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← Michael Chorost explores the WORLD WIDE MIND

Michael Chorost explains the way our brains and technology will eventually connect is in a space called the World Wide Mind, a space similar to the Internet.

Get more on Michael Chorost at SimonandSchuster.com: http://authors.simonandschuster.com/Michael-Chorost/60275262?mcd=vd_youtube

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Subtitles translated from English Showing Revision 1 created 02/20/2011 by Natalie Valentina Casetti.

  1. Der weltweite Verstand/Geist ist eine Idee. Der weltweite Verstand ist ein Konzept.

  2. Was ich im Buch versuche ist, den weltweiten Verstand als eine zukünftige und weltumfassende Intelligenz zu beschreiben.
  3. Und damit meine ich eine Intelligenz ,die über ein eigenständiges und selbstverantwortliches Bewusstsein verfügt,
  4. entstanden aus dem eigentlichen menschlichen Verstand. Und das ich versuche vom Science-Fiction Gedanken wegzukommen,
  5. dass das Internet selbst eines Tages einen selbstständigen Verstand entwickeln wird. Ich finde diese Idee absurd.
  6. Das ist, als würde es reichen, ein paar einzelne Transistoren zusammen zu hängen um ein funktionierendes Radio zu erhalten.
  7. Ich glaube nicht daran. Mein Argument ist, dass der weltweite Verstand eine Kombination aus
  8. dem Menschen und dem Internet ist. Die Interaktion der Beiden und deren gegenseitige Ergänzung/Befruchtung sind der Samen aus dem
  9. eine Vervielfältigung der Summe aller Teile entspringt, über den der Einzelne nicht verfügen könnte.
  10. Und das meine ich mit weltweitem Verstand.
  11. Es ist völlig gerechtfertigt zu befürchten, dass das Internet uns voneinander entfernen könnte.
  12. Schaut nur mal die Statistiken an, die besagen, dass der durchschnittliche Teenager pro Monat etwa 2272 SMS bekommt und versendet.
  13. Andere wiederum senden 14 bis 20'000 SMS in einem Monat.
  14. Wenn wir solche Zahlen sehen, können wir nicht verhindern zum Schluss zu kommen, dass
  15. diese Jungen mehr Zeit damit verbringen auf einen Bildschirm zu starren als sich Ihre Mitmenschen anzusehen.
  16. Mein Argument ist, dass sich dieser Hunger nach Vernetzung nicht einfach stoppen lässt. Wir können dieses Verlangen auf den Bildschirm zu starren nicht unterdrücken.
  17. In meinen Büchern behaupte ich aber, dass sich diese Lust integrieren lässt. Indem wir die Technologie mit dem menschlichen Körper verschmelzen,
  18. wird diese Verbindung durch und mit der Technik auf körperlichem Weg
  19. zu einer ganzheitlichen, inneren Erfahrung.
  20. Dies ist meine Eigene Mensch-Maschinen Verbindung. Ich habe zwei Cochlearimplantate (Implantate im Innenohr)
  21. Also was ich trage ist ein Prozessor, in den die Geräusche durch ein Mikrophon gelangen, danach
  22. in Einsen und Nullen umgewandelt , und diese wiederum in ein Kopfstück weitergeleitet werden. Der ist eigentlich ein Radiosender mit einem Magneten.
  23. Dieser Magnet klebt sozusagen am Implantat das sich in meinem Kopf befindet. Und sendet durch die Kopfhaut hindurch die Daten ans Implantat.
  24. Da sind dann die Elektroden, die mit den Hörnerven verbunden sind,
  25. die kleine elektrische Impulse an die Hörnerven aussenden, um damit das Gefühl des Hörens nachzubilden.
  26. Also bin ich eigentlich ein Kerl mit 32 Elektroden und Zehntausend, nein
  27. eigentlich sogar Hunderttausenden von kleinen Transistoren im Kopf.
  28. Was ich hoffe das wir daraus lernen können ist, das es eine neue Art des Denkens über die
  29. Zusammenführung von Technologie und dem Menschen geben muss.
  30. Momentan denken die Menschen, dass diese Bereiche sich gegenseitig ausschliessen.
  31. Was ich in meinen Büchern vorschlage ist, das es sehr wohl einen Weg gibt, diese Beiden Welten zu vereinbaren.
  32. Nämlich, durch die physische Verbindung von Mensch und Maschine.
  33. Ich will ja nicht behaupten das es gleich morgen soweit ist.
  34. Aber ich kann aus meiner Erfahrung mit Cochleaimplantaten schöpfen.
  35. Es ist meine tägliche Realität meine Ohren "hochfzufahren",
  36. indem ich den Prozessor in mir einschalte, und diesen
  37. die Computerchips in meinem Kopf aktiveren lasse.
  38. Also, was ich damit wirklich sagen will ist, Technologie kann auch dazu verwendet werden um
  39. zwischenmenschliche Verbindungen herzustellen.