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← 34C3 - Es sind die kleinen Dinge im Leben II

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Showing Revision 3 created 12/27/2018 by Horst Wangeleile.

  1. 34C3 preroll music
  2. Herald: Yaay, wir können anfangen mit dem
    nächsten Talk, es geht um "Die kleinen
  3. Dinge im Leben". Neben mir steht schon
    André Lampe, ein Laser-Physiker, wird er
  4. wahrscheinlich auch ein bisschen erzählen,
    was man da so macht. Aber vor allen Dingen
  5. beschäftigt er sich mit Mikroskopen, hat
    letztes Jahr beim Congress schon einen
  6. Vortrag über Hochleistungsmikroskope
    gehalten, die man sich ja selten in sein
  7. Wohnzimmer stellt. Und deswegen ist es
    besonders toll, heute nochmal die Dinge,
  8. ja, so ein bisschen näher vorzustellen,
    die man auch tatsächlich selber machen
  9. kann, ohne in ein großes Labor zu fahren.
    Deswegen - dankeschön, dass du da bist,
  10. und: das ist deine Bühne!
  11. André Lampe: Ja, einen schönen guten
    Abend! "Es sind die kleinen Dinge im Leben
  12. II". Es ist ein Prequel und keine Jarjar
    Binkse, versprochen. Mein Name ist André
  13. Lampe und ich liebe Mikroskope wirklich
    sehr. Ist ein tolles Bild, was Frau
  14. @Kirschvogel von mir gezeichnet hat.
    Herzlichen Dank dafür, folgt ihr doch mal
  15. auf Twitter. Letztes Jahr bei dem Vortrag
    habe ich über Hochauflösungsmikroskope
  16. gesprochen. Und da ging es vor allem
    darum, dass an der Forschungsgrenze man
  17. eigentlich sich nicht darauf fokussieren
    sollte, dass man Bilder macht, sondern
  18. dass es größtenteils um die Daten geht,
    die sich da drin verbergen. Und vor allem,
  19. dass Rohdaten geil sind, weil die Software
    verbessert sich viel schneller als die
  20. Hardware, die dahinter steckt. Und dann
    kann man vielleicht mit besserer Software
  21. in einer Hochauflösung und an der
    Forschungsgrenze was Tolles machen. Das
  22. gilt für die professionellen
    Wissenschaftler. Ja, also so Menschen, die
  23. halt im Labor Dinge tun. Wenn man aber
    einfach nur selber mal ein bisschen
  24. neugierig ist, sich für Natur begeistert
    und sich Dinge mal genauer angucken
  25. möchte, dann ist das nicht zwangsläufig
    das Richtige. Da macht es durchaus Sinn,
  26. dass man auch mal mit dem Auge durchkuckt,
    dass man sich die Sachen ankuckt, da geht
  27. es eventuell auch tatsächlich um Bilder.
    Und darum soll es jetzt hier auch gehen.
  28. Also, es geht darum, wie man anfängt mit
    der Mikroskopie, wenn man irgendwie eine
  29. Neugier dafür hat. Und ich versuche so ein
    bisschen, zu erklären, welche Parameter
  30. wichtig sind, wenn man vorhat, ein paar
    Euro in solche Sachen zu investieren und
  31. warne auch vor dem ein oder anderen, was
    man online oder in Läden so findet. Weil,
  32. das ist manchmal wirklich abgefahrener
    Bullshit. Aber als erstes mal so eine
  33. kleine Bilder-Show von den Dingen, die man
    alle so mit dem Mikroskop betrachten kann.
  34. Ungewöhnliche Dinge auch, da wird es
    eigentlich erst spannend, wenn die Dinge
  35. ungewöhnlich sind. Links ein
    Klettverschluss in zwei verschiedenen
  36. Farben. Rechts Curry-Pulver. Bei einer
    mittelmäßigen Vergrößerung, würde ich
  37. jetzt einfach mal sagen, und da sieht man
    schon aus dem Staub, der normalerweise
  38. sehr, sehr einfarbig ist, dass man dort in
    einer Vergrößerung tatsächlich
  39. unterschiedliche Farbnuancen erkennen
    kann. Oder hier ganz links eine
  40. Sicherheitsnadel, die Spitze davon. In der
    Mitte eine Injektionsnadel von einer
  41. Insulinspritze, und rechts die Spitze von
    einem Kugelschreiber. Ich fand besonders
  42. das mit der Spitze, dass die tatsächlich
    so spitz ist in der Mitte, wirklich
  43. faszinierend, und wie stumpf so eine
    Sicherheitsnadel dann doch ist. Hier habe
  44. ich mal ein Bild mitgebracht, das ist aus
    einem anderen Talk vom 33C3, Chris
  45. Gerlinsky - Chris, thanks! Awesome that I
    can use your pics! Er hat einen Talk
  46. gehalten, "How do I crack Satellite and
    Cable Pay-TV?" Er hat sehr viel Arbeit da
  47. rein investiert, die Chips freizuätzen und
    die Oberflächen freizulegen.Also da steckt
  48. ein bisschen mehr hinter als nur
    Mikroskopie, aber am Ende konnte er mit
  49. einem Mikroskop auf die Chips draufgehen.
    Und da wo Dinge fest im Chip gespeichert
  50. waren, die Dinge auslesen, rechts helle
    und dunkle Stellen repräsentieren Einsen
  51. und Nullen. Kann man also tatsächlich auch
    mit Mikroskopie machen. Guckt euch seinen
  52. Talk an. Ich hatte da großen Spaß bei.
    Dann, Biologie geht natürlich auch. Links
  53. das Video von einem Kollegen von mir
    Martin Ballaschk, der schreibt für die
  54. scilogs besucht den auch mal auf seinem
    Blog. Der hat in seinem Aquarium ein
  55. bisschen rum gefischt und hat tatsächlich
    ein Rädertierchen gefunden, was man hier
  56. wild in der Gegend herum rädertierchend
    sieht. Und rechts, da habe ich viele
  57. Aufnahmen, das waren 80 oder 90 Stück von
    einer Mikroskopie Probe von einem dünnen
  58. Schnitt durch einen Pilz gemacht und da
    sieht man schön die Lamellen. Also er
  59. steht auf dem Kopf. Falls ihr euch jetzt
    wundert, da sieht man schön die Lamellen
  60. und den Stamm und die innere Zellstruktur.
    Eine kurze Geschichte wie ich dazu
  61. gekommen bin, dass ich mich auf
    unterschiedliche Arten mit Mikroskopie
  62. beschäftige. Ich habe Physik studiert
    Laser Physik um genau zu sein und dann bin
  63. ich in die Biochemie gegangen. Und da war
    es dann so: Kommt es ins Labor haste
  64. irgendwie schon angefangen so das
    Mikroskop aufzubauen. Kommt der Chef rein
  65. und sagt: "Cool, darf ich mal durch
    gucken?" Und da denke ich mir so, als
  66. Physiker: "Sag mal, ich habe hier drei
    Wochen damit verbracht, dass nur der Teil
  67. der von der Kamera erfasst wird auch
    beleuchtet wird, warum willst du durch
  68. gucken, das macht gar keinen Sinn? Mal
    abgesehen davon siehst du dann Farben, wir
  69. haben eine schwarz weiße Kamera Du bist
    viel unbeeinflußter guck doch auch auf die
  70. Daten verdammt nochmal!" Also das hab ich
    nicht so laut gesagt, ja, also ich war ja
  71. neu.. Aber Jan mein Chef ist eine coole
    Sau. Also wenn du das hier siehst: no hard
  72. feelings. Aber ich hab dann so: "Warum
    willst du da durch gucken? Verstehe ich
  73. nicht?" Oder dann gehst du irgendwie so,
    naja du musst ja auch mal ein bisschen was
  74. mit Biologie machen, geh mal in eine
    Zellkultur. Also da hatte ich dann so
  75. meine eigene Zelllinie die ich managen
    musste und dann sagte mir eine Kollegin
  76. dann so: "Naja pass auf, du hast dir diese
    rosa Flüssigkeit wenn die Zellen ablösen
  77. willst, da nimmst einen Milliliter,
    spritzt das da drauf. Wenn die Flüssigkeit
  78. schon ein bisschen älter ist, nimmt ein
    bisschen mehr." Da ist mir der Arsch
  79. geplatzt. Was heißt denn ein bisschen
    älter ein bisschen mehr? Ich komme aus der
  80. Physik. Die ist deterministisch A. Etwas
    passiert. B. In der Biologie hat man A.
  81. Wir können das Leben nicht deterministisch
    beschreiben. Das ist kein Fehler der
  82. Biologie. Wir sind einfach noch nicht so
    weit, dass wir diesen komplexen Apparat
  83. "Leben" so weit verstanden haben, dass wir
    jeden einzelnen Schritt nachvollziehen
  84. können. Das ist , das ist etwas was der
    Biologie innewohnt wie das
  85. deterministische der Physik. Und das war
    es dann auch so was so das "Klick" gemacht
  86. hat, das hat aber ein bisschen gedauert.
    Dieses mit dem "Wenn es ein bisschen älter
  87. ist nimm ein bisschen mehr". Diese Biologie
    ist wie Backen. Man braucht die
  88. richtigen.. man braucht die richtigen
    Inhaltsstoffe aber dann braucht man auch
  89. ein Gefühl dafür. Ist der Teig zu trocken?
    Ist der Teig zu feucht? Muss man
  90. vielleicht noch ein bisschen etwas hinzu
    tun. Und man muss um Gottes Willen nicht
  91. von allem Bilder machen. Man muss
    vielleicht auch manchmal durch gucken. Und
  92. dasselbe mit dem Auge beurteilen um Gefühl
    dafür zu kriegen. Das ist tatsächlich
  93. wichtig. Am Anfang habe ich gesagt: "Ich
    geh ins Labor und messe", meine Kollegen
  94. haben gesagt Sie gehen Bilder machen,
    mittlerweile messe ich und mache Bilder.
  95. Und ich würde gerne in einer Welt leben wo
    eine Physikerin, ein Biologe, eine
  96. Soziologin und ein Pädagoge zusammen in
    die Kneipe gehen und sich gegenseitig
  97. respektieren und sich nicht fertig machen
    aufgrund ihrer Profession.
  98. Applaus
  99. Aber das dauert wahrscheinlich noch eine
    Weile.
  100. Applaus
  101. Was ich eigentlich sagen wollte.
    Mikroskope. Da will ich jetzt eine kleine
  102. Einführung geben warum warum es wichtig
    ist durch zu gucken. Aber wir wollen auch
  103. ein bisschen Fokus darauf legen wie man
    auch Bilder daraus bekommt. Es gibt
  104. verschiedene Mikroskoptypen ganz links
    Stereo Mikroskop. Da ist die Probe relativ
  105. weit weg und die kann man in eine Schale
    legen. Das kennt man vielleicht, da sind
  106. auf jeden Fall meistens zwei Tuben drauf
    durch die man gucken kann. Zwei Okulare,
  107. hängt damit zusammen Stereomikroskop ist
    wirklich ernst gemeint. Da ist ein kleiner
  108. Winkel zwischen den beiden Okularen, das
    heißt man bekommt tatsächlich einen
  109. dreidimensionalen Eindruck aber keine
    hohen Vergrößerungen. Aber man kann große
  110. Sachen drunter legen wie mal einen Käfer ,
    den man gefunden hat oder ein Blatt oder
  111. ein Stück Erde worauf man halt so Bock
    hat. Dann Durchlichtmikroskope oder. Ich
  112. nenne es immer gerne ein normales
    Mikroskop, aber das ist halt das Ding von
  113. dem ich weiß nicht jetzt sieben Jahre
    meines Lebens irgendwie ständig
  114. vorgesessen habe. Wahrscheinlich ist das
    für mich deswegen normales Mikroskop aber
  115. Durchlicht oder Auflichtmikroskop. Darüber
    geht's zum größten Teil.Dann gibt es noch
  116. ein paar andere Typen, die werde ich am
    Rande erwähnen. Das ein oder andere
  117. empfehlen.. Und vielleicht ein paar davon
    ein wenig verdammen und euch davor warnen
  118. und das Fluoreszenz-
    Hochauflösungsmikroskop um das es heute
  119. nicht geht. Aber ich wollte einfach nur
    mal zeigen, dass man sieht das der
  120. apparative Aufwand da durchaus ein klein
    wenig größer ist. So das sind Mikroskope
  121. Typen. Aber bevor wir uns jetzt mit dem..
    mit der wichtigen Frage der Vergrösserung
  122. beschäftigen wollte ich mal so ein
    bisschen einen Maßstab liefern, weil ich
  123. hab nämlich nirgendwo einen vernünftigen
    Maßstab gefunden mit dem man die kleine
  124. Welt in irgendeiner Form abschätzen kann.
    Deswegen habe ich mich hingesetzt und
  125. geguckt ob ich genug Public Domain Bilder
    zusammengeschustert kriege, dass man hier
  126. mal was nehmen kann. Und ich glaube ich
    war relativ erfolgreich fangen wir also
  127. bei etwas an was wir alle kennen,
    irgendwie aus der.. aus unserer
  128. Erfahrungswelt erst mal ein Meter: Hund,
    Singvogel, Computerchip, ein Floh, ein
  129. menschliches Haar und mit hundert
    Mikrometer ist der Durchmesser gemeint,
  130. dann Pollen, dann Bakterien, hier sehen
    wir Salmonellen, dann, ein Virus, das ist
  131. ein Influenzavirus, zehn Nanometer sind
    Nanostrukturen auf Computerchips
  132. Elektronenmikroskopaufnahmen und rechts
    daneben hat sich schon rein geschlichen
  133. eine DNA unterm Elektronenmikroskop und
    zum Abschluss 0,1 Nanometer. Das sind
  134. einzelne Gold Atome auf einer Gold
    Oberfläche aufgenommen mit einem
  135. Rasterkraftmikroskop. Und wenn wir jetzt
    mal so die Mikroskop Typen die ich eben so
  136. grob eingeführt habe mal darunter legen
    Stereo Mikroskop. Ja, okay zehn
  137. Zentimeter, das muss schon ein bisschen
    Größeres sein aber zehn aber zehn
  138. Zentimeter muss man nicht doll vergrößern.
    Aber das geht so runter bis 100 Mikrometer
  139. vielleicht ein bisschen mehr aber da
    braucht man dann.. da wird man dann auch
  140. schon ein bisschen Geld los um in die
    Vergrösserung zu kommen. Das durch
  141. Lichtmikroskop geht so, fängt ein bisschen
    kleiner an, kann aber ein bisschen weiter
  142. runter als ein Mikrometer vielleicht ein
    bisschen tiefer. Aber da hab ich schon
  143. einen Bereich ein bisschen orange
    eingefärbt. Da kommen wir gleich zu. Dann
  144. das Fluoreszenz-Hochleistungsmikroskop
    geht noch weiter runter; bis zu einem
  145. Nanometer können wir da mit Licht machen.
    Und wenn wir noch ne höhere Vergrößerung
  146. haben wollen dann müssen wir, wohl oder
    übel, auf ein Elektronenmikroskop
  147. zurückgreifen. Diese eingefärbten Bereiche
    hier, das macht echt Arbeit. Damit meine
  148. ich jetzt nicht, dass man da sehr viel
    Zeit investieren muss, aber beim
  149. Durchlichtmikroskop sind die Proben dann
    so dünn, also muss man die so dünn machen,
  150. dass man eigentlich kaum Kontrast hat. Das
    heißt man muss Anfärbetechniken
  151. beherrschen. Man muss dafür Chemikalien
    besorgen, muss das lernen, dass es
  152. eventuell ein bisschen giftig oder man
    braucht vielleicht sogar ein Abzug oder so
  153. ne Scherze, ja, also da das meine ich mit
    "Macht echt Arbeit" und in der
  154. Hochauflösungsmikroskopie, warum das viel
    Arbeit macht, das habe ich letztes Jahr
  155. schon erzählt. Okay, jetzt kommen wir mal
    wirklich zur Vergrößerung, oder was mit
  156. diesem 1x bis 124x oder -fach gemeint ist.
    Also man rechnet das relativ einfach aus.
  157. Okular mal Objektiv, das was da
    Vergrösserung draufsteht, ist die
  158. Vergrößerung eines Mikroskops, so wie es
    da vorne auch steht. Ah, ist ja sogar
  159. dasselbe. Und in diesem Fall, das Okular
    hat meistens zehnfache Vergrößerung. Und
  160. jetzt, habe ich da jetzt gerade mal
    hervorgehoben das Achtfach-Objektiv. Zehn
  161. mal acht sind 80 fache Vergrößerung.
    80-fach zu was? Habt ihr euch das schon
  162. mal gefragt, wenn das irgendwo steht?
    80-fach größer als 25 Zentimeter entfernt
  163. vom Auge. Guckt man erst mal in ne Röhre,
    wenn man das liest. Und das ist auch der
  164. richtige Impuls, weil die Pappröhre im
    Inneren einer Küchenrolle hat ungefähr 25
  165. Zentimeter oder 26. Das heißt das könnt
    ihr mal ausprobieren, dann habt ihr
  166. ungefähr einen Maßstab dafür, was diese
    Vergrösserung denn tatsächlich bedeutet.
  167. Also 25 Zentimeter ist der Größ-, ist der
    Punkt wo das Auge am schärfsten sieht.
  168. Wenn man einen Meter, einen halben Meter
    weggeht, also 50 Zentimeter, dann hat man
  169. theoretisch schon etwas gebastelt was
    0,5-fache Vergrößerung hat. Sowas macht
  170. tatsächlich nur Sinn beim Auge, wenn man
    durchguckt und nicht bei Bildern oder bei
  171. Kameras. Überall, wo in der Zeitung ein
    Mikroskopiebild steht "Das hier in
  172. 400-facher Vergrößerung" könnte ich mich
    aufregen. Sollen sie doch so einen schönen
  173. Balken reinmachen, dass man die Dimension
    versteht, aber nein. Gut anderes Thema.
  174. Aber es macht keinen Sinn bei Kameras,
    damit das einmal klar ist. Diese
  175. Vergrösserung bezieht sich nur auf wenn
    man mit dem Auge durchguckt. Ein weiterer
  176. Parameter, wenn man Vergrößerungen
    verstanden hat super, ein weiterer
  177. Parameter, den man im Kopf haben muss wenn
    man sich mit Mikroskopen beschäftigen
  178. will, ist der Arbeitsabstand. Wenn man ne
    geringe Vergrößerung hat, z.B. ein
  179. Objektiv mit vierfacher Vergrößerung, ganz
    links, dann kann das relativ weit von der
  180. Probe entfernt sein. Wenn man ne höhere
    Vergrößerung will, dann muss das Objektiv
  181. immer näher an die Probe herangeführt
    werden. Das soll euch helfen einzuschätzen
  182. wie groß ist meine Probe und wie muss ich
    das Präparieren. Bei so 40-fach oder
  183. vielleicht sogar noch höheren
    Vergrößerungen von Objektiven muss man
  184. sehr sehr nah ran und dann müssen die
    unter Umständen tatsächlich unter Glas,
  185. oder ich muss sie kaputt schneiden, oder
    klein machen, dann habe ich vielleicht
  186. einen unzugänglichen Ort; Da muss ich den
    Arbeitsabstand beachten. Und so sieht das
  187. dann aus, wenn ich mir das mit nem
    Digitalbild, nochmal das ist hier nicht
  188. die Vergrößerung, da steht nur bei welches
    Objektiv ich benutzt habe. Wenn ich ein
  189. guter Wissenschaftler gewesen wäre, hätte
    ich hier auch einen Fehlerbalken
  190. reingemacht, aber hier soll es jetzt nur
    mal um den Arbeitsabstand gehen.
  191. Vergrösserung von dem vierfach-Objektiv,
    sieht das Bild, was man bekommt, ganz
  192. links so aus. Dann geht es ein bisschen
    größer, da muss man schon näher ran, und
  193. wenn man wirklich die einzelnen Details
    von den einzelnen Zellen sehen will, bzw.
  194. diese kleinen Bläschen, dann braucht man
    das 40-fach und hier sieht man auch schon
  195. ein bisschen, dass es am Rand leicht
    verschwommen ist. Das liegt nicht daran,
  196. dass das am Rand ist, sondern diese
    besondere Probe ist da ein klein wenig
  197. gewellt und näher am Objektiv dran, müssen
    auch über Tiefenschärfe reden.
  198. Arbeitsabstand: Je höher die Vergrößerung
    desto näher muss man ran. Tiefenschärfe
  199. ist auch so ein kleines Problemchen.
    Tiefenschärfe bedeutet wenn ich jetzt bei
  200. dem vierfach, da hab ich jetzt einfach mal
    einen kleinen Faden oder ein Stück Staub
  201. oder bzw. ich hab ne schöne Stelle
    gefunden wo Staub drauf liegt auf der
  202. Probe, genommen und ein Bild gemacht mit
    dem vierfach-Objektiv, dann mit dem
  203. zehnfach- und da sieht man schon, dass der
    Staubfaden unscharf wird und beim 40-fach
  204. ist nur noch ein dunkler Schatten. Das
    heißt, je höher meine Vergrößerung ist
  205. desto näher muss ich ran, desto geringer
    ist meine Tiefenschärfe. Gut. Und
  206. Vergrösserung, Arbeitsabstand und
    Tiefenschärfe ist eigentlich alles, was
  207. man wissen muss für den Anfang. Es gibt
    noch ein paar andere Parameter, die bei
  208. den Objektiven ne Rolle spielen, z.B.
    numerische Apertur, Tubuslänge, optimale
  209. Glasdicke; höhere Vergrößerung bei den
    Objektiven bedeuten, dass sie auf eine
  210. bestimmte Glasdicke im Deckgläschen
    optimiert sind, da muss man dann
  211. irgendwann drauf achten und
    Immersionsobjektive, da macht man Tropfen
  212. Wasser oder sogar Öl dazwischen um noch
    mehr Licht einzusammeln, aber das spielt
  213. für den Anfang erstmal nicht so richtig ne
    Rolle, nur damit ihr das mal gehört habt.
  214. Aber, etwas was selten irgendwo auf einem
    Karton mit draufsteht, ist das Field of
  215. View oder das Sichtfeld von nem Mikroskop.
    Das kann man schlecht messen oder in ner
  216. Zahl ausdrücken, das muss man sehen. Hier
    habe ich das mal gezeigt. Da habe ich drei
  217. Mikroskope genommen, ganz links KOSMOS
    Experimentierkasten, weiß ich nicht, 70
  218. Euro glaube ich, in der Mitte Bresser,
    auch so ein Schüler Mikroskop, sind, weiß
  219. ich nicht, 120 oder 130 Euro, bin ich mir
    nicht ganz sicher und rechts ein
  220. Forschungsmikroskop, da muss man
    wahrscheinlich einen vierstelligen Betrag
  221. auf den Tisch legen um das zu bekommen.
    Aber das zeigt mal, selbes Objektiv
  222. benutzt, wie das Sichtfeld aussieht. Und
    das hab ich gemacht mit einem Handy direkt
  223. vor dem Okular. Und davon habe ich auch
    mal ein Video gemacht, mit einer anderen
  224. Probe, damit man mal einen Eindruck davon
    bekommt, wie das aussieht, wenn man da
  225. anfängt mit einem Auge direkt durch zu
    gucken. Bei KOSMOS ist es tatsächlich eine
  226. kleine Röhre, bei Bresse ist schon ein
    bisschen weiter, aber bei Olympus hat man
  227. dann wirklich ein breites Sichtfeld. Das
    soll nicht heißen, dass das KOSMOS-
  228. Mikroskop schlecht ist. Das macht auch
    schon wirklich gute Bilder, da kann man
  229. definitiv was mit anfangen. Aber wir
    wollen über das Sichtfeld sprechen und da
  230. habe ich einfach mal mehrere Mikroskope
    verglichen und oft ist es so: großes
  231. Sichtfeld, da ist das dann der Bereich wo
    es dann wirklich teurer wird, je größer
  232. das werden soll. Ein paar Parameter-
    Bullshit, was ich so gesehen habe, ich
  233. habe schon viele verschiedene Mikroskope
    mir mal beim Online-Händler meines
  234. Vertrauens bestellt und einfach
    ausprobiert. So von sechs, sieben Stück
  235. hab ich mal die Highlights aufgeschrieben:
    Vergrößerung 40-fach bis 2000-fache
  236. Vergrößerung. Blöd, dass die
    Beugungsgrenze des Lichts irgendwann
  237. zuschlägt und eine Vergrößerung über 1250
    keinen Sinn mehr macht. Tja, das haben sie
  238. halt, ja, Marketing und so. Kamera, wenn
    da irgendwie eine Kamera mit verbaut ist:
  239. zwei Megapixel, fünf Megapixel, High
    Resolution, bla bla bla. Jedes der
  240. Produkte, die ich gekauft habe, die diese
    Bezeichnung hatten, hatten einen
  241. 640x480-Pixel-Sensor drin. Ich sag das nur
    - das stand vielleicht ab und zu im
  242. Kleingedruckten aber manch mal auch gar
    nicht. Kamera: 30 FPS, 60 FPS, Highspeed.
  243. Beim Test. Software easy to install, many
    features. Bei fünf von sieben Sachen, die
  244. ich bestellt hatte, war keine Software
    beiliegend. Aber im Prinzip hatten sie
  245. recht. Also easy to install, many
    features. Und Linsen: High-Quality optical
  246. glass - vermutlich Plastik-Linse. Aber das
    ist überhaupt nicht schlimm, weil die
  247. Bilder, die ich euch am Anfang gezeigt hab
    - von den Nadeln, vom Curry - alles mit
  248. einer Plastik-Linse gemacht. Wenn das
    vernünftiges Plastik ist und die
  249. Oberfläche glatt poliert, braucht man
    nicht High-Quality optical glass. Das
  250. merkt man nicht. Das merkt man manchmal
    sogar im Labor gar nicht dass da
  251. vielleicht Plastik und nicht wirklich Glas
    benutzt wurde. Das ist gar nicht so
  252. wirklich schlimm. Wovor ich aber warnen
    möchte, sind diese Dinger. Da sieht man
  253. ein Handy, an das ein Mikroskop
    drangeclipt wurde, was irgendwie mit der
  254. Handy-Kamera funktioniert und tolle Bilder
    macht. Das hat meine Kollegin eben bei uns
  255. an der Assembly ausprobiert und hat dann
    festgestellt, dass sie keine fünf Arme
  256. hat. Man muss das Handy halten, man muss
    die Probe halten. Man muss an den zwei
  257. Rädchen, die man da im Dunkeln drunter
    sieht, die Schärfe richtig einstellen. Und
  258. jetzt haben wir eben auch über
    Tiefenschärfe gesprochen. Die
  259. Tiefenschärfe von dem Ding, würde ich mal
    schätzen, 100, 200 Mikrometer. Wenn ihr
  260. das hinkriegt, Handy zu halten, an Knöpfen
    zu drehen und eine Probe zu halten, und
  261. dabei immer in zehn Mikrometer drin zu
    bleiben, meine Fresse, habt ihr dann euer
  262. Kafee-Level so richtig gut austariert.
    Also es geht nur eine Weile gut. Ich warne
  263. vor diesen Ansteck-Mikroskopen. Habe schon
    ein paar ausprobiert, sind alle voll für
  264. den Fuß. Und das ist eigentlich total
    schade, weil man mit Mikroskopie echt viel
  265. machen kann, kauft man sich so ein Ding,
    "Äh, ist ja Scheiße!" und dann hört man
  266. auf mit Mikroskopie. Wenn ihr das gemacht
    hab und Mikroskopie doof findet, Hört
  267. nicht damit auf, nur kauft euch diese
    Dinger nicht mehr. So, das andere:
  268. eingebaute Teile, wo eine Kamera drin
    sitzt und ein LCD-Display. Ja super. Also
  269. wenn die Kamera kaputt geht oder ihr
    feststellt "Mist, ist nur 640x480 und das
  270. LCD ist auch irgendwie doof.", habt da
    jede Menge Geld ausgegeben, die sind dann
  271. teilweise schon richtig teuer. Hier wurde
    es beworben mit zweitausendfachen Digital-
  272. Zoom. Ja super ne? Macht die Kamera das
    mit Binning und dann sieht man nur
  273. verschmierten Pixel-Brei und kann nichts
    wirklich darüber festlegen. Was ich euch
  274. empfehlen würde, die habe ich alle selber
    getestet und ich würde nichts empfehlen,
  275. was ich nicht selber getestet habe und was
    nicht mit offener Software läuft, das ist
  276. mir ganz wichtig. Wenn ich andere
    Erfahrungen habt, sagt es. Hier Schüler
  277. Mikroskop aus dem KOSMOS-
    Experimentierkasten. Ich habe kein Geld
  278. von KOSMOSgekriegt. Ich habe das nur
    irgendwann mal, lag da und deswegen habe
  279. ich das. Es gibt bestimmt andere
    Hersteller, die tolle Schülermikroskope
  280. machen. Einfach das Handy davor halten und
    Bilder machen. Die beste Kamera tragt ihr
  281. eh immer mit bei euch und alle zwei Jahre
    gibt es ein Neues oder vielleicht sogar in
  282. einer noch höheren Frequenz. Damit kann
    man tolle Bilder machen und sich die
  283. nachher angucken, rumzeigen, wundervoll!
    Und vor allem deutlich mehr Pixel als
  284. 640x480. Oder, was es auch noch gibt,
    diese lustigen Dinger. Saugnäpfe, kann man
  285. das Handy drauf batschen, hat genau den
    richtigen Abstand dass man ein Bild machen
  286. kann und da hat man sich quasi sein sein
    sein Mikroskop mit Display und Kamera
  287. selber gebaut und man kann die Kamera und
    das Display jederzeit austauschen. Das
  288. würde ich auf jeden Fall empfehlen. So ein
    günstiges Schülermikroskop, kann man schon
  289. jede Menge tolle Sachen mit machen und
    auch digitale Bilder. Vielleicht hat man
  290. auch ein anderes Mikroskop, irgendwie so
    ein Altes. Das Ding da ist so geschätzt 70
  291. Jahre alt und da habe ich mir einfach mal
    eine Okular-Kamera für gekauft, die steckt
  292. da oben drin da. Das Tolle ist, Mikroskop-
    Technik ist genormt. Die meisten Tuben
  293. haben einen Innendurchmesser von 23,2
    Millimeter. Diese Okular-Kamera passt da
  294. genau rein, ich schließe sie an, hat einen
    CMOS-Sensor, Full-HD, also 1920x1080, wird
  295. erkannt von offener Software, also ist
    eine ganz normale ganz normale USB-Kamera,
  296. kann man mit allem betreiben, macht total
    schöne Bilder. Das Ding kostet 60 Euro,
  297. wenn mich nicht alles täuscht. Aber kann
    man auch mit einem Schüler-Mikroskop.
  298. Also: tauscht das rum wie ihr wollt. Dann
    diese Billigen. Und ich betone billig:
  299. unter 20 Euro USB-Mikroskope kann man
    nicht durchgucken, das ist doof. Aber
  300. unter 20 Euro kann man sich mal leisten.
    Mit so einem Ding habe ich das Curry
  301. Pulver und die Nadelspitze aufgenommen. Ja
    - hier - Da unten sieht man es nochmal.
  302. Das ist gar nicht schlecht für ein
    Bisschen herumspielen, aber um Gottes
  303. Willen sorgt dafür dass ihr irgendwo ein
    Stativ habt, weil das in der Hand zu
  304. halten wieder Arbeits Abstand bzw.
    Tiefenschärfe in einer hohen Vergrößerung
  305. die man an dem Ding einstellen kann wird
    man damit nicht glücklich, weil so ruhig
  306. kann Niemand eine Hand halten um Gottes
    Willen. Und was ich auf jeden Fall
  307. empfehle habe ich letztes Jahr schon
    gemacht „Micro - The Manager Open Source
  308. Microscopy Software" lässt alle Kameras
    die ich mir bisher besorgt habe - kann ich
  309. damit ohne Probleme betreiben. Hat
    vollständigem Arduino Support das heißt
  310. tolles Projekt Schüler-Mikroskop gekauft,
    Arduino liegt eh rum baut man sich selber
  311. ein Motor getriebenen Mikroskopiestage
    oder sowas. Kann man ein tolles Projekt
  312. draus machen. Ich sage es nur
    dementsprechend: Baut wat. Danke an
  313. München für die großartigen Aufkleber die
    hab ich da aus eurer Kiste. Ich habe gar
  314. nicht richtig Danke gesagt. Auf jeden Fall
    finde ich großartig diesen Aufkleber, der
  315. prangt jetzt auf meinem Olympus Mikroskop.
    So: Konkrete Anwendung. Wir haben - also
  316. wir das ist die Hanna Wüllner die hier
    vorhin einen Vortrag über DNA gehalten
  317. hat, die hat ein paar Agarplatten auf
    denen man Bakterien aufwachsen lassen kann
  318. mitgebracht und das was ihr hier sieht ist
    das Ergebnis von einem Fingerabdruck - an
  319. Tag eins - der gewachsen ist bis heute
    Nachmittag. Das da was er da sieht sind
  320. Bakterienkulturen also ernsthaft:
    Händewaschen! Die Schilder sind ernst
  321. gemeint. Und davon hab ich auch mal eine
    Mikroskopie-Aufnahme gemacht bzw. 140 und
  322. die zusammengeclustert da oben hab ich
    jetzt endlich mal einen kleinen Scale-Bar
  323. eingeführt damit er das mal sehen könnt.
    Danke an Anna bzw. _Adora_Belle_ . Folgt
  324. ihr auf Twitter oder besucht ihre
    Webseite. Fingerabdruck zwei Tage der
  325. Bakterien-Schale und ich versuche das auch
    demnächst auch in voller Größe das ihr
  326. euch das runterladen könnt. Wenn ihr da
    Lust drauf habt auf meinen Blog
  327. hochzuladen. Das war's auch schon. Ich
    hoffe ich konnte eine Einführung geben.
  328. Kommt und schaut durch Mikroskope. Ich
    sitze bei der Science Hack und
  329. Communication Assembly, da an der
    leuchtenden Wand, um die Ecke bei den
  330. Chaos-Patinnen. Es gibt Links und Zeuch
    was ich gezeigt habe unter Anderem im
  331. Maßstab zur freien Benutzung als Public
    Domain auf meinem Blog und da werde ich
  332. auch noch jede Menge anderes Zeug
    demnächst hochladen was hier vorkam und
  333. schamlose Eigenwerbung: Ich mach auch
    Wissenschaftskommunikation: „Gehen drei
  334. Wissenschaftler in 'ne Kneipe und dann
    plötzlich: Wissen". Wenn euch das
  335. interessiert schaut da mal vorbei ich
    würde mich freuen. Danke fürs Zuhören.
  336. Applaus
  337. Herald: Herzlichen Dank, Andre. Wir haben
    jetzt noch zwei Minuten für Fragen das
  338. heißt eine ganz ganz Kurze wenn ihr
    schnell zum Mikro rennt können wir noch
  339. rannehmen - das Mikrofon 2 meldet sich.
    Mikrofon 2: Wenn du eine Okular-Kamera
  340. einführst dann hast du in dem Moment ja
    nicht mehr die Vergrößerungen vor dem
  341. Okular was du oben reinsteckt. Diese
    zehnfache Vergrößerung, kann das die
  342. Kamera kompensieren oder gibt es da
    irgendwie andere Tricks wie du dann wieder
  343. auf eine hohe Vergrößerung kommst.
    Lampe: lacht wenn du irgendwas in das
  344. optische System der Kamera einführst dann
    geht es um die Pixel Größe von deinen
  345. Sensor und wenn du die kennst - ich glaube
    bei meiner Okular-Kamera die ich da habe
  346. sind es 12 Mikrometer und dann kannst du
    das so ausrechnen dann weißt du die Größe
  347. in deinem Bild aber tatsächlich ist die
    sehr sehr gut wenn das Okular fehlt. Du
  348. kannst dir sogar leisten ein
    Reduktionsziel vorzumachen weil die Pixel
  349. wahnsinnig klein sind von modernen Chips -
    gerade CMOS geht ja runter bis 6
  350. Mikrometer und da kann man dann schon echt
    coole Bilder mit machen. Also Danke für
  351. die Frage - als ob ich es geahnt hätte.
    Applaus
  352. Herald: Eine Frage können wir dann noch,
    auf Mikrofon 2 nochmal.
  353. Mikrofon 2: Also weniger eine Frage
    sondern eine allgemeine Anregung die ich
  354. hier noch bringen will...
    Lampe: Oh ja.
  355. M2: Und zwar ist es so: Kamaras gehen
    sogar runter in Pixelgrößen bis Mikrometer
  356. sogar halber Mikrometer das sind dann so
    drei, vier Megapixel Kameras mit so einem
  357. mit einem viertel Zoll Sensor-Chip und die
    kann man toll kombinieren mit -
  358. persönlicher Erfahrung aus aus dem Labor -
    einfach nur einem Achromaten. Man braucht
  359. nicht einmal eine teure Tubus-Linse, wenn
    man nur endlich korrigierte Objektive
  360. nimmt sondern nimmt einfach einen normalen
    Achromaten. Wenn ich das monochromatisch
  361. beleuchte mit Grün macht tolle Bilder und
    dann kann man auch billige unendlich
  362. korrigierte Olympus-Objektive für einen
    Fünfziger nehmen und damit kriegt man echt
  363. gute Auflösungen hin.
    Lampe: Okay - Achromat muss ich vielleicht
  364. kurz erklären: Achromat sind Objektive die
    korrigiert sind dass sie keine
  365. chromatische Aberration, also eine so
    lustige Verschiebung von Wellenlängen das
  366. man irgendwie so ein Regenbogen im Bild
    sieht findet, aber da bin ich noch nicht
  367. drauf gekommen. Das ist cool. Kommst du
    nachher in der Assembly vorbei und wir
  368. quatschen ein bisschen? Cool, danke.
    Herald: Perfekt, dankeschön!
  369. Applaus
    postroll music
  370. Subtitles created by c3subtitles.de in
    the year 2018