Das ist Dom, ein freundlicher, kleiner Roboter, der supergut in einer Sache ist: verdammt viele Dominos zu positionieren, und das sehr, sehr schnell. Dies zu erreichen hat fünf Jahre gedauert. Aber unseren ersten Test zufolge haben wir die Hoffnung, dass er mehr als zehn Mal schneller als der schnellste Mensch ist. Heute werden wir ihn testen, denn er wird direkt gegen einen weltweit führenden Experten antreten, welcher leider nur ein Mensch ist. Wir werden versuchen, einen Guiness-Weltrekord zu setzen, und er wird versuchen, dieses Warenhaus mit einem Bild aus hunderttausend Domino-Steinen zu füllen. Und für den Kontext, ein Domino-Bild dieser Größe würde ein Team von sieben erfahrenen Bauern eine ganze Woche kosten. Dom hier, er wird versuchen, es ganz alleine in 24 Stunden zu tun. Nun, ich weiß, was ihr denkt - "Gute Güte, Mark" denn als Kind hattet ihr vielleicht ein Spielzeug, das so aussah. Oder einen wie diesen, den KiwiCo gemacht hat, der 20 Steine in eine Reihe setzen kann. Also ist das nicht übertrieben? Ein autonomer Roboter mit einer halben Maile Hot-Wheel-Gleisen und einem highspeed Arm? Und ich verstehe das, denn unsere Designs erinnern an damals, als wir versuchten, einen Roomba zu hacken, als wir vor fünf Jahren zum ersten Mal dieses Problem angingen. Aber dann kamen die lästigen Details, die viel ausmachen. Zum Beispiel, wie viel 100.000 Dominos überhaupt sind. Das bedeutet, der Roboter muss mindestens 1.000 Mal nachladen. Aber wie genau soll das gehen? Und wie genau soll es wissen, wo genau er jeden Stein, in welcher Farbe, setzen soll? Und wie macht man das so zuverlässig, dass es kein einziges Mal Mist baut, bei einer Positionierung von 100.000 Dominos? Ein System, das so zuverlässig Aufgaben in dieser Größe erledigt, wird naturgemäß sehr komplex sein. Um die zehn Mal so komplex wie mein automatisches Bullseye-Dartboard. Das war bis zu diesem Punkt wahrscheinlich das Komplexeste auf meinem Kanal. Nach drei Jahren Versagen, habe ich eine Fragerunde auf Maker Fair gemacht, und ich habe den Zuschauern gesagt, falls mir jemand mit einer Herausforderung helfen will, kontaktiert mich. Zu meinem Glück gab es zwei Erstsemester von Stanford und ein Software Engineer aus der Bay Area die mir helfen wollten. Ich habe sie eingestellt, und zwei Jahre später sind wir nun hier. Bevor ich zeige, wie alles funktioniert, wollte ich ihn in ein Kopf-an-Kopf-Rennen stecken, um zu sehen, wie gut er ist. Und dafür brauchen wir den unangefochtenen Schwergewichts- Meister YouTubes für alle Domino-Dinge, Lily Hevesh. Lily, du bist auf YouTube bekannt als die Königin der Dominos, oder? Man nennt mich die Domino-Königin. Aus gutem Grund! Mit über 1,2 Milliarden Aufrufen auf ihrem Kanal, habt ihr bereits ziemlich sicher eine ihrer krassen Kreationen gesehen, mit ihren über 12 Jahren auf der Platform. Sie ist so gut, sie hat ihre eigene Domino-Kollektion, die ihr im Markt kaufen könnt! Hier ist die Herausforderung, Lily Ich will, dass du 300 Steine setzt, und dann sehen wir, wie lange ein Mensch dafür braucht. Okay. Die Zeit startet... Jetzt. Ich mache es mit zwei Händen. Wenn du mich brauchst, Lily... ich sitze hier und lese Zeitung. Für euch Kinder zuhause, Zeitung ist sowas wie ein langweiliges iPad aus Bäumen. (lacht) Das ist ganz schön schnell. Oh nein! Disaster. Die Schwäche des Menschseins. Okay Lily, bist du bereit dafür? Nein. Ich habe genug gesehen. (versagt, zu pfeifen) Ich weiß nicht, wie man pfeift. Das... ist der Dominator! Oh. Mein. Gott. Wow. Ich mag die Augen. Ein gutes Paar Kulleraugen machen sehr viel aus. Okay, mein Junge, lass sie runter. Ich bin schlecht mit Dominos, Lily, aber gut im Maschienenbau, was bedeutet, das ich eigentlich sehr gut mit Dominos bin. (lacht)