialen Unannehmlichkeit
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    ist de facto, dass wir beim Laufen
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    unter großer Hitze und über weite Strecken
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    einfach hervorragend sind, die besten auf dem Planeten.
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    Nehmt zum Beispiel ein Pferd, an einem heißen Tag,
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    und nach 8 oder 10 Kilometern hat es nur zwei Optionen:
  • 9:45 - 9:48
    Es kann entweder weiter atmen, oder es kann sich abkühlen,
  • 9:48 - 9:50
    aber es kann nicht beides gleichzeitig - wir schon.
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    Was also, wenn wir uns als Gruppenjagdtiere entwickelt haben?
  • 9:53 - 9:57
    Was, wenn der einzige natürliche Vorteil, den wir in der Welt hatten
  • 9:57 - 9:59
    in der Tat darin lag, dass wir als Gruppe zusammen kommen,
  • 9:59 - 10:02
    uns in der Afrikanischen Savanne eine Antilope aussuchen konnten,
  • 10:02 - 10:05
    um sie als Gruppe zu Tode zu laufen?
  • 10:05 - 10:07
    Das ist alles, was wir konnten;
  • 10:07 - 10:09
    wir konnten an einem heißen Tag wirklich weit laufen.
  • 10:09 - 10:12
    Nun, wenn das soweit wahr ist, stimmen auch einige andere Dinge.
  • 10:12 - 10:15
    Der Schlüssel dazu, Teil einer Jagdgruppe zu sein, ist das Wort "Gruppe".
  • 10:15 - 10:17
    Wenn ihr ganz allein auszieht, um eine Antilope zu jagen,
  • 10:17 - 10:20
    dann garantiere ich euch, es werden am Ende zwei Kadaver in der Savanne liegen.
  • 10:20 - 10:22
    Man muss sich zu einer Gruppe zusammenschließen.
  • 10:22 - 10:24
    Man braucht diese 64-, 65jährigen
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    die das schon eine ganze Weile gemacht haben,
  • 10:26 - 10:28
    um sich eine Antilope herauszusuchen und zu verfolgen.
  • 10:28 - 10:31
    Die Herde zerstiebt und findet sich wieder zusammen.
  • 10:31 - 10:33
    Die Experten-Pfadfinder werden als Teil der Gruppe gebraucht.
  • 10:33 - 10:35
    Sie dürfen nicht 15 Kilometer zurückliegen.
  • 10:35 - 10:37
    Man braucht die Frauen und Heranwachsenden dabei
  • 10:37 - 10:40
    denn in zwei Zeiträumen des Lebens profitiert man am meisten von tierischen Proteinen,
  • 10:40 - 10:43
    nämlich als stillende Mutter und als Heranwachsender.
  • 10:43 - 10:45
    Es macht keinen Sinn, die tote Antilope hier liegen zu haben,
  • 10:45 - 10:47
    wenn die Menschen, die sie ernähren soll, 80 Kilometer entfernt sind.
  • 10:47 - 10:49
    Sie müssen Teil der Gruppe sein.
  • 10:49 - 10:51
    Die 27jährigen Hengste auf dem Höhepunkt ihrer Kraft werden gebraucht,
  • 10:51 - 10:53
    die Beute zu erlegen
  • 10:53 - 10:55
    und man braucht die Jugendlichen,
  • 10:55 - 10:57
    die lernen müssen, wie das alles läuft.
  • 10:57 - 10:59
    Die Gruppe bleibt zusammen.
  • 10:59 - 11:02
    Ein weiterer Umstand muss wahr sei über die Gruppe: Sie kann nicht sehr materialistisch sein.
  • 11:02 - 11:05
    Man kann nicht alles mögliche Zeug mit sich herumschleppen bei dem Versuch, eine Antilope zu jagen.
  • 11:05 - 11:08
    Man kann keine zerstrittene Gruppe sein, die Groll untereinander hegt.
  • 11:08 - 11:10
    So wie, "Ich jage nicht die Antilope vom dem da.
  • 11:10 - 11:12
    Er hat mich verärgert. Lass ihn doch seine eigene Antilope jagen."
  • 11:12 - 11:15
    Die Gruppe muss in der Lage sein, Eigeninteressen nach hinten zu stellen,
  • 11:15 - 11:17
    zusammenzuarbeiten und an einem Strang zu ziehen.
  • 11:17 - 11:20
    Das Ergebnis an dem wir angelangen, in anderen Worten,
  • 11:20 - 11:22
    ist eine Kultur, die bemerkenswerte Ähnlichkeiten aufweist
  • 11:22 - 11:24
    mit jener der Tarahumara --
  • 11:24 - 11:26
    ein Stamm der seit der Steinzeit
  • 11:26 - 11:28
    unverändert geblieben ist.
  • 11:28 - 11:30
    Das ist doch wirklich ein schlüssiges Argument,
  • 11:30 - 11:32
    dass die Tarahumara vielleicht genau das tun,
  • 11:32 - 11:35
    was wir alle seit zwei Millionen Jahren getan haben.
  • 11:35 - 11:38
    Dass es vielmehr wir sind, in unseren modernen Zeiten, die vom Weg abgewichen sind.
  • 11:38 - 11:41
    Wisst ihr, wir betrachten das Laufen als so eine fremde, seltsame Sache,
  • 11:41 - 11:44
    diese Strafe für das Pizza-Essen am Abend zuvor.
  • 11:44 - 11:46
    Aber vielleicht ist es anders.
  • 11:46 - 11:49
    Vielleicht sind wir diejenigen, die diesen natürlichen Vorteil
  • 11:49 - 11:51
    haben verderben lassen.
  • 11:51 - 11:54
    Wie haben wir es verdorben? Nun, wie verdirbt man irgendetwas?
  • 11:54 - 11:56
    Wir haben versucht, es uns auszahlen zu lassen.
  • 11:56 - 11:58
    Wir haben versucht, es einzupacken und besser zu machen,
  • 11:58 - 12:00
    und es zu verkaufen.
  • 12:00 - 12:02
    Und was ist geschehen, als wir angefangen haben,
  • 12:02 - 12:04
    diese modischen, gepolsterten Dinge zu erfinden,
  • 12:04 - 12:07
    die das Laufen verbessern, genannt Schuhe.
  • 12:07 - 12:10
    Mein persönlicher Grund, auf Laufschuhe sauer zu sein
  • 12:10 - 12:13
    ist weil ich eine Millionen davon gekauft habe und mich immer noch verletze.
  • 12:13 - 12:15
    Ich denke, wenn hier irgendjemand läuft --
  • 12:15 - 12:17
    und ich habe mich gerade erst mit Carol unterhalten --
  • 12:17 - 12:20
    wir haben zwei Minuten lang hinter der Bühne geredet, und sie spricht über Fersensporn.
  • 12:20 - 12:23
    Sprecht mit einem Läufer, und mit Sicherheit dreht sich das Gespräch nach 30 Sekunden
  • 12:23 - 12:25
    um Verletzungen.
  • 12:25 - 12:28
    Wenn Menschen sich also als Läufer entwickelt haben, wenn das unser einziger natürlicher Vorteil ist,
  • 12:28 - 12:31
    warum sind wir dann so schlecht darin? Warum verletzen wir uns ständig?
  • 12:31 - 12:33
    Bemerkenswert am Laufen und an Laufverletzungen
  • 12:33 - 12:36
    ist dass Laufverletzungen etwas Neues in unserer Zeit sind.
  • 12:36 - 12:38
    Wenn man Sagen und Mythologie liest,
  • 12:38 - 12:40
    irgendwelche Mythen, irgendwelche Geschichten,
  • 12:40 - 12:42
    dann wird Laufen immer assoziiert
  • 12:42 - 12:45
    mit Freiheit, Vitalität, Jugend und nie versiegendem Elan.
  • 12:45 - 12:47
    Nur zu unserer Lebzeit
  • 12:47 - 12:49
    wird Laufen mit Furcht und Schmerz in Verbindung gebracht.
  • 12:49 - 12:51
    Geronimo sagte einmal:
  • 12:51 - 12:54
    "Meine einzigen Freunde sind meine Beine. Ich vertraue nur meinen Beinen."
  • 12:54 - 12:56
    Er sagte das, weil der Apachen-Triathlon
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    80 Kilometer weit durch die Wüste führte,
  • 12:58 - 13:00
    Kämpfe Mann-gegen-Mann und Pferdestehlen beinhaltete,
  • 13:00 - 13:02
    bevor man wieder nach Hause zu eilte.
  • 13:02 - 13:04
    Geronimo hat nie so etwas gesagt wie: "Ach, wisst ihr,
  • 13:04 - 13:07
    meine Achillessehne -- ich setze aus. Ich muss wir diese Woche freinehmen.",
  • 13:07 - 13:09
    oder "Ich brauche Cross-Training.
  • 13:09 - 13:12
    Ich habe meine Yoga-Übungen nicht gemacht. Ich bin nicht bereit."
  • 13:12 - 13:14
    Menschen sind immer schon gelaufen.
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    Hier sind wir heute. Wir haben unsere digitale Technologie.
  • 13:16 - 13:18
    Unsere gesamte Wissenschaft kommt daher,
  • 13:18 - 13:20
    dass unsere Vorfahren in der Lage waren,
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    jeden Tag etwas Außergewöhnliches zu leisten,
  • 13:22 - 13:24
    nämlich uns einfach auf unsere bloßen Füße und Beine zu verlassen,
  • 13:24 - 13:26
    um lange Strecken zu laufen.
  • 13:26 - 13:28
    Also, wie kommen wir dahin wieder zurück?
  • 13:28 - 13:30
    Nun, ich würde vorschlagen, dass ihr euch als Erstes
  • 13:30 - 13:33
    von dieser ganzen Aufmachung befreit, dem Verkauf, dem Marketing.
  • 13:33 - 13:35
    Werdet alle diese blöden Laufschuhe los.
  • 13:35 - 13:37
    Hört auf, den Schwerpunkt auf diese Stadt-Marathons zu legen,
  • 13:37 - 13:40
    bei denen ihr versagt habt, wenn ihr vier Stunden benötigt.
  • 13:40 - 13:42
    Wenn ihr es in 3:59:59 schafft, seid ihr fantastisch,
  • 13:42 - 13:44
    weil ihr euch für ein weiteres Rennen qualifiziert habt.
  • 13:44 - 13:47
    Wir brauchen wieder diesen Sinn für das Spielerische und die Freude
  • 13:47 - 13:50
    und, würde ich sagen, Nacktheit,
  • 13:50 - 13:52
    welche die Tarahumara
  • 13:52 - 13:55
    zu einer der gesündesten und gelassensten Kulturen unserer Zeit macht.
  • 13:55 - 13:57
    Wo liegt also der Nutzen? Was heißt das jetzt?
  • 13:57 - 14:00
    So lässt sich also die Eiskrem vom gestern Abend verbrennen?
  • 14:00 - 14:03
    Aber vielleicht gibt es da noch einen weiteren Vorteil.
  • 14:03 - 14:06
    Ohne zu dick aufzutragen,
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    stellt euch eine Welt vor,
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    in der jeder vor die Tür gehen
  • 14:10 - 14:12
    und sich an so einer Übung beteiligen kann,
  • 14:12 - 14:15
    die hilft zu relaxen, gelassener und gesünder
  • 14:15 - 14:17
    zu werden,
  • 14:17 - 14:19
    Stress abzubauen --
  • 14:19 - 14:21
    nach der man nicht als tobender Verrückter ins Büro kommt
  • 14:21 - 14:23
    und abends mit noch mehr Stress beladen nach Hause geht.
  • 14:23 - 14:26
    Vielleicht gibt es einen Mittelweg zwischen dem, was wir heute sind,
  • 14:26 - 14:29
    und was die Tarahumara immer gewesen sind.
  • 14:29 - 14:31
    Ich fordere nicht, zurück in die Copper Canyons zu gehen,
  • 14:31 - 14:34
    von Getreide und Mais zu leben wie die Tarahumara,
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    aber vielleicht gibt es etwas dazwischen.
  • 14:36 - 14:38
    Wenn wir das ausfindig machen können,
  • 14:38 - 14:41
    dann gibt es vielleicht einen dicken Nobelpreis dafür.
  • 14:41 - 14:44
    Denn wenn jemand einen Weg finden könnte,
  • 14:44 - 14:46
    um unsere natürliche Fähigkeit wiederherzustellen,
  • 14:46 - 14:48
    an der wir uns die meiste Zeit unserer Existenz erfreut haben,
  • 14:48 - 14:50
    an der wir uns alle erfreut haben bis in die 1970er oder so,
  • 14:50 - 14:52
    dann wäre der Nutzen, gesellschaftlich und physisch,
  • 14:52 - 14:55
    politisch und mental
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    potenziell enorm.
  • 14:57 - 15:00
    Ich habe heute hier festgestellt, dass es eine wachsende Subkultur
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    von Barfußläufern gibt, Menschen, die sich von ihren Schuhen befreit haben.
  • 15:03 - 15:05
    Und was jeder von ihnen herausgefunden hat,
  • 15:05 - 15:08
    ist dass man mit den Schuhen auch den Stress los wird,
  • 15:08 - 15:10
    die Verletzungen und die Beschwerden.
  • 15:10 - 15:12
    Was man herausfindet, ist etwas
  • 15:12 - 15:14
    das die Tarahumara seit einer sehr langen Zeit gewusst haben,
  • 15:14 - 15:16
    und das ist eine Menge Freude, die das Laufen bedeuten kann.
  • 15:16 - 15:18
    Ich habe as am eigenen Körper erfahren.
  • 15:18 - 15:21
    Ich war in meinem Leben ständig verletzt, habe mich dann in meinen frühen 40ern
  • 15:21 - 15:23
    meiner Schuhe entledigt, und meine Laufbeschwerden sind ebenfalls verschwunden.
  • 15:23 - 15:25
    Das ist hoffentlich eine Erfahrung, von der wir alle profitieren können.
  • 15:25 - 15:28
    Ich weiß es zu schätzen, dass ihr euch meine Geschichte angehört habt. Vielen Dank.
  • 15:28 - 15:30
    (Applaus)
Title:
Christopher McDougall: Sind wir zum Laufen geboren?
Speaker:
Christopher McDougall
Description:

Christopher McDougall erkundet das Mysterium des menschlichen Verlangens zu laufen. Wie hat das Laufen dem frühen Menschen geholfen, zu überleben -- und welche Impulse unserer vorzeitlichen Ahnen treiben uns heute an? Beim TEDxPennQuarter erzählt McDougall die Geschichte von einer Marathon-Läuferin mit einem Herz aus Gold, einer unwahrscheinlichen Hochleistungsläuferin, und von einem versteckten Stamm in Mexiko, der läuft um zu überleben.

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Video Language:
English
Team:
TED
Project:
TEDTalks
Duration:
15:31
Manuel Holtz added a translation

German subtitles

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